Friday, 30. September 2016
24.06.2011
 
 

26. Juni 2011: Anschlag auf die Frauenfußball-WM? Die möglichen Motive

Gerhard Wisnewski

Über okkulte Zeichen und Hinweise auf einen Mega-Anschlag auf die Frauenfußball-WM wurde ja schon jede Menge gesprochen. Über die möglichen Motive dagegen kaum: Warum sollte jemand einen False-Flag-Anschlag auf die Fußballerinnen durchführen? Von irgendwelchen Zahlenspielen abgesehen, bündeln sich hier tatsächlich zahlreiche Motivlinien.

Gibt es ein Motiv für einen Mord, wird es brenzlig. Gibt es gleich zwei, wird es gefährlich. Gibt es jedoch gleich ein halbes Dutzend, dann ist wirklich Feuer auf dem Dach. Dabei muss man gar nicht lange nach okkulten Zeichen suchen: Die Eröffnung der Frauenfußball-WM am 26.06.2011 ist für

sich genommen schon ein international prominentes Datum. Hunderte, wenn nicht Tausende von Journalisten und TV-Teams aus aller Welt werden in Berlin sein – der »ideale Schauplatz« also für einen propagandistischen Terroranschlag. Schließlich hatten wir das schon mal, und zwar 1972 bei den olympischen Spielen in München. Um im 26.06.2011 ein mögliches Anschlagsdatum zu entdecken, braucht man also gar keine Numerologie oder Kabbalistik.

 

Ein wichtiger Punkt ist die Motivforschung: Wer könnte ein Interesse haben, hier einen Terroranschlag durchzuführen, und aus welchem Grund? Das heißt: Wem würde es nützen?

Warum könnte ein Anschlag bei der Frauenfußball-WM bevorstehen – speziell bei der Eröffnung am 26. Juni 2011? Diese Frage ist jedenfalls berechtigt. Wir brauchen eine  »Wettervorhersage« in Bezug auf Staatsterrorismus – auch wenn viele Prognosen – zum Glück – daneben liegen werden. Aber lieber neun falsche und eine richtige Prognose als gar keine. Ohne hier also in Prophetie zu verfallen: Aus der Sicht der regierenden Globalisten wäre ein Anschlag auf die Frauenfußball-WM die »zarteste Versuchung seit es Staatsterrorismus gibt«. Wie am 11.09.2001 bündeln sich hier mehrere Motive – militärische, wirtschaftliche und sozialpsychologische:

 

Die Krisen der westlichen Welt

Momentan kumulieren in der westlichen Welt mehrere Krisen:

  • die globale finanzielle und politische Krise (Verfall von Euro und Dollar, drohende Zahlungsunfähigkeit von EU-Staaten, drohender Zerfall der EU),
  • die Verfassungskrise in den USA durch den illegalen Präsidenten und die illegalen Kriege (gefälschte Geburtsurkunden, nicht vom Kongress genehmigter Libyen-Krieg)
  • die Gesamtheit der desolaten Kriege der USA in Afghanistan, Irak und Libyen

Eine Menge gute Gründe also, eine künstliche Krise zu inszenieren, die viele Wochen, wenn nicht monatelang die globalen Medien beherrschen und paralysieren würde.

 

Bestrafung für Deutschland

Bekanntlich hat sich Deutschland durch seinen Außenminister Westerwelle bei der Abstimmung im Weltsicherheitsrat über den neuen Raubzug gegen Libyen in der Nacht zum 18. März 2011 der Stimme enthalten. Die Globalisten schäumten, wie man an ihren Sprachrohren erkennen konnte. Offenbar hat Westerwelle damit seine eigene politische Vernichtung gewählt. Der FDP-Vorsitzende Westerwelle wurde seitdem abgewickelt, und auch die FDP scheint auf der Abschussliste zu stehen. Aber möglicherweise könnten die globalen Eliten beschließen, Deutschland als Ganzes zu bestrafen.

 

Propaganda für al-Sawahiri

Seit 1. Mai 2011 ist dummerweise Osama bin Laden tot –  jedenfalls ganz offiziell. Denn dass er noch lebte, glaubte ohnehin kaum jemand, der sich auskannte. Genauso wenig wie die Behauptung, dass jetzt ein gewisser Aiman al Sawahiri die Führung von »al-Qaida« übernommen haben soll. Aiman wer? Es könnte daher – genauso wie einst bei bin Laden – für nötig befunden werden, al Sawahiri mit einem großen Knall bekannt zu machen. So wie jedes Kind nach dem 11.09.2001 Osama bin Laden kannte, würde es nun Aiman al Sawahiri kennen.

 

Kaschierung der Verbrechen vom 11.09.2001

Am 11. September jährt sich zum zehnten Mal der False-Flag-Anschlag vom 11. September 2001. Aus diesem Anlass wird die Wahrheitsbewegung enorm Fahrt aufnehmen. Es wird Millionen von Artikeln, Videos und Veranstaltungen geben, alle drängenden Fragen kommen wieder auf den Tisch. Was wäre da besser, als die alte Verschwörungstheorie vom Anschlag durch al-Qaida durch die normative Kraft des Faktischen zu bestätigen: einen neuen Großanschlag eines gewissen Aiman al Sawahiri? Hinterher gibt es natürlich sofort neue Sicherheitsgesetze und weitere Einschränkungen der Meinungsfreiheit.

 

Abzug aus Afghanistan

Ein Anschlag Ende Juni käme auch gerade noch rechtzeitig, um den Abzug der Amerikaner aus Afghanistan zu verhindern. Dieser Abzug wäre ja befremdlich, stünde er doch den strategischen Plänen der USA entgegen, vor allem dem Angriff auf den Iran (Nachbarland Afghanistans). Insbesondere das Pentagon hält von dem Truppenabzug nichts. Nach einem islamistischen Mega-Anschlag wäre die Truppenreduzierung natürlich vom Tisch, ohne Obamas Image als »Friedenspräsident« weiter zu gefährden – denn nun könnte er ja gar nicht anders, als doch in Afghanistan zu bleiben.

 

Auffrischung der Legitimation für den »Krieg gegen den Terror«

Nicht nur in Bezug auf Afghanistan, ganz allgemein würde die seit dem 11.09.2001 abgenutzte Legitimation für den »Krieg gegen den Terror« aufgefrischt. Die Hetze gegen den Islam könnte wieder Fahrt aufnehmen.

 

Gleichmachung der Geschlechter

Es gibt aber auch noch sozialpsychologische Gründe: Der Frauenfußball steht ganz oben auf der politischen Agenda des Gender Mainstreaming, also der totalen Gleichmachung der Geschlechter. Er soll die letzte Männerbastion in der Gesellschaft endlich schleifen: den Männerfußball. Nur hier haben männliche Kinder noch echte männliche Vorbilder, nur hier heißt es bisher noch: für Frauen kein Zutritt. Das letzte Reservat der Männlichkeit wird von den Negativ-Eliten der Gesellschaft aber nicht gern gesehen. Frauen sollen heute schließlich alles machen. Und so wie bisher die männlichen sollen nun die weiblichen Fußballer zum Vorbild für die (weibliche) Jugend werden  – seht her: Was die Männer können, können Frauen sogar besser. Deshalb starten die globalen Negativ-Eliten einen Zangenangriff gegen den Männerfußball: zum einen durch den Frauenfußball, zum anderen durch die fast schon verzweifelte Suche nach einem schwulen männlichen Fußballstar. Bis jetzt hat's noch nicht geklappt.

Ein Anschlag mit Todesopfern unter den weiblichen Fußballern würde diese für immer in den Status von verehrungswürdigen Heldinnen erheben, angesichts derer die männlichen Fußballer verblassen. Ihre Namen und damit der Frauenfußball würden für immer in Stein gehauen – Kritik und Witze für immer ausgeschlossen.

 

Risiko Frauenfußball-WM

Und hämische Witze drohen schließlich jede Menge. Für die politischen Eliten ist die Frauenfußball-WM ein großes Risiko – so sehr sie die Sache des Gender Mainstreaming voranbringen kann, so sehr kann sie auch ein Rückschlag für die »Sache« werden. Es drohen leere Stadien, miese Quoten, miese Stimmung und böse Bemerkungen – kurz die Erkenntnis, dass man mit ein paar rennenden und raufenden Lesben keinen hinterm Ofen vorlockt. Möglicherweise steht der Frauenfußball mit der WM vor seinem größten Flop, weil die Balgerei von mehr oder weniger weiblichen Akteuren keinen interessiert. Wie die Frauen-WM ankommt, weiß daher kein Mensch. Gegen den »echten« Männerfußball dürfte es der Frauenfußball schwer haben. Ohne dass man ein bisschen nachhilft, wird es wohl kaum klappen. Ja, bevor der Frauenfußball ganz offensichtlich zum Flop wird, könnte es nötig sein, die Notbremse zu ziehen.

Ein Anschlag gegen die Frauenfußball-WM könnte die organisatorischen und propagandistischen Veranstalter aus der Zwickmühle befreien, die Attraktivität des Frauenfußballs beweisen zu müssen.

Bisher wurde Deutschland globalpsychologisch zwar die Täterrolle zugewiesen. Deutsches Leid und deutsche Opfer waren seit dem Zweiten Weltkrieg propagandistisch nicht erwünscht. Seit dem Oktoberfest-Attentat des Jahres 1980 gab es keinen großen Terroranschlag mit vielen Opfern in Deutschland mehr. Die Deutschen hatten immer und ausschließlich Täter zu sein. Ob man also deren Leid globalpsychologsich ausschlachten und die Emotionen gegen »al-Qaida« und den Islam in Stellung bringen will, ist fraglich – aber möglich. Vielleicht wird Deutschland allmählich eine neue Rolle zugewiesen.

Es könnte sich also wirklich etwas zusammenbrauen. Vielleicht am 26. Juni über Berlin – oder demnächst woanders in diesem globalen Lügentheater. Die globale Großwetterlage ist gespannt, und die Spannungen könnten sich über kurz oder lang entladen. Der Bedarf nach einer großen Ablenkung wächst – gerade im Jahr zehn nach dem 11. September 2001.

In die Zukunft sehen kann freilich niemand – außer denen, die sie machen.

 

 


 

 

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