Wednesday, 30. July 2014

Bild -Zeitung unter der Lupe: Neue Studie enthüllt Arbeitsweise (2)

Redaktion

Der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff hat ein spannendes Interview über die Arbeitsweise der Bild-Zeitung gegeben. Die Otto-Brenner-Stiftung (OBS) hatte sich in der soeben veröffentlichten Studie »Drucksache Bild – Eine Marke und ihre Mägde« mit der beispiellosen  Machart der bundesweiten Tageszeitung auseinandergesetzt. In dem Wallraff-Interview wird deutlich, wie groß Einfluss und Macht des Blattes auf Gesellschaft und Politik des Landes und über die Grenzen hinaus zu sein scheinen. Wallraff, der u. a. dadurch berühmt wurde, dass er Bild in den zurückliegenden Jahren in verschiedenen Verkleidungen mehrfach geleimt und deren teilweise ungewöhnliche Arbeitsweise öffentlich gemacht hatte, beschreibt Bild als eine Art Wundertüte, in der alles drin sei – Unterhaltung, menschliche Dramen, zum Konsum aufbereitet, Sex, Verbrechen, Appelle an niedere Instinkte. So verschieden die Themen auch seien, so glichen sie sich in einem doch immer: Es durchziehe sie der Charakterzug der mal subtilen, mal grobschlächtigen Beeinflussung. Wallraff spricht von Meinungsdiktat, von einer sehr eindeutigen Haltung, vor allem, wenn es um politische Interessen gehe.

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Keiner lügt feiner: Made in Germany

Udo Ulfkotte

Viele Hersteller suggerieren ihren Kunden mit dem Aufdruck »Made in Germany«, dass man mit dem Kauf ihrer Produkte heimische Arbeitsplätze sichert. Dabei wurden die Waren importiert. Begleiten Sie uns bei einem ausführlichen Blick auf die dreistesten Tricks. In Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten immer weniger Menschen in der Produktion. Wo einst Maschinenbauer und Autohersteller, Ingenieure, Mechaniker und Laboranten die industrielle Basis bildeten, da verwalten heute Bürofachkräfte den Import von Waren, die überall in der Welt produziert werden – nur nicht im Herzen Europas. Aber verkauft werden die den Kunden als angeblich heimische Produkte.

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Deutsches Atomkraftwerk im Visier von US-Kampfjets

Wolfgang Effenberger

Am Freitagnachmittag, den 1. April 2011, bohrte sich ein US-Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II etwa 300 Meter vor dem Dorf Laufeld und 500 Meter von der Autobahn A1 entfernt in den Acker. Der in der Einflugschneise des US-Luftwaffenstützpunkts Spangdahlem liegende 500-Seelenort Laufeld in Rheinland-Pfalz war nur knapp einer Katastrophe entgangen. (1) Obwohl dem Unglücksfall in den Medien wenig Beachtung geschenkt wurde, stellte die MONITOR-Sendung vom 7. April 2010 das Thema der Übungsflüge in den Mittelpunkt. »Zu Fukushima haben wir gleich einen spannenden Hintergrundbericht«, so Sonia Seymour Mikich, »aber zunächst mit Hochgeschwindigkeit unser Aufmacher: Riskante Manöver: Luftkampf überm Atomkraftwerk«.

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Das Atomzeitalter ist noch lange nicht zu Ende

Edgar Gärtner

In einem einzigen Land der Welt wurde nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima das »Ende des Atomzeitalters« ausgerufen: in Deutschland. Weltweit lacht man jetzt über die Deutschen. Denn während Berlin die Nuklearenergie verbannt, entstehen überall in der Welt neue Kernkraftwerke.

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Bild-Zeitung unter der Lupe: Neue Studie enthüllt Arbeitsweise (1)

Redaktion

Die Bild-Zeitung ist mächtiger als die Politik, sagte vor kurzem ein bekannter Schauspieler in einem Interview, der sich von dem Blatt gejagt fühlte. Mit dieser Meinung steht er nicht alleine da. Der deutsche Schriftsteller Heinrich Böll drückte denselben Gedanken Jahre zuvor etwas anders aus: »Inzwischen ist die Bild-Zeitung ja fast schon das regierungsamtliche Blatt Wer oder was die Bild wirklich ist, das hat jetzt eine Autorengruppe der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung (OBS) in einer Studie mit dem Titel: »Drucksache Bild – Eine Marke und ihre Mägde« untersucht und veröffentlicht, die jedoch kaum publiziert zu werden scheint. Warum wohl?

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Deutschlands künftige Wachstumsbranche: Suppenküchen? Was ein Autor des Manager-Magazins nicht im Manager-Magazin schreibt…

Udo Ulfkotte

Die Vielfalt der Menschen und ihrer Gedanken sind eine der unabdingbaren Voraussetzungen dafür, dass es Fortschritte der Menschheit gibt. Wo Pluralismus brutal unterdrückt wird und Unfreiheit herrscht, da wird auch der Fortschritt abgewürgt. So ist es denn geradezu wünschenswert, dass nicht alle Menschen jubelnd etwa hinter jedem Artikel des Kopp Verlages oder dessen Autoren stehen. Denn die kritische Auseinandersetzung und das Hinterfragen von Zusammenhängen mit Themen gehören eben selbstverständlich auch zum Fortschritt. Es ist durchaus willkommen und auch gewünscht, dass kritische Menschen Berichte etwa auf den Web-Seiten des Kopp Verlages lesen und nach reiflicher Überlegung nicht mit dem Inhalt eines Artikels übereinstimmen. Wichtig ist vor allem die geistige Auseinandersetzung. Nur wer seine eigenen Standpunkte ständig mit neuen Ideen konfrontiert, kann einen Erfahrungsschatz anlegen und innerlich reifen. Bei eben diesem Überprüfen meines eigenen Standpunktes habe ich jetzt eine schockierende Erfahrung gemacht.

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Fernseh-Programmhinweis: Autor Ulfkotte am Dienstag um 21.45 im HR

Redaktion

»Müssen wir Angst haben vor dem Islam?« Dieser Frage widmet sich am kommenden Dienstag die bekannte Fernsehsendung »stadtgespräch« (12. April 2011 von 21.45 bis 22.30 Uhr aus dem Studio 1 des Hessischen Rundfunks). Wie sieht es einige Monate nach den erregten Diskussionen um die Thesen von Thilo Sarrazin eigentlich in Deutschland beim Thema Islam aus?

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Die Tricks der Lebensmittelindustrie

Udo Ulfkotte

Kaufen auch Sie gern Produkte aus »kontrolliertem Anbau«? Das heißt in Wahrheit im Zweifelsfall, dass der Bauer nach dem Spritzen von Pestiziden auch kontrolliert hat, ob die Schädlinge abgetötet wurden. Ein Blick in die Abgründe unserer Lebensmitteletiketten.

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Magnus Enzensberger entzaubert Europäische Union

Carlos A. Gebauer

Friedrich Nietzsche war es wohl, der schrieb: Die leisen Worte bringen den Sturm. Und Hans Magnus Enzensbergers Essay besteht in genau diesem Sinne aus leisen und kurzen, aber nicht zuletzt deswegen umso deutlicheren Worten. Knapp 70 Seiten genügen ihm für die gekonnte Inspektion – und Entzauberung – seines Gegenstandes. Am Ende stehen für den Leser zwei Gewissheiten. Die erste Gewissheit, dass, wer Europa wertschätzt, gegen diese Europäische Union opponieren muss. Und die zweite Gewissheit, dass dieser megalomane Versuch, 500 Millionen Menschen rücksichtslos bürokratisch zu überrennen, automatisch an sich selbst scheitern wird: »Europa hat schon ganz andere Versuche überstanden, den Kontinent zu uniformieren. Allen gemeinsam war die Hybris, und keinem von ihnen war ein dauerhafter Erfolg beschieden. Auch der gewaltlosen Version eines solchen Projektes kann man keine günstige Prognose stellen. Allen Imperien der Geschichte blühte nur eine begrenzte Halbwertzeit, bis sie an ihrer Überdehnung und an ihren inneren Widersprüche gescheitert sind.«

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Totalversagen der Familienpolitik: Deutschland vergreist, und niemand tut etwas!

Eva Herman

Deutschland vergreist. Das Land ist im europäischen Vergleich jetzt an letzter Stelle angekommen, was Nachwuchs, Innovation und Kinderfreundlichkeit angeht. Das geht aus dem aktuellen Demografiebericht der EU-Kommission und des Europäischen Statistikamtes Eurostat hervor. Deutschland ist das Altenheim der EU, schrieb welt-online jüngst. Die Geburtenziffern sind seit den siebziger Jahren in fast allen Mitgliedsländern der Europäischen Union erheblich und kontinuierlich gefallen. Deutschland ist jetzt krachend auf den Boden aufgeschlagen. Das Durchschnittsalter im Land beträgt 44,2 Jahre. Auch hier ist die Bundesrepublik trauriger, einsamer Spitzenreiter: Es gilt das höchste Durchschnittsalter in der Europäischen Union. Der Anteil von Menschen ab 65 Jahren an der Gesamtbevölkerung ist mit 20,7 Prozent hierzulande ebenso am höchsten. Ein Trend, der unumstößlich scheint – denn mit der zu niedrigen Geburtenrate hat sich die Bundesrepublik in einen unauflösbaren Teufelskreis begeben.

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