Wednesday, 24. August 2016
14.01.2015
 
 

Die Schande des Christian Schmidt

F. William Engdahl

Die meisten von uns haben schon einmal Scham empfunden. Es ist ein schreckliches Gefühl, wenn wir unser wahres Selbst bewusst vor anderen abgewertet oder degradiert haben. Christian Schmidt, der deutsche Minister für Ernährung und Landwirtschaft, hätte allen Grund, sich für seinen Washingtonbesuch im Dezember zu schämen, weil er bei einer Konferenz über das Freihandelsabkommen TTIP vor dem korrupten amerikanischen Landwirtschaftsminister Tom Vilsack fast buchstäblich in die Knie gegangen ist und ihm die Füße geküsst hat. Letzterer ist bekannt für seine guten Beziehungen zum Monsanto-Konzern.

 

Entweder hat Christian Schmidt sich bei diesem Besuch in Washington selbst ein Armutszeugnis ausgestellt, weil er nach einem Weg sucht, den deutschen Wählern das unpopuläre transatlantische Handels- und Investitionsabkommen aufzudrücken, oder er ist ein dreister Lügner. Auf jeden Fall scheint er bereit zu sein, die Verbraucher in der EU zu verkaufen und vor Washington und der von Monsanto angeführten Lobby des amerikanischen Agrobusiness zu Kreuze zu kriechen.

 

TTIP und die Landwirtschaft

 

Wenn Herr Schmidt Scham empfinden sollte, dann deshalb, weil die relativ strikten deutschen Gesetze die Kennzeichnung von Lebensmitteln verlangen, die mehr als 0,9 Prozent Gentechnik-Produkte enthalten. Das Gesetz wurde durch eine starke Lobby in Deutschland erwirkt, mittlerweile ist es auch EU-Gesetz. In den USA gibt es keine Gesetze, die die Verbraucher vor Gentechnik-Produkten schützen. Dort antwortet Monsanto seit Monaten mit Lügenkampagnen auf entsprechende Initiativen von Bürgerinitiativen in Kalifornien und anderen Bundesstaaten. Nur in einem kleinen US-Bundesstaat gibt es heute eine Kennzeichnungspflicht für Genprodukte.

 

1992 überredete die Geschäftsführung von Monsanto, dem weltgrößten Anbieter von gentechnisch veränderten Organismen (GVO), den damaligen US-Präsidenten G. H. W. Bush, Genmais, Gensoja und anderes patentiertes Saatgut für den Handel freizugeben, ohne die amerikanischen Verbraucher darüber zu informieren, dass sie ungetestete GVO enthielten.

 

Seit mehr als 20 Jahren dienen Amerikaner als menschliche Versuchskaninchen. Im gleichen Zeitraum haben Allergien, Autismus und unzählige andere Krankheiten sprunghaft zugenommen. Besteht da eine Verbindung? Das kann niemand sagen, weil es dieselbe US-Regierung – bei jedem Schritt beraten von Monsanto – ablehnt, Gen-Nahrungsmittel unabhängig auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit und Sicherheit untersuchen zu lassen. Die einzigen Tests, deren oft genug gefälschte Resultate der Regierung vorgelegt werden, hat Monsanto selbst durchgeführt. Washingtoner Gesetze erlauben hinsichtlich GVO keinerlei Transparenz.

 

Auch das Landwirtschaftskapitel von Washingtons TTIP wurde von Monsanto und anderen privaten Agrobusinesskonzernen wie Cargill, ADM, Kraft Foods und anderen entworfen. Nationale Gesetze wie die in Deutschland und der EU, die Gesundheit und Sicherheit der Bürger zumindest teilweise schützen, würden unwirksam.

 

Die TTIP-Bestimmungen würden Monsanto & Co. von deutschen gesetzlichen Bestimmungen für Transparenz bei GVO befreien, sodass sie endlich die europäischen Supermarktregale mit ihren toxischen, GV-belasteten Lebensmitteln überschwemmen könnten. Das geht bisher nur indirekt, nämlich über den Import von GV-Tierfutter – Soja und Mais. In der EU wird heute hauptsächlich »Kraftfutter« verfüttert. Es war ein unglückseliges Schlupfloch im EU-Gesetz über die Gentechnik-Kennzeichnung, geschaffen durch die Macht der Lobby des US-amerikanischen Getreidekartells in Brüssel.

 

Aber jetzt bestehen Washington und Monsanto auf dem neuen TTIP-Abkommen, das in einem Rausch der Freihandelsmanie de facto alle Gesetze außer Kraft setzen würde, die Monsanto bisher daran hindern, sein Gift in Europa zu verbreiten, ohne es als GV zu kennzeichnen.

 

Schmidt und »Transparenz«

 

An diesem Punkt kehren wir zurück zu Herrn Schmidt und seiner jüngsten Reise nach Washington. Am 13. Dezember, noch während seiner Washingtoner Gespräche mit Landwirtschaftsminister Tom Vilsack, erklärte Schmidt auf der Website seines Berliner Ministeriums: »Ziel der Reise war es unter anderem, den amerikanischen Partnern noch einmal die Bedeutung der hohen deutschen Verbraucherstandards zu erläutern und für Transparenz in der laufenden Debatte zu sorgen.« Das klingt nach einem guten, standhaften, prinzipientreuen europäischen Minister, der Washington klarmacht, dass er die höheren EU-Transparenzstandards über eine Kennzeichnungspflicht für GVO in einem TTIP-Abkommen mit Washington nicht verwässern wird.

 

In Wirklichkeit knickte Schmidt vor Vilsacks oder Washingtons Macht ein. Bei seiner Rückkehr nach Berlin gab er den deutschen Medien ein enthusiastisches Interview über den »Kompromiss«, den Vilsack und das US-Agrobusiness angeboten hatten, um den Riss zwischen Washington und Brüssel über die Gentechnik-Kennzeichnung zu kitten.

 

Hat Schmidt etwa Washington überzeugt, die höheren EU-Standards zu übernehmen, wie seine Presseerklärung vermuten ließ? Keineswegs, er kroch in Washington zu Kreuze. In der Wochenzeitung Die Zeit war zu lesen: »Christian Schmidt (CSU) hat jüngst erzählt, welche Kennzeichnungsstandards für Gentechnik sich die US-Regierung im Freihandelsabkommen TTIP vorstellen könnte…Verbraucher scannen einfach mit ihrem Handy den Barcode des Produkts – und wenn das Lebensmittel gentechnisch veränderte Bestandteile enthält, wird das via App angezeigt.« Sogar Die Zeit mit ihren engen Bilderberger-Verbindungen nannte Vilsacks Vorschlag, den Schmidt so begrüßte, »ein lausiges Angebot«.

 

Scham

 

Darüber wird sich Christian Schmidt mit Sicherheit schämen, wenn er einmal innehält und ernsthaft nachdenkt. Stephan Richter, der deutsch-amerikanische Herausgeber des Blogs The Globalist, schreibt: »Nach dem Willen unserer amerikanischen Alliierten müssten alle Europäer von jetzt an nicht nur ein Smartphone haben, sondern dürften es auch nie vergessen, wenn sie im Supermarkt die Informationen finden wollen, nach denen sie suchen. Die einzige Antwort eines europäischen Landwirtschaftsministers auf einen solchen Vorschlag wäre gewesen: ›Ihr macht wohl Witze?‹«

 

Richter weiter: »Dieser Fall zeigt eindrucksvoll den Provinzialismus europäischer Politiker wie Schmidt. Setze sie in ein Flugzeug nach Washington, und sie glauben, sie träten vor das Himmelstor. Oder noch besser: Sie kommen sich selbst wie Staatsmänner von Welt vor, weil sie am vermeintlichen Himmelstor empfangen werden. Dass sie dort sind, um europäische Interessen zu vertreten und zu verteidigen, und zwar genauso geschickt und gnadenlos, wie es jeder amerikanische Politiker tun würde, wird schnell vergessen.«

 

Wäre Schmidt ehrlich gegenüber sich selbst und seinen Landsleuten, so würde er den ganzen TTIP-Schwindel, der von den Fortune-500-Unternehmen gepuscht wird, um den letzten verbleibenden Schutz für Gesundheit und Sicherheit der EU-Bürger auf dem Altar der Götter des freien Marktes zu opfern, rundweg ablehnen.

 

Friedrich List, der große deutsche Nationalökonom des 19. Jahrhunderts, dessen Ideen den Aufstieg der Industrie nach 1871 auslösten, betonte bereits vor fast 200 Jahren, als Adam Smith und die britische Industrie dieselben Argumente über »freien Handel« ins Feld führten, es komme darauf an, die nationalen Wirtschaftsinteressen zu verteidigen, wenn Wirtschaftswachstum und Wohlstand einer Nation gewährleistet werden sollten. Das gilt heute noch mindestens genauso, Nationen sind noch immer wichtig.

 

Nach den Morden an Alfred Herrhausen und Detlev Rohwedder vor rund 20 Jahren vollzogen die deutsche Politik und die deutsche Wirtschaftselite eine radikale Kehrtwende und wandten sich dem Modell des angloamerikanischen Freihandels zu, der die deutsche Wirtschaft im 19. Jahrhundert zum Vasallen des britischen Empire gemacht hatte. Und jetzt wird die Aussicht auf das neue TTIP auch noch die letzten Hindernisse beseitigen, die der Plünderung Deutschlands noch im Wege stehen. Es ist ein beschissener Deal für die Bürger, für deren Gesundheit und Sicherheit Christian Schmidt als Minister für Ernährung und Landwirtschaft zuständig ist. Dafür sollte er sich schämen.

 

Der arme Herr Schmidt. Anstatt echte Zivilcourage zu zeigen und sich dem Unsinn entgegenzustemmen, der da aus Washington kommt, verspricht er, einen Kompromiss mit einem nicht kompromissbereiten Washington zu finden, einen Weg, Deutschland und sich selbst zu degradieren, indem er vor der vermeintlichen Macht Washingtons in die Knie geht. Wie es Zbigniew Brzeziński in seinem 1997 geschriebenen Buch Die einzige Weltmacht so lebendig beschrieb, ist Deutschland immer noch weitgehend Washingtons »Vasall«, und Schmidts Reaktion auf seine Gespräche mit US-Landwirtschaftsminister Vilsack bestätigt das, leider.

 

In manchen grundlegenden Fragen wie Gesundheit und Sicherheit der Menschen sind Kompromisse moralisch betrachtet unmöglich. Das muss auch Schmidt klar sein, wenn er ernsthaft darüber nachdenkt. Manche Dinge sind es sogar wert, eine brillante politische Karriere aufs Spiel zu setzen, um sie zu verteidigen – wie die Gesundheit und Sicherheit der Menschen.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (41) zu diesem Artikel

26.04.2015 | 22:01

Chris Wielo

Genauso ist es mit der Ukraine. Die sehr fruchtbare Erde dort, wahrscheinlich die beste der Welt, ist unter den großen Agrarfabriken, unter ihnen auch Monsanto, schon aufgeteilt. Fruchtbare Erde wird nämlich knapp.


10.03.2015 | 11:03

Brigitte Müller

HIHI ,Sag mir bitte mal welcher deutsche Minister in seinem Amt etwas versteht ???????? Das sind doch alles Auslaufmodelle samt Kanzlerin .die versteht auch nur Land unter und Volk abgesoffen !!!!


10.03.2015 | 06:11

Hili

Wir hatten noch NIE so ein schlechten LW-Minister wie im Augenblick. Aber so ist es, wenn Schmidt und Konsorten etwas zu sagen haben!!! Er ist dick und doof und nur noch dumm! Warum sollten sich Arme im Geiste schämen? Höchstens darüber, dass diese Politiker ein Amt annehmen, dem sie nicht gewachsen sind. Und um sich zu schämen, benötigt ein Mensch bestimmte Hirnwindungen, die unserem LW-Minister eben fehlen!!! Das ist sein Kreuz und ein Kreuz ist eben kein...

Wir hatten noch NIE so ein schlechten LW-Minister wie im Augenblick. Aber so ist es, wenn Schmidt und Konsorten etwas zu sagen haben!!! Er ist dick und doof und nur noch dumm! Warum sollten sich Arme im Geiste schämen? Höchstens darüber, dass diese Politiker ein Amt annehmen, dem sie nicht gewachsen sind. Und um sich zu schämen, benötigt ein Mensch bestimmte Hirnwindungen, die unserem LW-Minister eben fehlen!!! Das ist sein Kreuz und ein Kreuz ist eben kein "Rückgrat"!!!!! Unter diesem Verlust leidet unsere gesamte Politik-Elite!!!!!!! Aber ich frage mich immer wieder, was essen die eigentlich, die haben doch auch eigene Kinder??? All die armen Geschöpfe!!! Herr Schmidt, Ihr Verstand ist so kurz, denken Sie wenigstens vom Tellerrand bis in den Mund, dann werden Sie auch bald wieder aus den Augen gucken können, denn sonst verfehlen Sie mal das Himmelstor!!!! Und die vielen unschuldigen Menschen werden Sie dort ohnehin nicht antreffen, die können Ihnen bei dieser fest verschlossenen Tür nicht zum Einlass verhelfen, denn das Öl für den Himmel, muss man schon auf Erden sammeln!!!!!


27.01.2015 | 13:48

Dahlmann Krystian

GVO, Bringt nicht nur Autismus Krankheiten, aber wie das die Lebensmittelforscher beweissen auch Krebs krankheiten. Wie das in seinem Artikel und seinem Buch " DER SAAT DER ZERSTOERUNG" Es ist wirklich eine Schande dass ein deutscher Enaehrungs Minister wie Christian Schmidt,Zu der verbreitung in allen EU Laendern GVO. votiert [ er ist voll korupt durch den Mosanto Konzern.] Koennen die Parlamentswaehler ihn nicht sofort an denn Deutschen Gerichtshoff Anklagen...

GVO, Bringt nicht nur Autismus Krankheiten, aber wie das die Lebensmittelforscher beweissen auch Krebs krankheiten. Wie das in seinem Artikel und seinem Buch " DER SAAT DER ZERSTOERUNG" Es ist wirklich eine Schande dass ein deutscher Enaehrungs Minister wie Christian Schmidt,Zu der verbreitung in allen EU Laendern GVO. votiert [ er ist voll korupt durch den Mosanto Konzern.] Koennen die Parlamentswaehler ihn nicht sofort an denn Deutschen Gerichtshoff Anklagen ??? Er ist zum gesundheits enaehrungsmitteln verantvortlich, und alles tun, um nicht nur sein Volk vernichten aber auch EU. Laendern


21.01.2015 | 12:10

Katinka

Unsere unfähigen, korrupten, amihörigen, kriegslüstenen Politiker setzen sich voll für die Bevölkerungsreduktion - siehe Guidestones in Georgia - und die Errichtung einer NWO ein. Stellt euch vor, es sind Wahlen und keiner geht hin! Ich wähle das verlogene P... nicht mehr. Die sind doch alle jenseits der Wünsche des Volkes und verhöhnen es nun auch noch. Pfui, kann ich dazu nur sagen. Aber alle werden eines Tages für ihre Taten büßen müssen. Das ist gerecht. Liebe und Frieden...

Unsere unfähigen, korrupten, amihörigen, kriegslüstenen Politiker setzen sich voll für die Bevölkerungsreduktion - siehe Guidestones in Georgia - und die Errichtung einer NWO ein. Stellt euch vor, es sind Wahlen und keiner geht hin! Ich wähle das verlogene P... nicht mehr. Die sind doch alle jenseits der Wünsche des Volkes und verhöhnen es nun auch noch. Pfui, kann ich dazu nur sagen. Aber alle werden eines Tages für ihre Taten büßen müssen. Das ist gerecht. Liebe und Frieden wünsche ich mir.


19.01.2015 | 20:13

Holger Jahndel

Was uns mit TISA noch blüht 18.07.2014 Weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt, steckt in dem geplanten Vertrag weit mehr Sprengstoff als Chlorhähnchen bei TTIP http://www.heise.de/tp/artikel/42/42291/1.html http://www.heise.de/tp/artikel/42/42291/1.html TISA: Alles wird vermarktet 01.07.2014 Ein neues Abkommen könnte Bereiche wie Trinkwasser und Gesundheit durch die Hintertür...

Was uns mit TISA noch blüht 18.07.2014 Weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt, steckt in dem geplanten Vertrag weit mehr Sprengstoff als Chlorhähnchen bei TTIP http://www.heise.de/tp/artikel/42/42291/1.html http://www.heise.de/tp/artikel/42/42291/1.html TISA: Alles wird vermarktet 01.07.2014 Ein neues Abkommen könnte Bereiche wie Trinkwasser und Gesundheit durch die Hintertür privatisieren http://www.heise.de/tp/artikel/42/42131/1.html http://www.heise.de/tp/artikel/42/42131/1.html In seinem "System der nationalen Ökonomie" entlarvt Friedrich List den händlerischen Ungeist der liberalkapitalistischen Wirtschaftstheorien von Adam Smith und David Ricardo. Nach deren Meinung (bereits vorgeprägt durch David Hume 1691) wird der Wert der Güter nicht durch ihren Gebrauchs -, sondern durch ihren Tauschwert bestimmt. Mithin ist also nicht die werteschaffende Arbeit, sondern der wertevermittelnde Handel das Wesentliche. Entscheidend ist auch nicht, ob Güter sittlich oder unsittlich, nützlich oder schädlich, gesund oder ungesund sind, sondern daß es für sie einen Marktbedarf gibt. Die Übersteigerung des händlerischen Denkens gipfelt in der Forderung nach arbeitsteiligem Umbau aller Volkswirtschaften der Erde zu Absatzplantagen der Weltwirtschaft und Zinskolonien der Hochfinanz. Dieser Umbau soll sie zur nationalen Selbstversorgung unfähig und vom internationalen Zwischenhandel abhängig machen. Alle Wirtschaftsstrukturen sind so umzugestalten, daß sie immer neuen Handel erzwingen. Die Wege zwischen Rohstoffen, Fertigprodukten und ihrem Absatz müssen so verlängert werden, daß sie dem Zwischenhandel riesige Profite verschaffen.

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