Wednesday, 19. June 2013
Ellen Brown

Ellen Brown




Ellen Brown entwickelte ihr Forschertalent als praktizierende Anwältin für Zivilrecht in Los Angeles. In ihrem neuesten Buch Der Dollar-Crash hat sie ihre Fähigkeiten und Erfahrung auf die Untersuchung der US-Zentralbank Federal Reserve und des »Geldkartells« angewandt. Sie zeigt, wie dieses private Kartell dem amerikanischen Volk die Macht der Geldschöpfung aus der Hand gerissen hat.

Ellen Brown entwickelte ihr Forschertalent als praktizierende Anwältin für Zivilrecht in Los Angeles. In ihrem neuesten Buch Der Dollar-Crash hat sie ihre Fähigkeiten und Erfahrung auf die Untersuchung der US-Zentralbank Federal Reserve und des »Geldkartells« angewandt. Sie zeigt, wie dieses private Kartell dem amerikanischen Volk die Macht der Geldschöpfung aus der Hand gerissen hat – mit katastrophalen Folgen für die Ökonomie. Brown gehört in den USA zu den Verfechtern jener Gruppe von Geldreformern, die die private Federal Reserve abschaffen und statt ihrer eine regierungseigene, wirtschaftsfördernde Bundeszentralbank installieren wollen, die das private Bankenwesen überwacht. Ellen Brown ist erfolgreiche Autorin von insgesamt elf Büchern, die in den Vereinigten Staaten weite Verbreitung gefunden haben.

Artikel von Ellen Brown

Wem gehört die Federal Reserve? Die Fed ist im Privatbesitz. Aktionäre sind Privatbanken

Ellen Brown

»Viele halten die Federal-Reserve-Banken für Institutionen der Regierung der Vereinigten Staaten. Es sind aber private Monopole, die das Volk der Vereinigten Staaten ausbeuten, in ihrem eigenen Interesse und im Interesse ihrer ausländischen Kunden, im Interesse von Spekulanten im In- und Ausland und im Interesse von reichen räuberischen Geldverleihern.«

Der Kongressabgeordnete Louis McFadden, in den 1930er Jahren Vorsitzender des Banken- und Währungsausschusses

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Die Eine-Billion-Dollar-Münze: Witz oder Wende?

Ellen Brown

In seiner US-Nachrichtensatire Daily Show bezeichnete Jon Stewart letzte Woche den Vorschlag, das Weiße Haus könne die Schuldenobergrenze durch die Prägung einer Eine-Billion-Dollar-Münze umgehen, als Versuch, »Scheiße zu erfinden«.

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Die dunkle Seite des ESM oder: Wie Goldman Sachs Europa eroberte

Ellen Brown

Goldman SachsCoup, in den USA gescheitert, steht in Europa kurz vor dem Erfolg: Ein permanenter, unanfechtbarer Bailout für die Banken – mit dem Geld der Steuerzahler.

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Rettung des Finanzssystems? Wall-Street-Geldmaschine muss entzaubert werden

Ellen Brown

Am 27. November meldete Bloomberg News Details der Kreditvergabe der [US-Notenbank] Federal Reserve im Rahmen der Banken-Bailouts von 2008/2009, deren Offenlegung die Agentur zuvor erstritten hatte. Laut Bloomberg hatte die Fed bis März 2009 insgesamt 7,77 Billionen Dollar Darlehen und Garantien zu günstigen Zinsen vergeben, um das Finanzsystem zu retten; an die beinahe zinslosen Darlehen waren keine Bedingungen geknüpft.

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Finanzkriegsführung: »Anleger durch Leerverkäufe ausgetrickst« – Wie die Leerverkäufer die Anleger übers Ohr hauen

Ellen Brown

Warum gerieten die Preise für Gold und Silber so stark unter Druck, wo doch Rohstoffe vor dem Hintergrund der weitverbreiteten allgemeinen Unsicherheit als sichere Wertanlage angesehen werden? Die Antwort liefert Bill Murphy in seinem Internet-Nachrichtenbrief LeMetropoleCafe.com. Demnach war der Edelmetallsektor Ziel massiver Leerverkäufe. Im Falle einiger zugkräftiger Edelmetall-Aktien machten »Phantom«-Verkäufe durch Leerverkäufer, die die Aktien überhaupt nicht besaßen, fast die Hälfte des Handelsverkehrs aus.

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Standard & Poor’s und die Bilderberger: alles ein abgekartetes Spiel?

Ellen Brown

Was ist derzeit nur an der Aktienbörse los? In der Handelswoche, die am 8. August begann, erlebte der Dow Jones Industrial Average Index (DJIA) – in Europa auch kurz als Dow-Jones-Index bekannt –, erstmalig in der amerikanischen Börsengeschichte vier Tage hintereinander extreme Ausschläge um mindestens 400 Punkte in beide Richtungen.

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Pulverfass Ägypten: Wie Banken und Investoren die Welt in den Hunger treiben

Ellen Brown

Den Hintergrund für die plötzlich und explosionsartig ausgebrochenen Unruhen in Ägypten und Tunesien bildet eine sich verschärfende weltweite Krise, ausgelöst vom sprunghaften Anstieg der Lebensmittelpreise und der Arbeitslosigkeit. Laut Associated Press leben rund 40 Prozent der Menschen in Ägypten an der von der Weltbank definierten Armutsgrenze von unter zwei Dollar am Tag. Nach Schätzungen von Analysten liegt die Preisinflation bei Lebensmitteln in Ägypten derzeit bei unhaltbaren 17 Prozent pro Jahr. In den ärmeren Ländern müssen die Menschen 60 bis 80 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aufwenden, in den Industrieländern dagegen nur 10 bis 20 Prozent. Steigt der Preis für eine Gallone (ca. vier Liter) Milch oder einen Laib Brot für die Amerikaner um rund einen Dollar, dann kann dieser Anstieg für Menschen in Ägypten und anderen Ländern den Hungertod bedeuten.

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USA: Die Kreditkrise der Wall Street legt Bundesstaaten und Kommunen lahm

Ellen Brown

In beiden Kammern des Landesparlaments von Washington State sind am 18. Januar Gesetzesvorlagen eingebracht worden, die diesen US-Bundesstaat auf die rasch wachsende Liste von Staaten setzen, die sich aktiv mit der Gründung von Bankinstituten im öffentlichen Besitz beschäftigen.

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Die Fed hat gesprochen: Kein Bailout für die Main Street!

Ellen Brown

Die US-Notenbank Federal Reserve ist von Bankern für Banker gegründet worden und hat diesen bisher stets gute Dienste geleistet. Aus dem Nichts heraus hat sie den Banken 12,3 Billionen Dollar an fast zinslosen Darlehen zur Verfügung gestellt, um ihnen aus einer selbstverschuldeten Kreditklemme zu helfen. Eben diese Kreditkrise hat auch Bundesstaaten und Kommunen in die Insolvenz getrieben, doch die Fed stellt jetzt klar: für Städte und Gemeinden wird es keine »Quantitative Lockerung« geben.

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Drastische Sparpolitik scheitert in Euroland: Ist es Zeit für eine Defizit-Lockerung?

Ellen Brown

Das Rettungspaket für Griechenland sollte eigentlich eine Ausnahme sein, ein Test für die Fähigkeit der EU, ein infiziertes Mitglied unter Quarantäne zu stellen, damit es die »Schulden-Krankheit« nicht weiter verbreitete. – Das war vor dem Absturz Irlands. Irland war das Aushängeschild für den Erfolg drastischer Sparprogramme. Anders als die Griechen, die als liederliche Verschwender galten, taten die Iren alles, was die Gläubiger von ihnen verlangten. Die Bürger brachten Opfer, um für die Exzesse ihrer Banken zu bezahlen, doch vergebens.

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