Wednesday, 25. May 2016
30.08.2013
 
 

50 000 Freiwillige nach Syrien: Ruft Putin zu den Waffen?

Gerhard Wisnewski

Nun lassen Sie uns hier mal Klartext reden: In Syrien geht es nicht um Demokratie, Diktatur, Menschenrechte, das Volk und ähnliche Seifenblasen. Es geht auch nicht um Chemiewaffen. Es geht um eine uralte Geschichte, nämlich um Fressen und Gefressenwerden. Es geht um die Machtfrage auf dem Globus. Und wie hier bereits berichtet, kann und darf Russland diesmal nicht nachgeben, oder der gesamte Erdball ist verloren, einschließlich Russland und China selbst.

Die gute Nachricht: Die Welt ist gar nicht so kompliziert, wie es uns unsere Machthaber dauernd einreden wollen. Wenn man einmal hinter die Kulissen blickt, ist sie in etwa so kompliziert wie in der Steinzeit. Und das ist gleichzeitig auch die schlechte Nachricht. Denn über die Steinzeit sind

Machthaber wie Barack Obama, François Hollande, David Cameron und ihr Dienstmädchen Angela Merkel offenbar nicht hinausgekommen.

 

Mit immer neuen Lügen wollen sie sich den Globus unter den Nagel reißen, das globale Gleichgewicht stören und die anderen Großmächte in die Ecke drängen. Denn Steinzeitmenschen verstehen nun mal kein Völkerrecht und keine Diplomatie. Beides sind für sie nur taktische Waffen. Das heißt: Die Siegermächte des Ersten und Zweiten Weltkriegs arbeiten längst am Dritten.

 

Steinzeitmenschen verstehen nur die Keule

 

Steinzeitmenschen verstehen nun mal nur die Keule. Und wer diese Keule nicht benutzt, den halten sie für einen Schwächling. Die östlichen Mächte Russland, China, Iran und andere haben anhand von Syrien nun über das eigene Sein oder Nichtsein zu entscheiden: Wenn sie die westliche Kriegs-, Putsch- und Propagandamaschine hier nicht ein- für allemal stoppen, geht es ihnen über kurz oder lang selber an den Kragen. Wichtig ist, dass Russland, China und deren Verbündete diese Konstellation nun offenbar erkannt haben und Widerstand leisten wollen – nachdem sie in Nordafrika und speziell in Libyen weitgehend versagt haben. Die Logik und Dynamik der globalen Auseinandersetzung bringen es mit sich, dass die Ost-Mächte jetzt marschieren oder kapitulieren müssen.

 

Als ersten Schritt will der frühere ukrainische Oberst Sergei Rasumowski nun 50 000 russische und ukrainische Söldner nach Syrien führen, um der Assad-Regierung gegen die »Rebellen« beizustehen. »Pläne für die Entsendung eines russisch-ukrainischen Freiwilligenkorps nach Syrien werden ausgearbeitet, um der dortigen Führung im Kampf gegen die Rebellen zu helfen«, heißt es auf der Website von Radio Voice of Russia. »Mehrere Tausend Menschen haben bereits unterschrieben.«

 

Russisch-ukrainisches Freiwilligenkorps

 

»Ich rufe Sie auf, die Russisch-ukrainische Freiwilligenarmee zu bilden und dem Präsidenten der Syrischen Arabischen Republik Baschar al-Assad dabei zu helfen, die verfassungsmäßige Ordnung wiederherzustellen«, sagte Rasumowski in einem auf YouTube veröffentlichten Aufruf.

 

 

 

»Wir haben es mit einem regelrechten Ansturm zu tun«, meinte der ukrainische Ex-Oberst zu Voice of Russia. »Auf allen Kanälen bekommen wir Anfragen von Menschen, die dem Korps beitreten wollen, hauptsächlich aus Russland, Weißrussland und sogar Moldawien«, so Rasumowski. Und in dem erwähnten YouTube-Aufruf sagte er: »Wir verfügen über 72 Offiziere in der Ukraine und können leicht eine Reihe von Subdivisionen bilden. Diese Subdivisionen werden die Probleme mit der verfassungsmäßigen Ordnung in Syrien lösen.« Finanziert werden soll der Einsatz von Syrien. Als Gegenleistung fordert Rasumowski eine Versicherung für die Familien der Söldner und dass Syrien den Kämpfern nach dem Krieg an einem Ort ihrer Wahl ein Haus baut: »Das kann die Ukraine, Montenegro, Serbien oder jeder andere Ort sein. Wenn wir nach dem Krieg zurückkehren, werden wir den Platz wählen, an dem wir leben wollen.« Man habe sowohl an die syrische Regierung als auch an den syrischen Botschafter in der Ukraine und den Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte ein offizielles Ersuchen geschickt, beim Transport der Freiwilligen nach Syrien zu helfen. Rasumowski: »Man muss etwas tun, dessen man sich später nicht schämt.«

 

Wie wahr. Aber die Frage lautet natürlich: Ist das nicht nur ein durchgeknallter Abenteurer, der da spricht? Wohl kaum. Denn sonst würde Voice of Russia eine so hochbrisante Angelegenheit wohl nicht zum Thema machen. Schließlich ist die Stimme Russlands eine »russische Staatliche Rundfunkgesellschaft«. Ein Blogger kommentierte Rasumowskis Initiative denn auch mit den knappen Worten: »Go Putin!«

 

 

 

 


 

 

 

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