Sunday, 25. September 2016
23.06.2013
 
 

Wird der Schwindel vom Global Warming begraben?

F. William Engdahl

Die massive Propagandakampagne, mit der globale Finanzkreise, deren Intimus Al Gore und eine Handvoll korrupter Wissenschaftler die Welt davon überzeugen wollten, vom Menschen verursachte CO2-Emissionen gefährdeten das Überleben unserer Erde, wenn nicht umgehend drastische Austeritätsmaßnahmen ergriffen würden, ist mittlerweile diskreditiert und so gut wie tot.

Da immer mehr Wissenschaftler öffentlich Einwände gegen die Schwindelargumente der Global-Warming-Clique erheben, gibt man jetzt zu, dass die Temperatur auf der Erde in den letzten 15 Jahren trotz deutlich gestiegener CO2-Emissionen unverändert geblieben ist. Nun verpasst die

renommierte Chinesische Akademie der Wissenschaften der ganzen Sache einen neuerlichen vernichtenden Schlag.

 

Der weltweite Vorstoß, die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen per Verordnung drastisch zu verringern – oder wie die Verfechter gern sagen, »den Kohlenstoff-Fußabdruck zu mindern« – begann 2007 nach der Veröffentlichung des dritten Sachstandsberichts des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, Zwischenstaatlicher Ausschuss über Klimaveränderungen) als koordinierte Kampagne in den Mainstreammedien. Ex-US-Außenminister Al Gore wurde zur Galionsfigur für diesen Feldzug; um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen, wurde ihm damals gemeinsam mit dem IPCC der Nobelpreis verliehen.

 

Im IPCC-Bericht von 2007 wurde erstmals ganz eindeutig erklärt, das Global Warming sei keine Theorie mehr, sondern »Realität«. Die Schlussfolgerungen waren u.a.:

  • Beobachtungen zeigen, dass sich die Erdoberfläche erwärmt. Weltweit sind die 1990er Jahre wahrscheinlich das heißeste Jahrzehnt seit Beginn der Aufzeichnungen.

  • Die Konzentration von anthropogenen (d. h. vom Menschen emittierten) Treibhausgasen in der Atmosphäre ist deutlich gestiegen.

  • Die beobachtete Erwärmung wird »sehr wahrscheinlich« zum größten Teil durch menschliche Aktivitäten verursacht.

  • Projektionen für das 21. Jahrhundert zeigen eine schnellere Erwärmung als während der vergangenen mindestens 10 000 Jahre.i

 

Im IPCC-Bericht von 2007 wurde schweres Geschütz aufgefahren, um die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen. So war beispielsweise zu lesen: »Für etwa 20 bis 30 Prozent der bisher untersuchten Arten besteht wahrscheinlich ein erhöhtes Aussterberisiko, falls die Zunahmen der mittleren globalen Erwärmung 1,5 bis 2,5 °C gegenüber den Niveaus von 1980 bis 1999 überschreiten. Für eine globale mittlere Erwärmung von über etwa 3,5 °C deuten Modellprojektionen weltweit ein signifikantes Artensterben an (40 bis 70 Prozent der untersuchten Arten).«ii

 

Und weiter hieß es: »Ein partielles Abschmelzen von Eisschilden auf polaren Landmassen könnte mehrere Meter Meeresspiegelanstieg, erhebliche Änderungen von Küstenstrukturen sowie Überschwemmungen tief liegender Gebiete nach sich ziehen, wobei die Auswirkungen in Flussdeltas und tief liegenden Inseln am größten wären. Solche Änderungen treten laut Projektionen über sehr lange Zeiträume (Jahrtausende) auf, ein schnellerer Meeresspiegelanstieg über einen Zeitrahmen von Jahrhunderten kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.« iii

 

Als sich nach 2007 jedoch extrem kalte Winter häuften, griffen die Verfechter des Global Warming zu einem Trick. Statt von »Global Warming« sprachen sie nun vom »Klimawandel«. Nun konnten sie jeden Tornado, jede Dürre, jeden Schneesturm oder jede Hitzewelle zur Folge des »Klimawandels« durch menschengemachte CO2-Emissionen erklären. Und das in der Hoffnung, dass sich kaum jemand die Zeit nehmen würde, die ursprüngliche Theorie genauer zu untersuchen, wonach menschengemachte CO2- »Treibhausgase« irgendwie in die Atmosphäre gelangen und über einen von ihnen erfundenen komplizierten Prozess das Klima auf der Erde erwärmen. Um das besser zu verstehen, ist es durchaus lohnend, den Begriff »Treibhauseffekt« einmal zu googeln.iv

 

In dem Bericht definiert der IPCC, wie der »Treibhauseffekt« angeblich funktioniert: »Somit ermöglicht der natürliche Treibhauseffekt der Erde Leben, wie wir es kennen. Allerdings haben menschliche Aktivitäten, vor allem das Verbrennen fossiler Energieträger und das Roden von Wäldern, den natürlichen Treibhauseffekt sehr verstärkt und dadurch eine globale Erwärmung hervorgerufen.«v Wie dies vonstatten gehen sollte, dafür liefern sie nicht den geringsten wissenschaftlich fundierten Beweis. Es ist schlicht und ergreifend nur wissenschaftlich klingendes Kauderwelsch. Beides gleichzeitig geht eben nicht – entweder erwärmt menschengemachtes CO2 die Erde und lässt Eisberge schmelzen, oder CO2 kühlt die Erde ab und lässt alles gefrieren.

 

Es bekümmerte sie nicht, dass CO2 ein harmloses Gas ist, das Pflanzen brauchen, um zu wachsen, und das die Fotosynthese ermöglicht, und ebensowenig, dass es deutlich schwerer, fast doppelt so schwer ist wie Luft. Dass es von einem Kohlekraftwerk oder dem Auspuff eines Autos in the Erdatmosphäre aufsteigt, ist physikalisch höchst unwahrscheinlich. Global Warming war von Anfang an eine politische, keine wissenschaftliche Kampagne.

 

Wären sie ehrlicher gewesen, so hätten sie vielleicht den Ausdruck »Wetteränderung« verwenden können, aber dann hätten die meisten den Trick bemerkt, denn das Wetter ändert sich schließlich dauernd. Die besten Meteorologen können unser Wetter für kaum mehr als ein paar Tage vorhersagen. Wie kann dann die Global-Warming-Clique drastische Wetterfolgen Jahrzehnte vorher »voraussagen« und dafür irgendeine wissenschaftliche Gewissheit beanspruchen? Ganz einfach: Es geht nicht.

 

Schlechte Nachrichten für die Clique…

 

In den letzten Jahren hat sich die Realität stur verhalten. Selbst die New York Times, sonst eine Verfechterin des Global Warming, musste kürzlich die (für ihr Anliegen) peinliche Tatsache zugeben: In den letzten 15 Jahren hat es auf der Erde keine Erwärmung gegeben! In der Zeitung hieß es: »So unwahrscheinlich dies auch klingen mag, in jüngster Zeit haben wir, was das Global Warming angeht, Schwein gehabt. Die Temperatur ist auf der Erdoberfläche in den letzten 15 Jahren deutlich langsamer gestiegen als in den 20 Jahren zuvor. Und die Erwärmung hat diese Ruhepause eingelegt, obwohl sich die Treibhausgase in Rekordgeschwindigkeit in der Atmosphäre angesammelt haben.«vi So ein Pech, genau das hätte doch nicht passieren sollen…

 

Jetzt ist es die Volksrepublik China, die dem Versuch den Todesstoß versetzt, der Welt den geplanten Emissionshandel aufzuzwingen, den sich dieselben Banken an der Wall Street und in der EU ausgedacht haben, um angeblich »unsere Erde zu retten«. Am 15. Juni veröffentlichte die renommierte Chinesische Akademie der Wissenschaften eine 1300 Seiten starke Kompilation aus expertenbegutachteter wissenschaftlicher Literatur, in denen Global Warming widerlegt wird. Dass die chinesischen Behörden fast 1300 Seiten expertenbegutachteter Literatur vom Englischen ins Chinesische übersetzen lassen und veröffentlichen, zeigt, wie ernst sie diese Beweise nehmen, mit denen die Behauptungen des IPCC widerlegt werden.vii Die Akademie hat die ursprünglichen Autoren der 1300 Seiten starken Sammlung zu einer Konferenz nach Peking eingeladen, bei der sie ihre Studien präsentieren können.

 

Im Dezember 2012 ist eine UN-Konferenz, bei der die Verpflichtung zum Kampf gegen den Klimawandel festgelegt werden sollte, gescheitert, nachdem sich China weigerte, einen entsprechenden Vertrag zu unterzeichnen. Die USA, Kanada, Indien, Japan, Russland und Brasilien schlossen sich China an. In der EU sind die Pläne zur Einführung einer Kohlendioxidsteuer, der so genannte »Cap-and-trade«-Emissionshandel, den die Europäische Klimabörse in London ECX unterstützt, in sich zusammengebrochen.

 

Ende April erlebte der Cap-and-trade-Emissionshandel einen weiteren Absturz, als die Preise für Emissionszertifikate auf ein Achtjahres-Tief fielen, nachdem das Europaparlament einen Plan abgelehnt hatte, den verzweifelte Großbanken, die Eigentümer der Emissionszertifikate, als schnellen Ausweg aus dem schwächelnden Emissionshandel ins Spiel gebracht hatten.viii Die ECX und ihre Partnerbörse in Chicago, die Chicago Climate Exchange (CCX), die inzwischen eingestellt worden ist, sind Schöpfungen der Rohstoffbörse International Continental Exchange, ICE, in Atlanta. Die ICE ihrerseits gehört denselben Banken, die die schwerste Finanzkrise der Welt zu verantworten haben, nämlich Goldman Sachs, Morgan Stanley, Deutsche Bank und Société Générale.

 

Das vielleicht Vernichtendste jedoch ist eine soeben von der US-Weltraumbehörde NASA veröffentlichte Studie mit den neuesten Daten, die belegen, dass »Treibhausgase« in Wirklichkeit bis zu 95 Prozent der schädlichen Sonnenstrahlung blockieren und dadurch die Hitzewirkung der Sonne mindern. Gesammelt wurden die Daten durch eine Sondierung der Atmosphäre mithilfe der Breitband-Emissions-Radiometrie (oder SABER). SABER beobachtet Infrarot-Emissionen aus der oberen Erdatmosphäre, insbesondere von Kohlenstoffdioxid (CO2) und Stickoxid (NO), zwei Substanzen, die als wesentlich für die Energiebalance der Luft über der Oberfläche unseres Planeten gelten.

 

Die Instrumente des Langley Research Center der NASA zeigen, dass während eines jüngsten plötzlichen Anstiegs der Sonnenaktivität nicht nur 26 Milliarden Kilowattstunden Energie von der Sonne in die Thermosphäre gelangten, sondern dass Kohlenstoffdioxid- und Stickoxid-Moleküle in der oberen Atmosphäre 95 Prozent dieser Strahlung in den Weltraum zurückschickten. Diese Enthüllung widerspricht der zentralen Annahme der Treibhausgas-Theorie, wonach mehr CO2 mehr Erwärmung für unseren Planeten bedeutet.

 

CO2 hat sich nun definitiv als kühlendes Gas erwiesen. So viel zu den Untergangsszenarien des IPCC. Die Frage ist:

Wird Berlin nun aufhören, Steuergelder für teure Windenergie zu verschwenden und effektivere Strategien für die zukünftige Energieversorgung der europäischen Wirtschaft entwickeln?ix

 


Fußnoten:

 

i IPCC, »IPCC Fourth Assessment Report, IPCC AR4 WG1 (2007)«, Solomon, S.; Qin, D.; Manning, M.; Chen, Z.; Marquis, M.; Averyt, K.B.; Tignor, M.; Miller, H.L., ed., Climate Change 2007: The Physical Science Basis, Contribution of Working Group I to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Cambridge University Press.

ii Wikipedia, »IPCC Fourth Assessment Report«

iii Ebenda.

iv An dieser Stelle empfiehlt es sich, die Definition des IPCC über Global Warming in voller Länge zu zitieren, um mehr Klarheit in die Debatte zu bringen, die enorme Konsequenzen für unseren Lebensstandard haben wird: IPCC, »What is Global warming. Climate Change 2007: Working Group I: The Physical Science Basis, FAQ 1.3, What is the Greenhouse Effect?«, (deutsche Fassung hier): »Was ist der Treibhauseffekt? Die Sonne treibt das Erdklima an, indem sie Energie… ausstrahlt. … Um dieser absorbierten Energie die Waage zu halten, muss die Erde durchschnittlich die gleiche Energiemenge zurück in den Weltraum abstrahlen. … Ein Großteil dieser vom Land und den Ozeanen emittierten Wärmestrahlung wird von der Atmosphäre einschließlich der Wolken absorbiert und zur Erdoberfläche zurückgestrahlt. Dies wird als Treibhauseffekt bezeichnet. … Ohne den natürlichen Treibhauseffekt läge die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde unterhalb des Gefrierpunktes von Wasser. … Allerdings haben menschliche Aktivitäten, vor allem das Verbrennen fossiler Energieträger und das Roden von Wäldern, den natürlichen Treibhauseffekt sehr verstärkt.«

v Ebenda.

vi Justin Gillis, »What to Make of a Warming Plateau«, New York Times, 10. Juni 2013

vii Breitbart, »China Translates 1,200-Page Rebuttal to Climate Change Agenda«

viii Michael Bastasch, »Europe’s faltering cap-and-trade system doesn’t deter US carbon tax backers«, 22. April 2013

ixH. Schreuder and J. O’Sullivan, »NASA Study Proves Carbon Dioxide Cools Atmosphere«

 

 

 


 

 

 

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