Tuesday, 28. June 2016
Willy Wimmer

Willy Wimmer




Willy Wimmer ist CDU-Mitglied und gehörte 33 Jahre lang dem Deutschen Bundestag an. Der Jurist war von 1985 bis 1992 verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU sowie Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

Als Stadtrat von Mönchengladbach sammelte er elf Jahre lang Erfahrungen in der Kommunalpolitik. Als Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) konnte Willy Wimmer zudem ab 1994 sieben Jahre lang zahlreiche internationale Kontakte knüpfen.

Artikel von Willy Wimmer

Willy Wimmer: The Battle of Brexit

Willy Wimmer

Seit wann hat die Regierenden in Berlin, Brüssel oder London interessiert, was die Menschen denken? Das war einmal anders, und zum Leidwesen der jetzigen Machthaber können sich noch viele daran erinnern. Vermutlich nicht der leider noch im Amt befindliche Herr Bundespräsident. Herr Gauck, der vermutlich keine Kenntnis von der Friedensliebe des deutschen Volkes hat, weil er sonst seine Kriegsreden nie im Leben gehalten haben würde, erklärt in seinem jüngsten ARD-Interview das deutsche Volk ‒ bis auf seinesgleichen ‒ zum Problemfall.

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Willy Wimmer:  Brexit – Grundlage für Stationierung britischer Truppen in Deutschland ist entfallen

Willy Wimmer

Mit der Entscheidung der britischen Wähler über einen Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union ist jede Grundlage für eine fortdauernde Stationierung britischer Truppen in Deutschland entfallen.

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Willy Wimmer: Alpen-Wähler knallen den Volksparteien einen vor den Latz

Willy Wimmer

Jetzt beklagen alle und unisono einen Rechtsruck in Österreich und in EU-Europa. Mit dem berühmten Finger zeigen dabei die auf andere, die Wettbewerber sind und nichts Besseres zu tun haben. Das alles verdeckt aber eine zentrale Frage: Was hat eigentlich die Christdemokraten und Sozialdemokraten in Österreich und nicht nur dort getrieben, sich so meilenweit von den Bürgern und den Wählern zu entfernen, dass diese in Scharen zu denen überlaufen, die man nicht so genau kennt? Was legitimiert die etablierten Parteien, ihr eigenes Versagen durch politische Verleumdungen an die Adresse der Emporkömmlinge zu kompensieren? Das scheint das letzte Mittel zu sein, das für die Versagerparteien zur Verfügung steht.

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Willy Wimmer: Der Wähler legt sich quer

Willy Wimmer

In den letzten Wochen mußte man fast den Eindruck gewinnen, daß ein normaler Übergang in den höchsten staatlichen Ämtern nicht mehr möglich sein könnte. Wer sich den derzeitigen Machtkartellen, bestehend aus politischen Parteien, Gewerkschaften und Nicht-Regierungsorganisationen, unterstützt von  den etablierten Medien - öffentlich-rechtlich oder privat - in den Weg zu stellen schien, sah sich umgehend abgestempelt. Rechtspopulistisch war noch das geringste Label, das nicht mehr vom Ärmel zu wischen war.

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Willy Wimmer: »System-Neige« im Westen

Willy Wimmer

Für den informierten Beobachter ist es unübersehbar: Das über Jahrzehnte stabile westliche Werte- und Bündnisgefüge hat nicht erst seit der Flüchtlingskrise Risse bekommen. Die Wähler haben genug vom Polit-Establishment und strafen ab. Mehr und mehr Bürger sehen ihre Belange von den Volksvertretern nicht mehr hinreichend berücksichtigt. Der Bogen ist überspannt. Ungeachtet dessen wird von den meisten Regierungen eisern am zu beschreitenden Weg festgehalten, koste es, was es wolle. Dem nicht genug: Die Forderungen werden immer weltfremder.

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Willy Wimmer: Appell an Berlin – versucht es mit den Gesetzen, auf die Ihr einen Amtseid abgelegt habt

Willy Wimmer

Zu den Äußerungen des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Herrn Bedford-Strohm gegen die Ergebnisse des Grundsatzparteitages der AFD am vergangenen Wochenende in Stuttgart und entsprechende Äußerungen aus anderen Religionsgemeinschaften sind Anmerkungen sinnvoll.

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Willy Wimmer: NATO – neue Mieter für die »Wolfsschanze«

Willy Wimmer

Berlin scheint sich zur Welthauptstadt für kriminelle Geschichtsvergessenheit zu entwickeln. Ohne Empfinden für die im deutschen Volk vorhandene Nachdenklichkeit und ohne Rücksicht auf unsere Nachbarn im Osten reißt man wieder die Klappe auf, wie es Äußerungen hoher deutscher Offiziere im NATO-Auftrag auf den altbekannten Schlachtfeldern des östlichen Europa deutlich machen. Aber es geht weit darüber hinaus.

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Willy Wimmer: Amok à la Warschau

Willy Wimmer

Gegensätzlicher hätte die Woche nicht zu Ende gehen können. Da äußert sich der russische Präsident Putin bei seinem famosen Mediengespräch mit der russischen Bevölkerung zugunsten gutnachbarschaftlicher Beziehungen zu allen Nachbarn, die an Russlands Grenzen liegen. Der polnische Außenminister Waszczykowski bezeichnet bei einer Konferenz in Bratislawa fast zeitgleich Russland als eine größere Bedrohung als die Mörderbanden des IS in Syrien, dem Irak und all jenen Gebieten, zu denen US-amerikanische Planung und Golfstaatenmilliarden den Weg geebnet haben. Selbstredend, dass der Westen unter bewusster Missachtung aller völkerrechtlichen Regeln auch noch gegen die selbst geschaffene Bedrohung für seine eigene Zivilisation dagegen so etwas wie Krieg führt.

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Willy Wimmer: Fluchtursachen bekämpfen – Präsident Obama in Hannover zur Rede stellen

Willy Wimmer

Die US-amerikanische Politik hat seit dem ordinären Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien den Krieg nach Europa zurückgebracht. Alle feierlichen Schwüre aus der Charta von Paris des November 1990 waren weggewischt. In Paris hatten sich die Streithähne des Kalten Krieges feierlich in die Augen versprochen, Verhandlungen jedem Konflikt vorzuziehen und Streitfälle nur noch auf dem Verhandlungsweg beizulegen.

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Willy Wimmer: Eingefrorene Stellvertreter in Armenien und Aserbaidschan

Willy Wimmer

Bei der Vielzahl der Auseinandersetzungen, mit denen die Welt es derzeit leider zu tun hat, war der eingefrorene Konflikt im Kaukasus seit Langem nicht mehr auf dem mentalen Radarschirm. Das war und ist ein Fehler, wie es sich an diesem Wochenende dramatisch herausgestellt hat. Dutzende Tote sowie verletzte Zivilisten. Und das Dröhnen von Panzermotoren hallt wieder durch die lieblichen Täler des Kaukasus.

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