Samstag, 25. März 2017
29.06.2016
 
 

Das Islamzentrum München ist gescheitert

Birgit Stöger

Das islamische Großvorhaben in München, der Bau eines 6000 Quadratmeter umfassenden Mega-Moschee-Komplexes mit angeschlossener Akademie, Bibliothek, Wohnungen und Läden auf einem 3000 Quadratmeter großen zentral gelegenen, stadteigenen Grundstück, ist gescheitert.

 

Unter der islamischen Flagge des hoch umstrittenen, bosnisch-stämmigen Imams Bajrambejamin Idriz, tatkräftig unterstützt vom ehemaligen Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) sowie aller Fraktionen des Stadtrates, wurde annähernd 10 Jahre lang das Projekt »Zentrum für Islam in Europa ‒ München (ZIE-M)« vorangetrieben.

Hofierter Imam mit intensiven Kontakten zu radikalen muslimischen Organisationen

 

Die Stadt München engagierte sich dermaßen in dem muslimischen Projekt, dass dem umtriebigen und undurchsichtigen Imam ein stadteigenes, 3000 Quadratmeter großes Grundstück an der zentral gelegenen Dachauer Straße zum verbilligten Kaufpreis angeboten wurde.

 

Imam Idriz wurde und wird von seinen Unterstützern gerne als unbefleckter und weltoffener Muslim dargestellt. Doch ihm konnten intensive Kontakte zu Führern radikaler muslimischer Organisationen nachgewiesen werden. Und er wurde mitsamt seiner Islamischen Gemeinde Penzberg von 2007 bis 2010 im bayerischen Verfassungsschutzbericht aufgeführt. Er konnte die Grundstückssumme von 4,5 Millionen Euro nicht aufbringen. Dreimal wurde das städtische Angebot durch Ude und seinen Amtsnachfolger Dieter Reiter (SPD) verlängert ‒ zuletzt bis zum 30. Juni.

 

Emsig versuchte der dubiose Imam bis zuletzt durch Spendenaufrufe das Geld für die Mega-Moschee zusammenzubekommen. Und er stellte seinen Unterstützern einen anonymen Geldgeber aus dem streng-islamischen Saudi-Arabien in Aussicht.

 

Massive bürgerliche Gegenwehr

 

Doch sowohl gegen den monströsen Moscheebau, als auch gegen die Person des Imam und seine wahhabitischen Finanziers regte sich zunehmend Widerstand in München. 2010 veröffentlichten unter anderem CSU-Mitglieder ein Dossier über das geplante Islam-Zentrum und versuchten die Bürger sowohl über das Vorhaben, als auch über den mehr als zwielichtigen Imam aufzuklären. Die Kleinpartei »Die Freiheit« sowie Unterstützer eines Bürgerbegehrens hatten seit 2011 innerhalb von 3 Jahren auf insgesamt 144 Kundgebungen und 148 Infoständen über 60 000 Unterschriften gesammelt.

 

Zeitgleich wurde eine breite mediale und politische Kampagne durch die Stadt München und durch sie finanzierte, linkspolitische Vereinigungen gegen den Initiator und Landesvorsitzenden der Partei »Die Freiheit«, Michael Stürzenberger, gefahren. Ude änderte zwischenzeitlich die ehemalige Bezeichnung »ZIE-M – Zentrum für den Islam in Europa München«, mutmaßlich wegen des weniger besitzanzeigenden Namens, in »MFI – Münchner Forum für Islam« um und sitzt seither neben dem EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm im neu gegründeten Kuratorium des Münchner Forums für Islam (MFI) als Vorsitzender.

 

Im September 2014 erklärte das Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) nach Abgabe der Unterschriften das Bürgerbegehren unter anderem wegen formaler Fehler für unzulässig und ignorierte somit den Wunsch von über 60 000 Bürgern. Ende 2015 wies das Bayerische Verwaltungsgericht die Klage der Partei »Die Freiheit« auf Durchführung des Bürgerentscheides ab. Wie berichtet, erklärten die Initiatoren des abgeschmetterten Bürgerwillens Ende Mai einen Neustart für ein zweites Bürgerbegehren.

 

Für den Islam in München: Investoren aus streng-islamischen Staaten

 

Vor etwa einer Woche hatte der von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) 2010 als »Lügner« bezeichnete Imam Idriz einen letzten Spendenaufruf gestartet. Zu diesem Zeitpunkt fehlten ihm jedoch noch 3,5 Millionen Euro. Der spendable Glaubensbruder aus Saudi Arabien soll ihm zudem vor einigen Tagen abgesprungen sein.

 

Dreimal in den vergangenen Jahren sei laut Idriz sein Moscheen-Projekt ganz kurz vor dem Ziel gewesen, einen Investor zu finden. 2007, 2012 und 2015 habe es Finanzierungszusagen gegeben. Das erste Mal aus dem Emirat Sharjah, das zweite Mal vom Emir von Katar, das dritte Mal von einem Bürger aus Saudi-Arabien. Jedes Mal ‒ aus verschiedenen, meist politischen Gründen ‒ seien die Verhandlungen gescheitert, so die nur in Teilen korrekte Darstellung des Imam.

 

Die spendablen wahhabitischen Emirate Sharjah und Katar hatten sich jeweils schnell als »Luftnummer« entpuppt. Im Fall von Saudi-Arabien grätschte Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) dazwischen. Gabriel erachtete den saudischen Geldgeber dann doch als etwas »knifflig«. Ende des letzten Jahres warnte er in einem Bild-Interview vor Moscheen, in denen die Terrorgefahr wachse und nannte hier explizit wahhabitische Moscheen, die von Saudi-Arabien finanziert werden.

 

»Aus diesen Gemeinden kommen in Deutschland viele islamistische Gefährder«, so Gabriels damalige Aussage. Man müsse den Saudis klarmachen, »dass die Zeit des Wegschauens« vorbei sei. Anfang des Jahres zelebrierte der islamische Staat dann seine größte Massenexekution seit den 80er-Jahren und richtete kurzerhand 46 Menschen hin, was ebenfalls Kritik hervorrief. Der potenzielle Investor aus Saudi-Arabien habe dann, so Idriz, seinen Rückzug damit begründet, dass die Regierung die Finanzierung nicht erlaubt habe.

 

Großer Katzenjammer bei SPD und Grünen und ein Versprechen

 

Am Dienstag nun erklärten Idriz und Alt-Oberbürgermeister Christian Ude tieftraurig das Mega-Moscheen-Projekt als gescheitert. Ude hoffe aber inständig, dass dies nur »das Ende eines ganz bestimmten Bauprojekts an einem ganz bestimmten Ort« sei. Leider sei es aufgrund der allgemeinen Flächenknappheit nicht möglich, Grundstücke von einer Qualität wie in der Dachauer Straße unbefristet zu reservieren, so die Erklärung.

 

Fernziel bleibe ein Zentrum für Islam in München, so der SPD-Mann Ude. Eine »über den Nationalstaatlichkeiten stehende Einrichtung« für Muslime sei gerade jetzt von größter Notwendigkeit und dringender als je zuvor. Die Zahl muslimischer Bürger nehme zu, auch durch die »Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen«. Die Unterstützung bei den Münchnern sei spürbar und gehe durch alle Altersklassen und Schichten, so der islamverliebte Münchner Alt-OB.

 

Auch der amtierende Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) teilte mit, er bedaure, »dass es nun doch nicht zu dem sehr engagierten Projekt« komme. »Das MFI trägt mit seiner vorbildlichen Arbeit im interreligiösen Dialog zum gelingenden Miteinander in unserer Stadt wesentlich bei«, so die gänzlich unkritische Lobhudelei Reiters. Auch die Grünen drückten ihr Bedauern aus. Die Fraktionschefin im Stadtrat, Gülseren Demirel (Grüne), erklärte: »Dieses Projekt hätte eine integrative Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinaus entwickeln können, sein Scheitern ist auch ein Verlust für alle Menschen, die sich um Integration bemühen.«

 

Der vorerst gescheiterte Imam Bajrambejamin Idriz versprach, er werde nicht aufgeben, »weil das Projekt für die Zukunft der Stadt wichtig ist« und gab die rührselige Geschichte von einem »syrischen Flüchtlingsmädchen, das 600 Euro für das Projekt gespart und gespendet« habe, zum Besten.

 

»München ist noch nicht bereit für die Offenheit, die das Islamzentrum schaffen sollte«

 

Die berichtenden Mainstreammedien ‒ vom Münchner Merkur bis hin zur Süddeutschen Zeitung (SZ) ‒ bedauern ebenfalls zutiefst das Scheitern des angeblichen islamischen »Integrationsprojekts« und kommen auch dieses Mal ‒ wie in der Vergangenheit immer mehrheitlich wieder im Thema geschehen ‒ ihrer journalistischen Verpflichtung in Form einer kritischen Berichterstattung in keiner Weise nach.

 

So bedauert die SZ reflektionsfrei, dass mit dem Aus für das islamische Großprojekt mehr als eine Idee gescheitert sei. »Es lag nicht nur am Geld: München ist noch nicht bereit für die Offenheit, die das Islamzentrum schaffen sollte«, so das bittere Resümee der SZ-Kommentatorin Nina Bovensiepen.

»Ex-OB Ude plant den Korantempel nun eine Nummer kleiner«

Aktuell erklärt der Initiator des wieder aufgelegten Bürgerbegehrens (Kopp-Online berichtete), Michael Stürzenberger, ehemaliger Pressesprecher von Monika Hohlmeier (CSU), zum momentanen Scheitern des Großmoschee-Projektes:

»Liebe Unterstützer des Widerstandes, gestern berichteten die Medien, dass der Bau des Islamzentrums an der Dachauer Straße gescheitert ist. Als einziges Medium erwähnt der BR unser Bürgerbegehren gegen das Islamzentrum. Allerdings bleibt der BR die Information schuldig, dass am heutigen Mittwoch die Berufungsverhandlung gegen die Ablehnung des Bürgerbegehrens stattfindet. Es ist eine öffentliche Verhandlung: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Ludwigstr. 23, Sitzungssaal 3, EG, 14 Uhr.
Das Skandalprojekt ist noch lange nicht vom Tisch. Die Islam-Kollaborateure des MFI-Kuratoriums rund um den dunkelroten Ex-OB Ude planen den Korantempel nun eine Nummer kleiner.
Viele Grüße, Michael Stürzenberger.«

Momentan scheint das islamische Großprojekt in München gescheitert. Jedoch sollte man den Versprechen der politisch-verantwortlichen quer durch alle etablierten Parteien und Interessenverbände hindurch Glauben schenken und davon ausgehen, dass diese weiterhin versuchen werden, den Islam sattelfest in Deutschland zu verankern.

 

 

 

 

 

 

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