Sunday, 26. June 2016
10.02.2016
 
 

Schweinefleisch-Bann in Frankfurter Kitas

Birgit Stöger

Immer mehr Kindertagesstätten nehmen Schweinefleisch komplett von der Speisekarte der Kleinen. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am 9. Februar berichtete, finde dieser Trend nun auch in städtischen Kitas der Mainmetropole Frankfurt seine Umsetzung. Es liege die Vermutung nahe, dass die Stadt auf die zunehmende Zahl von muslimischen Kindern reagiere und den Essenszulieferern eine heimliche Anweisung erteilte, keine Schweinefleischgerichte mehr an städtische Kitas zu liefern.

 

Die FAZ hatte dies in einem Bericht angedeutet und sich auf die Aussage des Cateringunternehmens Wisag berufen. Der Essenszulieferer bestätigte, dass immer mehr Kitas auf Schweinefleisch gänzlich verzichten.

Ein Grund für den Schweinefleisch-Bann: Mit einem über 50-prozentigen Anteil an muslimischen Kindern in vielen der Frankfurter Tagesstätten – Tendenz steigend – wird dem islamischen Schweinefleischverbot faktisch entsprochen.

 

Mutmaßlich, so die FAZ, werde Schweinefleisch nicht auf Druck muslimischer Eltern von der Speisekarte genommen. Vielmehr sei der Anteil muslimischer Kinder in der Institution so hoch, dass aus praktischen Gründen kein Schweinefleisch mehr serviert werde.

 

Rücksichtnahme auf »kulturspezifische und regionale Essgewohnheiten«

 

Die Stadt indes dementiert, dass es entsprechende Anweisungen an die Essenszulieferer geben würde und verwies laut einem Bericht des Deutschlandradios auf die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Verpflegung in Kitas. Diese Qualitätsstandards würden aber auch festschreiben, dass »kulturspezifische und regionale Essgewohnheiten« berücksichtigt werden müssen.

 

Rücksichtnahme auf religiöse Regeln sei in Frankfurt am Main also durchaus gewünscht. Jedoch gebe es keine zentrale Vorgabe, so die explizite Betonung der Stadt.

 

Eine Mitarbeiterin von »Kita Frankfurt« verneinte ebenfalls die Existenz eines amtlichen Schweinefleischverbots für die Einrichtungen, schloss aber nicht aus, dass beauftragte Lieferanten entsprechende Anweisungen bekommen haben könnten.

 

Die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Kultursenders befasst sich indes nicht weiter mit der eventuell verdeckten Anpassung der Stadt an muslimische Gepflogenheiten. Vielmehr schließt die Berichterstattung mit dem politisch korrekten Verweis, dass in Kitas ohnehin zu viel Fleisch gegessen werde.

 

Die Fraktion »Bürger Für Frankfurt« (BFF) scheint sich mit der Aussage der Stadt nicht abfinden zu wollen. Es sei unglaubwürdig, welchen Eiertanz die Stadt Frankfurt um eine faktische Wahrheit veranstalte, da es letztlich eine politische Anweisung aus dem Römer geben müsse, Schweinefleisch aus religiösen Gründen aus der Kita-Nahrung zu verbannen, so die Stellungnahme auf der Internetseite der Bürgervereinigung.

 

Die BFF-Fraktion werde deshalb den Magistrat befragen, warum, ab wann und auf welchem Wege der Kita-Speiseplan um diese Nahrung reduziert wurde. Es sei jedenfalls bemerkenswert, dass die durch alle Frankfurter Stadtratsfraktionen so hoch gelobte »Vielfalt« Schweinefleisch für den Nachwuchs nicht mehr enthalten soll.

 

Dänischer Frikadellenstreit

 

Die dänische Variante der vorgebrachten Befürchtung, die Stadt Frankfurt würde sich immer mehr islamischen Forderungen beugen und in Kita-Einrichtungen die eigene Esskultur diesen Gepflogenheiten anpassen, wurde unter dem Begriff »Frikadellenkrieg« Ende Januar bekannt.

 

Die dänische Gemeinde Randers machte es für Kindertagesstätten künftig verpflichtend, Schweinefleisch anzubieten. Die Dänische Volkspartei (Dansk Folkeparti, DF) hatte im Stadtrat von Randers durchgesetzt, dass Schweinefleisch künftig ein obligatorischer Teil der Speisekarte in den Kitas der Kommune sein wird.

 

Es sei als Problem zu betrachten, wenn »aufgrund missverstandener Rücksichtnahme und islamischer Regeln« Schweinefleisch in Kitas nicht mehr angeboten werde, so der integrations- und ausländerpolitische Sprecher der Partei, Martin Henriksen. Es könne auch nicht sein, dass mancherorts »Teile der dänischen Essenskultur« nicht willkommen seien.

 

Dadurch, dass Schweinefleisch obligatorisch gemacht werde, sei den Leitungen der Kindertagesstätten die Last abgenommen, sich mit Eltern, die kein Schweinefleisch essen, auseinanderzusetzen. Kommunale Schulen und Kindergärten müssen demnach Fleisch- und Wurstwaren aus Schweinefleisch als regulären Bestandteil in ihre Speisekarte wieder aufnehmen.

 

Maßgebliche Änderungen durch Dänische Volkspartei

 

Die Islam- und EU-kritische Dänische Volkspartei stellt seit den letzten Parlamentswahlen die zweitstärkste Kraft im Land und ist Mehrheitsbeschaffer der liberal-konservativen Minderheitsregierung Dänemarks unter Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen.

 

Henriksen von der Dänischen Volkspartei hofft darauf, dass die DF-Stadträte im ganzen Land sich ein Beispiel an den Maßnahmen in Randers nähmen. Ein Wunsch, der sich für nicht-muslimische Kinder der städtischen Kindertagesstätten der Main-Metropole in absehbarer Zeit nicht erfüllen dürfte.

 

 

 

 

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