Phantom-Rassismus: »Du machst mich ja nur an, weil ich Türke bin…«
Gerhard Wisnewski
Kürzlich schilderten wir an dieser Stelle, wie Migranten Einheimische anscheinend systematisch in »rassistische Zwischenfälle« verwickeln. Rassismus ist offenbar ein allzu bequemer Vorwurf geworden, um anderen den Mund zu stopfen oder gar abzukassieren – und zwar mithilfe fragwürdiger Gesetze. Die zahlreichen Reaktionen auf den Artikel zeigen: Inzwischen sind längst Deutsche Opfer von rassistischen Übergriffen.
Afrikanerinnen, die Passanten aggressiv vom Gehsteig herunter klingeln und hinterher des »Rassismus« beschuldigen, angebliche »Diskriminierte«, die gleich mal 2.000 Euro »Schmerzensgeld« kassieren wollen: zwei Fälle aus unserem Artikel über die »Rassismus-Paranoia« und Migranten, die anscheinend gezielt rassistische Zwischenfälle provozieren. Die
zahlreichen Reaktionen zeigen: Offenbar haben wir mit dem Bericht ins Schwarze getroffen.
Wie gesagt, lebt die Mehrzahl der Migranten, Farbigen oder Ausländer friedlich mit den »eingeborenen« Deutschen zusammen. Denn anders, als uns die angeblich vielen Fälle glauben machen wollen, ist (deutscher) Rassismus in der Regel alltagsfremd. Denn erstens reisen die Deutschen dafür viel zu viel und zu gerne ins Ausland, und zweitens würde man mit Rassismus in Deutschland heutzutage nicht mehr weit kommen – nicht mal mehr bis zur nächsten Dönerbude. Und schließlich wäre da noch der von der Politik liebevoll gepflegte Schuldkomplex. Aufgrund ihrer Geschichte haben sich die Deutschen längst daran gewöhnt, als minderwertig und schuldbeladen zu gelten. Fremdes wird daher von Haus aus höher bewertet.
Der Weg ins politisch korrekte Irrenhaus
Woher kommen also die vielen Rassismusfälle und der Generalverdacht gegen die Deutschen, einfach »von Natur aus rassistisch« zu sein? Zu unserer Überraschung erreichten uns in kürzester Zeit zahlreiche Mails mit ähnlichen Fällen, wie sie in dem Artikel geschildert wurden. »Vielen Dank für diesen außerordentlich treffenden Artikel!«, schrieb zum Beispiel ein Leser aus Österreich: »Auch hier in Österreich ist diese Entwicklung zu beobachten – mir selbst vor Wochen so ähnlich passiert mit einer Zigeunerin in der Salzburger Altstadt! Die Leute müssen darüber aufgeklärt werden, dass die Entwicklung immer mehr in Richtung politisch korrektes Irrenhaus geht; vielleicht hilft das – ich habe aber wenig Hoffnung...«
»Zigeuner«, »Schwarzer«, »Türke«: In den Mails kommt der Wunsch zum Ausdruck, endlich wieder unbefangen reden zu dürfen, ohne gleich als Rassist oder Schwerverbrecher dazustehen. Statt »verhasster Zustimmung« zu dem Artikel, wie es von »den Deutschen« natürlich zu erwarten gewesen wäre, enthielten die Nachrichten eher regelrechte Hilferufe: »In unserem Unternehmen arbeiten viele Nationalitäten aus allen Erdteilen gut miteinander zusammen«, schrieb beispielsweise ein Leser: Ein türkischer Arbeitnehmer falle jedoch »dauernd damit auf, sich ständig von seinem Arbeitsplatz zu entfernen oder mit seinem privaten Mobiltelefon während der Arbeit zu hantieren.« Als sein Vorarbeiter ihn deshalb ermahnt habe, »antwortete dieser frech: ›Du machst mich ja nur an, weil ich Türke bin.‹ Ich finde, eine solche Reaktion muss genauso sanktioniert werden, wie ein wirklich rassistischer Übergriff. Mit solchem Verhalten wird Rassismus geschürt.« Die Angst, offen über derartige Ereignisse zu sprechen, ist groß: »Sollten Sie diesen Leserbrief veröffentlichen, ausschließlich anonym: Wer in Deutschland die Wahrheit sagt, wird oft als Nazi diffamiert.«
Unappetitliche Unterwerfung
Eine Leserin war in der Disco Tanzen und wechselte dabei mit einem Schwarzen ein paar Blicke und ein Lächeln. Die Folge: »Avancen inklusive Heiratsantrag seinerseits«. Als sie abblockte, beschuldigte sie der schwarze Mitbürger: »Du willst nicht mit mir ins Bett, weil ich schwarz bin. Wäre ich ein Weißer, wäre das kein Thema.« Was erstens impliziert, dass die Frau ansonsten natürlich mit jedem ins Bett geht, solange er nur weiß ist. Und zweitens einen Versuch der sexuellen Erpressung beinhaltet: Schlaf mit mir, sonst bist du eine Rassistin. Kommentar der Frau: »Ich schaue die Menschen offen an, Frauen wie Männer, im Supermarkt, im öffentlichen Nahverkehr, auf dem Fahrrad, im Berufsleben, und habe oft ein Lachen im Gesicht. Ich Rassist.« Ein anderer findet es abstoßend, »wie manche Deutsche sich selbst freiwillig unterwerfen«: Das habe er »auf geradezu unappetitliche Weise an einer Supermarktkasse erleben müssen, wo ich wagte, einen aggressiven schwarzen Vordrängler zurechtzuweisen. Eine Deutsche, die daneben stand, keifte mich hysterisch an: ›Entschuldigen Sie sich bei dem Herrn! Entschuldigen Sie sich bei dem Herrn!‹ Manchmal wird mir vor Wut rot vor den Augen.« »Schwarz« darf es ja nicht werden.
Was ganz so aussieht, als stünden die Deutschen psychologisch mit dem Rücken an der Wand und mauserten sich inzwischen von vermeintlichen Unterdrückern zu echten Unterdrückten. Offenbar scheuen sich Deutsche inzwischen, unbefangen mit Ausländern, Farbigen oder anderen »Menschen mit Migrationshintergrund« umzugehen. Ein anderer Fall: In der Münchner U-Bahn habe kürzlich eine junge farbige Mutter mit ihrem kleinen Kind gesessen. Während ältere Leute stehen mussten, turnte das Kind mit den Schuhen auf dem Sitz herum. Die Mutter habe keine Anstalten gemacht, ihren Sprössling zurechtzuweisen oder ihn auf den Schoß zu nehmen, um den Platz für ältere Menschen frei zu machen. Zwar sei die Spannung in dem Waggon spürbar gewesen, gesagt habe aber niemand etwas.
Ganz offenbar haben die Bürger das Gefühl, von ihren Politikern aufgegeben, ja verraten zu werden. Aus den Mails sprach daher teilweise pure Verzweiflung: »Die Erzwingung der Zuwanderung in Deutschland mit allen Mitteln. Mit Sozialdumping, mit Strafvereitelung, der Verfolgung Unschuldiger, der üblen Nachrede, alles bis hin zur Terrorisierung der Einheimischen zum Brechen jeglichen Widerstands«, schrieb ein Leser: »Verleumdung und Verdummung, alles zum Erreichen des einen Ziels, der Errichtung der EU, ohne Wiederkehr der Nationalstaaten.« Zurzeit klaue man den Bürgern »endgültig die Verfügungsgewalt über das selbst erarbeitete Geld, damit es direkt in die Taschen der Machthaber fließt. Wir geraten immer mehr in den Strudel, der uns endgültig ins Nirgendwo führt, aus dem es dann kein Entrinnen mehr gibt.«
Was den angeblichen »Rassismus« betrifft, ist alles eigentlich ziemlich einfach: »Ich glaube, jede Nation ist ein Produkt einer multikulturellen Entwicklung«, sagte einst der letzte große »Talkshow-Riese«, der legendäre österreichische Talkmaster Günther Nenning: »Die Nation ist eine Mischung. Worauf es ankommt, das ist die konkrete Geschichte der Nation, ist das Geheimnis der Mischung. Ganz primitiv gesagt, wenn fünf Fremde zu einem Negerstamm kommen, wird ein Schwein gebraten. Wenn 50 kommen, wackelt der Häuptling mit dem Kopf, sind es sogar 500, wackeln alle mit den Köpfen, wenn 5.000 kommen, werden die Speere geputzt und geschliffen.«
Das ist natürliches menschliches Verhalten. Und das heißt: So wenig (deutschen) Rassismus es in Deutschland gibt (natürlich bis auf die Gewalttaten von bezahlten V-Leuten des Verfassungsschutzes), so tragen dafür diejenigen die Verantwortung, die die Fremden aus Sicht der Bevölkerung gleich in 5.000er-Kohorten nach Deutschland einladen und ihnen ein Schwein nach dem anderen braten.
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