Wednesday, 28. September 2016
23.11.2010
 
 

EXKLUSIV: Barschels Todesfoto in bester Qualität!

Gerhard Wisnewski

Barschels Todesfoto in bester Qualität? Ist das nicht Sensationsmache? Keineswegs. Zwar konnte man das Bild des toten Uwe Barschel in der Gerichtsmedizin schon früher sehen, und zwar in Wolfram Baentschs Buch Der Doppelmord an Uwe Barschel. Allerdings ist es doch noch mal etwas ganz anderes, wenn man das Bild in bester Qualität und Originalgröße vor sich hat. Dann nämlich fängt es erst richtig an zu sprechen …

Sie kennen vermutlich das berühmte »Badewannenbild« von Uwe Barschel, das wir dem Stern verdanken. Dort sieht man Barschel merkwürdigerweise nur in Schwarz-Weiß in der Badewanne liegen, obwohl 1987 natürlich bereits routinemäßig mit Farbe fotografiert wurde. Aber sei’s drum: Die Reporter des Hochglanzmagazins Stern hatten eben einfach keinen Farbfilm zur Hand – oder der Stern hatte so viel Geld beim Ankauf der gefälschten Hitler-Tagebücher verbrannt, dass er seinen Knipsern nur noch Schwarz-Weiß-Filme spendieren konnte.

Traurig. Und so wirkte Barschels Gesicht in der Schwarz-Weiß-Optik ganz normal. Nirgends waren Spuren von Gewaltanwendung zu erkennen. Auf dem Tisch der Gerichtsmediziner sah das jedoch ganz anders aus: Barschels Gesicht war übersät mit Beulen, blauen Flecken, Druckstellen, Striemen und Hautrötungen. Und wenn man das sieht, beginnt man sich ein zweites Mal zu wundern, nämlich über die quälenden Prozesse, Untersuchungen und Dispute zu der Frage, ob Barschel nun ermordet wurde oder nicht.

Denn dieses Gesicht sagt auf den ersten Blick: Es war Mord. Punkt.

Sie bekommen es hier zwei Mal zu sehen. Unter dem linken Klickbild als unveränderten Scan, unter dem rechten Klickbild mit Anmerkungen versehen.

 

 

Der tote Uwe Barschel – einmal mit und einmal ohne Anmerkungen. Bitte draufklicken.

 

Die Verletzungen weisen darauf hin, dass Barschels Kopf für die Einflössung der tödlichen Medikamente fixiert wurde. Der Wulst, die beiden Druckstellen und die Strieme auf der Stirn weisen auf die Ausmaße dieses Fixierungsinstrumentes hin (Gurt oder Ähnliches). Die Ausprägung der Verletzungen, insbesondere die längliche Schwellung (Wulst) deuten auf einen hohen Kraftaufwand bei der Fixierung. Alles weitere dazu in dem demnächst erscheinenden Buch »verheimlicht – vertuscht – vergessen 2011«.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Mord in Genf: Absurde »Vergasungsaktion«

Gerhard Wisnewski

Ein Medium hat der Witwe von Uwe Barschel gesteckt, wie ihr Mann 1987 im Hotel »Beau Rivage« in Genf ermordet wurde? Das konnte man am Sonntagabend, 31. Oktober 2010, in RTL mitverfolgen. Demnach ist der Politiker mit einem Giftgas vergiftet worden. Anstelle von Geistern kann man auch Menschen aus Fleisch und Blut befragen, wie der ehemalige  mehr …

Fall Heisig: die Auskunft

Gerhard Wisnewski

»Der Fall kann Presserechtsgeschichte schreiben«, schrieb die Legal Tribune Online über Gerhard Wisnewskis Durchsetzung seines Auskunftsverlangens im Fall Heisig. Am 11. November 2010 verpflichtete das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Staatsanwaltschaft Berlin, über die Todesumstände der Ende Juni 2010 verstorbenen Jugendrichterin  mehr …

»Selbstmord, Amen!« – WDR-Dokumentation »klärt« den Fall Kirsten Heisig auf

Gerhard Wisnewski

In Deutschland kann jedermann jederzeit verschwinden und hinterher als »Selbstmörder« aufgefunden werden. Das war die Lehre aus dem Tod der Jugendrichterin Kirsten Heisig. Nicht doch. Zum Glück haben jetzt zwei WDR-Autorinnen investigativ recherchiert und herausgefunden: Es war eindeutig Selbstmord. Na, dann ist ja alles in Ordnung. Heute Abend  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Mord in Genf: Absurde »Vergasungsaktion«

Gerhard Wisnewski

Ein Medium hat der Witwe von Uwe Barschel gesteckt, wie ihr Mann 1987 im Hotel »Beau Rivage« in Genf ermordet wurde? Das konnte man am Sonntagabend, 31. Oktober 2010, in RTL mitverfolgen. Demnach ist der Politiker mit einem Giftgas vergiftet worden. Anstelle von Geistern kann man auch Menschen aus Fleisch und Blut befragen, wie der ehemalige  mehr …

Fall Heisig: die Auskunft

Gerhard Wisnewski

»Der Fall kann Presserechtsgeschichte schreiben«, schrieb die Legal Tribune Online über Gerhard Wisnewskis Durchsetzung seines Auskunftsverlangens im Fall Heisig. Am 11. November 2010 verpflichtete das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Staatsanwaltschaft Berlin, über die Todesumstände der Ende Juni 2010 verstorbenen Jugendrichterin  mehr …

Bayer AG und Vogelsterben

F. William Engdahl

Der deutsche Chemieriese Bayer AG steht erneut unter Beschuss, Chemikalien auf den Markt gebracht zu haben, die allem Anschein alarmierende Nebenwirkungen zeigen. Schon früher hatten amerikanische und deutsche Behörden untersucht, ob »Poncho«, das meistverkaufte Pestizid von Bayer CropScience, für den Tod ganzer Bienenvölker mitverantwortlich war.  mehr …

Der Irland-Crash

Michael Grandt

Schon im Februar habe ich den irischen Staatsbankrott vorhergesagt. Damals wurde ich belächelt, doch jetzt steht die Insel vor dem Aus. Nach Griechenland ist Irland nun schon der zweite europäische Staat innerhalb von zehn Monaten, der de facto pleite ist. Der Euro ist tot – es lebe die D-Mark!  mehr …

Kauft China künftig keine US-Staatspapiere mehr?

F. William Engdahl

Unter Hinweis auf die jüngste Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve, weitere 600 Milliarden Dollar zu drucken, um die taumelnden Wall-Street-Banken und den Immobiliensektor zu stützen, hat die chinesische Ratingagentur Dagong vor wenigen Tagen das Kreditrating für amerikanische Staatsanleihen heruntergestuft. Wenn die People’s Bank of  mehr …
Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Werbung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.