Frauenquote: Ist Ursula von der Leyen vielleicht Margot Honecker?
Eva Herman
Die Bildungsministerin eines bekannten Landes hatte einen Traum: Alle Frauen sollten arbeiten gehen! Und sie sollten dieselben Rechte wie die Männer haben! Sie fand nämlich, dass es eigentlich sowieso keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern gäbe. Außer, naja, Sie wissen schon. Und außer der Sache mit dem Kinderkriegen. Aber ansonsten? Alles gleich! Also auch gleiche Rechte! …

Die Politikerin unternahm eine ganze Menge, um ihre Visionen in die Tat umzusetzen: Ihr Traum von dieser Gleichstellungspolitik wurde offizielles Ziel ihres Landes und in der Verfassung schriftlich verankert. Frauen sollten in die Produktion und in das gesellschaftliche Leben integriert sein. Kinderbetreuungsstätten, die man »Krippen« nannte, schossen wie Pilze aus dem Boden, auch andere soziale Dienstleistungseinrichtungen wurden für die »bessere Vereinbarkeit« von Erwerbstätigkeit und Familie geschaffen. Die Kleinen wurden fremderzogen, die Frauen hetzten nach der Arbeit nach Hause und organisierten ihre Familie. Klingt allen wohl bekannt, oder? Nur, dass es sich hier nicht um Ursula von der Leyen handelt, sondern um die ehemalige DDR-Volksbildungsministerin Margot Honecker. Und wenn hier von der Produktion eines Landes die Rede war, so hieß das nichts anderes als »sozialistische Produktion«!

Zwar ist Ursula von der Leyen inzwischen nicht mehr Frauen- und Familienministerin, sondern sie macht jetzt den Hartz-IV-lern Beine. Aber sie war es, die wohl fast ihr Leben gegeben hätte für die oben stehenden Pläne. Und die in der Tat eine Menge erreicht hat, eine Menge Elend nämlich! Denn die Parolen von einst, die Margot Honecker den sozialistisch beherrschten Frauen wie einen nassen Lappen täglich aufs Neue um die Ohren hauen ließ, wurden fast wortgetreu von »Tante Uschi«, wie manche Insider die ehemalige bundesgesamtdeutsche Familienministerin hin und wieder liebevoll nennen, in Gesamtdeutschland übernommen. Unter »frühkindlicher Bildung« versteht man heute nicht selten überfüllte Krippen mit überforderten Erzieherinnen. Gleichstellung für Frauen bedeutet nichts anderes als Doppelbelastung und Druck! Jede zweite berufstätige Mutter leidet unter dem Burnout-Syndrom. Und die heiß gepriesene Vereinbarkeit von Familie und Beruf verursacht derzeit die höchsten Depressions- und Alkoholraten bei Frauen in Deutschland und Europa, Tendenz steigend!
Die DDR ist längst zusammengebrochen, die Bürger selbst haben so lange protestiert und demonstriert, bis nichts mehr ging im Arbeiter-und Bauernstaat. In Gesamtdeutschland weiß derzeit kein Mensch, wer die teuren Krippenpläne von Tante Uschi bezahlen soll. Noch traut sich keiner, den Mund aufzumachen, um zu sagen: »Öffnet Eure Augen! Seht her! Der Plan von der Krippenministerin funktioniert doch überhaupt nicht!« Doch mal schauen, wie lange noch. Derweil bleibt die Frage, in welchem Leben zuvor sich die beiden Frauen Honecker und von der Leyen wohl über den Weg gelaufen sein und ihre Seelenverwandtschaft begründet haben mochten?
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