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Nachdem vorgestern Deutschlands wirtschaftlicher Ruin beschlossen wurde, erhalten wir mit diesem neuen Streich einen Vorgeschmack auf das, was die Europäische Kommission alles künftig mit uns vorhat: Strammstehen, arbeiten, ESM-Schulden bezahlen und Maul halten!
In dem Bericht der Deutschen Vertretung in Brüssel heißt es genauer, die ab 2013 geplante Geldprämie von 150 Euro im Monat sei aus Sicht der Kommission »kontraproduktiv für die
Erwerbsbeteiligung von Frauen«. Auch die steuerliche Bevorzugung von Ehepaaren durch das Ehegattensplitting wird von den Brüsseler Beamten kritisch beurteilt.
Wer gegen solche Anti-Familien-Planungen, die stets zu allen sozialistischen Parteiprogrammen auf dieser Welt gehör(t)en, seine Stimme erhebt, bekommt in diesen Breitengraden inzwischen erheblichen Ärger. Deswegen wird Berlin künftig nach Brüssel weisen, wenn auch der letzten Mutter die Geldzuwendungen gestrichen werden, die bei ihrem Kleinkind daheimbleiben möchte.
Doch nicht nur das: Die Verunglimpfung Andersdenkender gehört ebenfalls zum Gesamt-EU-Plan: Brüssel und Straßburg erziehen bereits die europäischen Journalisten systematisch um: Begriffe wie »natürliche Familie« oder »Mutter« werden durch flächendeckende Mediengleichschaltung in die rechte Ecke geschoben. Unterstützung erhalten die Politpropagandisten, von denen sich schon niemand mehr für die genannten Begriffe starkmacht, aus dem linksfeministischen Lager, deren
Vertreter nicht selten an den Machthebeln in den öffentlichen Medien zu finden sind. Störende Gruppierungen, Organisationen und auch Einzelpersonen werden auf diese Weise blitzschnell diskreditiert und aus der Öffentlichkeit entfernt, nun auch mit öffentlicher Rückenstärkung aus der Brüsseler Machtzentrale.
Den Bürgern geht es unterdessen wie dem berühmten Frosch im Kochtopf: Ins laue Wasser gesetzt und langsam erhitzt, bemerkt er überhaupt nicht mehr, dass die Situation mit steigender Temperatur immer gefährlicher für ihn wird. Noch genießt er die Wärme, doch wenn er dann gar gekocht ist, wundert er sich im letzten Moment vielleicht gerade noch entsetzt, woher das große Maul plötzlich kommt, das sich öffnet, ihn dann gänzlich verschlingt und mit einem lauten, zufriedenen Schmatzer herunterschluckt.
Merkwürdig macht sich in diesem Zusammenhang übrigens ein Artikel bei Welt Online aus, der gestern erschienen ist. Unter der Überschrift: »Liebevolle Zuwendung der Mutter lässt das Gehirn wachsen« heißt es dort unter anderem:
»Der Hippocampus, eine Hirnregion, die wichtig ist für Gedächtnis, Emotionen und Stressbewältigung, ist bei Schulkindern größer, wenn diese als Kleinkind von der Mutter stark unterstützt wurden«. Forscher der Universität St. Louis haben demnach herausgefunden, dass die Zuwendung und Unterstützung durch die Mutter bei ihren Kleinkindern wichtige Gehirnregionen anregt und ihre Entwicklung fördert. »Diese Momentaufnahme könne wahrscheinlich als Hinweis auf die auch langfristig erhaltene Zuwendung als Kleinkind gewertet werden, schreiben die Forscher. Dies zeige, dass die Zuwendung und Unterstützung durch die Mutter wichtige Gehirnregionen anregt und ihre Entwicklung fördert.«
In Brüssel wird man diesen weiteren, wichtigen wissenschaftlichen Hinweis, derer es übrigens unendlich viele gibt, wohl eher nicht lesen wollen, geschweige denn in Berlin. Dort wird man vielmehr hocherfreut sein, dass gegen die dummen, »biologistischen« Aussagen, eine Mutter gehöre zu ihrem Säugling, endlich von höchster Stelle aus vorgegangen wird.
Den deutschen Fröschen siedet das Wasser unterdessen bereits unter dem Hintern, doch noch brodelt es nicht. Mal schauen, wie lange es noch dauert, bis sie gar gekocht sind.
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