Sonnenenergie: Zeitbomben auf Hausdächern
Edgar Gärtner
Allein in Deutschland sind auf einer Million Dächern von Wohnhäusern, Scheunen, Lagerhallen und Fabriken Photovoltaikmodule verschraubt. Aus Gründen der politischen Korrektheit müssen die Genehmigungsbehörden den Erbauern die tödlichen Gefahren verschweigen.

Immer häufiger geraten Gebäude in Brand. Oftmals ist ein Solargenerator die Brandursache. Und aus Angst vor Stromschlägen zögern die Feuerwehrleute bei solchen Bränden mit dem Löschangriff. »Wir warten in diesem Fall auf die nächste Sonnenfinsternis und lassen das Objekt
kontrolliert, das heißt vor unseren Augen, abbrennen«, so brachte ein Regensburger Feuerwehrmann die missliche Lage unlängst humorvoll übertreibend auf den Punkt. Die Scheu der Feuerwehrleute ist verständlich. Denn solange die Sonne scheint, gibt es in den Verbindungskabeln zwischen den silber-blau glitzernden Paneelen Gleichstromspannungen von bis zu 1.000 Volt. Als für Menschen ungefährlich gelten bei Gleichstrom nur Spannungen unter 120 Volt. Bei Wechselstrom sogar nur unter 50 Volt. Entscheidend für die Gefährlichkeit von Elektrizität sind aber letztlich die auftretenden Ströme. Diese hängen nach dem Ohmschen Gesetz vom Widerstand der Leitungen und der angeschlossenen Geräte beziehungsweise der mit den Leitungen in Berührung kommenden Personen ab. Bei Wechselstrom gelten bereits Ströme von mehr als 50 Milliampère als lebensgefährlich, bei Gleichstrom beginnt die Gefahrenzone bei 300 Milliampère. Solche Ströme fließen in gekoppelten Hochleistungsmodulen schon bei Dämmerlicht.
Das Problem ist kaum einem Hauseigentümer bekannt: Bei herkömmlichen Solaranlagen bleibt das Gleichstromteil (DC-Teil) unter Strom, wenn der Notschalter der Hausinstallation betätigt wird; und zwar solange es nicht völlig dunkel ist. Lesen Sie, was aus Gründen der politischen Korrektheit Eigentümern von Solaranlagen verschwiegen wird. Und wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Versicherung für bestimmte Schäden nicht aufkommt, wenn Sie eine Solaranlage haben…
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