Thursday, 25. August 2016
07.02.2011
 
 

Friedrich Schillers Tod: Sensationelle Entdeckung bestätigt den Mordverdacht (Teil 2)

Armin Risi

In Teil 1 beschrieb ich, mit welcher Verschlüsselungsmethode Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) seine brisante Botschaft im Faust II versteckte und was der Inhalt dieser Botschaft ist. Was der alte Goethe auf diese Weise an die Zukunft weitergab, war eine literarische Zeitbombe, wobei er wahrscheinlich vermutete, sie würde schon sehr bald gefunden werden, weshalb er verfügte, Faust II dürfe erst nach seinem Tod veröffentlicht werden. Nun dauerte es aber 180 Jahre, bis jemand (der Autor dieses Artikels) diese Botschaft entdeckte und entschlüsselte, aufbauend auf der Vorarbeit der kritischen Schiller-Forschung und Zeugnissammlung, die bis in Schillers Todesjahr zurückgeht. Goethe bezeugt in seiner versteckten Botschaft, dass Schiller ermordet wurde (Goethe nennt sogar den Namen des Giftes!) und dass mächtige Kreise einen »Fluch« gegen Schiller ausgesprochen hatten. Thema des folgenden zweiten Teils sind die verschiedenen Mordindizien und die Zeugnisse aus Schillers Umfeld. Ans Tageslicht kommt dadurch ein historisches Szenario, das alle Elemente eines Mordkrimis enthält.

Die Entschlüsselung von Goethes versteckter Botschaft und ihren vollständigen Wortlaut habe ich in meinem Artikel in der aktuellen Januar/Februar-Ausgabe der Zeitschrift mysteries veröffentlicht, zusammen mit allen wichtigen Hintergrundinformationen, die zeigen, dass die offizielle Darstellung der Gründe von Schillers Tod fragwürdig ist und viele Fakten ignoriert. (Diese Zeitschrift ist an jedem größeren Kiosk und auch über den KOPP-Versand erhältlich.) Überschrift des Artikels: »Geheimcode in Goethes ›Faust‹ enthüllt: Schiller wurde ermordet!«

Wenn es stimmt, dass eine der größten Persönlichkeiten der Weltliteratur ermordet wurde und dies vertuscht werden konnte, dann hat diese Enthüllung eine hohe historische und aktuelle Brisanz. In den Biographien, die alle der offiziellen Darstellung (»Schiller war schon lange totkrank«) folgen, wird die gesamte Fülle der kritischen Punkte ignoriert oder mit einer oberflächlichen Abkanzelung lächerlich gemacht. Goethes Zeugenaussage macht nun ein weiteres Ignorieren oder Ausblenden unmöglich.

 

Frage 9: Als Zusammenfassung der Ausführungen in Teil 1 drängt sich hinsichtlich der offiziellen Darstellung von Schillers Tod die Frage auf, wie krank Schiller tatsächlich war. Könnte es nicht sein, dass der 45-jährige Friedrich Schiller (1759–1805) einfach aufgrund der Folgeerscheinungen der nie richtig ausgeheilten Lungenentzündung von 1791 gestorben ist?

Schiller war mehrfach schwer krank, und er nahm wenig Rücksicht auf seine Gesundheit. Während seiner intensiven Schaffenszeiten verließ er kaum das Haus. Er arbeitete oft die Nächte hindurch, er rauchte und ernährte sich ungesund. Es wäre also durchaus möglich, dass er plötzlich tödlich erkrankte. Die vielen Verdachtpunkte und nun die neu entdeckte Botschaft Goethes weisen jedoch auf eine andere, eine unnatürliche Todesursache hin.

Wäre Schiller wegen einer plötzlichen heftigen Krankheitsattacke gestorben, hätte der Krankheitsverlauf höchstwahrscheinlich anders ausgesehen. Schiller wurde am Abend des 1. Mai 1805 in seiner Theaterloge plötzlich von »Schüttelfrost« und Krämpfen heimgesucht, litt für rund 48 Stunden unter starkem Erbrechen, erholte sich wieder etwas und starb drei Tage später. Die Angaben für die infrage kommenden tödlichen Krankheiten gehen weit auseinander. Dr. Huschke spricht von einem »bösartigen Nervenfieber« und beschreibt in seinem dubiosen Obduktionsbericht einen totalen Zerfall aller lebenswichtigen Organe. (In einem solchen Zustand wäre ein Mensch schon längst nicht mehr lebensfähig gewesen.) Andere sagen, Schiller sei an einer Lungenentzündung gestorben, wieder andere sprechen von einer plötzlichen Lungentuberkulose. Das Kirchenbuch von Weimar nennt als Todesursache einen »Nervenschlag«, was immer das bedeutet. Offensichtlich ist die Ursache für Schillers Tod in der offiziellen Darstellung unklar. Der Arzt Gunther Duda veröffentlichte im Schiller-Jahr 1959 drei Artikel (zwei zusammen mit einem anderen Arzt, Dieter Kerner), in denen gezeigt wurde, dass eine Tuberkulose ausgeschlossen werden kann und dass Schillers Symptome ähnlich waren wie die, die bei einer Vergiftung durch Aconit auftreten. (Und genau dieses Gift nennt Goethe in seiner verschlüsselten Botschaft!)

Die Umstände von Schillers Tod und der nachfolgenden Vorgänge um seinen Leichnam, sein Begräbnis, seine Gebeine und seinen Schädel sowie die Unterdrückung aller Verdachtsmomente sollten kritische Forscher hellhörig werden lassen. Unter Ignorierung oder Verharmlosung all dieser Verdachtspunkte besagt die offizielle Darstellung jedoch, Schiller sei schon lange totkrank gewesen und es sei ein Wunder, dass er überhaupt »so alt« (45!) geworden sei. Wie ich in Teil 1 gezeigt habe, wurde diese Darstellung erst nach Schillers Tod in die Welt gesetzt – wodurch Schillers plötzlicher Tod rückwirkend als »nicht plötzlich« dargestellt werden konnte. Fakt ist, dass Schiller in seinem Leben mehrfach schwer erkrankt ist, aber im März und April 1805 war er wieder aktiv und bei Kräften, und niemand, weder er noch seine Frau, noch seine anderen Angehörigen, dachten an den Tod. Wenn jemand Schiller vergiften wollte, war es also naheliegend, seinen Tod als die Auswirkung einer plötzlichen Krankheitsattacke erscheinen zu lassen.

 

Frage 10: Was sind die Indizien, die darauf hinweisen, dass Schiller nicht eines natürlichen Todes gestorben ist? Wie beweiskräftig sind diese Indizien?

Zu Schillers Tod können zwei Theorien angeführt werden, die beide auf Vermutungen und Tatsacheninterpretationen beruhen: die offizielle Theorie und die Mordtheorie. Die offizielle Theorie ignoriert oder banalisiert folgende Fakten, die stark auf einen Mord hinweisen.

  1. Schillers Tod erfolgte plötzlich. Weder er noch seine Frau, noch seine Verwandten rechneten mit dem Tod. Dies geht aus Schillers Verhalten hervor (kein Testament, keine vorsorgenden Maßnahmen für seine Frau und seine vier Kinder – immerhin war sein jüngstes Kind damals noch kein Jahr alt –, keine Vorkehrungen für ein Familiengrab, usw.). Ein ähnliches Bild zeichnen die Zeugnisse der Menschen in seinem Umfeld aus der Zeit vor dem 1. Mai 1805. Noch am Tag seines Todes, am 9. Mai 1805, hofften die Menschen um Schiller, dass seine starke Regenerationskraft auch jetzt über diese plötzliche »Krankheit« siegen würde.
  2. Schillers Zusammenbruch geschah, als Dr. Stark, sein langjähriger Leibarzt und der Hausarzt seiner Familie, abwesend war. Herzog Carl August war mit seinem Hofstaat zur Messe in Leipzig gefahren. Dabei ließ er aber seinen Leibarzt Dr. Huschke in Weimar zurück, während er mit einer persönlichen Einladung an Dr. Stark dafür sorgte, dass dieser aus Weimar/Jena wegreiste.
  3. Kurz nach der Abreise von Dr. Stark wird Schiller bei einem Theaterbesuch am Abend des 1. Mai 1805 »krank«, und der herzogliche Leibarzt, Dr. Huschke, ist aufgrund von Dr. Starks Abwesenheit die ärztliche Ansprechperson. Er verschreibt die Medikamente und besucht den angeschlagenen Schiller zu Hause. Schillers Schwägerin Caroline von Wolzogen beschreibt, wie Dr. Huschke am 9. Mai Schiller ein Glas Champagner zu trinken gibt, und hebt hervor: »Es war sein letzter Trunk.«
  4. Am Tag nach Schillers Tod führt Dr. Huschke mit einem Assistenten in Schillers Wohnung (!) eine schnelle »Obduktion« durch und lässt durch seinen Assistenten sogleich die Darstellung verbreiten, Schillers Organe seien fast vollständig zerfallen und aufgelöst gewesen. »Unter diesen Umständen muss man sich wundern, dass der arme Mann so lange hat leben können«, schreibt Dr. Huschke als Fazit seines Obduktionsberichtes, datiert auf den 19. Mai, adressiert an Herzog Carl August in Leipzig. Der Obduktionsbericht ist derart übertrieben und unrealistisch, dass er jedem kritischen Betrachter höchst verdächtig vorkommen muss. Aber er erfüllte seinen Zweck. Noch heute geben alle Biographien und Lexikoneinträge Dr. Huschkes Darstellung wieder.
  5. Auf der Website www.gifte.de findet sich folgende Beschreibung der Wirkung von Aconit: »Erkennbar ist eine Vergiftung durch Übelkeit, mehrfaches Erbrechen, kolikartige Durchfälle, kalten Schweiß, Schweißausbrüche […] Der Vergiftete zeigt Krämpfe, Arrhythmien, wie polytope ventrikuläre Extrasystolen, Blutdruckabfall […] Klinisch erkennt man erst eine zentrale Erregung des Patienten, die sich im späteren Verlauf als lähmend zeigt und vor allem eine lähmende Wirkung am Herzen […] Der Exitus tritt durch eine Atemlähmung und/oder ein Herzversagen (mehrfache der letalen Dosis), meist innerhalb von drei Stunden, ein.« Schiller litt anfänglich unter plötzlichen Krämpfen, Übelkeit und Attacken, die wie Fieberschübe aussahen. Gleichzeitig war er sehr geschwächt. Aus dem Bericht von Schillers Frau Charlotte wissen wir, dass er 48 Stunden lang, angefangen mit dem Abend vom 1. Mai, fast alles erbrach. Dr. Huschke, der als Arzt die Medikamente verschrieb, muss davon gewusst haben, aber in der Beschreibung des Krankheitsverlaufes, die er seinem Obduktionsbericht voranstellte, lässt er das starke Erbrechen unerwähnt. (Wäre das ein zu auffälliges Symptom einer Giftwirkung gewesen?) Schillers Tod, der wie ein elektrischer Schlag aussah, könnte durch eine Atem- und/oder Herzlähmung verursacht worden sein, »meist innerhalb von 3 Stunden«. Eine gewisse Zeit zuvor (drei Stunden?) hatte ihm Dr. Huschke das Glas Champagner verabreicht. Hinsichtlich der möglichen Gifteinwirkung ist unklar, weshalb Schiller in den letzten zwei Tagen manchmal Halluzinationen(?) hatte und dabei Lateinisch sprach. Andererseits äußerte er sich in diesen letzten Tagen wieder völlig klar. Bei der Beschreibung der Wirkung von Aconit steht auch: »Das Bewusstsein ist bis zum Ende vollkommen erhalten.« Bei Schiller war das der Fall, jedoch durchmischt mit einer Art von temporären Bewusstseinsstörungen in den letzten zwei Tagen. Diese könnten eine Nebenwirkung der Medikamente gewesen sein, die ihm ja ebenfalls verabreicht wurden.
  6. Kurz nach Schillers Tod werden alle Angehörigen, vor allem Schillers Frau Charlotte, aus dem Haus geschickt. Charlotte sieht ihren toten Mann am Abend des 9. Mai, spätestens am Morgen des 10. Mai zum letzten Mal. Schillers Leichnam steht danach Dr. Huschke und anderen »Nichtangehörigen« zur Verfügung, und alle Abläufe werden von einem ausführenden Beamten, Oberkonsistorialrat Günther, organisiert. (Die offizielle Darstellung hierfür lautet, Schillers Witwe habe das so gewollt.) Am Tag nach Schillers Tod kommt Ferdinand Jagemann ins Haus und zeichnet Schillers Kopf. Danach kommt der 23-jährige Töpfer Ludwig Klauer und fertigt eine Totenmaske an, dann kommt Dr. Huschke und führt die Obduktion durch. Danach erfolgte die Einsargung. Später, vielleicht schon am 11. Mai, wurden unter ungeklärten Umständen Ganzkopfabgüsse hergestellt. Diese Abgüsse zeigen einen kahlgeschorenen Kopf. Schillers Witwe weiss bis zu ihrem Tod im Jahr 1826 nichts von der Existenz der Zeichnung, der Totenmaske und der Ganzkopfabgüsse. All diese heimlich angefertigten »Utensilien« gelangten in die Kreise um – und hinter? – Herzog Carl August. Erst in den nachfolgenden zwei Generationen erfuhr die Öffentlichkeit von diesen Bildnissen des toten Schillers.
  7. Die Obduktion, das Anfertigen der Zeichnung und die Maskenerstellung geschahen nicht im Auftrag der Familie Schillers. Während der angebliche Befund der Obduktion sofort an die Öffentlichkeit weitergegeben wurde, wurden die Zeichnung und die Maskenerstellung sogar vor Schillers Witwe verheimlicht. Nur Gerüchte kursierten, weshalb Prof. Johannes Gottfried Gruber in seiner Schrift Friedrich Schiller – Skizze und Biographie vom September 1805 schrieb: »Für Gall hat man einen genauen Abdruck des Schädels genommen.« Gemeint ist der bekannte Wiener Phrenologe Dr. Franz Joseph Gall, der im August 1805 Weimar besucht hatte. Wie Dr. med. Henning Fikentscher in seinem Buch Zur Ermordung Friedrich Schillers (1990, Neuauflage 2000), das ich in Teil 3 näher vorstellen werde, mit akribischer Beweisführung zeigt, kann Dr. Gall unmöglich den Auftrag erteilt haben, ja man hat ihm die Maske und den Ganzkopfabguss bei seinem Besuch in Weimar höchstwahrscheinlich nicht einmal gezeigt. (Ihm wäre sonst die dilettantische Anfertigung aufgefallen.) Warum also diese falschen Angaben von hoher Stelle?
  8. Obwohl Schillers Witwe nichts von all diesen Vorgängen erfuhr, wusste Wilhelm Ernst von Wolzogen (1762–1809), der Mann von Schillers Schwägerin Caroline, davon. Am 12. Mai, am Tag nach der mitternächtlichen »Entsorgung« von Schillers Leichnam im Massengrab, schrieb er an Schillers Verleger Cotta: »Sein Kopf ist noch vor der gänzlichen Zerstörung abgeformt worden […]«. Hier ist auch der Hinweis wichtig, dass Caroline von Wolzogen vor ihrem Tod im Jahr 1847 einen Großteil der Unterlagen in ihrem Besitz (Dokumente, Briefe, Briefabschriften aus ihrer Hand und aus der Hand ihres schon lange verstorbenen Mannes) vernichtete.
  9. Die Gesichtsmaske und die Ganzkopfabgüsse wurden vom jungen Töpfer Ludwig Klauer erstellt und nicht von einem der in Weimar und Jena ansässigen erfahrenen Bildhauer, die normalerweise für solche Aufgaben herangezogen werden. Und hier ging es um die Gesichtsmaske des verstorbenen Dichterfürsten Friedrich von Schiller! Aber die Arbeit wurde heimlich von einem jungen, in dieser Arbeit unerfahrenen Töpfer durchgeführt. Dieser stand in den Diensten des Weimarer Verlegers Justin Bertuch, der mit Prof. Gruber befreundet war. Diese Herren gehörten zum selben Geheimbund wie Herzog Carl August, Dr. Huschke, F. Jagemann, W. von Wolzogen und Goethe. Deshalb ist der Grund nicht schwer zu erraten, warum der junge Ludwig Klauer und nicht ein »außenstehender« Bildhauer zu Schillers Leichnam gerufen wurde.

Dr. med. H. Fikentscher schreibt in seinem Buch auf S. 51: »Fasst man den Gesamtvorgang um Schillers Ende, die verheimlichte Leichenzeichnung, Abformung, Obduktion, die mitternächtliche Beisetzung ohne Ankündigung – alles unter Ausschluss der Familie – und die Lüge von der Beiteiligung Dr. Galls ins Auge, so erscheint es kaum denkbar, dass Legationsrat Bertuch und sein Mündel Klauer allein in den Vorgang verwickelt gewesen sein könnten. Ohne Bertuchs Wissen und Zustimmung konnte sein Mitarbeiter, Prof. Gruber, den Schwindel betr. Gall nicht veröffentlicht […] haben. […] Jagemann […] Wilhelm Ernst von Wolzogen […] Alle Genannten außer dem jungen Klauer waren Mitglieder der Loge Alma zu den drei Rosen, zugleich Mitglieder der engeren Hofgesellschaft um Herzog Carl August, dessen Leibarzt der Obduzent Schillers, Dr. Huschke, gewesen war, der seinem Herrn das unwahre Sektionsprotokoll nach Leipzig sandte.«

 

Frage 11: Wie passt Goethes Botschaft, die er in Faust II versteckte, in diesen Zusammenhang?

Die oben aufgeführten Verdachtspunkte – und es gäbe noch viele mehr – konnten bisher als Vermutungen abgetan werden. Aber nun kommt Goethes Zeugenaussage hinzu! Ich möchte hier nochmals ausführen, warum diese verschlüsselte Botschaft keine Zufälligkeit sein kann.

In Goethes Faust II finden sich in Akt 2 fünf aufeinander folgende Zeilen, deren Buchstaben sich alle so umstellen lassen, dass sie eine neue Aussage ergeben, und zwar immer zu Schillers Ermordung. Die fünfte Zeile enthält Goethes Namen, der wie eine Unterschrift die Botschaft abschließt.

Diese fünf Zeilen stehen an einer Stelle, die mit dem Titel »Die Kraniche des Ibykus« direkt auf Schiller und die Ermordung eines Dichers hinweist. (Eine von Schillers berühmtesten Balladen hat den Titel Die Kraniche des Ibykus und beschreibt die feige Ermordung eines Dichters.)

Die Zeilen, die auf diese fünf Zeilen folgen, enthalten keine verschlüsselten Zweitbedeutungen mehr, wie ich herausfand, indem ich mehrere Stunden lang jede dieser Zeilen untersuchte. Fünf Zeilen hintereinander, die eine Zweitbedeutung enthalten, die allesamt Schillers Ermordung zum Thema haben, dazu mit Goethes Namen in der letzten Zeile, und das an einer Stelle, die mit ihrem Titel (»Die Kraniche des Ibykus«) auf Schiller hinweist – die Wahrscheinlichkeit, dass dies alles ein Zufall ist, ist gleich Null.

Mit anderen Worten: Hier liegt eine authentische Botschaft von Goethe vor! Und dies bedeutet, konkret ausformuliert: Aufgrund der vielen Verdachtspunkte und der neu entdeckten Botschaft Goethes ist es jetzt praktisch bewiesen, dass Schiller durch Gift ermordet wurde.

 

Frage 12: Was sind die brisanten Inhalte in Goethes Botschaft?

Die wichtigste Aussage von Goethes Botschaft ist die Bestätigung, dass Schiller ermordet wurde. Diese Zeugenaussage verbindet Goethe mit detaillierten und brisanten Angaben, die genau zu den oben genannten Verdachtpunkten passen. Er sagt, dass Gift die Todesursache war, und nennt sogar den Namen des Giftes (Aconit). Er weist mit zwei Stichwörtern auf den Befehlsgeber für den Mord sowie auf den dahinter stehenden Geheimbund hin, und er gibt das Stichwort »Fluch gegen Schiller«. Des Weiteren verrät Goethe in seiner verschlüsselten Botschaft, dass Schillers Leichnam geschändet wurde: Schiller wurde »ohne Herz« beigesetzt! So makaber dies klingt, es passt genau zu Dr. Huschkes Obduktionsbericht, der eine Stelle enthält, die bisher unverständlich und verwirrend war. In Punkt 4 des Berichts steht: »Das Herz stellte einen leeren Beutel dar, hatte sehr viele Runzeln, war häutig und ohne Muskelsubstanz. Diesen häutigen Sack konnte man leicht in kleine Stücke zerpflocken.« Aufgrund von Goethes Botschaft wissen wir nun, was diese kryptische Aussage bedeutet: Huschke entnahm dem Leichnam Schillers bei der Obduktion das Herz. (Dass Schillers Leichnam geschändet wurde, ist auch die Schlussfolgerung der Nachforschungen von Dr. med. H. Fikentscher, die er 1990 in seinem Buch veröffentlichte, ohne dass er die diesbezügliche Zeugenaussage von Goethe kannte, die ja erst vor kurzem entdeckt wurde.)

 

Frage 13: Wie lautet das wahrscheinlichste Mordszenario, das sich aus all diesen Verdachtspunkten rekonstruieren lässt?

Schillers Tod durfte nicht wie ein Mord aussehen. Hätte man ihm einfach ein Glas voll Gift gegeben, wäre er kurz danach tot umgefallen, und alle hätten erkannt, dass es sich um einen Mord handelt. Also lautet das wahrscheinlichste Szenario, dass man ihm das Gift dosiert gab. Am 28. April 1805 nahm Schiller an einer Hofgesellschaft teil. Sein Assistent Heinrich Voß schrieb: »Ich half ihn schmücken und freute mich seines gesunden Aussehens und seiner stattlichen Figur im grünen Galakleide.«

Nach diesem Hoffest fühlte sich Schiller unwohl und erwähnte ungewohnte körperliche Reaktionen. Vor seinem Theaterbesuch am 1. Mai 1805 sagte Schiller seiner Schwägerin, Caroline von Wolzogen gegenüber verwundert, dass der Schmerz, den er sonst des Öfteren auf seinen Lungen spürte, plötzlich weg sei. Die Biographen verweisen an dieser Stelle allesamt auf den Bericht der (angeblichen) Brustobduktion durch Dr. Huschke, der schrieb, Schillers linke Lunge sei voller »Verwachsungen« gewesen. »Die Lunge selbst war faul, brandig und wie man sah, schon längst desorganisiert.« Die rechte Lunge beschrieb er als »durch und durch mit Eiterpunkten versehen«. Keiner der Biographen fragt, seit wann derartige Symptome plötzlich zu einem Verschwinden des Schmerzes führen. Hat Dr. Huschke hier fabuliert? War diese plötzliche Unempfindlichkeit vielleicht nicht eher eine Nebenwirkung der vermuteten ersten Giftdosis, die er am 28. April bei diesem Hoffest bekam? Denn ein typisches Merkmal der Wirkungsweise von Aconit ist folgendes: »Der Patient zeigt Störungen im Empfindungsbereich, vor allem bei der Kälteempfindlichkeit.«

Obwohl sich Schiller ungewohnt und irgendwie unwohl fühlte, begab er sich am Abend dieses 1. Mais ins Weimarer Theater, wo er einen eigenen Logenplatz hatte, außerhalb der neugierigen Blicke des Theaterpublikums.

Wir können annehmen, dass Schiller an seinem Platz Getränke serviert bekam, zumal er sich ja unwohl fühlte. Hier wurde ihm wahrscheinlich die zweite Dosierung des Giftes verabreicht, was zu den Krämpfen und zu einer Art von Fieberanfall führte. »Den folgenden Morgen fand ich ihn matt auf dem Sofa liegend, in einem Mittelzustande von Schlafen und Wachen«, schreibt Heinrich Voss. Schiller erbrach für zwei Tage, erholte sich aber etwas. Der konsultierte Dr. Huschke verschrieb die Arzneien und machte ab dem 5. oder 6. Mai Hausbesuche. Damit begannen Schillers letzte Tage. Am 9. Mai verabreichte Huschke ihm die letzte Dosis, das vielfach erwähnte Glas Champagner, »sein letzter Trunk«. Kurz danach starb Schiller wie unter einem elektrischen Schlag (»Nervenschlag«).

Damit dieser Plan funktionieren konnte, musste Dr. Huschke an Schiller herankommen, was nur möglich war, wenn Schillers Leib- und Hausarzt Dr. Stark nicht in Weimar oder Jena weilte. Hierfür sorgte Herzog Carl August: Er ergriff die Gelegenheit der Leipziger Messe, die er mit seiner Entourage besuchte, um Dr. Stark wegzulocken. Er nahm Schillers Arzt mit nach Leipzig und ließ seinen eigenen Leibarzt zurück in Weimar. Der Rest dürfte dann so abgelaufen sein, wie oben skizziert.

 

Frage 14: Hat Schiller, als er krank darniederlag, geahnt, dass er vergiftet wurde?

Wahrscheinlich nicht. Er dachte zuerst wie alle anderen, es handle sich um einen neuen Krankheitsanfall, und er hoffte auf Genesung. Tatsächlich trat bis bis zum 4. und 5. Mai eine leichte Besserung ein. Dann kam der herzogliche Leibarzt ins Haus. Schiller konnte diesen Mann nicht wegschicken, denn das wäre eine große Beleidigung gewesen. Also war Schiller seinem Schicksal ausgeliefert und konnte nur idealistisch hoffen, dass der herzogliche Arzt ihm wohlgesonnen ist. Wir können uns hier an die Aussage zu Schillers Horoskop im P.M. History erinnern, die ich in Teil 1 zitierte: »Der Neptun als Planet der diffusen Illusionen hat seinen Idealismus zweifellos noch erhöht. Doch konnte sich Schiller seinetwegen [seines Idealismus wegen] seiner Feinde nicht erwehren.«

 

 

Frage 15: Vermutete Schillers Familie eine Ermordung durch Gift? Warum hat niemand offen eine Mordanklage erhoben oder zumindest den Mordverdacht ausgesprochen?

Wir sprechen hier von einem Vorfall im Jahr 1805. Auch heute, im Zeitalter des Internets und des schnellen Buchdrucks, werden dubiose Todesfälle und Morde, die einen machtpolitischen Hintergrund haben, offiziell auf eine Weise dargestellt, die alle verdächtigen Faktoren ausblendet. Betrachten wir den Tod von Jörg Haider. Im Kopp-Verlag sind zwei Bücher erschienen, in denen Dutzende von gewichtigen Verdachtspunkten aufgerollt werden. Auch im Internet wurden mehrere kritische Berichte veröffentlicht. Lesen wir jedoch die offiziellen Darstellungen, steht da einfach: Er war betrunken und verursachte einen Selbstunfall, bei dem er ums Leben kam. Wer nur diese Darstellung liest, muss meinen, alles sei geklärt. Dabei ist allein schon das Foto des angeblichen Unfallwagens verdächtig: Die ganze Vorderseite ist eingedrückt und aufgerissen, und die Windschutzscheibe ist zerstört, weil sich das Auto überschlagen habe. Aber die zwei Scheibenwischer stehen aufgerichtet, und zwar genau parallel, der eine ist nicht verbogen, der andere nur leicht. Hätte sich der schwere VW Phaeteon überschlagen, wären die Scheibenwischer verbogen und eingedrückt worden. Gerhard Wisnewski fand auch heraus, dass das angebliche Unfallauto andere Radkappen hatte als Jörg Haiders schwarzer VW-Phaeton. Wie ist es möglich, dass die offiziellen Darstellungen diese und noch viele andere Indizien ignorieren? Warum geht die Frau von Jörg Haider nicht vor die Kameras? Warum schwieg die Frau von John F. Kennedy, obwohl sie gesehen hatte, dass die Schüsse von vorne gekommen waren – und nicht von hinten, wie die offizielle Darstellung behauptet? Und so weiter.

Wir könnten verschiedenste Gründe anführen, und diese Gründe gelten noch viel mehr für das Jahr 1805. Was hätte Charlotte, Schillers Witwe, tun können? Sie hatte keine Beweise, hatte aber vier Kinder, das jüngste noch nicht mal einjährig. Dann hörte sie von Dr. Huschkes Obduktionsbericht, den sie wahrscheinlich glaubte. Die Äußerung eines Verdachtes hätte sich gegen den Herzog, gegen Goethe und gegen die gesamte schweigende Obrigkeit gerichtet. Und 1805 war eine gefährliche Zeit. In Frankreich wurden Gegner der Regimes massenweise hingerichtet. Wilhelm von Wolzogen, der Mann von Charlottes Schwester Caroline, hatte dies in Paris persönlich gesehen und in seinen »Pariser Tagebüchern« geschildert. Obwohl er als Logenmitglied mehr wusste als Charlotte Schiller, wusste er auch, dass es für ihn ratsam war zu schweigen und mitzumachen. Er starb 1809.

 

Frage 16: Was war die Rolle von Caroline von Wolzogen, der Schwester von Schillers Frau Charlotte?

Caroline von Wolzogen, geborene von Lengefeld (1763–1847), wusste oder ahnte wahrscheinlich einiges mehr als ihre Schwester, denn ihr Mann war Logenmitglied und gleichzeitig ein Schiller-Verehrer. 1830 veröffentlichte sie das Buch Schillers Leben – Verfaßt aus Erinnerungen der Familie, seinen eigenen Briefen und den Nachrichten seines Freundes Körner. Dieses Buch, das ich in einem Antiquariat entdeckte (Ausgabe 1850), hat eine Einleitung von Caroline von Wolzogen. Darin schreibt sie:

»Die unermeßliche Lücke, die das Verschwinden seiner Persönlichkeit in den Kreis der Freunde und der Familie riß, hielt sie lange im Abgrunde stummen Schmerzes versenkt. […] Die Zeit tröstete die Seinen nicht; denn tief und wahr ist Schillers Wort: ›das ist eine gemeine Seele, die eine Heilung annimmt von der Zeit‹; aber sie lehrte uns mit dem Schmerz um seinen Verlust leben.«

Carolines Schock ist auch 25 Jahre später, 1830, noch zu spüren. Offensichtlich kam Schillers Tod für sie unerwartet und jäh. Wäre Schiller seit Jahren todkrank gewesen, wäre »das Verschwinden seiner Persönlichkeit« für die Familie nicht derart schockierend gewesen. Sie waren »im Abgrunde stummen Schmerzes versenkt«. Ein stummer Schmerz? Das heißt: Sie schwiegen. Sie waren machtlos. Sie konnten nicht einmal erwirken, dass Schiller im Lauf der folgenden zwanzig Jahre ein eigenes Grab bekam. Er war anonym in einem Massengrab versenkt worden, und der Herzog lehnte die wiederholten Bitten der Schiller-Witwe ab. Goethe sagte nichts und blieb all diese Jahre passiv – und gehorsam …

Das Schiller-Zitat, das Caroline von Wolzogen in ihrer Einleitung anführt, ist keine bekannte Stelle. Also fragte ich mich, wo dieses Zitat steht und ob Caroline hier vielleicht einen versteckten Hinweis eingeflochten hat. Und tatsächlich! Diese Stelle steht in Schillers letztem Drama, Demetrius, wobei Caroline ein Wort veränderte. Im Original steht: »Das ist eine feige Seele, die eine Heilung annimmt von der Zeit«. Gesprochen wird dieser Satz von Marfa, deren Sohn ermordet wurde!

Ob Schillers Schwägerin vielleicht etwas beabsichtigte, als sie die Aufmerksamkeit der Leserschaft auf diese Demetrius-Stelle lenkte? Marfa spricht hier in Erinnerung an den Mord an ihrem Sohn – und es könnten auch die Worte der alten Caroline von Wolzogen sein, in Erinnerung an den Mord an Schiller:

 

Ja, hingestellt hat mich die Zeit

Zum Denkmal eines schrecklichen Geschicks!

Ich will mich nicht beruhigen, will nicht

Vergessen. Das ist eine feige Seele,

Die eine Heilung annimmt von der Zeit,

Ersatz fürs Unersetzliche!

 

Caroline von Wolzogen hoffte anscheinend, dass die Zeit irgendwann die Wahrheit an den Tag bringen würde. Diese Zeit ist nun gekommen.

 

 


 

 

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