Donnerstag, 20. Juli 2017
19.08.2012
 
 

Neues Buch: Der Selbsthass der Deutschen

Gerhard Wisnewski

Ist Deutschland ein Misthaufen? Oder vergleichbar mit einem Kuhfladen? Oder einfach nur zum Kotzen? Alles zusammen natürlich, meint eine ganze Reihe von notorischen Selbsthassern und Anti-Deutschen. Der bekannte Publizist Heinz Nawratil hat besondere Blüten dieses Selbsthasses gesammelt und seine Ursachen analysiert. Heraus kam sein Buch Der Kult mit der Schuld -  ein Muss für das Selbstverständnis jedes Deutschen.

Ich habe ihn, Sie haben ihn – alle haben ihn. Jedenfalls mehr oder weniger. Manche mehr: »Ich finde Deutschland zum Kotzen«, meinte zum Beispiel einst kurz und bündig die grün-linke Aktivistin Jutta Ditfurth, die vor lauter Selbsthass auch schon ihren Adelstitel wegwarf. Auf die Frage, ob er Deutschland liebe, meinte der Hamburger Zigaretten-Milliardär Jan Philipp Reemtsma: »Halten Sie mich für nekrophil?« – »Noch immer war jeder große Tag in der Geschichte der Deutschen ein

schwarzer Tag in der Geschichte der Menschheit«, hatte weiland Hermann Gremliza erkannt, Herausgeber der linken Zeitschrift konkret. Vor lauter Selbsthass nimmt mancher den »Auto-Rassismus« schon gar nicht mehr wahr: »Die Deutschen sind immer noch derselbe unveränderbare Misthaufen, ganz gleich, welche Regierungsform. Schließlich ist es ja auch wirklich egal, ob ein Kuhfladen rund oder ins Quadrat getreten ist: Scheiße bleibt's immer«, kotzte sich der preisgekrönte Schriftsteller Arno Schmidt aus. Und die erst kürzlich verstorbene, hochgelobte Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich meinte, für sie bedeute es weder einen Grund zur Besorgnis noch Anlass zur Trauer, wenn das deutsche Volk in nicht allzu ferner Zukunft aussterben würde. »Denn es habe in den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts unendlich viel Schuld auf sich geladen. Nur eine intensive Vermischung mit den kinderreichen Farbigen der Dritten Welt könne den verbrecherischen Volkscharakter allmählich verändern.« Ob sie dafür wohl das Große Bundesverdienstkreuz bekam?

 

 

Therapie für den Selbsthass

 

Wie auch immer: Der einzige Rassismus, der hierzulande erlaubt ist, ist der gegen die Deutschen selber. Solche und ähnliche Beispiele für den deutschen Schuldkomplex und Selbsthass hat der Jurist und Schriftsteller Heinz Nawratil in seinem Buch Der Kult mit der Schuld zusammengetragen: Haben Sie im Ausland manchmal auch so ein ungutes Gefühl, wenn Sie sich als Deutscher bekennen? Wissen Sie auch manchmal nicht, ob sie nun stolz auf Deutschland sein dürfen oder nicht? Und wenn ja, wann? Fühlen Sie auch manchmal den Drang, sich für irgendetwas zu rechtfertigen, mit dem Sie überhaupt nichts zu tun haben? Ja, spüren Sie manchmal den Impuls, auf Deutschland zu schimpfen und sich davon zu distanzieren? Oder wenigstens kräftig zu nicken, wenn es irgendwo gegen Deutschland »geht«? Dann dürfte für Sie das Kapitel »Endstation Neurose« interessant sein, das erfreulicherweise nicht nur Symptome beschreibt, sondern auch eine Diagnose und eine »Therapie«.

 

Wenn man sich mit den Augen des Feindes sieht

 

Selbsthass, so Nawratil, entsteht immer dann, wenn eine Minderheit die Perspektive der Mehrheit auf sie übernimmt – also zum Beispiel, wenn Farbige in den USA anfangen, sich selbst zu hassen, weil sie von der weißen Mehrheit abgelehnt werden. In Sachen  Deutschland besteht die Minderheit aus den Deutschen selber, die Mehrheit aus den übrigen europäischen Ländern. Und die Meinung dieser Mehrheit wird durch die Medien ausgedrückt: »Im Fall der deutschen Nachkriegsneurose übernehmen im Wesentlichen die elektronischen Massenmedien die Rolle der repressiven Mehrheit und die gleichsam sprachlose Bevölkerung die der Minderheit.« Durch die »hilfreiche Vermittlung« dieser Massenkommunikationsmittel sähen sich »die Deutschen zurzeit nicht mit ihren eigenen Augen, sondern mit den Augen der ehemaligen Kriegsgegner mit allen ihren historischen Irrtümern und Vorurteilen. Vor allem sehen sie sich aus der Perspektive des Antigermanismus der 40er Jahre.« Und natürlich als »kollektivschuldige« Nachfahren der Endlösungs-Täter. Eine Kollektivschuld, die der katholischen Erbsünde in nichts nachsteht. Weshalb Nawratil wahrscheinlich auch der Meinung ist, »dass sich der kollektive Schuldkomplex unter diversen wohlklingenden Decknamen zur deutschen ›Zivilreligion‹ entwickelt« habe, »also mittlerweile pseudoreligiöse Formen angenommen hat«. Während die Geschichte dagegen lehrt, dass alle großen Verbrechen zwischen Völkern immer von Politikern und niemals von den Völkern begangen wurden. Fazit: Der Kult mit der Schuld ist ein Muss für das Selbstverständnis jedes Deutschen.

 

 

 

 


 

 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

 

  • So werden Vegetarier im Supermarkt betrogen
  • Gold gewinnt wieder als Wertspeicher an Bedeutung
  • DDR 2.0: Was unterscheidet die BRD noch von der DDR?
  • Grenzkontrollen: Schwere Zeiten für Geheimdienste

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Wie versprochen, so gebrochen: Kommt Nürnberg 2.0?

Udo Ulfkotte

Im Nürnberger Gerichtssaal 600 wurden nach dem Zweiten Weltkrieg führende Nazis verurteilt. Der Saal soll jetzt Weltkulturerbe werden. Das ist gut so. Der Ort dürfte wohl noch gebraucht werden. Schließlich führen verlogene Führer die Deutschen wieder einmal ins Elend.  mehr …

»Töten auf Tschechisch«

Michael Grandt

Rund drei Millionen Sudetendeutsche wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus ihrer Heimat vertrieben. Hass und Rachegefühle entluden sich. 20.000 bis 30.000 von ihnen, meist Alte, Kinder und Frauen, wurden zum Teil bestialisch ermordet. Manche Historiker sprechen sogar von über 200.000. Der Kopp Verlag gibt erstmals in Deutschland die  mehr …

Buße für den Holocaust? Sarrazin über den Euro und Deutschland

Eva Herman

Thilo Sarrazin hat ein neues Aufreger-Buch geschrieben: Europa braucht den Euro nicht. Schon vor dessen Veröffentlichung schlugen die Wellen hoch: Empörte Proteste unserer Politiker-Gutmenschen, die entsetzt auf die Einladung Sarrazins in die gestrige ARD-Sendung »Günther Jauch« reagiert hatten. Denn Sarrazin bringt Vergleiche aus dem Dritten  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Vorsicht bei Produktbewertungen im Internet

Edgar Gärtner

Der Handel über das Internet (»e-Commerce«) ist ganz sicher eine Erfolgsgeschichte. Firmen wie Ebay sind damit ganz groß geworden. Doch Vorsicht ist geboten.  mehr …

»Töten auf Tschechisch«

Michael Grandt

Rund drei Millionen Sudetendeutsche wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus ihrer Heimat vertrieben. Hass und Rachegefühle entluden sich. 20.000 bis 30.000 von ihnen, meist Alte, Kinder und Frauen, wurden zum Teil bestialisch ermordet. Manche Historiker sprechen sogar von über 200.000. Der Kopp Verlag gibt erstmals in Deutschland die  mehr …

Buße für den Holocaust? Sarrazin über den Euro und Deutschland

Eva Herman

Thilo Sarrazin hat ein neues Aufreger-Buch geschrieben: Europa braucht den Euro nicht. Schon vor dessen Veröffentlichung schlugen die Wellen hoch: Empörte Proteste unserer Politiker-Gutmenschen, die entsetzt auf die Einladung Sarrazins in die gestrige ARD-Sendung »Günther Jauch« reagiert hatten. Denn Sarrazin bringt Vergleiche aus dem Dritten  mehr …

BND enthüllt: So betrügen uns die Griechen

Christine Rütlisberger

Angeblich ist Griechenland pleite und auf unsere finanziellen Rettungspakete angewiesen. Nicht nur beim Bundesnachrichtendienst (BND) sieht man das allerdings völlig anders.  mehr …

Deutsche Steuergelder für Bilderberg verprasst: Vertrauliches Scheel-Protokoll jetzt online!

Redaktion

Überraschend erlaubte der frühere deutsche Bundespräsident Walter Scheel (93) der Zeitschrift MYSTERIES, Einblick in seine bislang streng vertraulichen Bilderberg-Dossiers zu nehmen. Resultat: Die angeblich privat finanzierten Konferenzen wurden jahrelang mit deutschen Steuergeldern unterstützt. Kopp Online und Luc Bürgin stellen das wohl  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.