Wednesday, 19. June 2013
Gerhard Wisnewski

Gerhard Wisnewski




Gerhard Wisnewski wurde 1959 in Krumbach/Schwaben geboren. Aufgewachsen in der Mainmetropole Frankfurt, machte er dort 1979 sein Abitur und arbeitete schon ab 1978 als freier Mitarbeiter bei den Frankfurter Nachrichten.

Er studierte Politikwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Soziologie in München.

Seit 1986 arbeitet er als hauptberuflicher Jounalist, Schriftsteller und Filmautor. Er ist Fachmann für wissenschaftliche, technische, geschichtliche sowie politische Belange.

Mitarbeit bisher bei (Auswahl):
Frankfurter Nachrichten, Frankfurter Neue Presse, AZ, tz, Münchner Stadtzeitung, NRZ, BIO, Natur, SZ-Magazin, Allgemeines Sonntagsblatt, taz, Cosmopolitan, tempo, P.M., P.M. Perspektive

Erstes Aufsehen erregte Wisnewski 1992 mit dem Buch »Das RAF-Phantom« (mit Landgraeber, Sieker). Der darauf beruhende Spielfilm erhielt mehrere Preise, darunter den Grimme-Preis (Regie: Dennis Gansel).

Zusammen mit dem Filmemacher Willy Brunner drehte Wisnewski 2003 die weltweit erste kritische Dokumentation über die Attentate des 11.9.2001 für einen großen Sender (WDR).

Seit 2003 betätigt sich Wisnewski hauptsächlich als erfolgreicher Schriftsteller, der durch viele aufsehenerregende Bestseller auf sich aufmerksam machte.

Seit 2008 veröffentlicht er seinen sehr erfolgreichen kritischen Jahresrückblick »verheimlicht – vertuscht – vergessen«. (Der 2008 erschienene Jahresrückblick wurde noch nach dem Berichtsjahr »verheimlicht – vertuscht – vergessen 2007« genannt.)

2009 erhielt Wisnewski den José Lutzenberger-Preis für seine Zivilcourage und Verdienste als Aufdecker.

Bibliografie (Auswahl):

Das RAF-Phantom, München 1992 und 2008
Operation 9/11, München 2003
Mythos 9/11, München 2004
Lügen im Weltraum, München 2005
Verschlusssache Terror, München 2006
verheimlicht – vertuscht – vergessen, München 2008, 2009, 2010
Jörg Haider – Unfall, Mord oder Attentat, Rottenburg 2009
Drahtzieher der Macht – Die Bilderberger, München 2010


Filmografie (Auswahl):
Das Mosaik des Todes, ARD 2001 (mit Brunner)
Die Akte Apollo, WDR 2002 (mit Brunner)
Aktenzeichen 11.9. ungelöst, WDR 2003 (mit Brunner)

Artikel von Gerhard Wisnewski

NSU-Prozess: Die Pleite des Kronzeugen

Gerhard Wisnewski

Er sollte der Bundesanwaltschaft den Durchbruch bringen: der Kronzeuge Carsten S. will dem NSU-Trio die Tatwaffe geliefert haben, mit der Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe (als Helferin) mehrere Menschen erschossen haben sollen. Doch leider sind S.' Aussagen vollkommen unglaubwürdig. So will er Böhnhardt und Mundlos in einem Café getroffen haben, das es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab...

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Reif für den Rücktritt: Schickte Bayerns Justizministerin Merk Twitterin die Polizei auf den Hals?

Gerhard Wisnewski

Im Vorfeld einer Veranstaltung mit der bayerischen Justizministerin Beate Merk twittert eine Frau, man sollte der Ministerin aus diesem Anlass doch mal ein paar Fragen stellen. Kurz darauf erhält sie Besuch von der Polizei. Im Bananenstaat Bayern geht offenbar alles drunter und drüber.

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Verschwörung: Brachten Rotarier Mollath in die Klapsmühle?

Gerhard Wisnewski

2013 erreichten die Enthüllungen im Fall Gustl Mollath neue Höhepunkte. All jenen, die nichts von »Verschwörungstheorien« halten, sei gesagt: Verschwörungen existieren wirklich. Denn wie inzwischen überdeutlich wurde, wurde Mollath Opfer einer solchen Intrige. Es stellte sich heraus, dass in Deutschland unliebsame Personen genauso in der Psychiatrie verschwinden können wie weiland in der Sowjetunion. Und die Spur führt mitten in Nürnbergs und Bayerns feine Gesellschaft – vielleicht sogar bis hinauf in die Staatsregierung...

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Soldatenmord in London: Passanten sprachen von »Filmszene«

Gerhard Wisnewski

Am 22. Mai 2013 sollen zwei dunkelhäutige Männer im Londoner Stadtteil Woolwich nahe einer Kaserne einen Soldaten angefahren und anschließend enthauptet haben. Danach sprach einer der Killer seelenruhig in eine Kamera – während sich Passanten langweilten und auf die nächste »Filmszene« warteten...

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Filz mit Nadelstreifen: Das Bundesverfassungsgericht und die Rotarier

Gerhard Wisnewski

Das Bundesverfassungsgericht gilt als das höchste deutsche Gericht: seriös, integer, unangreifbar. Doch spätestens seit unserem Bericht über den familiären Filz innerhalb des Gerichts hat dieses Bild leichte Kratzer bekommen. Dabei sind die familiären Bande noch gar nichts gegen die Geheimgesellschaften, in denen sich die Verfassungsrichter tummeln – vor allem bei den Rotariern.

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Bis zu 20.000 Euro: Die Nebenverdienste des Tom Buhrow

Gerhard Wisnewski

Erinnern Sie sich noch an den Honorarskandal des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück? Als herauskam, dass der »Sozialdemokrat« für Vorträge bei Banken und Unternehmen standardmäßig 15.000 Euro kassierte, brachte ihn das in ernste Schwierigkeiten. Den Kanzlerjob kann er seitdem im Prinzip vergessen. WDR-Intendant kann so ein Abzocker allerdings immer noch werden, wie der Fall Tom Buhrow beweist. Dass auch er ganz ähnliche Summen bei Unternehmen kassierte, ist natürlich längst vergessen. Eine kleine Auffrischung...

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Rundfunkabgabe: Verfassungsrichter winkt Gesetz seines Bruders durch

Gerhard Wisnewski

Es ist wie mit dem Hasen und dem Igel: Kaum rennt der Bürger mit hängender Zunge zu einem Gericht, um sein Recht zu bekommen, sitzt da schon wieder der Igel und schmettert die Klage ab. Oder zumindest der Bruder des Igels. So geschehen im Fall einer Klage gegen den neuen »Rundfunkbeitrag« vor dem Bundesverfassungsgericht. Mit am Richtertisch saß Verfassungsrichter Ferdinand Kirchhof, Bruder von Paul Kirchhof, dem Vater der neuen Rundfunksteuer. Vetternwirtschaft beim Verfassungsgericht?

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Aufstand gegen Bußgeldbescheide: Immer mehr Bürger lehnen Zahlung ab

Gerhard Wisnewski

Dürfen die Behörden der BRD überhaupt Bußgeldbescheide erteilen? Oder sind sie dazu gar nicht berechtigt – nämlich weil es gar keinen Staat namens Bundesrepublik Deutschland (mehr) gibt? Verschicken Ämter also reihenweise unwirksame Bescheide, insbesondere Bußgeldbescheide? Immer mehr Behörden müssen sich mit derartigen Fragen befassen. Erstmals räumte der Leiter einer Bußgeldstelle erhebliche Probleme mit solchen Einwänden ein...

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Guten Morgen, Mittelalter: Warum das NSU-Verfahren eingestellt werden muss

Gerhard Wisnewski

»Der Teufel hat sich schick gemacht«, schreibt Bild über die in München angeklagte Beate Zschäpe. Für andere ist sie schlicht eine »Mörderin«, ein »Hitlerkind« und eine »Nazi-Braut«. Opfer-Angehörige setzen das Gericht ebenso unter Druck wie Demonstranten, Politiker und eine internationale Medienindustrie. Ein unvoreingenommener und ergebnisoffener Prozess ist damit nicht mehr zu erwarten. Während Deutschland anhand des Prozesses seine Rechtsstaatlichkeit beweisen will, geht das in Wirklichkeit nur noch auf einem Weg: durch Einstellung des Verfahrens – weil ein fairer Prozess nicht mehr möglich ist.

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Ermittler: Schwer verletzter Boston-Bomber bei Festnahme unbewaffnet

Gerhard Wisnewski

Die Attentäter von Boston waren schießwütige Terroristen, die auf Menschenleben keine Rücksicht nahmen, haben wir von Fahndern und Qualitätsmedien gelernt. Deswegen lieferten sie sich auch Schießereien mit der Polizei, die mit dem Tod des einen Terroristen endeten. Der andere erlitt mehrere Schussverletzungen, die er sich zum Teil selbst beibrachte, behaupteten bisher die Behörden. Falsch, enthüllten nun Ermittler: In Wirklichkeit sei Dschochar Zarnajew bei seiner Festnahme unbewaffnet gewesen. Hat also die Polizei versucht, ihn umzubringen?

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