Gesundheitsspione im Supermarkt
Edgar Gärtner
Es ist bekannt, dass Unternehmen mithilfe von Kundendaten Informationen über das Konsumverhalten der Bürger sammeln. Nun wollen auch Regierungen an diese Daten.

Nicht nur bei uns in Deutschland versuchen Politiker, ihren Untertanen eine angeblich gesunde
Lebensweise zu verordnen. Die britische Regierung kam nun auf die Idee, die etwa 25 Millionen Kunden von Supermärkten mithilfe ihrer Kundenkarten daraufhin auszuspionieren, ob sie nicht zu viele dick machende Lebensmittel wie fettes Fleisch, Alkohol oder süße Getränke kaufen. Das staatliche Gesundheitssystem (National Health Service – NHS) soll die Zahl der dicken Briten reduzieren. Wie aus Regierungskreisen verlautete, gibt es schon entsprechende Verhandlungen mit der Supermarktkette Tesco, die allein 15 Millionen Kundenkarten ausgegeben hat. Und das ist keineswegs ein Einzelfall.
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- Gesundheitsspione im Supermarkt
- WWF hilft Multis bei der Aufteilung der Erde
- Lebensmittel: Immer mehr Gift in Verpackungen
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