Dienstag, 28. März 2017
03.06.2016
 
 

ORF simuliert Aufräumarbeiten durch »Flüchtlinge«

Birgit Stöger

Ein Schmierentheater der besonderen Art lieferte ein Fernsehteam des ORF mit Unterstützung von städtischen Verantwortlichen am Mittwoch im vom Hochwasser betroffenen baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd ab.

 

Wie die Junge Freiheit (JF) berichtet, wurde in Schwäbisch Gmünd für ein Fernsehteam des ORF Immigranten als angebliche Hochwasserhelfer in Szene gesetzt. Gegenüber der JF bestätigte ein Sprecher der Stadt diesen Vorfall. Es sei eine Bitte des ORF gewesen, der man von seiten der Stadtverantwortlichen nachgekommen sei.

Immigranten für die ORF-Inszenierung herbeigekarrt

 

Das ORF-Kamerateam sei im vom Hochwasser betroffenen baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd erst eingetroffen, als die Aufräumarbeiten bereits erledigt gewesen seien. Die Keller waren bereist ausgepumpt und gesäubert, kaputten Möbel und anderer Unrat seien zur Abholung durch die Stadtreinigung bereits zusammengetragen und am Straßenrand deponiert gewesen.

 

Wie ein Stadtsprecher gegenüber der JF mitteilte, habe das ORF-Fernsehteam am Mittwoch darum gebeten, noch einige Szenen drehen zu dürfen, die die Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe zeigen sollen. Nachdem, wie geschildert, die Aufräumarbeiten bereits erledigt gewesen sind, hätten städtische Flüchtlingsbetreuer darauf einige Immigranten herbeigebracht, die den bereits für die Abholung bereitgestellten Sperrmüll in die Keller zurück getragen haben, um diesen dann für den ORF medienwirksam wieder herauszutragen.

 

Warum ausgerechnet Immigranten die Szene für den ORF nachspielen mussten, konnte der Stadtsprecher nicht beantworten. Es sei jedoch schon so gewesen, dass wirklich »Flüchtlinge« freiwillig bei den Aufräumarbeiten geholfen hätten. Nur davon seien keine Aufnahmen vorhanden.

 

»Flut-Akteure« mit lockerer Freizeitkleidung, blitzsauberen Sportschuhen und flotter Musik im Einsatz

 

Wie die Rems-Zeitung (RZ) indes berichtet, würden Handy-Aufnahmen von der Hochwasserinszenierung existieren, die zeigen, dass die herbei gekarrten Immigranten »augenscheinlich gar nicht gewusst hätten, um was es überhaupt gehe«. Bei der »peinlichen Hochwasser-Inszenierung mit Flüchtlingen« seien die Akteure - nur mit lockerer Freizeitkleidung und blitzsauberen Sportschuhen und flotter Musik aus Smartphones ausgerüstet – im Geleit von Mitarbeitern der Stadtverwaltung - O-​Ton: »Krawattenträger« - in den Hochwassereinsatz geschickt worden, wo Hilfe im Prinzip gar nicht mehr nötig gewesen sei.

 

Bei vielen Bürgern und Hochwasserhelfern der immer noch stark vom Unwetter gezeichneten Stadt löste dieses Schmierentheater helle Empörung aus. »Wir trauten allen unseren Augen nicht, was da plötzlich passierte«, so ein RZ-Kommentator ob der »Show-​Aktion der Stadt Gmünd«. Weiter wird berichtet, dass die Bürger so empört gewesen seien, dass es nur knapp zu keinen Handgreiflichkeiten gegenüber dem ORF-Team gekommen sei.

 

Wütende Reaktionen über die »Flüchtlings-Show«

 

Der Rathaus-​Pressesprecher beteuert mittlerweile, dass »diese Aktion sei in der Tat unglücklich gewesen« sei. Er bat um Verständnis: Man habe für das verspätet eingetroffene österreichische Kamerateam die Szene lediglich nachstellen und so zeigen wollen, dass sich die »Flüchtlinge« für die Flutopfer eingesetzt hätten.

 

Tatsächlich wissen jedoch die betroffenen Anwohner nichts von solch einem selbstlosen Einsatz. Vielmehr fühlten sich dies bis zum eintreffen des Kamerateams und der »Flüchtlings-Show« ziemlich alleingelassen. Keiner der tatsächliche Helfer sei so ins Rampenlicht gestellt worden wie die »bedauernswerten Flüchtlinge, die nach wenigen Minuten ihres Fernsehauftritts wieder das Weite gesucht haben«.

 

 

 

Aktualisierung:

 

Der ORF hat zwischenzeitlich den Vorwurf zurückgewiesen und erklärt, man habe zum besagten Zeitpunkt KEIN Team vor Ort gehabt.

 

Die Stadt Schwäbisch Gmünd legt auf die Feststellung wert »dass die Gmünder Stadtspitze keine Medieninszenierung angewiesen hat...«

 

 

 

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