Samstag, 3. Dezember 2016
01.01.2015
 
 

NSU-Staatsaffäre: »Ruß in den Augen der Redakteure«

Falk Schmidli

Mitten im Weihnachtstrubel hat der Innenausschuss des Deutschen Bundestages eine Mail des Arbeitskreises NSU bekommen, genauer gesagt eine komplette Ausarbeitung zum Thema »Rußlungen-Lüge« und eine darauf aufbauende Analyse der »Nachrichtenehrlichkeit der deutschen Presse«. Kopp Online hat mit dem Autor dieser Studie gesprochen.

 

 

Die Rußlungen-Lüge

 

Im besagten erneuten Schreiben des Arbeitskreises NSU vom 15.12.2014 an den Innenausschuss wird die Rußlungen-Lüge als Aufhänger verwendet. Worum geht es bei dieser Lüge?

 

Vor gut drei Jahren, am 21.11.2011, wurde der Innenausschuss des Deutschen Bundestages vom damaligen Chef des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke sowie vom Generalbundesanwalt Harald Range darüber in Kenntnis gesetzt, dass Gerichtsmediziner in der Lunge von Uwe Mundlos Rußpartikel vom Brand des Wohnmobils gefunden hätten, in Uwe Böhnhardts Lunge dagegen nicht. Damit schienen Ziercke und Range die These zu belegen, Mundlos habe zunächst Böhnhardt erschossen, dann das Wohnmobil angezündet und daraufhin sich selbst gerichtet.

 

Im März 2014 wurde allerdings durch die Vorsitzende des Untersuchungsausschusses des Thüringer Landtags, Dorothea Marx, bekannt, dass sich bei den gerichtsmedizinischen Untersuchungen weder in der Lunge von Böhnhardt noch in der Lunge von Mundlos Ruß gefunden hat. Am 21.05.2014 wurde dies im Prozess vor dem OLG München durch den Rechtsmediziner bestätigt, der die Obduktion beider Leichen durchgeführt hatte.

 

Damals, am 21.11.2011, hatte sich Ziercke ausdrücklich auf die Ergebnisse der Obduktion berufen. Diese hatte aber bereits am 5.11.2011, also über zwei Wochen vorher (!), stattgefunden. Die Ergebnisse lagen den Behörden zum Zeitpunkt von Zierckes Aussage also vor. Nochmals zum Mitdenken: Das Obduktionsergebnis wurde ausdrücklich nicht erst am 31.03.2014 entdeckt, sondern es wurde vielmehr bis zu diesem Zeitpunkt der Öffentlichkeit vorenthalten!

 

Es gibt also eine Tatsache, die für die NSU-Affäre hoch relevant ist: Der Ex-BKA-Präsident Ziercke hat Ende 2011 wahrscheinlich vorsätzlich gelogen, d.h. sein Beweis für seine Version des Ablebens der beiden angeblichen »NSU-Terroristen« ist mittlerweile – auch offiziell – widerlegt. Die ganze These, dass Uwe Mundlos erst Uwe Böhnhardt erschossen hat, danach das Feuer im Wohnmobil gelegt und sich im Anschluss selbst erschossen hat, ist dadurch nahezu unhaltbar geworden.

 

Da an dieser These im Grunde aber die gesamte NSU-Geschichte hängt, müsste es hierzu kritische Artikel in der deutschen Presse geben, denn der Widerspruch ist offiziell bekannt. Der promovierte Physiker Dr. Andreas Müller (Jahrgang 1966) hat die Reaktion der Presse auf diese doch eigentlich als Sensation zu bezeichnende Nachricht analysiert. Daraus ist sein 42-seitiges »Dossier zur Nachrichtenehrlichkeit der deutschen Presse 2011 bis 2014« mit dem Titel »Ruß in den Augen der Redakteure« entstanden. Dieses wurde vom Arbeitskreis NSU den Parlamentariern des Innenausschusses im Rahmen eines neuen Mailings übersendet. Interessierte Leser finden die komplette Studie hier.

 

Kopp Online hat Dr. Müller kontaktiert und nachfolgendes Gespräch mit ihm geführt:

 

Kopp Online: Herr Dr. Müller, Sie haben den Parlamentariern des Innenausschusses ein Dokument zur Verfügung gestellt, das sich mit der Nachrichtenehrlichkeit der deutschen Presse beschäftigt. Die Erstellung des Dokuments hat viel Arbeit erfordert. Was war Ihre Motivation dazu?

 

Dr. Müller: Das hat eine lange Vorgeschichte. Ich wohne ganz in der Nähe des Ladens, in dem Habil Kilic 2001 erschossen wurde, es war der vierte Mord der Ceska-Serie. Ich hatte kurz vorher dort noch Gemüse gekauft und mich dann jahrelang gewundert, dass dieser Mord bzw. die ganze Mordserie trotz eines enormen Ermittlungsaufwands nicht aufgeklärt wurde. 2007 geschah dann der Mord an der Polizistin Kiesewetter in Heilbronn. In der Nähe bin ich zur Schule gegangen, weshalb mich dieses Ereignis besonders berührt hat.

 

Kopp Online: Und im Laufe der Zeit scheint dann Ihre Skepsis zugenommen zu haben…

 

Dr. Müller: Genau, denn was mich an dem Kiesewetter-Fall richtig erstaunt hat, war die Suche nach dem mysteriösen »Phantom von Heilbronn« und die Auflösung dieses Rätsels durch eine DNS-Verunreinigung erst nach geschlagenen zwei Jahren. Als ausgebildeter Naturwissenschaftler und aktiver Softwareentwickler war ich immer davon ausgegangen, dass diese mögliche Fehlerquelle jedem DNS-Analytiker bewusst und sie dadurch unter Kontrolle sein müsste.

 

Trotz dieser Merkwürdigkeiten habe ich dann im Jahr 2011 zunächst die Sensation geglaubt, dass beide Morde – Kilic und Kiesewetter – von Rechtsradikalen begangen wurden. Als sich aber schließlich doch die Zweifel mehrten, bin ich irgendwann auch auf den Arbeitskreis NSU gestoßen und habe dort zunächst nur mitgelesen. Ich wollte mit meiner Untersuchung einerseits überprüfen, ob sich ein Mord an Böhnhardt und Mundlos auch ohne die Akten nur aus Zeitungsberichten ableiten lässt, und andererseits wollte ich systematisch feststellen, in welchem Ausmaß Zeitungen zu einem eindeutigen Sachverhalt falsch berichten. Die Mühe hat sich gelohnt und die Klarheit der Ergebnisse hat mich selbst sehr überrascht.

 

Kopp Online: Wie würden Sie insgesamt als Fazit die Nachrichtenehrlichkeit am Beispiel der Rußlungen-Lüge beurteilen? Was ist das Ergebnis Ihrer Analyse, die Essenz der 42 Seiten?

 

Dr. Müller: Das war die Tatsache, dass die große Mehrheit der Zeitungen nicht zögerte, in der Berichterstattung zum NSU-Prozess Tatsachen und Zusammenhänge wegzulassen, zu verdrehen oder komplett falsch darzustellen, um den von den Behörden erfundenen Ablauf des Selbstmords im Wohnmobil von Eisenach-Stregda zu stützen. Nur eine einzige von einem guten Dutzend betrachteter Zeitungen, nämlich die Thüringer Zeitung, berichtete sachlich korrekt und ausführlich aus dem Prozess.

 

Eine weitere, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, berichtete aus dem Thüringer Untersuchungsausschuss, dass das von den Behörden wiederholt genutzte Argument vom Ruß in der Lunge falsch ist.

 

Keine Zeitung klagte aber die Behörden an, von höchster Ebene ausgehend und von 2011 bis 2014 den Bundestag und die Öffentlichkeit systematisch belogen zu haben, um einen Selbstmord glaubwürdiger zu machen.

 

Kopp Online: Können diese Zeitungen nicht einfach nur schludrig gearbeitet, also versehentlich falsch berichtet haben?

 

Dr. Müller: Versehentliche Falschberichte möchte ich wegen der teilweise ausgeklügelten Tricks zur Irreführung ausschließen. Zeitungen wie die Welt oder der Tagesspiegel haben 2014 ja sogar ihre eigenen besonders guten Berichte von 2011 in die Ecke der Verschwörungstheorien gestellt.

 

Kopp Online: Sie haben in Ihrer Studie den Parlamentariern auch Ihre E-Mail-Adresse bekannt gemacht, d.h. jeder, den Ihr Dokument interessiert hätte, könnte Sie auch problemlos kontaktieren. Insgesamt wurden immerhin 40 Bundestagsmitglieder, u.a. Petra Pau (Die Linke), Volker Beck (Die Grünen), Renate Künast (Die Grünen), direkt angeschrieben. Der Kreis der Mail-Empfänger war sogar noch viel größer, nämlich der Innenausschuss, alle Mitglieder des Deutschen Bundestages, Presse und Medien. Hat Sie jemand von den Angeschriebenen mittlerweile kontaktiert?

 

Dr. Müller: Nur ein mir bis dahin unbekannter Leser hat mich kontaktiert und sich bedankt dafür, dass er jetzt verstehe, warum ihn die Berichte zum NSU insgesamt verwirren. Er hatte sich nicht vorstellen können, dass oft einfach nur schlichte Lügen dahinterstecken. Die Lügen sind ja so dreist, dass sie bei jeder systematischen Untersuchung auffliegen müssten.

 

Wer nur hier und da einen Bericht liest und nicht sehr misstrauisch ist, kann das nicht erkennen, bleibt aber verwirrt zurück. Aus der Dreistigkeit der Lügen muss man eigentlich folgern, dass die verantwortlichen Redakteure gelernt haben, dass sie damit durchkommen. Als normal ehrlicher Mensch hält man das für fast unmöglich und kann genau deshalb so grob hinters Licht geführt werden.

 

Kopp Online: Was sagen Sie selbst zur Rußlungen-Lüge, d.h. wie bewerten Sie das Verhalten des BKA-Präsidenten Ziercke, das Verhalten der Presse und der Politik? Könnte man dieses systemische Gesamtverhalten dahin deuten, dass Fakten, die nicht in die offizielle NSU-Geschichte passen, vorsätzlich, systematisch und übergreifend vertuscht werden?

 

Dr. Müller: Die Rußlungen-Lüge wurde gezielt eingesetzt, um eine größere Lüge zu stützen, nämlich den Selbstmord im Wohnmobil. Dieser wird natürlich auch durch andere Manipulationen gestützt, unter anderem dadurch, dass das Ergebnis der Untersuchung der Hände und Kleidung der beiden Toten auf Schmauchspuren bisher recht geschickt aus dem Prozess herausgehalten wurde, wie ich im Dossier ebenfalls mithilfe der Zeitungsberichte zeige. Ebenfalls nicht im Prozess behandelt wurde die Tatsache, dass auf der angeblichen Selbstmordwaffe keine Fingerabdrücke von Uwe Mundlos gefunden wurden, obwohl er bei Auffinden keine Handschuhe trug.

 

Das Ergebnis dieser Routineprüfung wird einfach nicht berichtet, weder im Prozess noch in den Medien. Im Frühjahr 2014 wurde alles, was gegen einen Selbstmord spricht, unter den Teppich gekehrt. Der Selbstmord ist offensichtlich wichtig, damit die NSU-Geschichte nicht als Ganzes in sich zusammenfällt – wie damals das »Phantom von Heilbronn«.

 

Kopp Online: Wir danken für das Interview und wünschen Ihnen und dem Arbeitskreis NSU einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2015, in welchem hoffentlich Klarheit in diesem Fall geschaffen werden kann.

 

 

 

.

Leser-Kommentare (30) zu diesem Artikel

05.02.2015 | 08:59

Paschasius

Ist der SPD Mann Zierke überhaupt glaubwürdig? Die unteren Schlagzeilen bringen ein neues Licht auf eine Verstrickung in diese Angelegenheit! FAZ zitat: Der frühere BKA-Präsident Jörg Ziercke hat den Vorwurf des Geheimnisverrats im Edathy-Untersuchungsausschuss weit von sich gewiesen. Der ehemalige Chef des Bundeskriminalamtes sagte am Donnerstag als Zeuge vor dem Gremium des Bundestages, er habe mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Hartmann nie über die seit 2013 laufenden...

Ist der SPD Mann Zierke überhaupt glaubwürdig? Die unteren Schlagzeilen bringen ein neues Licht auf eine Verstrickung in diese Angelegenheit! FAZ zitat: Der frühere BKA-Präsident Jörg Ziercke hat den Vorwurf des Geheimnisverrats im Edathy-Untersuchungsausschuss weit von sich gewiesen. Der ehemalige Chef des Bundeskriminalamtes sagte am Donnerstag als Zeuge vor dem Gremium des Bundestages, er habe mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Hartmann nie über die seit 2013 laufenden Kinderporno-Ermittlungen gegen den damaligen SPD-Parlamentarier Sebastian Edathy gesprochen.


14.01.2015 | 17:17

Le Bor

Aus meiner Erinnerung hinzuzufügen: Aus den Meldungen im "öffentlich-rechtlichen Fernsehen" Ard und Zdf über den Selbstmord der beiden Massenmörder(lt. US-amerikanischer Definition) sind mir bis heute zwei Fakten im Gedächtnis geblieben: 1. beide Uwes hätten sich mit den Dienstpistolen umgebracht, die sie den von ihnen ermordeten Polizisten abgenommen hatten und dazu die kommentierende Äußerung des Sprechers über "die Ironie des Schicksals", daß es...

Aus meiner Erinnerung hinzuzufügen: Aus den Meldungen im "öffentlich-rechtlichen Fernsehen" Ard und Zdf über den Selbstmord der beiden Massenmörder(lt. US-amerikanischer Definition) sind mir bis heute zwei Fakten im Gedächtnis geblieben: 1. beide Uwes hätten sich mit den Dienstpistolen umgebracht, die sie den von ihnen ermordeten Polizisten abgenommen hatten und dazu die kommentierende Äußerung des Sprechers über "die Ironie des Schicksals", daß es ausgerechnet diese beiden Mordwaffen waren, durch die sie nun selbst gestorben waren. 2. wurde ein ausgerechnet ehemaliger Polizist, der ´zufällig´ vorbeikam, alsZeuge vorgestellt. Der wollte die beiden Schüsse im Inneren des Wohnwagens gehört haben und danach auch den Ausbruch des Brandes. Nach meiner Erinnerung hatte der Mann eine dunkle Lederjacke (wie Blouson) an und eine schon etwas höheren Haaransatz. Beide Meldungen müßten noch bei Ard oder Zdf in den Archiven des gleichen oder folgenden Tages zu finden sein.


11.01.2015 | 22:23

Jan Jankowicz

@ "rechtsstaatlich" Wie man heute "rechtsstaatlich" ist, macht uns unser "großer Bruder" USA vor. Bei CNN stürzen zwei Flugzeuge in zwei Gebäude u. drei (!) Türme stürzen binnen weniger Minuten in sich zusammen...u.a. 5 Min später kennt die US-Regierung (per INTUITION? od. aus sonst unerfindlichen Gründen) die Täter u. obwohl der saudische "Islamist" Osama Bin Laden aber auch gar nix mit dem Irak zu tun hat (mag Saddam Hussein auch ein...

@ "rechtsstaatlich" Wie man heute "rechtsstaatlich" ist, macht uns unser "großer Bruder" USA vor. Bei CNN stürzen zwei Flugzeuge in zwei Gebäude u. drei (!) Türme stürzen binnen weniger Minuten in sich zusammen...u.a. 5 Min später kennt die US-Regierung (per INTUITION? od. aus sonst unerfindlichen Gründen) die Täter u. obwohl der saudische "Islamist" Osama Bin Laden aber auch gar nix mit dem Irak zu tun hat (mag Saddam Hussein auch ein Diktator gewesen sein, seinerzeit gab es noch Christen im Irak), wird dem Irak ein Krieg erklärt mit 500.000-1.000.000 Toten...(traurig genug) ABER welcher dieser angeblichen Terroristen wurde vor ein ordentliches Gericht geschleppt (am liebsten werden sie ermordet), u. WEM WURDE BEWIESEN???, daß er an diesem Terroranschlag beteiligt war. ES WIRD EINFACH ETWAS BEHAUPTET - ABER BEHAUPTUNGEN SIND KEINE BEWEISE - MITNICHTEN Vor 6 Monaten, zum Abschuss des malaysischen Fleugzeugs, das der "Westen" schon Putin angehängt hat (DESWEGEN sind die Sanktionen, ABER wo sind die Beweise???) war so eine CDU Marionette im ZDF-Morgenmagazin (es war die letzte Sendung mit dem Journalisten Ulf Schmiese). U. der CDU Mensch behauptete, es wären die Russen gewesen - u. Schmiese: "haben Sie beweise?" - CDU-Mensch "Jaaa" - Schmiese "ja, welche beweise, wo sind die?" - "wir WISSEN es aus Sicheren US-Geheimdienstquellen" WAS? BEHAUPTUNGEN SIND KEINE BEWEISE u. so wird wird von unserem "Großen Bruder" Westeuropa in Krisen, evtl Bürgerkriege in Europa, aber v.a. gegen einen "waffengang" mit Rußland vorbereitet u. der "rechtsradikale" od. "islamistische" Terror, dient nur diesen Zwecken od. ist Täuschungsmanöver? denkt mal bitte drüber nach... das soll nur meine unmaßgebliche, aber ehrliche Meinung sein


10.01.2015 | 20:09

Joachim Böcher

Was mich als Jäger aber am meisten interessiert ist das man nach einem Treffer mit einem Flintellaufgeschoss in den Kopf, (Der Kopf zerlegt sich mehr oder weniger in seine Bestandteile. Die Brenneke hat ein Kaliber von 12mm ist aus Bleilegierung mit einem Geschossgewicht von 28,4g, E0 = 3000 Joule) nach diesem absolut auf den Punkt tötlichen Kopfschuss, der in den Kopf getroffene noch einmal die Waffe repetieren kann, so das die Waffe für einen weiteren Schuss parat ist. Das kann...

Was mich als Jäger aber am meisten interessiert ist das man nach einem Treffer mit einem Flintellaufgeschoss in den Kopf, (Der Kopf zerlegt sich mehr oder weniger in seine Bestandteile. Die Brenneke hat ein Kaliber von 12mm ist aus Bleilegierung mit einem Geschossgewicht von 28,4g, E0 = 3000 Joule) nach diesem absolut auf den Punkt tötlichen Kopfschuss, der in den Kopf getroffene noch einmal die Waffe repetieren kann, so das die Waffe für einen weiteren Schuss parat ist. Das kann nur der Teufen aber kein Mensch bewerkstelligen. Wer als Jäger erlebt hat was das Geschoss leisten kann bei der Jagd auf starke Wildsauen, glaubt nie und nimmer an die These:"Das war der Todesreflexe des Getroffenen". Diese Behauptung ist eine Lüge und das wrd jeder Fachmann bestätigen.


10.01.2015 | 14:16

HG

Im "rechtsstaatlichen" Deutschland ist wohl z.Zt. alles möglich. 2008 beschuldigten man uns in einer klar erkennbaren Diebstahlsintrige mit über 30 Lügen eines Diebstahls, nachdem man Monate vorher versucht hatte, uns einen Überfall in die Schuhe zu schieben. Da wir aber damit gerechnet hatten, waren die Beweise auf unserer Seite und die Lügen auf der anderen. Ein Richter ließ unsere Beweise nicht zu und übersah die Widersprüche in den Aussagen der Begünstigten. Zum...

Im "rechtsstaatlichen" Deutschland ist wohl z.Zt. alles möglich. 2008 beschuldigten man uns in einer klar erkennbaren Diebstahlsintrige mit über 30 Lügen eines Diebstahls, nachdem man Monate vorher versucht hatte, uns einen Überfall in die Schuhe zu schieben. Da wir aber damit gerechnet hatten, waren die Beweise auf unserer Seite und die Lügen auf der anderen. Ein Richter ließ unsere Beweise nicht zu und übersah die Widersprüche in den Aussagen der Begünstigten. Zum Schluß "konnte er nicht entscheiden ..." Später führten dann offenkundige Lügen und eine eingefädelte Intrige zu mehrfachen Verurteilung und Erpressung ... ohne Beweise, was auch ein StA am 07.11.2008 feststellte. trotzdem führte die massive Verleumdung eines bevorzugten RA dann zum Strafbefehl in Sippenhaft ... Ca. acht Jahre begünstigter Terror und ca. 20 Verfahren mit Prozeßbetrug ... Nun sind wir bei offener Erpressung, Bauverhinderung, Morddrohung und Betrug ... Das sind offenbar die "neuen Rechtsmittel" in den "rechtsstaatlichen Verfahren". Mit Willkür ist jedes Urteil, mit oder ohne Begründung, möglich!


06.01.2015 | 16:07

Amsel

Es ist schon seltsam. In den letzten 20 Jahren sind alle politisch und medial verwerteten rechtsradikalen Vorfälle als Lügen in sich zusammengebrochen. Das war und ist natürlich peinlich für bundesdeutsche Politiker, Medien und Justiz (speziell die Bundesgeneralanwaltschaft). Ich erinnere an den "Kleinen Joseph" , der in Sebnitz von einer rechtsradikalen Horde ertränkt worden sein sollte, an Mittweida, wo eine Studentin angeblich ein kleines ´Ausländerkind´...

Es ist schon seltsam. In den letzten 20 Jahren sind alle politisch und medial verwerteten rechtsradikalen Vorfälle als Lügen in sich zusammengebrochen. Das war und ist natürlich peinlich für bundesdeutsche Politiker, Medien und Justiz (speziell die Bundesgeneralanwaltschaft). Ich erinnere an den "Kleinen Joseph" , der in Sebnitz von einer rechtsradikalen Horde ertränkt worden sein sollte, an Mittweida, wo eine Studentin angeblich ein kleines ´Ausländerkind´ gegen Rechtsradikale verteidigte und dafür von den Aliens mit Hakenkreuzen beritzt wurde (dafür hat das Mädel einen Preis, viel Geld und Dankbarkeit von interessierten linksliberalen Politikern aller Couleur bekommen), an Potsdam, wo ein bekiffter äthiopischer Wasserbaustudent angeblich von Rechtsradikalen ins Koma getreten wurde (der Bundesgeneralanwalt nahm sich der Sache an und es endete peinlich im Nichts), und so weiter und so fort.
Ein Befreiungsschlag mußte nun endlich her!
Und NSU war doch auch ´ne tolle Geschichte, nur wie lange noch …

Wer sich mit der Causa etwas gründlicher beschäftigt hat oder gar randlich von ermittlungstechnischen Details erfahren hat wird wissen, daß auch dieses Konstrukt in sich zusammenbricht.
Die spannende Frage ist: Was machen die Medien daraus, wie geht die etablierte Politik damit um !?

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Der NSU-Fall wird zur Staatsaffäre – ein hoch brisanter Beitrag auf 3sat

Falk Schmidli

Am 17.12.2014 wurde endlich das erste Mal im deutschen Fernsehen in 3sat Kulturzeit über den Whistleblower »fatalist« und den »Arbeitskreis NSU« berichtet. Die den Kopp-Online-Lesern schon längst bekannten Protagonisten dieser Gruppe fatalist und Prof. Dr. Wittmann werden in dieser rund zehnminütigen Kurzreportage u.a. interviewt, so dass sich die  mehr …

Neuigkeiten vom NSU-Phantom und Interview mit »Fatalist«

Falk Schmidli

In unserem letzten Artikel über den NSU-Prozess berichtete Kopp Online über den Brief der Gruppe um den Blogger und Leaker von BKA-Dokumenten »Fatalist« an den Innenausschuss des Deutschen Bundestages. Inhalt dieses Mailings waren gravierende Widersprüche in den NSU-Akten, die den Verdacht nahelegen, dass es sich hierbei um gefälschte Beweise  mehr …

NSU-Prozess: Systematische Beweismittelfälschung durch Ermittlungsbehörden?

Falk Schmidli

Erst kürzlich berichteten wir über »fatalist«, den Whistleblower im NSU-Fall, der auf seinem Blog »Wer nicht fragt bleibt dumm« die BKA-Dokumente des NSU-Falles leakt und analysiert. Hier ist nun einiges in Bewegung geraten.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Durch Injektion menschlicher Gehirnzellen machen Wissenschaftler Mäuse »deutlich klüger«

David Gutierrez

Wissenschaftler der amerikanischen Rochester University melden, Mäuse deutlich klüger gemacht zu haben, indem sie ihnen schon frühzeitig menschliche Gehirnzellen injizierten. Das besagt eine Studie, die in der Zeitschrift Cell Stem Cell veröffentlicht wurde.  mehr …

Gebet zum Jahresanfang

Redaktion

Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lambert, Münster, aus dem Jahr 1883  mehr …

Grünes Blattgemüse stärkt das Herz, mindert das Risiko von Diabetes und Fettleibigkeit

Jennifer Lilley

Drei unabhängige neue Studien bringen grünes Blattgemüse mit einem niedrigeren Risiko von Fettleibigkeit, Diabetes und Komplikationen bei Herzerkrankungen in Verbindung. Damit bestätigt sich wieder einmal, wie wichtig es ist, bei der täglichen Ernährung auf solches Gemüse zu achten.  mehr …

Chinas globale politische Wende

F. William Engdahl

Im Laufe der Jahre war ich mindestens ein Dutzend Mal in China. Dort habe ich mit Politikern aller Ebenen gesprochen und dabei eines gelernt: Wenn Peking seine Politik ändert, dann stets vorsichtig und wohlüberlegt. Und wenn ein neuer Konsens erreicht ist, wird er überall mit bemerkenswerter Effizienz umgesetzt. Das ist das Geheimnis des nun schon  mehr …

Der NSU-Fall wird zur Staatsaffäre – ein hoch brisanter Beitrag auf 3sat

Falk Schmidli

Am 17.12.2014 wurde endlich das erste Mal im deutschen Fernsehen in 3sat Kulturzeit über den Whistleblower »fatalist« und den »Arbeitskreis NSU« berichtet. Die den Kopp-Online-Lesern schon längst bekannten Protagonisten dieser Gruppe fatalist und Prof. Dr. Wittmann werden in dieser rund zehnminütigen Kurzreportage u.a. interviewt, so dass sich die  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.