Tuesday, 30. August 2016
13.08.2011
 
 

Kollaps Europa: Die verlorene, arbeitslose Jugend – Ist die Jugend Europas noch zu retten? Interview mit Prof. Dr. Adrian, Teil III

Eva Herman

Europa hat große Probleme und befindet sich im Totalumbruch: Viele Länder taumeln dem Bankrott entgegen, wirtschaftlich und sozialpolitisch sieht es düster aus, wie die zahlreichen Unruhen derzeit zeigen. Der Demografie- und Volkswirtschaftsexperte Prof. Dr. Hermann Adrian von der Universität Mainz erläutert angesichts massiv steigender Jugendarbeitslosenzahlen auch in Deutschland die Verbindung mangelnder Verantwortung und fehlender Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Er beschreibt die dramatischen Folgen der Abwanderung gut ausgebildeter junger Menschen ins Ausland und macht Lösungsvorschläge für einen radikalen Kurswechsel.

Eva Herman: Wann wird sich der dramatische Geburteneinbruch, der bereits seit Beginn der siebziger Jahre herrscht, in Deutschland spürbar auswirken? Welche Probleme wird das Land dann bekommen?

Prof. Hermann Adrian: Der Geburtenrückgang um 1970 wirkt sich schon seit 2000 negativ auf den Wohlstand der einfachen Bürger aus. Die Löhne bleiben hinter denen vieler anderer Länder zurück. Die Leistungen des Staates sinken. Das Rentenniveau ist bereits von 70 Prozent (1980) des Nettolohnniveaus auf 47 Prozent (2009) gesunken und soll bis 2030 weiter auf 42 Prozent sinken. Die Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung wird zunehmend schlechter und die Eigenbeteiligung steigt. Die Finanzierung von Kranken- und Pflegeversicherung nach 2020 ist nicht gewährleistet. Die Schulausbildung leidet durch große Klassen und hohe Unterrichtsausfälle. Zurzeit besuchen zwei meiner Kinder die Oberstufe eines Gymnasiums in der »Wissenschaftsstadt Darmstadt«. Bei einem Kind fällt im Durchschnitt jede 7. Stunde aus (13 Prozent), bei dem anderen jede 9. Stunde (11 Prozent).

Die jungen Menschen müssen in die wirtschaftlichen Ballungszentren ziehen, um Arbeit zu finden. Deshalb werden kleinere Städte und Dörfer in der Provinz entvölkert und viele Immobilien verlieren dort dramatisch an Wert.

Die Netto-Investitionsquote des Staates, die vor 1980 noch ca. zwei Prozent BIP betrug, sank bis 2000 auf null und ist seit 2005 negativ bei - 0,5 Prozent BIP. Das bedeutet, wir investieren nicht einmal genug, um die vorhandene Infrastruktur erhalten zu können. Einen neu gebauten Autobahnkilometer finanzieren wir dadurch, dass wir die Sanierung von 100 Kilometern alter Autobahnen oder einigen alten Brücken hinausschieben.

Gleichzeitig stieg die offene Verschuldung des Staates von 1,2 Billionen Euro im Jahr 2000 auf 2,1 Billionen Euro (83 Prozent des BIP) im Jahr 2010, oder von 15.000 Euro auf 26.000 Euro pro Person. Staatseigentum für mehrere 100 Milliarden Euro wurde seit 2000 verkauft. Die zusätzliche implizite Verschuldung in den Sozialsystemen aufgrund der kinderlosen Alten und alten 1-Kind-Eltern erreicht inzwischen die Höhe des Bruttoinlandsprodukts, ca. 2,5 Billionen Euro oder 30.000 Euro pro Person. Aber eigentlich sollte man die Verschuldung nicht pro Person rechnen, sondern pro Erwerbstätigen, da die Erwerbstätigen durch ihre Wirtschaftskraft die Schulden bedienen müssen. Da die Zahl der Erwerbstätigen etwa die Hälfte der Einwohnerzahl ist, beträgt die ungerechtfertigte Gesamtverschuldung bereits heute rund 52.000 Euro plus 60.000 Euro pro Erwerbstätigen. Bis 2040 sinkt die Zahl der Erwerbstätigen um mindestens 25 Prozent, gleichzeitig steigt der Altenquotient um über 60 Prozent. Demzufolge steigt die ungerechtfertigte Belastung, selbst wenn keine neuen Schulden mehr gemacht würden, durch offene Schulden auf über 65.000 Euro und durch zusätzliche implizite Schulden auf rund 100.000 Euro, insgesamt also auf 165.000 Euro pro Erwerbstätigen.

 

Eva Herman: Stichwort Nachhaltigkeitsprinzip: Wie tiefgreifend sind die derzeitigen Maßnahmen von Politik und Wirtschaft für künftige Generationen?

Prof. Hermann Adrian: Man kann das Verhalten unseres Staates gegenüber der nachfolgenden Generation, das wohl die Einstellung unserer Gesellschaft widerspiegelt, nur als systematisch rücksichtslos bezeichnen.

Seit 40 Jahren wächst unaufhörlich der Schuldenberg. Eine Lösung der Schuldenproblematik –  nicht nur in Griechenland und Portugal, sondern auch in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, den USA und Japan – ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Durch Schulden ausgelöste Wirtschaftskrisen (2000 und 2008) werden nur durch noch mehr Schulden kurzfristig bekämpft. Dies führt zwangsläufig bald zu noch gravierenderen Problemen. Wie die aktuellen Staatsschuldenkrisen in den USA und in Europa zeigen, ist dieser scheinbar bequeme Weg, Krisen durch immer noch mehr Schulden kurzfristig überwinden zu können, nun am Ende. Der durch immer neue Schulden künstlich erhöhte Lebensstandard wird nun zwangsläufig sinken müssen. Die USA und Europa werden in den nächsten Jahren deutlich ärmer werden, so wie Japan schon seit zehn Jahren ständig ärmer wird.

Ein Drittel der Menschen ist nicht mehr bereit, die Kosten, die Arbeit und die Zeit für das Aufziehen

von Kindern aufzubringen. Der Staat belohnt solches Verhalten durch seine absurde Steuer- und Sozialgesetze und zwingt die immer weniger werdenden Kinder, in Zukunft auch die immer zahlreicher werdenden fremden kinderlosen Alten mitzuversorgen. Der Staat raubt ihnen dazu einen großen Teil ihres Einkommens. Weil es hierfür keinerlei moralische Rechtfertigung gibt, ist dies eine moderne Form von Sklaverei, die die Menschenwürde verletzt und den Kern der westlichen Demokratien, die individuelle Freiheit, zerstört.

 

Weil es wegen des Geburtenrückgangs seit 1995 immer weniger Beitragszahler gibt, muss der Staat einen immer größeren Teil seiner Einnahmen für Sozialausgaben aufwenden. Dadurch verkümmern die öffentlichen Investitionen und wir hinterlassen der nachfolgenden Generation eine zunehmend erneuerungsbedürftige Infrastruktur.

Um die Qualifikation der jungen Menschen zu verbessern, soll die Abiturquote auf 50 Prozent und die Akademikerquote auf 40 Prozent eines Jahrgangs steigen. Aber das Geld ist knapp, also gibt es große Klassen, marode Schulen, unterfinanzierte Hochschulen und ein abgespecktes Bachelor-Schmalspur-Studium mit abenteuerlich schlechten Betreuungsquoten. Damit die jungen Akademiker früher Steuern und Beiträge bezahlen, um den kinderlosen Alten, die vor 35 Jahren selbst gemütlich und überlang studiert haben, den Lebensabend zu finanzieren, wurde Schulausbildung und Studium verkürzt. Durch die bundesweit völlig unkoordinierte Umstellung auf nur acht Jahre Gymnasium quetscht man jetzt zwei Jahrgänge gleichzeitig durch die Universitäten und wirft sie später gleichzeitig auf den Arbeitsmarkt. Die damit für die jungen Leute verbundenen Probleme und Härten kümmern unsere Gesellschaft nicht.

 

Eva Herman: Hochqualifizierte junge Menschen kehren Deutschland den Rücken, zahlreiche Niedrigqualifizierte wandern hingegen ein. Wohin führt uns das?

Prof. Hermann Adrian: Aufgrund des Geburtendefizits fehlen seit 1995 immer mehr junge Beitrags- und Steuerzahler –  der Einzelne wird deshalb immer höher belastet. Deutschland hat bereits heute nach Belgien die zweithöchste Abgabenquote (Steuern und Sozialbeiträge) aller Länder der OECD. Besonders hoch ist diese Quote für Einkommen nahe der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung (5.500 Euro/Monat). Der Abgabenblock aus Sozialbeiträgen, Einkommensteuer und Konsumsteuern beträgt hier für einen Alleinstehenden etwa 65 Prozent – in Großbritannien ca. 50 Prozent und in den USA ca. 45 Prozent. Das heißt, bei gleichem Bruttoeinkommen ist das Nettoeinkommen in Großbritannien um 43 Prozent und in den USA um 57 Prozent höher. Dies ist ein großer ökonomischer Anreiz für hochqualifizierte junge Menschen, unser Land zu verlassen. Gleichzeitig ist Deutschland deshalb für hochqualifizierte Migranten nicht attraktiv. Warum sollte ein junger, kluger Ausländer es zu seiner Lebensaufgabe erwählen, mit einem großen Teil seines Einkommens den Lebensabend von kinderlosen alten Deutschen zu finanzieren?

Trotz der großen Steuerbelastung für Alleinstehende ist die Steuerbelastung der Mitglieder einer Familie bezogen auf das Pro-Kopf-Einkommen noch deutlich höher und zwar umso höher, je mehr Kinder in der Familie leben. Also nicht die Kinderlosen, sondern die Familien zahlen die höchsten Steuern bezogen auf das Pro-Kopf-Einkommen. Dieser Misstand muss endlich durch die Einführung eines Familiensteuersplittings eliminiert werden, wie es in Frankreich existiert.

Eine weitere Zuwanderung von Geringqualifizierten wird es abgesehen von Familienzusammenführungen und anerkannten Asylbewerbern nicht mehr geben. Diesbezüglich gibt es inzwischen einen parteiübergreifenden Konsens. Allerdings existiert bereits durch die Zuwanderung in den letzten 30 Jahren ein Überangebot an gering qualifizierten Arbeitskräften, so dass das Lohnniveau für diese Bevölkerungsgruppe stark eingebrochen ist. Es ist deshalb dringend nötig, einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von mindestens acht Euro pro Stunde einzuführen.

 

Eva Herman: Wären Sie Bundeskanzler, welche Maßnahmen würden Sie einleiten, um das Land wieder auf ein solides wirtschaftliches und gesellschaftliches Fundament zu stellen?

Prof. Hermann Adrian: Zunächst müsste man den Menschen die demografisch-ökonomischen Zusammenhänge ehrlich und ausführlich erklären, um eine breite Akzeptanz für die Lösung der Probleme in der Bevölkerung zu erreichen. Dies kann gelingen, da noch immer zwei Drittel aller Wahlberechtigen Kinder haben oder wollen.

Danach wäre die erste Aufgabe, durch eine grundlegende Reform die geburtenfeindlichen ökonomischen Externalitäten der Steuer- und Sozialgesetze zu eliminieren. Dies bedeutet im Kern, dass Kinderlose neben den Rentenbeiträgen, mit denen sie den Lebensabend ihrer Eltern finanzieren und damit ihre Schulden aus ihrer Kindheit zurückzahlen, die ersparten Kinderkosten zusätzlich für ihr eigene kapitalgedeckte Alterssicherung (Einkommen, Gesundheit, Pflege) aufwenden müssen, um im Alter nicht fremden Kindern zur Last zu fallen.

Man kann dann fragen, was bekommen Kinderlose für ihre Mitfinanzierung der staatlichen Aufwendungen für Kinder zurück? Kinderlose erhalten eine Rendite für ihren Steuerbeitrag für Kinder dadurch, dass sie im Alter

  • die steuerfinanzierte öffentliche Infrastruktur – Straßen, Parks, Hallenbäder, Verwaltungen etc. – genauso nutzen können wie alte Eltern.
  • steuersubventionierte Kulturveranstaltungen – Theater, Oper, Ballet, Sportveranstaltungen etc. – genauso besuchen können wie alte Eltern.
  • steuersubventionierte Bildungseinrichtungen – Universitäten (Seniorenstudium), Museen etc. – genauso nutzen können wie alte Eltern.
  • durch Freiwillige und Berufsfeuerwehren sowie durch Rettungsdienste genauso geschützt und gerettet werden wie alte Eltern.
  • im Inneren gegen Kriminelle durch Polizei und gegen äußere Feinde durch Militär genauso beschützt werden wie alte Eltern.

Die nachgewachsenen, erwerbstätigen Kinder finanzieren all die Einrichtungen und Institutionen durch ihre Steuern –  auch für die kinderlosen Alten. Das ist der Anteil am volkswirtschaftlichen Ertrag der Kinder, der kinderlosen Alten zusteht.

Durch eine solche Reform würden Kinderlose und Eltern in dem Maße am gesamtgesellschaftlichen Ertrag der erwachsenen Kinder beteiligt, wie es ihrem Anteil an den Kosten der Kinder entspricht. Gleichzeitig würde die nachwachsende Generation nicht durch überhöhte Zahlungen für fremde kinderlose Alte ungerechtfertigt ausgebeutet. Nach dieser Reform würde das Aufziehen von Kindern nicht nur für die Gesamtgesellschaft zu einer lohnenden Investition, sondern auch für die Eltern. Die Geburtenrate würde dadurch sicher auf Reproduktionsniveau steigen, wie in Frankreich und Großbritannien.

Eine erfolgreiche deutsche Reform hätte auch große Auswirkungen auf die demografische Entwicklung Europas. In der EU-27 (rund 500 Millionen Einwohner) haben nur neun Länder mit 176 Millionen Einwohnern eine Fertilität von 1,8 Kinder je Frau oder höher, aber 18 Länder mit 321 Millionen Einwohnern haben eine Fertilität von 1,5 Kinder je Frau oder darunter. Viele dieser Länder haben ähnliche Sozialsysteme eingeführt wie Deutschland und leiden deshalb aus den gleichen Gründen unter niedrigen Geburtenziffern. Diese Länder würden eine erfolgreiche Reform sicher übernehmen, wodurch auch dort die Fertilität steigen würde. Insgesamt könnte dadurch eine Revitalisierung ganz Europas erreicht werden, die den schleichenden Verlust an Wohlstand und weltpolitischer Bedeutung unseres Kontinents stoppen würde.

Die zweite große Aufgabe wäre eine weitgehende Entschuldung unseres Landes auf einen Schuldenstand von maximal 30 Prozent BIP auf Kosten der Einkommen und der Vermögen der älteren Hälfte unserer Bevölkerung (davon wäre auch ich betroffen). Warum auf Kosten der Älteren? Wer in Zeiten steigender Verschuldung lebt, genießt einen erhöhten Konsum auf Kosten der Nachfolgenden. Demzufolge haben die heute über 40-Jährigen einen großen Teil ihres Lebens in dieser Phase steigender Schulden gelebt und deshalb mehr konsumiert als sie erwirtschaftet haben. Diejenigen, die den Hauptnutzen der Verschuldung genossen haben, müssen auch den Hauptteil der Kosten der Entschuldung tragen. Die unter 40-Jährigen müssten dann deutlich reduzierte Erbschaften hinnehmen und die Lasten der Tilgung der restlichen Schulden in Höhe von 30 Prozent BIP tragen. Darüber hinaus muss im Grundgesetz ein absolutes Verbot von Neuverschuldung nach Schweizer Muster verankert werden.

Die Entschuldung ist deshalb so wichtig, weil bereits heute die Zinslasten in Höhe von vier Prozent BIP jedes Wirtschaftswachstum erdrücken. In den Jahren 1993 bis 2008, vor der aktuellen Krise, betrug das durchschnittliche Wirtschaftswachstum 1,5 Prozent BIP pro Jahr, die durchschnittliche Neuverschuldung betrug allerdings 2,4 Prozent BIP pro Jahr. Das bedeutet, die Wirtschaft wäre ohne die ständigen Stimulierungen durch Neuverschuldungen nicht mehr gewachsen, sondern um mindestens zwei Prozent pro Jahr geschrumpft. Im Jahr 2011 betrug die Neuverschuldung unfassbare 12,8 Prozent BIP, das Wirtschaftswachstum aber nur 3,5 Prozent BIP.

Unser zukünftiger Wohlstand hängt von den gegenwärtigen Investitionen in Human- und Sachkapital ab. Aufgrund unserer niedrigen Geburtenrate und des dadurch verursachten anschwellenden Kapitalabflusses, ist Deutschland heute das hochentwickelte Land, das sowohl hinsichtlich Sach- als auch Humankapital am wenigsten in seine Zukunft investiert.

Gelingt es, die Fertilität auf Reproduktionsniveau zu heben und die Schulden massiv abzubauen, dann sind die Hauptprobleme gelöst und der Rest erledigt sich ganz von selbst. Aber die Lösung der beiden großen Probleme ist unerlässlich.

 

Vielen Dank, Herr Professor Adrian.

 

 


 

 

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