Saturday, 25. October 2014
07.10.2011
 
 

»Neues Bewusstsein der Neuen Erde« Bericht über den 1. Kongress des Council of World Elders

Armin Risi

Der im Jahr 2009 gegründete Council of World Elders kam am Wochenende des 24./25. September 2011 zum ersten Mal zusammen und trat beim Kongress in Bad Homburg auch vor die Öffentlichkeit. Rund 300 Personen nahmen an diesem Kongress teil und erlebten zwei gehaltvolle und inspirierende Tage: zwei Podiumsveranstaltungen mit allen acht anwesenden Mitgliedern des Council, ein Vortrag von jedem Mitglied, zwei Gastreferate und die Verleihung der Friedensfeder des Council of World Elders (Peace-Feather Award). Der Kongress, der auch mit seiner perfekten und publikumsnahen Organisation in Erinnerung bleibt, war eine Benefizveranstaltung. Der Erlös wurde zum Abschluss des Kongresses an die verschiedenen Projekte der Council-Mitglieder gespendet. Karin Tag, die Leiterin des Kongresses, alle Mitglieder des Council und alle Organisatoren sind ehrenamtlich tätig. Der nächste Kongress findet am 29./30. September 2012 statt, voraussichtlich wieder in Bad Homburg.

Dem Council of World Elders * gehören mittlerweile neun Mitglieder aus acht Nationen an. Es sind dies (in alphabetischer Reihenfolge): Coco Vizcarra aus Peru, Galsan Tschinag aus der Mongolei, Hunbatz Men aus Mexiko, Karin Tag aus Deutschland (Gründerin des Council), Masaru Emoto aus Japan, Mohan Rai und Maile Ngema Lama aus Nepal, Ruben Saufkie aus den USA (Vertreter der Hopis) und Swami Isa aus Indien. Bis auf Ruben Saufkie waren alle Mitglieder des Council in Bad Homburg anwesend. Die zwei Gastreferate hielten Axel Wenzel von Greenpeace Frankfurt ** und Armin Risi als Vertreter der Global Advisors *** des Council.

*  www.council-of-world-elders.de

** www.greenpeace-frankfurt.de

*** www.council-of-world-elders.de/global_advisor.html

 

 

 

Die Gründung des Council of World Elders

 

Der Council of World Elders entstand 2009 auf Initiative von Karin Tag, die Vorsitzende des Council ist. Karin Tag reiste vor fünfzehn Jahren nach Südamerika, um sich in gesundheitli­chen Problemen

von den dortigen Heilern (curanderos) behandeln zu lassen. Bei diesen Begegnungen wurde sie von Inka-Schamanen erwählt und berufen, völkerverbindend tätig zu werden, und bekam zu diesem Zweck einen alten Kristallschädel als Leihgabe, mit dem sie gemäß der Ausbildung durch die Inka-Schamanen heute weltweit aktiv ist. Ihre Reisen führten zu Kontakten mit Exponenten und Ältesten verschiedener indigener Völker und in der Folge zur Gründung des Council of World Elders. Auf dem Kongress war zu spüren, mit welch großem Respekt sich diese Vertreter unterschiedlichster Traditionen gegenseitig begegnen. Erstaunlich und auch erfreulich ist, dass diese individualistischen und zum Teil traditionalistischen Männer aus Asien, Mittel- und Südamerika die 42jährige Karin Tag als Vorsitzende und Koordinatorin des Council akzeptieren und voll unterstützen. Angesichts der Tatsache, dass viele dieser alten Traditionen männerdominant sind, zeigt sich hierin eine Entwicklung, die einigen Religionen der heutigen Zeit noch weitgehend fremd ist.

 

 

Die Ziele des Council of World Elders

Der Council of World Elders in Bad Homburg (v.l.n.r.) :

Karin Tag, Masaru Emoto und seine Dolmetscherin,

Swami Isa, Hunbatz Men, Coco Vizcarra, Galsan Tschinag,

Ngema Lama, Mohan Rai.

Der Council ist ein wachsendes Gremium, zu dem im Lauf der Zeit noch viele weitere Mitglieder aus aller Welt hinzukommen werden. Der Council soll eine Plattform für herausragende Repräsentanten indigener Völker sein, die das traditionelle Wissen für den Weltfrieden und für die Heilung unseres Planeten praktizieren und vermitteln. Der Council organisiert internationale Kongresse und Vorträge, plant die Veröffentlichung von Jahrbüchern, Filmen und anderen Publikationen, unterstützt gemeinnützige Projekte und  setzt sich für den Erhalt und die Neuerrichtung von Kraftplätzen und Kulturdenkmälern ein. Ebenso setzt er sich ein für völkerverbindendes Handeln, für Völkerverständigung und für die Förderung erneuerbarer Energieformen und des Umweltschutzes, insbesondere in den Ländern der indigenen Völker. Ein weiteres Ziel  ist der Aufbau eines ethnologischen Museums und einer Bibliothek für die Schriften der alten Weisheitslehren und Traditionen, verbunden mit einer Stätte zur praktischen und zeitgemäßen Vermittlung dieses Wissens.

 

Repräsentative Versöhnung der Völker

 

Beim Eröffnungspodium, als alle Mitglieder des Council sich vorstellten, kam es zu einer spontanen und sehr bewegenden Szene. Der bekannteste unter den Anwesenden war sicher Dr. Masaru Emoto, dessen Wasserkristallfotos seit zwölf Jahren weltweit die Menschen beeindrucken und begeistern und zum Teil auch provozieren. Karin Tag stellte ihn mit der Nennung seines Jahrgangs (1943) vor, was ungeplant war, aber ohne dieses Detail hätte das Folgende nicht stattgefunden. Galsan Tschinag griff das Stichwort des Jahrgangs auf und sagte, dass er im gleichen Jahr geboren worden sei wie Dr. Emoto. »Wir sind Kriegskinder, und unsere Nationen waren verfeindet. Als Kinder spielten wir in der Mongolei ›Japaner-Köpfen‹ und ›Pritzen-Schlagen‹. Pritzen war unser Ausdruck für die Deutschen, die ›Fritzen‹ genannt wurden. Aber da wir in unserer Sprache kein ›Fr‹ haben, sagten wir ›Pritzen‹. Und nun treffe ich im Land der Pritzen einen gleichaltrigen Japaner.« Masaru Emoto und Galsan Tschinag umarmten sich auf der Bühne. Dieser emotionale Kongressauftakt zeigte, welcher Weg die Völker zu wahrer Heilung und Versöhnung führen wird.

 

 

Ein Botschafter zwischen Osten und Westen

Galsan Tschinag, ein Kind der Tuwa-Nomaden im Altai-Gebirge der Westmongolei, überrascht das Publikum mit seinem perfekten Deutsch. Er war mit 19 Jahren (1962) nach Leipzig gekommen, wo er Deutsch lernte und dann an der Universität Germanistik studierte. 1968 kehrte er in die Mongolei zurück und begann an der Universität der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar seine Lehrtätigkeit im Fach Deutsch. Er ist Autor zahlreicher Erzählungen, Romane und Lyrikbände, die er größtenteils in deutscher Sprache schreibt. Er hat mehrere Buchpreise erhalten, 2002 auch das Bundesverdienstkreuz für sein kulturverbindendes Schaffen. Seine Werke sind in über zehn Sprachen übersetzt worden. Seit zehn Jahren ist er auch als schamanischer Botschafter und Heiler in Europa unterwegs. 2006 gründete er eine Stiftung zur Förderung kultureller Projekte in der Mongolei, zum Beispiel einer Tuwa-Grundschule, und zur wirtschaftlichen Unterstützung in Not geratener Nomadenfamilien im Altai-Gebirge.

Die Mongolei war bis vor dreißig Jahren zu etwa einem Fünftel der Fläche bewaldet. Dieser Urwald aus Lärchen, Kiefern, Tannen, Espen und so weiter ist mittlerweile zu einem großen Teil abgeholzt worden. Hauptursache ist die Goldschürfung. Dieser Raubbau führte dazu, dass ein Drittel der Flüsse und ein Viertel der Seen ausgetrocknet sind. Der Regen bleibt aus, und die Grassteppe ist verdorrt. Einige wenige Industrielle wurden durch diese Entwicklung zu Multimilliardären, aber das Volk leidet heute so sehr wie noch nie zuvor. In der Hauptstadt leben Menschen sogar in den Kanalisationsschächten.

Um diesem Elend entgegenzuwirken, hat Galsang Tschinag vor drei Jahren beschlossen, in der Mongolei eine Million Bäume zu pflanzen. Hierzu förderte er biologische Studien und Baumschulen. 200.000 Bäume sind bereits gepflanzt und der Obhut der Bevölkerung vor Ort übergeben worden. Eine wichtige Rolle spielen hier die alten Menschen, die als Gärtner und Landschaftshüter tätig werden können. Weitere Projekte sollen auch den Regen zurückbringen, wozu sowohl schamanische Methoden als auch Mittel der alternativen Wissenschaft eingesetzt werden sollen.

 

Die grüne Lunge der Erde

Das Thema der Urwaldabholzung führte der Greenpeace-Sprecher Axel Wenzel weiter aus. »Die letzten sieben Urwälder der Erde« war der Titel seines Vortrags. Die idyllischen Bilder der heute noch stehenden Urwälder zeigten um so deutlicher den Gegensatz zu den Bildern der Urwaldabholzung und der mit klinischer Präzision angelegten Weide- und Soja-Flächen. Nach drei Jahren ist der durch Rodung gewonnene Boden ausgehungert, und was vom ehemaligen Urwald zurückbleibt, ist ein versandeter Boden. Heute sind etwa 80 Prozent des ursprünglichen Waldes der Erde abgeholzt. Alle zwei Sekunden verschwindet eine Fläche in der Größe eines Fussballfeldes, pro Jahr ergibt dies zwei- bis dreimal die Fläche der Schweiz. Die Abholzung wird hauptsächlich von der Holz- und von der Fleischindustrie verursacht. Auf den Weideflächen grasen Schlachtviehherden. Die Sojafelder (mit Gentech-Soja) liefern Futter für Schlachttiere in den USA und in Europa.

 

 

»Aylu Masi Kunapa«

 

Unter der Nachwirkung dieser aufrüttelnden Greenpeace-Fotos betrat Coco Vizcarra die Bühne und sang ein Lied in seiner Inka-Muttersprache (Quechua) an »Pacha Mama«, an Mutter Erde. Die Kondor-Feder, die zu seiner Tracht gehört, hat eine tiefe Symbolik. »Das einzige von uns, was fliegen kann, sind die Gedanken. Und in Gedanken sehen wir eine bessere Welt.« Auch er schildert, wie zerstörerisch das Wirken der industriellen Zivilisation ist, und gibt dazu einige Beispiele aus seiner Heimat Peru. Er spüre in Deutschland, dass die zwei Weltkriege noch heute eine traumatische Wirkung haben, und auch sein Volk sei traumatisiert, denn vor fünfhundert Jahren sei es durch einen Genozid fast ausgerottet worden, und die Diskriminierung gehe bis heute weiter. »Die Menschen, die dies tun, sind ebenfalls unsere Geschwister, aber sie sind krank. Sie sind verrückt. Denn was sie tun, vernichtet nicht nur mein Volk, es wird auch sie selbst vernichten.«

Coco Vizcarra versteht sich als Botschafter seiner Vorfahren, der Inka. Er spricht fließend Deutsch und führt des öfteren Reisegruppen durch Peru. Er rief im heiligen Tal der Inka das Schulprojekt »Kusi Kawsay« ins Leben. Dort lernen Inka-Kinder sowohl die Quechua-Sprache als auch Spanisch und Englisch und werden auf das Leben in der modernen Welt vorbereitet, damit sie in dieser Welt bestehen können, ohne die eigenen Wurzeln zu verlieren.

Coco Vizcarra hat Karin Tag seit den Anfängen ihres Wirkens mit dem Kristallschädel unterstützt und gefördert. Er zitiert des öfteren die Quechua-Redewendung Aylu Masi Kunapa: »Wir sind alle miteinander verwandt.« Die Menschen sind allein schon dadurch verbunden, dass sie alle auf demselben Planeten leben und dieselbe Luft atmen. Was an diesem Kongress initiiert wird, sollte auch weltweit geschehen. »Jede Verbindung bringt uns zusammen. Wenn wir eins sind, gibt es keine Trennung, keine Spaltung. Dann spürst du, was ich spüre, und ich spüre, was du spürst. Und wir spüren, was die Erde spürt. Aylu Masi Kunapa.«

 

 

Schamanische Urtraditionen

Mohan Rai und seine Schwester Maile Ngema Lama sind praktizierende Schamanen und Heiler aus Nepal. Mohan Rai ist 83 Jahre alt, man würde ihn aber nur auf etwa 70 schätzen. Er spricht mit großer Begeisterung und Hingabe vom Himalaya-Schamanismus, den er bereits als Kind von seinem Vater erlernt hat, der aus Bhutan stammt und im Volk der Kirati ein berühmter Schamane war. Er war auch der Hofschamane des Königs von Bhutan. Mohan hatte erlebt, wie sein Vater manchmal wochenlang von zu Hause weg war, weil er von einem Dorf zum anderen gerufen wurde, und wollte deshalb zuerst nicht den Beruf seines Vaters wählen. Aber dieser Beruf war Berufung, und so wurde er der Nachfolger seines Vaters. Er gründete das Shamanistic Studies and Research Centre (Zentrum für schamanische Studien und Forschungen) in Kathmandu, Nepal, das er auch heute noch als Direktor leitet. Er arbeitet mit Schamanen und Heilern aus ganz Nepal zusammen. Dank seines eloquenten Einsatzes bekommen die noch traditionell lebenden Stammeskulturen zunehmend auch Beachtung und Unterstützung von der Regierung. Mohan Rai spricht über zehn Sprachen und schrieb mehrere Bücher, die in verschiedenen Sprachen veröffentlicht wurden.

Mohan Rais Schwester Maile Ngema Lama war eine Art Wunderkind des Schamanismus und begann nach ihrer Ausbildung bereits mit elf Jahren ihre Tätigkeit als Heilerin, den Fußstapfen ihres Vaters folgend. Heute ist sie eine der berühmtesten Heilerinnen Nepals und wirkt hauptsächlich in dem von ihrem Bruder gegründeten Zentrum.

 

»Indigenes Wissen und der heutige Bewusstseinswandel«

So lautete der Titel des Vortrags von Armin Risi, des letzten Vortrags am ersten Kongresstag. Ich erwähnte die indianische Prophezeiung, dass der Kondor und der Adler wieder zusammen kommen werden und dass dann, wenn dies geschieht, ein neues Zeitalter beginnen werde. Der Adler symbolisiert die indigenen Völker Nord- und Mittelamerikas, der Kondor die von Südamerika. Ein weiterer und neuer Teil dieser Prophezeiung besagt, dass der Übergang in das nächste Zeitalter nur durch eine gemeinsame Bemühung möglich wird, insbesondere durch die Unterstützung von der anderen Seite des Ozeans. Deshalb kam auch der Kristallschädel Corazon de Luz nach Europa, was unter anderem zur Gründung des Council of World Elders führte, damit die Stimme der indigenen Völker die Weltöffentlichkeit erreichen kann. Denn diese Völker repräsentieren die Wurzeln der Menschheit, und sie sind die Hüter der alten Überlieferungen und auch der alten Artefakte, die uns an unsere Herkunft erinnern.

Die Urgeschichte der Menschheit ist ganz anders, als die materialistische Wissenschaft heute postuliert. Die moderne Biologie kennt nur noch das Pflanzenreich und das Tierreich und reiht den Menschen in das Tierreich ein. Aus spiritueller Sicht sehen wir die Welt jedoch als lebendiges Wesen und erkennen die Vielfalt der unterschiedlichen Reiche. Es gibt das Mineralreich, das Pflanzenreich, das Tierreich, das Menschenreich, das Reich der Elementarwesen, der Astralwesen, der Lichtwesen, und so weiter.

Alle indigenen und mystischen Traditionen der Welt sagen, dass der Kosmos multidimensional ist und dass die Realität des Lebens nicht auf die physikalische Materie beschränkt ist. Geist prägt die Materie. Hinter jeder materiellen Form wirkt Information, das heisst Bewusstsein: der Geist des Wassers, der Geist der Berge, der Geist der Pflanzen und der Tiere, der Geist der Erde, der Geist der Sonne, der Geist des Universums und so weiter. Alle indigenen Völker und alle Mysterienschulen sagen, dass die physikalische Welt – und damit auch der Mensch – aus diesen höheren Dimensionen des lebendigen Kosmos hervorgegangen ist.

Ich erwähnte dann, welche symbolischen und mythologischen Bilder die geistige Herkunft des Menschen beschreiben und was dieses »alte« neue Wissen konkret für unsere heutige Zeit bedeutet: einen Paradigmenwechsel. Nicht zuletzt bedeutet es auch, dass die Menschheitsgeschichte neu geschrieben werden muss, und zwar von allem Anfang an, denn wenn man in einer Rechnung am Anfang einen Fehler macht – was in den materialistischen Theorien über die Entstehung des Lebens der Fall ist –, entsteht ein falsches Ergebnis, selbst wenn man nach diesem einen Fehler richtig weiterrechnet. Das indigene und metaphysische Wissen der Menschheit schenkt uns eine Sicht, die unsere ferne Vergangenheit mit unserer nächsten Zukunft verbindet.

 

Peace-Feather Award an Lex van Someren

Seit 2010 verleiht der Council of World Elders jährlich die kristallene Friedensfeder als Auszeichnung für Menschen, die sich auf hervorragende Weise für die Völkerverständigung, für den Weltfrieden und für den spirituellen Bewusstseinswandel einsetzen. 2010 erhielt Dr. Masaru Emoto diesen Preis. 2011 ging der Peace-Feather Award an den Sänger und Musiker Lex van Someren * »als Auszeichnung für seine künstlerische und musikalische Leistung in Verbindung zu den Belangen von Mutter Erde«. Das Spektrum seiner Gesangsstimme umfasst vier Oktaven. Er singt meistens in einer »Seelensprache«, das heißt, er singt, indem er Silben zusammenfügt, die wie eine Sprache klingen, aber nicht auf eine bestimmte irdische Sprache beschränkt sind. Auf seinen Konzerten lässt er musikalische Stimmungsbilder aus allen Kulturen der Welt entstehen, zum Beispiel zusammen mit einem Derwisch-Tänzer oder einem mongolischen Bass-Sänger.

Zur Preisverleihung kam Lex van Someren persönlich nach Bad Homburg und bedankte sich am Abend mit einem Solo-Auftritt, wobei er zwei Lieder zusammen mit Karin Tag sang. Auch dieses weitgehend improvisierte Konzert war ein Erlebnis, das »unter die Haut ging«.

* www.someren.de

 

Praktisch angewandte Spiritualität

Der erste Vortrag am zweiten Tag wurde von Swami Isa gehalten. Für seine Teilnahme am Kongress verließ er zum ersten Mal Indien und stieg zum ersten Mal in ein Flugzeug. Er ist der Gründer der Hilfsorganisation »Swami-Isa-Stiftung« (Isa Viswa Prajnana Trust). 1998 gründete er eine Schule auf der Grundlage eines neuen Bildungskonzeptes, das in Indien mittlerweile an vielen Orten angewandt wird und auch internationale Beachtung findet. Ebenso setzt er sich über seine Stiftung für die Unterstützung von sozial Benachteiligten ein, insbesondere für die Förderung von Kindern aus diesen benachteiligten Kreisen.

Im Jahr 2000 gründete er das Globale Energieparlament (Global Energy Parliament, GEP), ein internationales Gremium von Wissenschaftlern und Fach- und Führungskräften, die sich für ein ganzheitliches Verständnis von Energie einsetzen, um dadurch die Gerechtigkeit und den Frieden auf der Erde zu fördern. Der 1. Kongress des GEP fand 2010 in Trivandrum, Südindien, statt.

Swami Isa sprach über seine Projekte, betonte aber von Anfang an die Wichtigkeit der spirituellen Sicht, die uns erkennen lässt, dass wir alle Teil der göttlichen Ganzheit sind. Auffällig und für das sprachliche Verständnis anfänglich etwas verwirrend war, dass er das Wort »ich« nicht verwendet, sondern von sich in der dritten Person mit seinem Eigennamen spricht: »Swami sagt«, »Swami tut«, und so weiter. Über sein lebenslanges Engagement sagt er: »Der Dienst am Nächsten bedeutet zuerst Verzicht, dann Pflichterfüllung. Was bedeutet Verzicht? Fähig zu sein, Gott in allem zu sehen. Das ist der wahre Anfang von selbstlosem Dienen.«

 

Die Mayas zwischen Vergangenheit und Zukunft

Hunbatz Men ist Mitglied des Maya-Itzá-Ältestenrats in Mexiko und wurde bereits als Kind in seiner Berufung als Erhalter der Maya-Itzá-Tradition erkannt und ausgebildet. Er reist um die ganze Welt, um die Vernetzung der indigenen Völker zu unterstützen und das Maya-Wissen zu verbreiten. Vor kurzem erschien im Deutschen sein Buch Die heilige Kultur der Maya – Ihre atlantische Herkunft, das Kalendersystem und seine Ausrichtung auf die Plejaden. Hunbatz Men gründete und leitet das Maya Ceremonial, Cultural & Educational Center in Lol Be sowie die Cosmic Initiatic University of Yok'hah Maya in Mérida, Yucatan. Beim Kongress in Bad Homburg ebenfalls anwesend waren die Frau von Hunbatz Men und ihre 18jährige Tochter, die an diesen Schulen zunehmend leitende Funktionen übernehmen wird.

Bei seinem Vortrag begrüsste er die Anwesenden mit den Worten: »Ich bin sehr glücklich, euch wieder zu sehen.« Denn es sei nicht das erste Mal, dass wir uns treffen. »Wir sind hier in der Fortsetzung des Wirkens unserer Ahnen. Die Lehrer kommen heute zurück, um die kosmische Weisheit zu bringen, damit wir wissen, was zu tun ist, um Mutter Erde zu retten.«

Er führte aus, dass die Mayas die Zeit verstehen, weil sie die Sonne verstehen und weil sie den Kosmos verstehen. Die zyklischen Abläufe der Sonne und anderer kosmischer Bezugspunkte, insbesondere der Plejaden, bewirken auf der Erde entsprechende Zyklen, und jeder Übergang führt zu großen Veränderungen, so wie es in der Vergangenheit schon mehrere gegeben hat. Die Geschichte der alten Kulturen, so auch die der Mayas, wurde von westlichen Wissenschaftlern mit einem unspirituellen Weltbild geschrieben, und diese Darstellung entspricht nicht den Tatsachen. Er distanzierte sich von der Fixierung auf das Datum 21.12.2012, weil dies eine hypothetische Umrechnung durch akademische Wissenschaftler ist. (»2012« ist ein Symbol für die bereits laufende Wendezeit.) Ebenso betonte er namentlich, es entspreche nicht ihrer Weltsicht, dass die Menschen früher primitiv gewesen seien und dass dann Außerirdische den Menschen die Kultur gebracht hätten.

»Jeder Mensch verkörpert einen Teil des Geistes der Erde. Wir sind die Nachkommen unserer Vorfahren und ihrer früheren Kulturen.« Diese hatten aufgrund ihres Zugangs zu geistigen Quellen ein umfassendes Wissen über die Entsprechungen von Kosmos, Erde und Mensch. Der Kalender, so wie er von den astronomischen Faktoren vorgegeben wird, hat seine Entsprechungen im menschlichen Körper. Der Tzolkin ist auch der Kalender unseres Körpers. Ein Mondumlauf hat 28 Tage, und wir haben 28 Fingergelenke. Im Jahr gibt es 13 Mondumläufe, und der Mensch hat in seinem Körper 13 Hauptgelenke. Die 20 Nahuales (Tageszeichen im Maya-Kalender) haben ihre Entsprechung in der Anzahl von Fingern und Zehen des Menschen.

Über die kleinen Zeitzyklen können wir die größeren Zyklen verstehen, denn die kleinen sind Teile der größeren. Die Quellen, aus denen das Wissen der Mayas über die Kalendersysteme stammt, gaben auch das Wissen über die natürliche Ordnung der Gesellschaft und des Zusammenlebens der Menschen sowie das Wissen über das Heilen und die heiligen Klänge. Er erklärte die verschiedenen Arten von heiligen Klängen und sagte, dies sei vergleichbar mit dem, was bei den Indern als Mantras bekannt sei. Es gibt auch bei den Mayas Mantras für rituelle und religiöse Zwecke, Mantras zur Heilung und Mantras, die – modern ausgedrückt – das genetische Gedächtnis des Menschen erwecken.

Hunbatz Men ist bemüht – wie auch bei diesem Vortrag deutlich wurde –, einerseits das traditionelle Maya-Wissen zu vermitteln, andererseits die Verbindung zu anderen indigenen Traditionen und auch zur modernen Esoterik herzustellen. Diese Offenheit ist der Grund, warum Hunbatz Men und seine Maya-Mysterienschule von gewissen Maya-Linien kritisiert und zum Teil sogar abgelehnt werden.

 

Exkurs: Meinungsverschiedenheiten und Fronten unter den Maya-Ältesten

Fünf Wochen vor dem Kongress des Council of World Elders lud ein Schweizer Veranstalter vier Maya-Älteste ein und organisierte mit ihnen zwei Großanlässe, einen in Zürich und einen in Bern. Im Vorfeld erwähnte ich in all meinen Vorträgen beide Anlässe und dachte, dass hier eine Zusammenarbeit besteht. Beide Anlässe (Abendveranstaltungen von rund drei Stunden, 50 Franken Eintritt) wurden jeweils von rund 1.000 Menschen besucht, aber der nachfolgende Kongress wurde nicht erwähnt. Im Gegenteil, die Maya-Vertreter, die hier anwesend waren, betonten, dass nur Mayas das Maya-Wissen weitergeben können und dass alle anderen das Maya-Wissen nur verwendet hätten, um Geld zu machen. Sie erwähnten dabei sogar namentlich José Argüelles, der kurz zuvor verstorben war. Ebenso erwähnten sie explizit die Kristallschädel und betonten, dass die Kristallschädel für die Mayas heilig seien, dass sie mit ihnen aber nie durch die Welt reisen würden. Wieder wurde das Geldmachen erwähnt.

Sie sprachen auch über die Massaker, die die Mayas noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Guatemala erleiden mussten. Dieser Bericht war erschütternd, und es ist verständlich, dass die Mayas sich gegen die Vermarktung ihres Namens wehren und sich vom 2012-Rummel distanzieren. Dem kritischen Zuhörer wurde an diesen Zürich- und Bern-Veranstaltungen jedoch schnell klar, dass hier »fundamentalistische« Maya-Vertreter auf der Bühne saßen. Der Vorwurf, alle Nicht-Mayas würden mit dem Maya-Wissen nur Geld machen wollen, war pauschalisierend und auch respektlos. Immerhin war José Argüelles von verschiedenen Maya-Stämmen mit Ehrungen und Titeln ausgezeichnet worden. Man kann seine Kalender-Interpretation kritisieren, aber es ist unbestreitbar, dass er über rund 30 Jahre hinweg das Maya-Wissen in der ganzen Welt bekannt gemacht hat. Ohne die Arbeit von José Argüelles wären auch an diesen Abenden keine 1.000 Menschen gekommen. Es wären wahrscheinlich genauso wenig gekommen, wie wenn Olmeken-, Zulu- oder Tuwa-Vertreter eine Veranstaltung gemacht hätten.

Im Rückblick ist erkennbar, dass diese Linie von Maya-Vertretern keinen Council of World Elders und keine europäische Frau als Leiterin und Koordinatorin des Council und als Hüterin eines Kristallschädels akzeptieren können. Im Gegensatz zu diesen Schweizer Veranstaltungen wurde auf dem Kongress in Bad Homburg nur positives Wissen und konstruktive Kritik vermittelt. Die Problematik der Zerstrittenheit unter gewissen indigenen Lagern wurde nur ein einziges Mal – und selbstverständlich ohne Namensnennungen – erwähnt, aber nicht in einem Ton der Gegnerschaft und Ablehnung, sondern in einem Geist der Versöhnung und Verbindung: »Möge Frieden unter allen Mayas einkehren!«

 

 

Das revolutionäre Potenzial von Wasser – und Hanf!

 

Der letzte Vortrag des Kongresses war der von Masaru Emoto. * Sein Erscheinen erschreckte uns zuerst, denn er kam im Rollstuhl. Dr. Emoto erklärte jedoch sogleich, dass er nicht etwa unter einer Krankheit leide, sondern dass er bei dem großen Erdbeben in Tokio einen Unfall erlitten habe und sich dabei die große Zehe gebrochen habe. Damit war er direkt beim Thema, und er fragte, warum gerade jetzt immer mehr solcher Erdbeben und Wasserkatastrophen geschähen. »Die Menschen haben sich weit vom Leben im Einklang mit der Natur entfernt«, und das bringe die Elemente immer mehr in Aufruhr. Er scheute sich nicht zu sagen, dass es einen »Wassergott« gebe: das Bewusstsein oder den Geist des Wassers. »Ich bin hier als Botschafter des Wassers, und ich glaube, dass das Wasser ein Botschafter Gottes ist.«

* www.congress-council-of-world-elders.de/dr_emoto.html

Er erzählte, wie er gelernt habe, auf die Zeichen der Synchronizität zu hören, und dass Synchronizität auch der Grund sei, warum er Mitglied in diesem Council sei. Bis 2008 sei ihm das Phänomen Kristallschädel gänzlich unbekannt gewesen, er habe nicht einmal gewusst, dass es so etwas gebe. Aber dann sei er innerhalb von kürzester Zeit dreimal diesem Thema begegnet, und kurz danach habe er einen Brief von Karin Tag aus Deutschland bekommen – und habe sofort gespürt, dass dies etwas sehr Wichtiges sei.

Mit einer kurzen Powerpoint-Präsentation dokumentierte er, wie seine Arbeit in den letzten zwölf Jahren eine weltweite Wirkung gezeigt hat. Dreimal hintereinander, als er an Naturzeremonien teilnahm (am Baikal-See, in Spanien und in Vancouver, Kanada), erschien ein Regenbogen am Himmel, obwohl es nicht geregnet hatte. Bei einer Zeremonie mitten in Mexico City, an der auch Hopi-Schamanen teilnahmen, erschien plötzlich ein Adler über ihnen und flog sechs Kreise. Niemand der Anwesenden konnte sich erinnern, je einen Adler über dieser 20-Millionen-Stadt gesehen zu haben. Ebenso eindrücklich wie diese Bilddokumentationen waren auch jetzt wieder die Bilder der Wasserkristalle. Er spielte mehrere Musikstücke vor und illustrierte sie mit Filmen, die zeigten, welche Formen von Wasserkristallen sich entsprechend diesen Klängen bilden. Am Eindrücklichsten waren die Bilder zu einer Arie, die von Maria Callas gesungen wurde.

Im Weiteren führte Dr. Emoto aus, dass heute vor allem vier Punkte unterdrückt würden und dass gerade in diesen vier Punkten große Wahrheiten verborgen seien.

1) Geschichtsforschung: Die Vergangenheit der Menschheit sei anders als heute gelehrt werde. Das zeige sich auch darin, wie die moderne Geschichtsschreibung die Vergangenheit von Japan darstelle und die spirituelle Komponente ausblende. Bereits vor langer Zeit habe die japanische  Hochkultur weltweite Kontakte unterhalten, und er erwähnte dafür einige konkrete Beispiele.

2) Kalender: Die Menschen leben heute nach einem künstlich konstruierten Kalender, der nicht im Einklang mit den natürlichen Zyklen steht. Wir sprechen von Monaten (»Mondzyklen«) und rechnen mit zwölf Monaten, in der Natur gibt es pro Jahr jedoch 13 Mondumläufe. Ein Kalender entsprechend der Natur hätte also 13 Monate. Er erwähnte den 25. Juli, der »der Tag außerhalb der Zeit« ist [im Kalendersystem nach José Argüelles: 13 x 28 Tage ergibt 364 Tage, und der 365. ist der Übergangstag, der im 13-Monde-Kalender nach Argüelles der 25. Juli ist]. Seit vielen Jahren macht Dr. Emoto an diesem Tag immer eine Wasserzeremonie. Am 25. Juli 2011 führte er sie in Fukushima durch.

3) Wasserforschung: Jede Forschung, die darauf hinweist, dass Wasser ein Gedächtnis hat und Information speichern kann (was zum Beispiel in der Homöopathie zur Anwendung gelangt), wird diskreditiert, wenn nicht sogar unterdrückt. Dies gilt auch für jene Forschungen, die zeigen, dass Motoren und Technologien, die bisher nur mit Gas oder Öl betrieben werden, durch wasserbetriebene Mechanismen ersetzt werden könnten.

4) Hanf: Alle Politiker sprechen von der Wichtigkeit von nachhaltiger Entwicklung und erneuerbaren Energien, aber sie alle vermeiden das Thema der wichtigsten aller erneuerbaren Energien, des Hanfs. Hanf ist in Japan seit Jahrtausenden eine heilige Pflanze. Sie ist die am schnellsten nachwachsende Pflanze, kennt keine Schädlinge, liefert Nahrungsmittel und Rohstoffe für Textilien, Baumaterialien, Treibstoff und so weiter. Mit Hanf könnten viele globale Probleme sogleich gelöst werden, und dennoch ist der Hanfanbau weltweit stark eingeschränkt. Das Hanfverbot bewirkt aber nicht, dass kein Marihuana mehr konsumiert wird. Die Menschheit wird mit Drogen überschwemmt. Also muss das Hanfverbot andere Gründe haben, und es stellt sich die Frage, warum die Politiker dieses Thema vermeiden.

 

 

Schlusswort von Karin Tag

 

»Wir sind alle miteinander verwandt.« Die Bedeutung dieser Wahrheit durfte auch Karin Tag erleben. Sie schilderte, wie sie als westliche Frau mit dem schamanischen Weg in Kontakt kam und wie die indigenen Weisen, denen sie begegnete, auf sie reagierten. »Ich schämte mich ihnen gegenüber, denn ich bin eine Weiße, und wir alle wissen, was die Weißen ihren Völkern angetan haben. Aber sie sahen mich nicht als Weiße. Sie schauten in meine Augen und in mein Herz.« Über verschiedene Stationen wurde ihr immer klarer, wie wichtig eine Plattform für das Erbe und das Wissen der indigenen Völker ist und dass gerade auch wir Europäer hierin eine Aufgabe haben. Sie schilderte, welche Begebenheiten und Fügungen es brauchte, bis sie es wagte, als Frau und Weiße zum ersten Mal im Kreis von indigenen Vertretern eine Zeremonie zu leiten. Sie erwähnte auch, wie schwer es war, Menschen zu finden, die so positiv sind wie diejenigen, die nun die ersten Mitglieder des Council of World Elders sind: Menschen, denen es um gegenseitigen Respekt, um Heilung und Lösungen und um die gemeinsame Zukunft geht. »Wir spüren, dass wir hier am Anfang von etwas ganz Besonderem sind.«

Dies konnten alle Anwesenden bestätigen. Wir spürten die Besonderheit dieses Treffens und den großen Segen, der über diesem Kongress lag. Es gab kaum jemanden, der nicht in besonders intensiven Momenten den Tränen nahe war. Unter den Teilnehmenden herrschte eine familiäre Atmosphäre, und alle konnten eine bleibende Inspiration empfangen und mitnehmen. Karin Tags Bitte um Unterstützung – weil sie jetzt mit dieser Größe des Projekts an die Grenzen ihrer Kapazität als Einzelperson und Mutter von zwei jungen Kindern gestoßen ist – verhallt bestimmt nicht in der Leere. Neue Council-Mitglieder werden hinzukommen, ebenso weitere Helferinnen und Helfer und hoffentlich auch Sponsoren. Dieser erste Kongress war im Vorfeld nur von wenigen Zeitschriften angekündigt worden, der nächste Kongress vom 29./30. September 2012 wird bestimmt von vielen mehr aufgegriffen werden. Denn das heute notwendige globale Umdenken wird hervorgehen aus der Verbindung von ältestem Wissen und neuesten Erkenntnissen. Und diese Verbindung ist das Hauptanliegen des Council of World Elders.

 

 

 

 


 

 

 

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Wolfgang Effenberger

Mit Neugier und Interesse folgte der Verfasser einer außergewöhnlichen Offerte nach Armenien. Die Einladung an die Wiege des Christentums und die Schnittstelle  der Welten hatte der Präsident der DUA (Deutsche Universität in Armenien), Herr Eduard Saroyan, ausgesprochen. Vorgesehen waren jeweils ein Vortrag am Orientalischen Institut der Akademie  mehr …
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