Thursday, 26. May 2016
17.10.2012
 
 

Nobelpreiskomitee: EU verleiht Friedensnobelpreis an sich selber

Gerhard Wisnewski

Dass sich das Nobelpreiskomitee mit dem Friedensnobelpreis für die Europäische Union erneut unglaubwürdig und lächerlich gemacht hat, ist ja nichts Neues. Neu dagegen ist, dass sich mit der Europäischen Union ein Preisträger den Preis quasi gleich selber verleiht. Der Vorsitzende des Nobelpreiskomitees ist gleichzeitig Generalsekretär des Europarats.

Dass der Friedensnobelpreis längst zu einem politischen Werkzeug verkommen ist, ist ja kein Geheimnis. Regelmäßig werden damit global erwünschte Entscheidungsträger oder politische Strömungen bzw. Organisationen gestärkt. Zuvor verlieh das Nobelpreiskomitee den Preis bereits dubiosen Gestalten wie dem globalen Strippenzieher und Bilderberger Henry Kissinger,  dem

Kriegspräsidenten Barack Obama sowie politischen Provokateuren wie der jemenitischen Oppositionellen und US-Verbündeten Tawakkul Karman. Dabei geht es keineswegs um Verdienste für den Frieden, sondern um politische Zwecke.

 

 

1974 bekam den Preis der »Menschenrechtler« Seán MacBride. MacBride war früher Chef des Geheimdienstes der Irisch-Republikanischen Armee (IRA). Später wurde er Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation International Commission of Jurists, einer »von der CIA für Propagandaoperationen gegründeten und kontrollierten« Organisation (so der CIA-Aussteiger Philip Agee). Nobelpreisträger MacBride war auch in leitender Funktion bei Amnesty International. Laut Amnesty-Gründer Peter Benenson war MacBride »in ein CIA-Netzwerk eingebunden«.[i] 2001 ging der Preis an die Weltregierungs-Organisation UNO, 2007 an die »Welt-Klimaregierung« Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), deren Klimaberichte durch Manipulationen und Fehler ins Gerede kamen. Dasselbe gilt für den Preisträger Al Gore, dessen Klima-Film Eine unbequeme Wahrheit durch zahlreiche Unwahrheiten auffiel. So darf der Film britischen Schulkindern nur noch gezeigt werden, wenn sie gleichzeitig auf neun inhaltliche Fehler aufmerksam gemacht werden.

 

Kurz: Wer an einer einzigen Welt(klima)regierung arbeitet oder dazu gehört, hat gute Chancen auf den Preis, sei es die UNO, das IPCC oder Gestalten, die sich anderweitig um eine künftige Zentralregierung des Planeten verdient gemacht haben. Insofern ist der Preis für die Europäische Union keine sonderliche Überraschung, da die EU immerhin 27 wichtige Staaten unter einen Hut bringt.

 

Ein Witz ist der Preis für die EU jedoch schon deshalb, weil sie an der US-Kriegspolitik im Nahen Osten mitwirkt und wichtige EU-Staaten wie Frankreich und Großbritannien dort direkt Kriege geführt haben, wie beispielsweise gegen Libyen. Neu ist allerdings die Unverblümtheit, mit der sich diese Institutionen inzwischen selber auszeichnen. Denn der Vorsitzende des Nobelpreiskomitees, Thorbjørn Jagland, ist gleichzeitig Generalsekretär des Europarates. Der Europarat gehört genau wie die EU zu den politischen Strukturen des Kontinents, verwendet dieselbe Flagge und Hymne und zieht mit der EU an einem Strang.  Gegründet wurde der Europarat 1949 auf Betreiben der CIA-Organisation American Committee for a United Europe. Die Chefs dieses Komitees zur Vereinigung Europas waren die berüchtigtsten US-Geheimdienstbosse überhaupt, nämlich William »Wild Bill« Donovan und Allen Dulles. Der Generalsekretär des von der CIA gegründeten Europarats steuert also die Vergabe der Friedensnobelpreise, so dass sich die USA auf diese Weise nicht nur indirekt selbst bedienen (wie bei dem Preis für Obama), sondern auch ihre liebsten Kinder hätscheln können wie beispielsweise die UNO, die EU oder genehme politische Aktivisten.

 

Das heißt: Vielleicht haben wir den Friedensnobelpreis nur noch nicht richtig verstanden. Vater des Nobelpreises war ja bekanntlich der Erfinder des Dynamits, Alfred Nobel. So gesehen haben sich viele der Preisträger wahrlich um die Branche verdient gemacht. Und der Friedensnobelpreis ist inzwischen nichts weiter als eine Tarnung für Kriegstreiber und Architekten einer globalen Tyrannei.

 

[i] Power, Jonathan: Like Water on Stone: The Story of Amnesty International,

London 2001, S. 128

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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