Wussten Sie schon: Ayatollahs sind nicht nur tollwütige Turbanträger, sondern können auch hellsehen. Doch, wirklich. Nehmen wir beispielsweise die angebliche »Todesfatwa« eines iranischen Großayatollahs gegen den in Deutschland lebenden Rapper Shahin Najafi. Laut unseren »Qualitätsmedien« soll der Ayatollah Najafi zum Tode verurteilt haben (»Todesfatwa«), weil sich dieser in einem Lied über den zehnten Imam der Schiiten, Imam Naqī, lustig gemacht habe. Das Dumme ist nur: Die angebliche Todesfatwa erschien bereits zwei Wochen vor dem Schmuddel-Song....
Mitte März hatte ich das Vergnügen, mit Dr. Hugh Cort zu sprechen, dem Autor von The American Hiroshima: Iran’s Plan for an Attack on the United States. Im Zusammenhang mit diesem Interview mag für den Leser auch mein Gespräch mit dem CIA-Agenten Reza Kahlili interessant sein, der mit Dr. Cort darin übereinstimmt, dass ein atomar bewaffneter Iran nicht durch die Drohung der gegenseitig zugesicherten Vernichtung abgeschreckt werden kann.
An einer Hochschule des amerikanischen Verteidigungsministeriums wurden Militärs seit Juli 2011 darin geschult, wie man möglichst viele Muslime möglichst schnell töten kann.
Die Nachricht, die Sie gleich lesen, verschiebt alles andere in die Kategorie »unbedeutend«. Sie machen sich Sorgen über die Präsidentschaftswahlen 2012 in den USA? Über GVO, Fluorid, Impfstoffe, Geheimgefängnisse? Das alles ist völlig unwichtig, wenn wir das Problem des Fukushima-Reaktors Nr. 4 nicht lösen, der kurz vor einem katastrophalen Zusammenbruch steht. Dabei könnte genügend Strahlung freigesetzt werden, um die menschliche Zivilisation auf unserer Erde auszulöschen (siehe die unten stehenden Zahlen).
Nachdem eingeräumt wurde, bei dem Friedensplan des früheren UN-Generalsekretärs Kofi Annan habe es sich nur um einen Trick gehandelt, lässt die amerikanische Denkfabrik Brookings Institution, wie vorherzusehen war, die Maske fallen und setzt sich für eine Ausweitung des militärischen Konflikts ein.
Angeblich haben die Sicherheitsbehörden in den vergangenen Jahren häufig in allerletzter Minute etliche Terroranschläge verhindert. Doch bei den Aktionen hatte stets das FBI seine Hände im Spiel. Im Rahmen verdeckter Operationen ermunterte die US-Bundespolizei Menschen zu Terroranschlägen. Was geschieht da eigentlich hinter den Kulissen?
Die Destabilisierungskampagne der NATO, der Anglo-Amerikaner, gegen nahezu alle Staaten der Erde, setzt sich unvermindert fort. Diese Kampagne, die auch Russland einschließt, ist dort zwischen Dezember 2011 und März 2012 allerdings gescheitert. Die Bemühungen gegen Syrien dauern noch an. Und jetzt gerät auch die Ukraine unter Druck. Der Fall Julija Tymoschenko zeigt deutlich, wie die ausgemachten Ziele hartnäckig verfolgt werden. US-Journalist Webster Tarpley plädiert: Lasst Tymoschenko endlich frei!
Der Sturz des syrischen Präsidenten Assad scheint endgültig besiegelt. Und dafür sind der Gegenseite offenbar alle Mittel recht. Nun wird der Druck auf die Regierung in Damaskus durch brutale Terroranschläge gegen wichtige loyale Stützen des Regimes stark erhöht. Nach dem Tod von 55 Menschen gestern bei Bombenanschlägen in Damaskus werden jetzt außerdem multinationale Streitkräfte an der jordanisch-syrischen Grenze zusammengezogen. Insgesamt 12.000 Soldaten formierten sich in Jordanien überraschend zu einem großangelegten Militärmanöver, das in vier Tagen beginnt.
Wie schnell ein Jahr vergeht, erweist sich nicht zuletzt auch angesichts der notorischen Bilderberg-Konferenzen. Gerade noch ging es um das Treffen in St. Moritz, schon ist es wieder soweit – zum kommenden Monatswechsel will sich die »Weltelite« nunmehr in den USA versammeln. Ein Blick nach Frankreich zeugt derzeit erneut vom ungebrochenen Willen der Gruppe, die Zügel wiederum fester in die Hand zu nehmen. Doch die großen Medien bleiben unbeeindruckt und verbreiten andere Informationen. Eine Bilanz zwischen Sein und Schein.