Sunday, 26. June 2016
23.03.2016
 
 

Merkel, Migranten und Manipulation: Wie George Soros die Bundeskanzlerin berät

Andreas von Rétyi

Die Wege des Herrn sind unergründlich – oder zumindest oft nicht sofort ersichtlich, gerade wenn es um George Soros geht. Aus dem Hintergrund heraus will er auch entscheidend auf die Bundeskanzlerin Einfluss nehmen. Und das geschieht insbesondere über den Vorsitzenden der Organisation ESI, einer Denkfabrik, die wesentlich von George Soros unterstützt wird.

 

Man muss eben die richtigen Leute in die richtigen Positionen manövrieren, um zu erreichen, was man erreichen will. Auch darin ist Mega-Investor George Soros geübt. Auf den ersten Blick zeigt sich nicht, dass er wieder einmal seine Finger im Spiel hat. Genauso, wenn es um die Beratung von Kanzlerin Angela Merkel in Flüchtlingsfragen geht. Doch der Zusammenhang wird schnell klar.

 

Kürzlich einigten sich 28 Staats- und Regierungschefs auf ein Abkommen der EU mit der Türkei, um illegal in Griechenland eintreffende Migranten wieder zurück in die Türkei schicken zu können. Im Gegenzug nimmt dann die EU bis zu 72 000 syrische Flüchtlinge aus der Türkei auf. Das vorwiegend auf einer Übereinkunft zwischen Angela Merkel und dem türkischen Präsidenten Erdoğan beruhende Konzept hat allerdings andere Wurzeln. Sie gehen zurück auf den Merkel-Plan der Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI), und die wird entscheidend von Multimilliardär George Soros und seinem Open Society Institute mitgetragen.

 

Bemerkenswert ist dabei auch eine weniger bekannte Tatsache: Der österreichische Soziologe Gerald Knaus ist Vorsitzender des ESI und fungiert als Berater von Angela Merkel, wenn es um die Flüchtlingsfragen geht. Das ist alles andere als ein Gerücht und wird auch nicht verschwiegen. Kürzlich erst berichtete die Welt über Knaus, ESI und Merkel. Da heißt es dann auch ganz klar, dass Knaus die »Blaupause für Merkels Asylpolitik« erarbeitet habe.

 

Und selbst wenn gleich einleitend von der Denkfabrik ESI die Rede ist, dann eben doch nicht davon, welche Rolle hier das Soros-Netzwerk spielt. Danach muss man dann direkt bei ESI selbst suchen, wird aber fündig. Keine Frage also, der Kontext steht fest und damit wird einiges klarer.

 

Bemerkenswert sind natürlich gerade auch die besonderen Empfehlungen, die Knaus gibt, wohl gerade auch, um die Öffentlichkeit nicht zu beunruhigen. Angesprochen auf die im Kontext genannten 500 000 Flüchtlinge, stellt er gegenüber der Welt selbst fest, für eine Denkfabrik sei es natürlich leichter, schlicht eine Zahl hinzuschreiben.

 

Dann fügt er gleich hinzu: »Wir haben den Politikern in den vergangenen Monaten empfohlen: Nennt keine Gesamtzahl für die Kontingente aus der Türkei! Sprecht lieber von einem täglichen Kontingent von ein paar Hundert Personen.« Damit käme man auf 330 000 Menschen jährlich, was Europa verkraften und die Türkei entlasten könne. Zudem klingt es doch besser, die täglichen Kontingente ins Feld zu führen.

 

Menschenrechtsorganisationen haben sich bereits zum neuen Abkommen geäußert und sprechen von einem Ausverkauf der Menschenrechte.

 

Dieser Ausverkauf dient den höheren Interessen, wie sie auch Soros verfolgt. Menschen an sich haben hier meist keinerlei Bedeutung.

 

Knaus berät nicht nur Angela Merkel zur Flüchtlingskrise, sondern auch andere führende Politiker und nimmt Einfluss auf breiter Basis. Im Hintergrund steht George Soros. Und das sollte doch einigermaßen zu denken geben.

 

 

 

 

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