Tuesday, 27. September 2016
10.02.2012
 
 

Willkür der Jugendämter? Immer mehr Eltern werden die Kinder entzogen

Birgit Kelle

Der Fall Chantal steckt uns noch allen in den Gliedern: Eine Elfjährige starb vor drei Wochen in Hamburg an einer Überdosis Methadon, sie war vom Jugendamt bei drogensüchtigen Pflegeeltern untergebracht worden. Nun werden erste Konsequenzen aus dem beispiellosen Skandal gezogen: Der Hamburger Bezirksamtschef Markus Schreiber tritt heute zurück. Der Fall erinnert uns: Kaum ein anderes Land in Europa hat wegen kritischer Entscheidungen von Jugendämtern und Familiengerichten so viele Klagen anhängig am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, wie Deutschland. Dort muss man sich nun auf EU-Ebene mit der Willkür der deutschen Ämter beschäftigen. Klar ist aber auch: Den Jugendämtern wird durch neue Gesetze immer mehr Macht erteilt, nicht nur in Deutschland. Dies führt immer häufiger zu Problemen – in der Regel zulasten der Kinder. Das Grundproblem besteht darin, dass es keinerlei Kontrollinstanz gibt für die Arbeit der Sozialarbeiter. Zuständig ist immer nur die Kommune, kein Sozialarbeiter ist persönlich oder gar strafrechtlich zu belangen. Und wo keine Verantwortung eingeklagt werden kann, gibt es auch keine Schuldigen. Ein unhaltbarer Zustand. Grund genug, die unübersichtliche und teilweise offenbar korrupte Szene in Deutschland wie auch anderswo genauer unter die Lupe zu nehmen.

»Kindes-Inobhutnahme« in Großbritannien

Hilfe kommt eventuell demnächst aus dem ebenfalls gebeutelten Großbritannien. Über hundert englische Familien bereiten gerade eine Sammelklage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg vor, weil ihnen die britischen Jugendbehörden die Kinder entzogen haben. Offenbar herrschen auf der Insel die gleichen Probleme im Zusammenspiel von Familien und

staatlichen Behörden, und das auch noch in deutlich größerem Ausmaß als in Deutschland. Die klagenden Eltern sagen alle, man habe Ihnen zu Unrecht die Kinder weggenommen. Eine von ihnen ist Alison, die nach der Geburt des zweiten Kindes an postnatalen Depressionen litt. Sie sagt, ihre mehrfache Bitte um Hilfe bei den Ämtern sei ignoriert worden, stattdessen habe man sie als unfähige Mutter hingestellt und ihr nicht nur das Baby, sondern gleich auch ihr zweites Kind weggenommen und zur Adoption frei gegeben. Und obwohl sie Elternkurse besuchte und das Gericht wie auch ein Psychologe bescheinigte, dass sie sich sehr einsetze, nahm man der damals Schwangeren auch noch das dritte Kind gleich nach der Geburt weg. Heute bekommt sie einmal pro Jahr ein Foto ihrer drei Töchter, das ist alles.

 

 

Ein weiterer Vorwurf der britischen Eltern richtet sich an die Behörden: Die Ämter verbieten den Eltern, öffentlich oder sogar gewählten Abgeordneten gegenüber ihr Problem anzusprechen und schränken dadurch auch noch die Handlungsoptionen, mögliche Unterstützung und nicht zuletzt das Recht auf freie Meinungsäußerung der Betroffenen ein. Eltern, die dem zuwiderhandeln, sind in Großbritannien wiederholt von Gerichten mit Gefängnisstrafen bedroht worden, sollten sie öffentlich zu ihrem eigenen Fall Stellung nehmen.

 

In den vergangenen Jahren erschienen in seriösen britischen Medien immer wieder Berichte über Familien, denen die Kinder einfach weggenommen wurden und die machtlos einem System gegenüber stehen, das ihnen auch noch den Mund verbietet. Nicht wenige Eltern fügen sich diesem Redeverbot in der Öffentlichkeit – haben sie doch Angst, ihre Situation sonst noch weiter zu verschlimmern und sich selbst die letzte Chance zunichte zu machen, ihre Kinder doch noch zurück zu bekommen. So ging im Jahr 2011 eine im achten Monat Schwangere durch die Presse, der per Gerichtsanordnung verboten wurde, über ihren Fall zu sprechen. Sie befürchtet, dass man ihr das Kind nach der Geburt wegnimmt und hatte an einer öffentlichen Anhörung im House of Commons teilgenommen und gesprochen, die von dem liberalen Abgeordneten John Hemming initiiert worden war. Nachdem zahlreiche derartige Fälle an die Öffentlichkeit geraten waren, sah der Abgeordnete die Gefahr, dass hier Richter ein paralleles Rechtssystem installieren, das den Menschen ein Verbot der freien Rede erteilt, die ihnen von der Verfassung jedoch garantiert wird.

 

Der Abgeordnete John Hemming hat es sich nun zur Mission gemacht, das britische System zu ändern, zumal sich eine ganz neue Form von Eltern-Tourismus auf der britischen Insel etabliert. Eine zunehmende Zahl von Müttern und Vätern, denen bereits ein Kind von Jugendgerichten entzogen worden ist, wandern in andere Länder aus, sobald das nächste Baby unterwegs ist. Sie befürchten, dass ihnen auch dieses Kind weggenommen wird. »Mehr und mehr Menschen verlassen das Land, weil sie kein Vertrauen haben, dass sie vor unseren Familiengerichten einen fairen Prozess bekommen«, so Hemming in einem Interview mit der Daily Mail. Einer Familie, die aus Angst nach Spanien ausgewandert war, sei in Spanien dann von den dortigen Behörden das Baby entzogen worden, weil die britischen Ämter die »Flucht« an die spanischen Behörden gemeldet hatten.

 

Er beschreibt das reguläre Vorgehen vor britischen Familiengerichten so: »Das Beweismaterial wird als Geheimsache von Experten erstellt, die lohnabhängig sind von den kommunalen Autoritäten, das System ist derart einseitig zugunsten der kommunalen Ämter ausgerichtet, dass sie alles bekommen, was sie wollen.« Hemming ist inzwischen als Vorsitzender der Vereinigung Justice for Families tätig und engagiert sich mit einer Kampagne für die Rechte der Familien, denen man Kinder entzogen hat.

 

Auch der britische Journalist Christopher Booker, Autor beim Daily Telegraph, hat in mehreren Artikeln das perfide britische System der Familiengerichtsbarkeit angeprangert. Er berichtet auch davon, dass die Behörden mehrfach versucht haben, ihn rechtlich an der Berichterstattung zu hindern, er hat es trotzdem getan. Mit Dutzenden von Fällen habe er sich eingehend beschäftigt und komme zu dem Schluss, dass es sich um ein »schreckliches und korruptes System handele«. Er berichtet zum Beispiel von einem Fall, in dem einer Mutter das Kind entzogen worden war, weil sie bei einem häuslichen Unfall aus dem Fenster gestürzt war.

 

Zunächst warf ihr das Amt einen Selbstmordversuch, dann Alkohol- und Drogenprobleme vor. Booker betont, dass es sich bei den Fällen, die er beschreibt, nicht etwa um schreckliche Einzelfälle, sondern leider um beispielhafte Fälle handele. Laut Booker zeigten zahlreiche Beispiele das offensichtliche Problem, dass Ämter nach anfänglichen Fehlentscheidungen nicht etwa ihren Fehler einsehen, sondern das Verfahren weiter treiben, um ihre eigenen Fehler zu verdecken. Auch Booker teilt die Einschätzung von John Hemming, dass das System in England den Eltern gar keine Chance lässt.

 

Nachdem der erste Schock überwunden sei über die Polizeieinsätze, in der Regel mit sechs bis acht Beamten, die auch gerne mal Türen eintreten und das Kind mitnehmen, fänden sich die Eltern wieder in einem System, das sie von Vornherein als gefährliche Kriminelle behandele. In den Gerichtsverfahren, die dann folgten, würden sämtliche Rechtsgrundsätze der Verfassung auf den Kopf gestellt. So dürften die Eltern beispielweise keine Einsicht nehmen in die schriftlichen Aussagen der Sozialarbeiter und könnten dementsprechend auch nichts Gegenteiliges erwidern. Die Sozialarbeiter beauftragen dann Experten für Gutachten – die Experten wiederum sind finanziell abhängig von regelmäßigen Aufträgen der Jugendämter.

 

Die Eltern selbst haben nicht das Recht, einen anderen Experten zu beauftragen. Oft seien die Eltern gezwungen, die Pflichtverteidiger zu nehmen, die Ihnen das Gericht stellt, weil sie sich nichts anderes leisten können. Die Pflichtverteidiger sind aber auch in Lohnabhängigkeit von den Familiengerichten, die sie regelmäßig beauftragen, ein  Teufelskreis. Booker zeigt auf, dass Eltern durch dieses gegenseitige Abhängigkeitssystem nahezu keine  Chance haben auf eine vernünftige Verteidigung, was sich auch in Zahlen widerspiegelt: Im Jahr 2008 wurden 7.340 Anträge auf Kindesentzug durch Sozialarbeiter in Großbritannien gestellt, nur 20 Anträge wurden abgelehnt – das sind 0,37 Prozent.

 

Während das Verfahren läuft, sind die Kinder in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht, die dafür gutes Geld kassieren. Die Eltern haben nur sehr eingeschränktes Umgangsrecht in Anwesenheit von Sozialarbeitern. Und es ist ihnen verboten, mit den Kindern über die Lage der Familie oder gar Gefühle zu sprechen. Bei Zuwiderhandlung wird der Besuch abgebrochen und es droht die Gefahr, dass gar kein Kontakt zu den Kindern mehr bewilligt wird. Die Trauer der Eltern ist kaum vorstellbar, doch was die zum Teil ganz kleinen Kinder dabei seelisch durchmachen müssen, darüber sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Es handelt sich um schwere Schäden für das ganze Leben.

 

Als Nebeneffekt dieser Rechtspraktiken hat sich ein florierendes Geschäft rund um Pflegefamilien und Adoptionen in England entwickelt. Die Agenturen, die Pflegeeltern vermitteln, werden häufig von ehemaligen Sozialarbeitern geleitet und kassieren pro Vermittlung eines Kindes an eine Pflegefamilie im Schnitt 20.000 britische Pfund – das sind fast 24.000 Euro. Wird das Kind eventuell sogar adoptiert, wird eine Provision von 36.000 Pfund fällig – das sind 43.000 Euro. Ein lohnendes Geschäft.

 

 

Deutsche »Kindes-Inobhutnahme«

In Deutschland läuft der Hase übrigens in die gleiche furchtbare Richtung. Journalisten und Kinderrechtler werden nicht selten bedroht, wenn sie mit ihren Recherchen zu weit gehen. Den deutschen Eltern wird zwar nicht verboten, ihren Unmut über das Jugendamt oder überhaupt ihren Fall öffentlich zu machen – tun sie es jedoch tatsächlich, dann schadet es ihnen in der Regel, weil sich die Ämter öffentlich angegriffen sehen. Wichtiger Punkt bei den Gutachten, die vor Gericht immer entscheidender werden, ist schließlich auch die »Kooperationsbereitschaft« der Eltern. Wobei die Ämter es nicht als kooperativ empfinden, wenn Mütter und Väter das System anprangern, ihre Geschichte an Zeitungen weiter reichen und publik machen.

 

So zitiert eine betroffene Mutter, die sich an eine Zeitung gewandt hatte, die Pflegemutter ihrer Kinder mit den Worten, sie solle »sich nicht einbilden, dass sie ihre Kinder jemals zurück« bekomme. Die FAZ hatte über den Fall berichtet unter dem Titel »Amtlicher Größenwahn«. Die deutsche Pflegefamilie bekommt derweil 1.730 Euro netto vom Staat für die Betreuung der beiden Kinder, und vielleicht muss die leibliche Mutter ihnen sogar »Unterhalt« zahlen, um einen Teil dieser Kosten zu decken – die Kinder darf sie nach wie vor aber kaum oder gar nicht sehen.

 

In Deutschland ist das leider kein Einzelfall, wie organisierte betroffene Eltern berichten. Sie sammeln sich im Internet und kämpfen gemeinsam gegen ein System, das sie als Eltern im Regen stehen lässt, weil bei Eltern nicht von der Unschuldsvermutung, sondern immer gleich vom schlimmsten Fall ausgegangen wird. Auf der Strecke bleiben die Kinder, die oft nicht nur monatelang, sondern Jahre in fremde Familien kommen – sodass dann damit zu rechnen ist, dass die ursprünglichen Familien am Boden zerstört sind und gerade kleine Kinder ein gestörtes Verhältnis zu den leiblichen Eltern haben – sollten sie irgendwann heimkehren dürfen.

 

Betroffene und deren Rechtsvertreter klagen schon lange, dass in Deutschland die Beweislast umgedreht worden ist. Im März 2008 wurde der Paragraf 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuches derart verändert, dass die Ämter »vorbeugend« tätig werden können. Dadurch wurde der Sorgerechtsentzug erleichtert, der im Übrigen auch niemals angekündigt wird, sondern in der Regel in einer Nacht- und Nebelaktion geschieht, um den Überraschungsmoment der Eltern auszunutzen. Es ist also nicht so, dass das Jugendamt den Eltern nachweisen muss, dass sie ungeeignet sind, um dann erst die Kinder wegzunehmen. Stattdessen werden die Kinder zuerst weggenommen und dann müssen die Eltern beweisen, dass sie gute Eltern sind. In der Zwischenzeit sind die Kinder in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht, haben keinen oder nur beaufsichtigten Kontakt zu den leiblichen Eltern und werden der Familie dadurch systematisch entfremdet. Seelische Folgen: Unermesslich!

 

Man stelle sich einmal vor, was es gerade für kleine Kinder bedeutet, dass sie mit einer Polizeiaktion zu Hause abgeholt und aus den Händen ihrer Eltern gerissen werden, in ein Heim oder eine andere Familie kommen, eventuell sogar von Geschwistern getrennt werden – und anschließend stellt sich heraus, es war nur falscher Alarm.

 

Wir sprechen –auch in Deutschland – von gewaltigen Fallzahlen. Nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes aus dem Juni 2009 wurden im Jahr 2008 tatsächlich 32.300 Kinder und Jugendliche den Sorgeberechtigten entzogen und damit rund 4.100 mehr als noch im Jahr 2007. Nach einer Anfrage der FDP im Bundestag hat die Bundesregierung die Zahlen noch weiter aufgeschlüsselt. Demnach resultieren etwa 44 Prozent aller 2008 durchgeführten vorläufigen Schutzmaßnahmen aus einer Überforderung der Eltern, gefolgt von Beziehungsproblemen der Eltern (22 Prozent), Vernachlässigungen (13 Prozent) sowie Anzeichen für Misshandlungen (zehn Prozent), aber auch sonstigen Problemen (29 Prozent). Ebenfalls Gründe sind Integrationsprobleme (sieben Prozent), die Straftat eines Jugendlichen (sechs Prozent) oder auch Schul- und Ausbildungsprobleme (fünf Prozent).

 

Viele Fälle, vermutlich das, was unter »Beziehungsprobleme« erfasst wird, haben mit Sorgerechtsstreitigkeiten zu tun, nicht selten auch in Zusammenhang mit Kindesentführung ins Ausland, wenn ein Elternteil keine deutsche Staatsbürgerschaft hat. Interessant ist in diesem Zusammenhang zum Beispiel die Entscheidung des Oberlandesgerichts Brandenburg aus dem Jahr 2009. Dort waren geschiedene Eltern vor Gericht im Streit um das Sorgerecht der Kinder. Die Mutter wollte keinen Umgang der Kinder mit dem Vater, darauf entzog man ihr das Sorgerecht – und übertrug es dem Vater. Dennoch wollte das Gericht die Kinder nicht bei ihm wohnen lassen, sondern sie bei Dritten unterbringen lassen, um dann »therapeutisch« die Kinder und die Eltern mit der neuen Situation vertraut zu machen. Letztendlich kamen die Kinder nur deswegen doch zum Vater, weil man auf die Schnelle keine Einrichtung fand, die die Kinder hätte aufnehmen können. Bei solchen Entscheidungen wundert es nicht mehr, dass Eltern immer weniger den Kontakt zu Ämtern suchen, wenn sie Probleme haben, zu groß ist die Angst, in die Mühlen des Staates zu geraten, wenn man erst einmal angemeldet hat, dass man Hilfe braucht. Das Kindeswohl wird unterdessen mit Füßen getreten.

 

Es bleibt zu hoffen, dass der Fall Chantal in Hamburg vielleicht wenigstens den Effekt hat, dass auch das System in Deutschland einer eingehenden Prüfung unterworfen wird. Auch in Hamburg haben die Jugendbehörden die Arbeit von Vermittlungsagenturen in Anspruch genommen, die nach ihren eigenen Kriterien Pflegeeltern suchen und empfehlen und damit gut Geld verdienen – Steuergelder übrigens. Im Fall Chantal waren es drogenabhängige Leute, was sie mit dem Leben bezahlte. Sicherlich gibt es sehr gute Pflegeeltern und sicherlich gibt es Familien, aus denen man die Kinder besser herausnimmt. Man darf aber von staatlichen Organen erwarten, dass sie sensibel mit der Materie umgehen, dass sie nicht nur einmal, sondern zweimal hinschauen, wem sie Kinder zur Pflege aushändigen und vor allem, das kein Geschäft daraus wird, dass Kinder von einer in andere Familien ausgelagert werden.

 

Bleibt zum Schluss noch festzustellen, dass sich inzwischen mehrere Interessensgruppen in Deutschland gebildet haben, die den Jugendämtern ein systematisches Fehlverhalten vorwerfen und gar ein vorsätzliches System dahinter vermuten. Eine der wichtigsten und mutigsten Kinderkämpferinnen in Deutschland dürfte die Autorin Dr. Karin Jäckel sein, die die Kindesentziehung als familiären Supergau bezeichnet. Seit Jahren setzt sie sich für hilflose Familien ein, denen die Kinder manchmal für immer fortgenommen werden, ohne dass sie sie je wiedersehen durften. Frau Dr. Jäckel verhandelt mit Ämtern, schreibt an Politiker und klagt die Jugendämter als Kinderklaubehörden an. Wer ihr einmal zugehört hat, ist aufs Höchste alarmiert und ahnt plötzlich, welches tiefe Unrecht derzeit hierzulande und auch anderswo im »freien Europa« angerichtet wird. Es wird Zeit, auch dieses elementar wichtige Thema in den Fokus zu nehmen: Vielleicht erbarmen sich hierzulande ja auch einige Journalisten der Mainstreampresse, wie es in Großbritannien die Kollegen verschiedener Publikationen taten. Zeit dafür wäre es schon längst.

 

 

 

8. Februar 2012 in Daily Mail

Earlier this week John Hemming, a Lib Dem MP and chairman of Justice for Families, said that people moving abroad to ensure their families could stay together was a growing phenomenon.

›More and more people are going abroad because they do not have any confidence that they will get a fair trial in the family courts here,‹ he said.

›Evidence is given in secret by experts who depend on local authorities for their income. The system is so biased towards local authorities that they get whatever they want.

I have seen people who have struggled for many years to get a fair hearing. We have got to stop gagging people who are victims of miscarriages of justice.

We need a system which has proper scrutiny and it is crucial that parents should be allowed to bring in a second opinion.‹

 


Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1255458/British-parents-fled-Spain-stop-social-services-kidnapping-baby-week-old-son-taken-Spanish-authorities.html#ixzz1lmLshofL

 

 


 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

  • Deutschland: Finanzministerium bereitet Kontosperrungen vor
  • Bevölkerung im Visier: EU bereitet sich auf Niederschlagung von Unruhen vor
  • Ich, ich, ich: Die Raffgier der Journalisten
  • Erderwärmung? Es wird wohl erst einmal kühler auf der Erde

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Neue Studie: Geschlecht und soziale Herkunft entscheiden über Schulbildung

Birgit Kelle

Eine neue Untersuchung im Auftrag der Vodafone-Stiftung dürfte für einigen Wirbel in deutschen Lehrerzimmern sorgen. Diese bestätigt nämlich, dass die Notenvergabe und die Empfehlungen für die weiterführende Schule oft ungerecht sind: Sie hängen vom Geschlecht der Schüler und vom sozialen Status der Eltern ab, jedoch weniger von der tatsächlichen  mehr …

Demografische Krise? Über die politische Abschaffung von Ehe und Familie

Birgit Kelle

Die gute Nachricht vorweg: Über drei Viertel aller Kinder in Europa wachsen bei ihren verheirateten Eltern auf. Damit dürfte wieder einmal mit dem Bild aufgeräumt worden sein, dass die traditionelle Familie aus Vater-Mutter-Kind(ern) keine Zukunft hat. Die schlechte Nachricht: Auch weiterhin ist nicht zu erwarten, dass sich die Politik mit dem  mehr …

Frau Schröder, warum ist es in Deutschland so teuer, sein Kind zu lieben?

Eva Herman

Sehr geehrte Frau Schröder, in einem Welt-Interview antworten Sie auf meinen offenen Brief. Ihre Ahnungslosigkeit, die Sie hier auch noch offen zugeben, macht sprachlos. Bevor ich auf Ihre Aussagen eingehe, möchte ich einen Satz von Bundeskanzlerin Merkel zitieren, den sie im Mai 2009 im politischen Monatsmagazin Cicero zum Besten gab. Angela  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Beweis: Krebsindustrie will keine Heilung

PF Louis

An der University of Alberta in Edmonton, Kanada, wurde eine sichere und wirksame Heilmethode gegen Krebs entdeckt mit einem Medikament, das zuvor gegen seltene Stoffwechselstörungen angewendet wurde. Doch die Pharmaindustrie zeigt kein Interesse an weiterer Forschung über die Substanz Dichloracetat (DCA), über die bereits 2007 berichtet wurde.  mehr …

Erderwärmung? Es wird wohl erst einmal kühler auf der Erde

Edgar Gärtner

In den nächsten Jahren wird es auf der Erde kälter werden. Und ob es danach tatsächlich noch einmal die gefürchtete Erderwärmung gibt, ist alles andere als sicher.  mehr …

Deutschland: Finanzministerium bereitet Kontosperrungen vor

Michael Brückner

Wer seine Ersparnisse dem Staat anvertraut, der ist keineswegs auf der sicheren Seite. Die Bundesregierung bereitet jedenfalls gerade Kontosperrungen vor. Und erstaunlicherweise schweigen die Medien dazu.  mehr …

Lässt Ihre Haare wachsen: WurzelKraft®

Brigitte Hamann

Sie alle leiden unter der neuen EU-Verordnung und dürfen ihre Produkte nicht mehr mit dem bewerben, was sie können: der österreichische Heilkundler Helmut Posch, der sich der Herstellung der Heilmittel von Hildegard von Bingen verschrieben hat, Dr. Pandalis, der vor allem durch seine Entwicklung der aus der Zistrose gewonnenen Cystus-Produkte  mehr …
Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Werbung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.