Dienstag, 27. Juni 2017
14.04.2010
 
 

Frauenquote: Ungerecht für Männer, teuer für Unternehmen! (I)

Eva Herman

Der Chefredakteur einer großen deutschen Tageszeitung sagte einmal: Die Frauenquote ist für niemanden gut, weder für die Frauen, noch für die Unternehmen, und auch nicht für die Männer. Warum? Antwort: Frauen, die aufgrund der Quote in einen Job gehievt werden, sind nicht selten permanent überfordert, denn sie erhalten einen Arbeitsplatz, der nach reinen Qualifikationsgesichtspunkten möglicherweise viel besser von einem Mann hätte ausgefüllt werden können, der aufgrund der Quote jedoch nicht eingestellt werden durfte. Und die Unternehmen müssen nicht selten aus eben diesem Grund den Qualitätsstandard ihrer Produkte bzw. ihres Unternehmens Stück für Stück absenken. Ist das immer so? Nein, nicht immer, lautet die Antwort, aber immer öfter. Denn die Frauenquote erlebt durch inzwischen in nahezu allen Bundesressorts verankerte Gender-Mainstreaming-Gesetze derzeit eine enorme Renaissance.

Wer sich die politisch verordneten Gleichstellungsrichtlinien, auch als Gender-Mainstreaming-Maßnahmen deklariert, genauer ansieht, der kann leicht erkennen, dass hinter der Frauenquote der klare, poltische Plan steckt, der an sozialistische und kommunistische Regierungsformen erinnert: Frauen sollen mit allen Mitteln in die Erwerbstätigkeit geschoben werden, Kinder – nach dem Vorbild Margot Honecker – in die Krippe. Und die Männer? Man sähe es nicht ungern, wenn sie sich zunehmend aus den verantwortungsvollen Positionen verabschiedeten und sich mehr um Heim, Herd und Kind kümmern würden. Die EU-Richtlinien werden jedenfalls zunehmend in diese Richtung gelenkt. Nicht versteckt, sondern ganz offensichtlich. Das Elterngeld (Väter-Monate) ist nur ein Beispiel dafür. Die geplanten Werberichtlinien für Fernsehen und Zeitungen ebenso: Nicht mehr die Frauen dürfen vor Herd und Waschmaschine gezeigt werden, sondern Männer. Denn für Frauen sei dies diskriminierend, so die EU-Spezialisten.

Verkehrte Welt? Nein, fordern die Feministinnen, es ist endlich an der Zeit, dass Männer in ihre Schranken gewiesen werden! Sie hatten schließlich lange genug die Nase vorn. Und so heißt es in den rechtlich verbindlichen Gender-Richtlinien in diesem Zusammenhang ausdrücklich: »Ungleichbehandlung könnte sich daher als notwendig erweisen, um die Diskriminierungen der Vergangenheit und Gegenwart auszugleichen.« Damit wäre dieser Punkt dann auch geklärt! Und die Frauenquote? Ist sie wirklich berechtigt? Wie sagte die erste, wirklich emanzipierte Vorzeigeperson namens Pippi Langstrumpf schon vor etlichen Jahren: »Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!« Sie verrichtete dabei übrigens, wie kaum eine emanzipierte Frau heute, körperliche Schwerstarbeit, die eigentlich nur Männer ausführen können: Sie trug schon auch mal den Kleinen Onkel, ihr ausgewachsenes Pferd, auf den Händen durch die Gegend!

Im echten Leben geht das natürlich gar nicht! Schwerstarbeit muss auch weiterhin von den Männern verrichtet werden, Emanzipation hin, Feminismus her! Doch ist das wirklich gerecht? Und für wen, außer für die Frauen, rechnet sich das eigentlich? Ein gutes Beispiel für die Gender-Mainstreaming-Quote und die teilweise fatalen Folgen offenbart sich im Polizeidienst. Hier ist man offiziell stolz darauf, dass eine Polizeibeamtin heute keine Exotin mehr ist. »Frauen ist kein Bereich der Polizei mehr verschlossen«, erklärte Christiane Hoffmann von der gdp 2007. In den Sondereinsatzkommandos (SEK) gebe es zwar noch relativ wenige Frauen, aber das liege vor allem an den körperlichen Anforderungen. »Wer Sport- und Psychotest besteht, dürfe rein – egal ob Mann oder Frau«, sagte sie nicht ohne Stolz.

Ein Berner Polizeibeamter, dessen Aussagen von einigen seiner deutschen Kollegen  auf Anfrage bestätigt wurden, sieht das völlig anders. Er brachte das, was sich viele seiner Kollegen nicht auszusprechen wagen, jedoch häufig denken, unlängst in einem persönlichen Gespräch auf den Punkt: »Wir haben bei der Polizei eine Frauenquote von 30 Prozent. Wir MÜSSEN Frauen einstellen, ob sie kompetent sind oder nicht. Die vor allem sportlich anspruchsvolle Aufnahmeprüfung konnte von weiblichen Polizei-Anwärterinnen in aller Regel jedoch nicht geleistet werden. Also wurde das Niveau so lange abgesenkt, bis auch die Frauen die inzwischen bedeutungslose Prüfung schafften. Alleine aus Sicherheitsaspekten ist dies kein wirklich überragender Zustand und wirft etliche Fragen auf, die jedoch niemand sich laut zu beantworten traut!«

Der Polizist äußerte seinen Unmut über die Probleme, die auch durch die Zusammenarbeit mit den Frauen immer wieder entstehen: »Wenn ich mit einer 50-Kilo-Kollegin Streife fahre, und wir zu einem Familienstreit oder ähnlichen Handgreiflichkeiten gerufen werden, dann kann ich gleich eine weitere Streife bestellen. Denn die Kollegin, so nett sie auch sein und so schlichtend sie als Frau auch einwirken mag, könnte mir bei einer körperlichen Auseinandersetzung allenfalls noch die Handschellen reichen!«

Die Polizistinnen selbst sehen das übrigens ganz anders. »Frauen bei der Polizei sind mittlerweile etwas ganz Alltägliches, und spätestens seit Sabine Thurau ihr Amt als neue Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamtes angetreten hat, ist klar: Frauen sind auch in den oberen Positionen des Polizeidienstes angekommen – zumindest in Hessen.« So der Wiesbadener Kurier vor wenigen Tagen in einem Artikel. Gleichzeitig sind die hessischen Polizistinnen noch längst nicht zufrieden: »Trotz allem ist die Frauenquote bei der Hessischen Polizei immer noch niedrig. Von insgesamt 17.000 Beamten sind 3.000 Frauen, das entspricht knapp 18 Prozent. Offensichtlich haben Frauen den verspäteten Berufseinstieg noch nicht aufgeholt«, heißt es. Zudem sei der Beruf bei einigen sicherlich als »typisch männlich« in den Köpfen verankert, da Frauen gemeinhin noch immer als das »schwächere Geschlecht« gelten – zumindest körperlich, so die Oberkommissarin Birgit Klee-Sachse.

Dass Frauen entscheidend mehr von dem Rollenwechsel, vor allem jedoch von der erzwungenen Frauenquote profitieren als ihre männlichen Kollegen, dass sie so gut wie keine Nachteile haben und vor allem auch sozial rundherum abgesichert sind, geben die Damen denn auch unumwunden zu: »Der Beruf ist sehr reizvoll für uns«, meint die 29-jährige Oberkommissarin Janine Prag. »Er ist sehr abwechslungsreich und sicher, denn nach einer Babypause wird einem die alte Stelle garantiert. Außerdem verdienen Frauen in der Regel das Gleiche wie Männer. Das ist in anderen Bereichen oft nicht der Fall«, erklärt sie ihre Motivation für den Job. Im Prinzip gäbe es auch keinen Grund, Unterschiede zu machen, meint ihre Kollegin Klee-Sachse. Die Ausbildung sei, anders als früher, genau die Gleiche und die Ausstattung sehr gut, deshalb könnten Frauen genauso sicher auftreten. Janine Prag stimmt ihr zu: »Einen zwei Meter großen, alkoholisierten Gegner oder eine ganze Gruppe können auch die stärksten Männer nicht mit Muskelkraft bewältigen, da braucht man andere Verteidigungsinstrumente, und die haben wir ja genauso.«

Die Frage bleibt, ob die männlichen Kollegen die Sache ebenso bewerten. Wohl eher nicht! Sie wurden jedoch in den genannten Beiträgen auch gar nicht erst um ihre Meinung gebeten. Ein anderes Thema bleibt ebenso offen: Wie lange können die Unternehmen, seien es staatliche Behörden, GmbHs und CoKGs, aktiennotierte- oder Privatunternehmen, die Quotenregelung für Frauen durchhalten, ohne an ihre Grenzen zu geraten?

Noch einmal zurück zur Polizei: Bei den Einstellungen in den Polizeidienst sind heute bereits 40 bis 50 Prozent weiblich. Ein Trend der jüngeren Zeit, der sich in den Gesamtzahlen nur langsam bemerkbar macht. »Nach 30 Jahren Frauen in der Berliner Kripo haben wir gerade mal einen Anteil von 26 Prozent erreicht«, stellt die Erste Kriminalhauptkommissarin Christiane Hoffmann fest. Nach dem Frauenförderplan von Gender Mainstreaming soll jedoch so schnell wie möglich überall in der Polizei – in ganz Deutschland, gemäß der Verteilung in der Gesellschaft – ein Frauenanteil von 50 Prozent erreicht werden!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Gender Mainstreaming – größtes Umerziehungsprogramm der Menschheit

Eva Herman

»Irre! Sächsische Linke wollen ›echte Männer‹ abschaffen!« So übertitelte die »Bild-Zeitung« in dieser Woche einen Artikel, der scheinbar harmlos das widerspiegelte, was sich derzeit als die größte, alles umwälzende Umerziehungsmaßnahme des Menschen immer noch fast unbemerkt, jedoch zielgenau, auf der ganzen Welt verankert. Ginge es nach Linke-  mehr …

Gender-Wahn: Behörde erkennt Neutrum-Menschen an!

Eva Herman

Nun ist es amtlich: Der Mensch braucht kein Geschlecht mehr! Er muss weder weiblich, männlich, noch homo-, bi- oder transsexuell sein. Nein, seit Neuestem gibt es auf der Erde auch geschlechtslose, neutrale Wesen, die gar nichts sind! Und die sind nicht etwa bei Nacht und Nebel mit dem UFO auf einer Waldlichtung gelandet, sondern sie wurden hier –  mehr …

Gender im NDR-»Tatort«: Erster prominenter Schauspieler schmeißt Weichei-Rolle hin!

Eva Herman

Das wird den Feministinnen nicht gefallen! Ebenso wenig wie der sowohl amtierenden als auch der ehemaligen Bundesfamilienministerin: Zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Fernsehens schmeißt ein prominenter Schauspieler seine lukrative und die seine Popularität durchaus fördernde »Tatort«-Hauptrolle hin, weil er sich nicht weiter zum  mehr …

Gender in der Kita! Wie Kleinkinder umprogrammiert werden

Eva Herman

Die Sexualisierung bei Kindern treibt seit einigen Jahren aufgrund des Gender Mainstreaming grausige, eine ganze Gesellschaft verändernde Blüten. Kindern werden inzwischen an zahlreichen Schulen im »Gender«-Unterricht – ein neues Fach – die verschiedenen Möglichkeiten der Geschlechterausübung nahegebracht. Sie sollen von dem bisher herrschenden  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Deutschland soll Malediven bei der Islamisierung helfen

Udo Ulfkotte

Wie weit die Islamisierung Europas schon vorangeschritten ist, belegt eine aktuelle Anfrage des Präsidenten der Malediven an Deutschland: Staatspräsident Mohamed Nasheed bittet deutsche Islam-Gelehrte darum, ihm bei der Durchsetzung der Scharia auf den Malediven zu helfen. Zuvor hatte er Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin getroffen, die ihm  mehr …

Gender im NDR-»Tatort«: Erster prominenter Schauspieler schmeißt Weichei-Rolle hin!

Eva Herman

Das wird den Feministinnen nicht gefallen! Ebenso wenig wie der sowohl amtierenden als auch der ehemaligen Bundesfamilienministerin: Zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Fernsehens schmeißt ein prominenter Schauspieler seine lukrative und die seine Popularität durchaus fördernde »Tatort«-Hauptrolle hin, weil er sich nicht weiter zum  mehr …

Gender Mainstreaming – größtes Umerziehungsprogramm der Menschheit

Eva Herman

»Irre! Sächsische Linke wollen ›echte Männer‹ abschaffen!« So übertitelte die »Bild-Zeitung« in dieser Woche einen Artikel, der scheinbar harmlos das widerspiegelte, was sich derzeit als die größte, alles umwälzende Umerziehungsmaßnahme des Menschen immer noch fast unbemerkt, jedoch zielgenau, auf der ganzen Welt verankert. Ginge es nach Linke-  mehr …

Frauenquote: Ist Ursula von der Leyen vielleicht Margot Honecker?

Eva Herman

Die Bildungsministerin eines bekannten Landes hatte einen Traum: Alle Frauen sollten arbeiten gehen! Und sie sollten dieselben Rechte wie die Männer haben! Sie fand nämlich, dass es eigentlich sowieso keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern gäbe. Außer, naja, Sie wissen schon. Und außer der Sache mit dem Kinderkriegen. Aber ansonsten?  mehr …

Gender-Wahn: Behörde erkennt Neutrum-Menschen an!

Eva Herman

Nun ist es amtlich: Der Mensch braucht kein Geschlecht mehr! Er muss weder weiblich, männlich, noch homo-, bi- oder transsexuell sein. Nein, seit Neuestem gibt es auf der Erde auch geschlechtslose, neutrale Wesen, die gar nichts sind! Und die sind nicht etwa bei Nacht und Nebel mit dem UFO auf einer Waldlichtung gelandet, sondern sie wurden hier –  mehr …
Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Werbung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.