Saturday, 27. August 2016
09.01.2014
 
 

SOS Abendland: Außerirdische bitte melden!

Fidel Müller

Früher habe ich von Außerirdischen nichts gehalten. Das hat sich geändert, denn ich hoffe inzwischen auf außerirdische Intelligenz. Auf der Erde gibt es schließlich offenkundig immer weniger davon. Nachfolgend ein paar Beispiele, die nachdenklich machen.

Für die Menschen im deutschsprachigen Raum wird angeblich alles schöner, besser und bunter. Die negativen Seiten werden aus Gründen der politischen Korrektheit ausgeklammert. Und was früher eklig war, das müssen wir heute toll finden – Kakerlaken etwa.

 

 

Früher waren Kakerlaken im Hotelzimmer ein Reisemangel. Schließlich sollte man sich in südlichen Ländern nicht ekeln müssen und die dortigen Hotels sollten sich den Hygienevorstellungen der Gäste anpassen. Heute ist das genau umgekehrt. Wir müssen uns den Hygienevorstellungen südlicher Länder anpassen. Und Kakerlaken gehören jetzt zum Urlaub in südlichen Ländern wie selbstverständlich dazu. Zumindest aus Sicht unserer Gerichte.

 

Das ist typisch für den Wertewandel im deutschsprachigen Raum. Wir geben Werte nicht etwa auf, sondern wir ändern unser Wertesystem. Bügeln, waschen, Kinder erziehen – das waren vor noch einer Generation Aufgaben, welche in der Gesellschaft einen Wert hatten. Doch bei immer mehr Menschen haben weder Kinder noch Familie heute einen Wert. Und auch Religion, die früher selbstverständlich zu den Grundpfeilern unseres Wertesystems gehörte, wird heute durch Lifestyle-Ideologien wie Öko-Wahn, den Glauben an den »Klimawandel« und Engagement für eine multikulturelle Gesellschaft ersetzt.

Das treibt mitunter seltsame Blüten. Einer der international renommierten und führenden Klimaforscher der Welt, der MIT-Professor Richard Lindzen, hat dem ebenfalls renommierten Weekly Standard gerade ein langes Interview dazu gegeben, wie die Bürger da draußen beim Thema »Klimawandel« belogen und betrogen werden und worum es im Hintergrund in Wahrheit geht: um das Geld für neue Forschungsprojekte. Um nichts anderes. Natürlich findet sich in renommierten deutschsprachigen Qualitätsmedien kein Wort dazu. Der Inhalt passt schließlich nicht ins Bild. Und MIT-Professor Richard Lindzen kann man schlecht zum Idioten erklären und als »unglaubwürdig« hinstellen. Also ignoriert man ihn.

 

Stattdessen werden uns neben der Klimaideologie ständig neue Werte eingehämmert, etwa jener, wonach Zuwanderung eine »Bereicherung« sei. Das jedenfalls behauptet Bundeskanzlerin Merkel. Dummerweise gibt es da draußen einige Bürger, die das noch nicht mitbekommen haben und die darauf hinweisen, dass die Kosten der Städte und Gemeinden für die Zuwanderung explodieren und uns in den Ruin treiben. Wir werden wahrscheinlich bald da enden, wo die Briten gerade stehen: Die Sozialleistungen werden gekürzt. Sie haben richtig gelesen: In Großbritannien sollen die Sozialleistungen gekürzt werden, weil die Briten so sehr durch Zuwanderer »bereichert« wurden. Wenn Sie das als Leser nicht verstehen, dann sind Sie rückständig und hoffnungslos in alten verstaubten Denkmustern verhaftet.

 

Wir haben auf einmal ganz neue Probleme. Etwa in Alten- und Pflegeheimen. Der Großteil der senilen alten Deutschen besteht offenbar aus Rassisten. Denn die wollen offenbar keine ausländischen Pflegekräfte. Man kann darüber sicher geteilter Meinung sein. Ist Zuwanderung nun eine »Bereicherung«? Und was ist mit einem zugewanderten Bankräuber, der an seinem schlechten Deutsch scheitert? Ist das nun schon rassistisch, wenn man auch nur darüber berichtet? Und darf man dazu die Mimik der Gesichtszüge verändern – also lächeln? Oder ist auch das heute aus Gründen der politischen Korrektheit nicht mehr erwünscht?

 

In Nürnberg geht man übrigens im Altersheim August Meier in diesem Jahr einen ganz neuen Weg, um auch ältere Deutsche noch an die neuen Werte zu gewöhnen: Man quartiert traumatisierte Flüchtlinge ins Altenheim zwangsweise zu den dort lebenden deutschen Alten. Eine Lokalzeitung schreibt dazu: »Alte Menschen und junge Flüchtlinge, Wand an Wand, geht das zusammen? Sowohl im Jugendamt als auch beim für Senioreneinrichtungen zuständigen NürnbergStift ist man davon überzeugt.« Etwas anderes werden wir sicher nicht zu dem Projekt hören, denn die Alten können sich nicht mehr wehren und haben keine Lobby mehr. Flüchtlinge in Altenheime – wird das Projekt Schule machen und zum Sinnbild für den Wertewandel in Deutschland werden? Wer das so sieht, der sollte sich einmal fragen, was ein Platz in einem Altenheim den Steuerzahler in Deutschland monatlich kostet – viele Deutsche können sich das gar nicht leisten. Aber Flüchtlinge dort einzuquartieren soll eine Bereicherung sein? Bei solchen Werten ist es kein Wunder, wenn wir direkt in die Pleite marschieren. Das ist dann politisch korrekt.

 

 

 

 


 

 

 

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