Samstag, 3. Dezember 2016
05.10.2012
 
 

Kanzlerkandidat Steinbrück: Hallo, Schafe! Ich bin´s: Der neue Metzger!

Gerhard Wisnewski

Peer Steinbrück Kanzlerkandidat der SPD? Für KOPP Online-Leser keine Überraschung. Wie auf dieser Seite bereits seit zwei Jahren vorhergesagt, wurde der rücksichtslose Globalist und Bilderberger Peer Steinbrück seit 28. September 2012 tatsächlich zum Kanzlerkandidaten der SPD vorgeschlagen. Sein Credo in der Finanzkrise: »Natürlich müssen die Deutschen zahlen.«

Nun ist es offiziell: Der ehemalige Finanzminister der Großen Koalition sitzt in den Startlöchern für das Kanzlerrennen 2013: Peer Steinbrück (SPD). Für KOPP Online-Leser keine Überraschung. Seit etwa zwei Jahren beobachten wir den unheimlichem Aufstieg des Mannes mit den hängenden Mundwinkeln und dem Bulldoggengesicht zur Nr. eins der SPD. »Die SPD hat in ihren Reihen

einen, der Kanzler kann«, warb Spiegel Online schon am 30. August 2010 für Steinbrück: »Der Mann heißt Peer Steinbrück.«

 

Der Finanzminister der Großen Koalition bringe »bei manchen Macken wichtige Voraussetzungen mit«, rührte das Zentralorgan die Werbetrommel für den Globalisten-Freund: »Er ist stabil. Er ist ein Baum unter Büschen. Sein Name steht für eine Regierung, in der die Kanzlerin eine bessere Figur gemacht hat. Mit ihm ließe sich eine für Merkel höchst gefährliche Kampagne konzipieren.«

 

 

Steinbrück und der Globalisten-Klüngel

 

Nur ein dreiviertel Jahr später machte Steinbrück dem Globalisten-Klüngel der Bilderberger seine Aufwartung. Dauergast bei der Tagung der Global-Strategen David Rockefeller und Henry Kissinger ist auch Deutsche-Bank-Chef Ackermann. So kann es auch nicht überraschen, dass Ackermann 2012 plötzlich Steinbrücks Bankenplan lobte. Das ist nicht etwa »Schützenhilfe von unerwarteter Seite«, wie Spiegel Online fand, sondern nur allzu logisch: Ackermann stimme Steinbrücks Einschätzung zu, »dass wir auf europäischer Ebene einen Restrukturierungsfonds benötigen, um Banken auch grenzüberschreitend abzuwickeln« (Spiegel Online, 1.10.2012).

 

Exakt gleichzeitig mit seiner Teilnahme an der Bilderberger-Konferenz in St. Moritz (9. bis 12. Juni 2011) wurde der farblose SPD-Mann, der bislang niemanden hinter dem Ofen hervorlocken konnte, zum Liebling der Nation und landete wie aus dem Nichts »auf Anhieb von null auf Platz eins auf der Liste der zehn beliebtesten Politiker Deutschlands« (Tagesspiegel, 10.6.2011).

 

 

Von null auf Platz eins – oder eine Null auf Platz eins?

 

Und das ist erstaunlich. Denn bis Mitte 2011 hatte sich der Ex-Finanzminister (»Die Einlagen sind sicher«) als Abgeordneter im Bundestag eher rar gemacht und der Bürger daher nicht viel von ihm gehört. »Saft- und kraftlos« säßen die ehemaligen Minister »die aktuelle Wahlperiode als Abgeordnete auf den hinteren Parlamentsbänken ab«, hieß es nach dem Ende der Großen Koalition am 26. Mai 2010 in einem Artikel auf abgeordnetenwatch.de. Tatsächlich stellte sich heraus, dass es besonders Ex-Minister Steinbrück seit dem Ausscheiden aus der Bundesregierung im September 2009 im Parlament nahezu die Sprache verschlagen hatte. Reden im Bundestag: keine. Antworten auf Fragen im Bürgerdialog von abgeordnetenwatch.de: keine.

 

Dafür redete er sehr oft außerhalb des Bundestages. Und zwar gegen Bares. Ende 2010 hatte das Sozialmagazin strassenfeger errechnet, dass Steinbrück bis dahin »30 Vorträge bei Großbanken, Stiftungen und Unternehmensberatungen gehalten und dafür circa 210.000 Euro kassiert« habe, »zusätzlich zu seinen Abgeordnetendiäten von 8.000 Euro (plus 3.868 Euro Kostenpauschale) monatlich«. Genau diese Vergangenheit holt ihn nun ein. Genüsslich kocht die Union die geheimnisvollen Einkünfte des frisch gebackenen Kanzlerkandidaten zum Wahlkampfthema hoch.

 

Genauso pünktlich wie zu seiner Teilnahme an der Bilderberger-Konferenz wurden im ZDF-Politbarometer zur Kandidatenkür am 28. September 2012 von Theo Koll die neuesten Umfragewerte präsentiert – wie immer sorgfältig frisiert (Theo Koll natürlich). Demnach steht Steinbrück aus unerfindlichen Gründen auf Platz drei der Beliebtheitsskala, direkt hinter den deutschen Ausverkäufern Merkel und Schäuble.

 

 

Jürgen Trittin und der »Elder Hatesman«

 

Aus ebenso unerfindlichen Gründen tauchte in derselben Umfrage plötzlich Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin auf Platz acht der Beliebtheitsskala auf. Rein zufällig wäre Trittin nicht nur ein möglicher Koalitionspartner für Steinbrück, sondern rein zufällig besuchte auch Trittin die Bilderberger-Konferenz, und zwar vom 30. Mai bis 1. Juni 2012. Die weitere Teilnehmerliste (http://www.bilderbergmeetings.org/participants2012.html) liest sich auch diesmal wie ein Who's Who aus der Banken-, Geheimdienst- und Industriewelt. Vorstände von Geldhäusern wie Josef Ackermann und Willibald Cernko  (UniCredit Österreich) trafen sich dort mit Industriellen wie John Elkann (Fiat), amerikanischen Think Tanks (Hudson Institute, Hoover Institution) und US-Geheimdienstlern wie Keith B. Alexander, Direktor der berüchtigten Schnüffelagentur National Security Agency (NSA). Nicht zu vergessen der globale Strippenzieher und »Elder Hatesman« Henry Kissinger. Mittendrin: unser Jürgen.

 

 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Zum Beispiel, dass hier die Bilderberger ihr Alternativ-Team für die Bundestagswahl 2013 in Stellung bringen wollen. Wobei schließlich ja auch Bundeskanzlerin Angela Merkel vor ihrem Amtsantritt 2005 Gast der Strategietagung war. Ein Widerspruch ist das nicht. Denn so steht der Sieger auf jeden Fall fest. Ob Union und FDP oder Rot-Grün: Der Gewinner sind allemal die Bilderberger.

 

 


 

 

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