Tuesday, 24. May 2016
04.02.2011
 
 

Frauenquote: Die meisten Frauen wollen nicht in Führungspositionen

Eva Herman

Es gibt zahlreiche schlüssige Begründungen, warum die Besetzungsquote von Frauen in deutschen Führungsetagen immer noch unter zehn Prozent liegt. Die einfachste und richtigste lautet: Weil Frauen viel seltener den Ehrgeiz besitzen, ganz oben mitmischen zu wollen. Die gut gebildeten Damen wissen nämlich, auf was sie sich dabei einlassen: auf Stress, Verfügbarkeit rundum die Uhr, der Job wird zum Hauptlebensinhalt. Frauensache? Aber wirklich nicht! Denn diese knallharte Arbeitswelt der oberen Etagen besteht nur zu einem Minianteil aus karrieresüchtigen Emanzen. Der größte Teil von ihnen weiß durchaus noch, was mit Weiblichkeit gemeint ist und wie sie sich anfühlt. Mit einem Stressjob hat das wenig zu tun.

Gut gebildete Frauen sind klug genug, einschätzen zu können, dass der globalisierte Erwerbsjob nicht die Erfüllung typischer weiblicher Idealziele alleine darstellt. Spätestens wenn Kinder kommen, hört in zahlreichen Fällen das alleinige Karrierestreben ohnehin auf. Vielen Frauen wächst dann ein anderer Kopf, sie verabschieden sich zunächst aus dem Berufsleben, weil ihre innere Stimme vom Kampfgeschrei öffentlicher Feministinnen noch nicht gänzlich abgetötet worden ist. So bleiben sie erst einmal bei den Kindern, die es ihnen in allen Lebenslagen danken werden.

Selbstverständlich wird die Karriere der Frau durch Kinder unterbrochen. Und unzweifelhaft kann man nicht Kinder und Karriere – in Führungsetagen ist wirklich von Karriere zu sprechen – miteinander koordinieren, ohne dass ein Teil dabei leidet. Meistens die Kinder. Also entscheiden sich viele gut gebildete Mütter eher zunächst für Mamazeit mit ihren Kindern, denn die sollen nicht leiden. Informierte, kluge Mütter wissen, welche fatalen Folgen frühe Fremdbetreuung in Krippen für die Kleinen hat. Egal, was auch immer den wildgewordenen Gleichstellungsbeauftragten und ehrgeizigen Ministerinnen noch alles einfallen mag.

Wer nur ein wenig sein Hirn einschaltet, dem fächern sich diese ganz natürlichen Verknüpfungen leicht vor dem geistigen Auge auf. Wer sein Herz fragt, braucht nicht eine einzige Untersuchung, um richtig beurteilen zu können, was hier richtig und was falsch ist.

Hat sich die amtierende Bundesfamilienministerin Schröder noch vor einigen wenigen Monaten gegen eine verpflichtende Quotenregelung (http://www.stern.de/wirtschaft/news/ministerin-schroeder-zur-frauenquote-der-telekom-die-doktert-nur-an-den-symptomen-rum-1550938.html ) für Frauen ausgesprochen, klingt es jetzt übrigens, nach nachdrücklichen Gehirnmassagen vonseiten prominenter Politikerinnen, schon ganz anders. Das Küken Schröder hat sich das Gegackere älterer Hennen aus der Politprominenz hinter den Federschopf geschrieben und gackert jetzt fleißig mit. Unter ihrem Herzen trägt sie dabei selbst ein wachsendes Kind, sie, die Karrieremutter. Man darf gespannt sein, wie sie es selbst einmal halten wird.

In dieser bildungsgeladenen Zeit, wo kaum jemand seiner Intuition noch vertrauen will, ist es empfehlenswert, die Hirnwissenschaft zu befragen. Hier finden sich Fakten, die den Unsinn von Frauenquoten widerlegen:

Die renommierte amerikanische Neurobiologin und Gründerin der Women' s and Teen Girls Mood and Hormone Clinic, Louann Brizendine (http://de.wikipedia.org/wiki/Louann_Brizendine), schreibt in ihrem Buch Das weibliche Gehirn: »Die meisten Mütter fühlen sich irgendwann hin und her gerissen: Auf der einen Seite stehen die Freuden, Aufgaben und Pflichten der Mutterrolle, auf der anderen Seite ist das eigene Bedürfnis nach finanziellem oder emotionalem Rückhalt. Wie wir heute wissen, reagiert das weibliche Gehirn auf diesen Konflikt mit wachsendem Stress, zunehmender Angst und verminderter Leistungsfähigkeit in Beruf und Familie. Diese Situation stürzt Kinder wie Mütter jeden Tag in eine tiefe Krise.«

Zwischen dreißig und vierzig Prozent der Akademikerinnen sind kinderlos. Viele entscheiden sich also gegen Kinder und für den Job. Wer die umgedrehte Variante beschließt, bekommt nicht selten drei und mehr Kinder, nach dem Motto: Wenn schon, denn schon! (http://www.freitag.de/community/blogs/andreas-kemper/kinderlosigkeit-von-akademikerinnen)

Für Deutschland gilt: In keinem europäischen Land gibt es so viele kinderlose Frauen wie hier. Für Deutschland gilt auch: Jede zweite berufstätige Mütter (http://www.wiesbadener-kurier.de/region/geschichte/9009473.htm) leidet unter dem Burn-out-Syndrom. Sie wird mit dem Stress zwischen Kind und Karriere nicht fertig.

Wer es wirklich gut meint mit diesem Land, mit seinen Frauen, Männern, Kindern und Unternehmen, der hört endlich mit diesem Frauenquotengeschrei auf. Und schaltet endlich seinen gesunden Menschenverstand ein.

 

 

 


 

 

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