Donnerstag, 25. Mai 2017
Ron Paul

Der US-Kongressabgeordnete Dr. Ron Paul aus Texas genießt in den USA landesweites Ansehen als oberster Verteidiger der Freiheit in der heutigen Politik.

Der Arzt war elf Legislaturperioden lang Kongressabgeordneter für den US-Bundesstaat Texas. 2008 bewarb er sich für das Amt des Präsidenten. Sein Wahlkampf führte zur Bildung der landesweiten End the FED-Bewegung, die vor allem bei jungen Leuten Zuspruch findet. In Washington ist Dr. Paul der wichtigste Verfechter einer verfassungstreuen Regierung, persönlicher Freiheit, niedriger Steuern, freier Märkte, des Friedens und einer Rückkehr zu einer soliden Geldpolitik, die auf einer warengedeckten Währung beruht. Bei seinen Kollegen im Kongress und bei seinen Wählern ist er für sein konsequentes Abstimmungsverhalten im Repräsentantenhaus bekannt: Dr. Paul stimmt nie für eine Gesetzesvorlage, wenn die vorgeschlagene Maßnahme nicht ausdrücklich von der Verfassung autorisiert ist. Mit den Worten des ehemaligen Finanzministers William Simon stellt Dr. Paul die »einzige Ausnahme in der Bande der 535« auf dem Capitol Hill dar.

Artikel von Ron Paul

Schlägt der US-Notenbank Federal Reserve jetzt die Stunde?

Ron Paul

In der vergangenen Woche deutete die Präsidentin der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) Janet Yellen an, auf dem Dezembertreffen werde es zu einer Zinserhöhung kommen. Die positiven Arbeitsmarktzahlen, die wenig später nach Yellens Äußerungen veröffentlicht wurden, ließen viele Beobachter öffentlich schlussfolgern, die erste Zinserhöhung der Fed nach fast zehn Jahren sei praktisch unvermeidlich.

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Der frühere General Wesley Clark fordert Internierungslager für »illoyale Amerikaner«

Ron Paul

In der vergangenen Woche forderte der frühere US-General Wesley Clark, der 1999 als Oberkommandierender der NATO-Truppen in Europa auch die amerikanischen Luftangriffe auf Serbien befehligte, »illoyale Amerikaner« sollten »für die Dauer des betreffenden Konflikts« in Internierungslager gesteckt werden.

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Wie viele Kriege noch?

Ron Paul

Vergangene Woche hat Präsident Obama beim Kongress um die Erlaubnis gebeten, innerhalb der nächsten drei Jahre überall auf der Welt Gewalt gegen ISIS »und beteiligte Personen und Kräfte« anwenden zu können. Es wäre ein Blankoscheck für den Präsidenten, er könnte so viele neue Kriege beginnen, wie er will. Und wie es scheint, wird sich der Kongress auf dieses gefährliche und kostspielige Vorhaben einlassen.

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Ron Paul: »Lehren aus Paris«

Ron Paul

Ich hatte vergangene Woche nach der tragischen Schießerei bei einem provokanten Pariser Magazin geschrieben, man solle angesichts der französischen Außenpolitik Blowback nicht als Faktor außer Acht lassen. Diejenigen, die nicht verstanden haben, was ich mit Blowback meinte, stellten die lachhafte Behauptung auf, ich würde den Angriff entschuldigen oder sogar den Opfern die Schuld zuweisen. Daran ist überhaupt nichts Wahres, denn ich verabscheue es, gewaltsame Handlungen zu beginnen. Die Polizei gibt gerne den Opfern die Schuld, während sie nach dem Motiv eines Kriminellen sucht.

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Ron Paul: »Nicht die Regierung, sondern Freiheit ist der Schlüssel zur Eindämmung Ebolas«

Ron Paul

Nachdem die Medien gemeldet hatten, eine an Ebola erkrankte Person sei in die USA eingereist, haben sich dem Magazin Forbes zufolge mindestens 5.000 Amerikaner bei ihrer Krankenversicherung gemeldet, besorgt, sie könnten sich angesteckt haben. Alle 5.000 Fälle erwiesen sich als falscher Alarm. Bei allem Tamtam, das die Medien und die Regierungsvertreter rund um Ebola zelebrieren, ist bislang nur ein vorläufiger Fall bekannt geworden, bei dem sich jemand innerhalb der Vereinigten Staaten mit Ebola infiziert hat.

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Ferguson: Der Krieg kommt nach Hause

Ron Paul

Amerikas Aufmerksamkeit hat sich vor Kurzem von der Gewalt in Irak und Gazastreifen abgewendet und sich auf Ferguson, Missouri, gerichtet, wo es zu Gewaltausbrüchen kam, nachdem Michael Brown erschossen wurde.

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Skandal um die Betreuung amerikanischer Kriegsveteranen zeigt nur die Spitze des Eisbergs

Ron Paul

In der vergangenen Woche äußerte sich Präsident Obama auf einer Pressekonferenz über Berichte sehr verärgert, nach denen das Veteranenministerium routinemäßig die Behandlung von Kriegsveteranen verschleppte, so dass es in einigen Fällen zum Tode von Veteranen gekommen war, die sich auf einer vor der Öffentlichkeit verborgenen Warteliste befanden und nicht behandelt werden konnten. »Sollten sich diese Vorwürfe bestätigen, wäre das unehrenhaft und beschämend, und ich würde das nicht hinnehmen«, sagte er weiter und versprach, zusammen mit dem Kongress werde er sicherstellen, dass sich die Lage der Veteranen verbessern werde. Wie der amerikanische Fernsehsender CNN berichtete, starben allein in der Stadt Phoenix, der Hauptstadt des amerikanischen Bundesstaates Arizona, 40 Kriegsheimkehrer, die auf Wartelisten gesetzt worden waren.

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Warum die wirklich Regierenden Frieden hassen

Ron Paul

Eine der lapidarsten Erklärungen dazu, wie es Regierungen immer wieder gelingt, ihre Bevölkerung für die Unterstützung eines Krieges zu gewinnen, stammt von Hermann Göring aus der Zeit der Nürnberger Prozesse nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

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Was will die US-Regierung in der Ukraine?

Ron Paul

In der vergangenen Woche hat das ukrainische Militär in mehreren Städten im Osten des Landes auf seine eigenen Bürger geschossen. Diese Gewaltakte haben möglicherweise Dutzende von Menschen das Leben gekostet. Wenn ein Land das Militär gegen seine eigene Bevölkerung aufmarschieren lässt – vor allem gegen unbewaffnete Demonstranten –, ist die US-Regierung normalerweise rasch zur Stelle und verurteilt dieses Vorgehen. Dieses Mal jedoch gibt Washington den Opfern die Schuld.

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Wenn das Ausspionieren des US-Senats ein Verbrechen ist, warum ist es dann völlig in Ordnung, uns auszuspähen?

Ron Paul

Die Reaktion der demokratischen Senatorin Dianne Feinstein auf die Enthüllungen in der letzten Woche, dass die CIA heimlich die Computer des Geheimdienstausschusses des Senats ausspähte, wirft ein bezeichnendes Licht darauf, was die Eliten in der Regierung über die übrige Bevölkerung denken: »Sie könnt ihr ruhig überwachen und ausspionieren, aber doch nicht uns.«

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