Wednesday, 24. August 2016
03.04.2012
 
 

Neues vom Weltuntergang: Wie Sie an die EZB-Milliarden kommen und anderer Unfug

Eva Herman

Wer die Zeichen der Zeit aufmerksam betrachtet, der kann auch ohne Maya-Kalender leicht erkennen, dass unsere Epoche rasant ihrem Ende zugeht. Deswegen wollen wir einen Blick darauf werfen, was in diesen letzten Tagen der Welt so alles geschieht, worüber man jedoch kaum etwas erfährt, oder aber, welche Untergangsszenarien inzwischen schon als völlig normal von unseren Medien dargestellt werden.

Da ist zunächst die Eine-Billion-Euro-Frage: Diese kaum beschreibbare Summe hat die Europäische Zentralbank den europäischen Banken besorgt, für genau ein Prozent Zinsen! Den Banken geht es dabei prima, fast wie im Schlaraffenland: Sie bestellen so viel Geld, wie sie gar nicht brauchen, und die EZB liefert. Dazu heißt es: »Seit kurz vor Weihnachten haben viele Banken ein Luxusproblem: Sie wissen nicht, wohin mit ihrem Geld«. Haben Sie das gewusst?

 

Das dürfte übrigens der Hauptunterschied zwischen den Bankern und den Bürgern sein in dieser besonderen Ära, letztere geraten nämlich immer weiter unter Druck, nicht nur wegen der explodierenden Benzinpreise. Doch nicht nur Geldinstitute der tiefrot verschuldeten Länder wie Spanien, Italien, Griechenland und Portugal profitieren von der Großzügigkeit der EZB, sondern auch jene deutschen Banken, die eigentlich gar kein Geld benötigen. Zugegriffen haben viele: »Allein in Deutschland waren es 460 Banken, von ›A‹ wie Aareal Bank bis ›V‹ wie Volkswagen Financial Services«.

 

Beispiele: Beim Wiesbadener Immobilienfinanzierer Aareal Bank hat man sich eine Milliarde Euro geholt, ohne zu wissen wofür, und bei Volkswagen Financial Services kassierte man vorsichtshalber gleich zwei Milliarden, frei nach dem Motto: So günstig kommen wir nie wieder an Geld ran! Stimmt auffallend. Wie gut, dass es die EZB gibt.

 

An anderer Stelle werden übrigens sogar Tipps an alle Nichtbanker vergeben, wie diese schnellstens zu Bankern werden das heißt ihre eigene Bank gründen können, um an die EZB-Kohle zu kommen. So geht Service, hier werden Sie geholfen!

 

Neben dieser ausgesprochen großzügigen Finanz- und Bankenpolitik, für die übrigens niemand anderer als der arbeitende Bürger geradesteht, ist da noch Europas Rekordarbeitslosigkeit in der sterbenden Jetztzeit. Mehr Arbeitslose hat die EU nie zuvor gezählt: Fast 25 Millionen Menschen suchen Erwerb, und jeden Monat werden es einige Hunderttausend mehr. Die Zahlen werden in den Nachrichten heruntergelesen, als seien sie völlig normal. Die meisten Leute zucken mit den Achseln. Ist ja noch weit weg. Besonders furchtbar ist die Lage in Südeuropa – für Jugendliche und junge Erwachsene herrschen teilweise Quoten bis weit über fünfzig Prozent. Das wird hierzulande allerdings nicht so gerne berichtet. Diese Menschen haben sicher allen Grund für eine Weltuntergangsstimmung. Viele »echte« Kriege dieser Welt fanden übrigens ihren Anfang unter solchen Vorzeichen.

 

Die »Freunde Syriens« (ja, sie nennen sich tatsächlich so), haben weiteren Druck auf die Regierung Assad beschlossen. Schulter an Schulter treiben die westlichen Länder, darunter auch Deutschland, die syrischen Bürger ins Abseits. Das alles unter dem Mäntelchen der Rechtschaffenheit. Es wird nach demselben Plan gearbeitet wie letztes Jahr in Libyen. Nach 16 Uhr fahren in Syrien übrigens jetzt keine Linienbusse mehr, da diese von den »friedlichen Aktivisten«, die von den »Freunden Syriens« unterstützt werden, beschossen werden. »Diese Situation ist den ›Freunden Syriens‹ egal. Ihnen geht es ja nicht ums Volk«, heißt es in einem unabhängigen Portal.

 

Dass es sich bei diesem »Syrienkrieg«, bei den Sanktionen und dem Ausschluss von der Welt um ein vom Westen initiiertes Machtszenario handelt, haben aufgeschlossene Beobachter schon längst mitbekommen. Wir haben an dieser Stelle viele Lügen und Täuschungen aufgedeckt. Ein weiterer Beweis, der sich jetzt aktuell ereignete: Gerade wurde der ehemalige französische Premierminister Alain Juppé von seinem eigenen Ministerium angeklagt, Berichte über Syrien gefälscht zu haben. Doch auch darüber findet man kaum etwas in der Presse. Stattdessen veröffentlichte der Spiegel letzte Woche einen pseudokritischen Bericht in seinem Heft, der sich mit der angeblichen »Verschwörungstheorie« in Sachen Syrienberichterstattung beschäftigt. Um sich reinzuwaschen? Fazit: Rechtfertigung, Vernebelung, Verwirrung. Es ist einfach aussichtslos, von diesen Medien noch sachliche und unabhängige Informationen zu erhalten.

 

Unterdessen beharrt der Westen weiterhin auf seinem Klimawandel, die Pharmaindustrie zerstört jeden Tag aufs Neue Tausende von Kindergehirnen, um ordentlich Kasse zu machen, und Ungarn wird systematisch von den europäischen Kollegen in Brüssel benachteiligt, herabgewürdigt und politisch korrekt gefesselt, weil sich das Land noch für traditionelle Werte einsetzt.

 

Und hierzulande ertönt das Kampfgezeter einiger völlig vom christlichen Wege abgekommenen CDU-Politiker, vorzugsweise weiblicher: Es geht um die »Herdprämie«, wie dieses »Unfug-Gesetz« bislang genannt wurde. Die schlappen 150 Euro, die Eltern ab 2013 eventuell für die Betreuung ihrer kleinen Kinder daheim ausgezahlt werden sollten, werden das Licht der Wirklichkeit wohl niemals erblicken, auch nicht als Gutscheine, wenn »Mütterchen Merkel« es derzeit auch noch so treuherzig beteuert. Das macht sie nämlich immer erst, wenn sie eigentlich Nein sagen will, wie zum Beispiel beim ESM, der Fiskalunion, dem Ausstieg aus der Atomenergie und so weiter.

 

Unerklärliche Wut hat sich also inzwischen breitgemacht in den Reihen der wohlsituierten CDU-Damen und -Herren über das für viele Menschen so notwendige Betreuungsgeld. Der Berliner CDU-Abgeordnete Karl-Georg Wellmann ordnet die 150 Euro gar als eine »Fehlsteuerung von Sozialleistungen ein, die ich für nicht vertretbar halte«. Das ist aber auch mal eine fette Summe, Mannomann, Herr Wellmann… 150 Euro monatlich, unfassbar!

 

Komisch, von diesem Herrn Wellmann hört man sonst kaum etwas, außer bei der Vergabe von deutschen Milliarden an Banken und Pleiteländer, da scheint das Geld des deutschen Steuerzahlers dann wohl richtig angelegt zu sein: Der politisch korrekte Vater von drei Kindern beteuert auf seiner Webseite immer noch, der ESM solle dauerhaft auf eine Ausleihkapazität von 500 Milliarden Euro begrenzt bleiben. Hat er mal überlegt, der Herr Wellmann, dass es ausgerechnet Deutschlands schwer arbeitende Familienväter und -mütter sind, die diese ausufernden Milliardenbeträge und noch weit mehr blechen und sich gleichzeitig von ihm diskriminieren lassen müssen? Dass seine Frau, die für die drei Kinder daheim wahrscheinlich verantwortlich ist, KEINE Herdprämie benötigt, braucht er niemandem extra mitzuteilen, dieser Herr Wellmann, das glauben wir auch so!

 

Die seit fast fünfzig Jahren eingebrochene Geburtenrate in den meisten europäischen Ländern setzt derweil ihre eigenen, stummen Zeichen: Unsere Gesellschaft stirbt, das Bild in den Straßen wird zunehmend von alten Menschen bestimmt, unser Lebenssaft versiegt. Doch es muss wohl noch viel schlimmer kommen, bis die ersten Verantwortungsträger dies erkennen wollen.

 

Große Flaggschiffe der deutschen TV-Unterhaltung saufen derweil total ab: Die Sterne des einstigen Star-Entertainers Thomas Gottschalk, des scharfzüngigen Kabarettisten Harald Schmidt und der einst wichtigsten Nachrichtensendung Deutschlands, der Tagesschau, stürzen ins Bodenlose...

 

Natürlich ist das noch längst nicht alles. Dafür wäre hier gar kein Platz. Sondern es handelt sich nur um einige typische Beispiele einer ahnungslosen (Medien-) Gesellschaft, die weitgehend noch gar nicht bemerkt zu haben scheint, dass es ihr derzeit so ergeht wie den einst großen Kulturen nach ihrer Blütezeit: Auch das alte Rom und Ägypten oder das antike Griechenland, sie alle sahen sich damals beim Niedergang selbst zu, ohne etwas dagegen zu unternehmen. Mit dem Unterschied, dass es seinerzeit einzelne Länder waren, die sanken. Ein kurzer Blick heute reicht für die nüchterne Feststellung: Diesmal sind wir es so gut wie alle.

 

 


 

 

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