Verzehr von Fisch verhindert Augenerkrankung im Alter
Ethan A. Huff
In einer Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift »Ophthamology« erschien, wurde festgestellt, dass Menschen, die mindestens einmal pro Woche fetthaltigen Fisch verzehren, ein geringeres Risiko tragen, an der altersbedingten Makulardegeneration (AMD) zu erkranken. Diese Augenerkrankung, von der vor allem ältere Menschen betroffen sind, führt im fortgeschrittenen Stadium zur Beeinträchtigung der Sehfähigkeit sogar bis zur Erblindung. Die genannte Untersuchung erweitert die wachsende Liste der gesundheitsfördernden Folgen des Verzehrs von Fisch, der einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren enthält.

Mehr als 2.500 ältere Menschen unterzogen sich im Rahmen der Studie einer Augenuntersuchung und füllten Fragebögen aus. Die Forscher untersuchten vor allem den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Fisch und dem Gesundheitszustand der Augen. 15 Prozent der Teilnehmer waren bereits an AMD im Früh- bzw. mittleren Stadium erkrankt. Weniger als drei Prozent litten an einem fortgeschrittenen Stadium. Es zeigte sich aber, dass die Teilnehmer, die nach eigenen Angaben einmal oder mehrmals in der Woche gesunden Fisch verzehrten, ein um 60 Prozent verringertes Risiko aufwiesen, eine fortgeschrittene AMD zu entwickeln als diejenigen, die weniger oder keinen Fisch zu sich nahmen.
Die Omega-3-Fettsäuren, die in ölreichen Fischsorten wie Lachs, Makrelen und Weißem Thun enthalten sind, gelten allgemein als die Wirkstoffe in der Nahrung, die zur Vermeidung einer Makulardegeneration beitragen. Diese Wirkstoffmischungen können bei regelmäßigem Verzehr degenerativen Augenerkrankungen vorbeugen. »Fischöl enthält die Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), die sich in der Netzhaut anreichert, und die Einnahme von Fischölen kann nachgewiesenermaßen das Risiko einer Makulardegeneration verringern«, erläutert Dr. Victor Sierpina in seinem bei Marshall Editions erschienen Buch 1.000 Cures for 200 Ailments: Integrated Alternative and Conventional Treatments for the Most Common Illnesses.
In dem Bericht
der Nachrichtenagentur Reuters über die oben genannte Untersuchung heißt es weiter, hohe Dosen der antioxidantisch wirkenden Vitamine C und E, Beta-Carotin und Zink stellten wirksame Behandlungsmöglichkeiten bei Makulardegeneration dar. Viele Ärzte verschrieben ihren Patienten, die unter dieser Erkrankung leiden, diese Wirkstoffkombinationen.
Nach Angaben von Dr. Steve Blake, Verfasser des Buches Vitamins and Minerals Demystified, enthält die Netzhaut des Auges erhebliche Mengen an Zink. Mit zunehmendem Alter allerdings nimmt die Konzentration von Zink ab. Zusätzliche Gaben von Zink und anderen Antioxidanten bieten sich daher als wirksame Behandlungsmethode einer altersbedingten Makulardegeneration an.
Forscher untersuchen derzeit auch die Wirksamkeit einer AMD-Behandlung mit den antioxidantischen Substanzen Lutein und Zeaxanthin, die beide ebenfalls in der Netzhaut, vor allem im sogenannten Gelben Fleck, vorkommen.
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Quellen:
– http://www.reuters.com/article/idUSTRE66I48520100719
– http://www.naturalpedia.com/macula.html
NaturalNews
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