Montag, 24. April 2017
28.02.2017
 
 

Zurück zu den braunen Wurzeln? Wie die FAZ den Kopp-Verlag denunziert

Gerhard Wisnewski

Der Kopp-Verlag residiere in der Nähe von Imbissen, Tankstellen und Bordellen, schreibt die altehrwürdige Frankfurter Allgemeine Zeitung aus der Hauptstadt der Bordelle. Außerdem ernähre sich Kopp von Büchern über Ufos, Esoterik und habe auch schon mal rechtsextreme Autoren verlegt. Worüber man streiten könnte. Worüber man aber nicht streiten kann, ist, dass die FAZ von Nazis gegründet wurde ...

Meine Güte – der Kopp-Verlag! Was da alles in der Nähe ist! Zum Glück kommt jetzt die Wahrheit heraus: Eine große Zeitung stattete dem Verlagshaus in Rottenburg am Neckar einen Besuch ab, »der die Augen öffnet«. Na, bitte. Gespannt setzt man sich die Lesebrille auf – und was muss man da lesen: Rundum den Verlag gebe es billige Imbisse, Tankstellen, einen Baumarkt, metallverarbeitende Firmen, Lagerhallen, ja sogar ein Bordell! Schreibt jedenfalls die Zeitung aus der Hauptstadt der Bordelle, die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Dabei hat Frankfurt vermutlich mehr Stundenhotels als Rottenburg am Neckar. Und außerdem finden sich Freudenhäuser nun mal zwangsläufig in Gewerbegebieten, weil der Rest der Stadt in der Regel Sperrgebiet ist.

 

Aber das ist nun mal das Niveau, auf dem unsere Qualitätspresse neuerdings argumentiert, besonders die altehrwürdige FAZ ‒ inzwischen mehr alt als ehrwürdig. Zwischen 2015 und 2016 sank die FAZ-Auflage laut horizont.net um knapp 9 Prozent, die der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) sogar um 11,7 Prozent. Von 2010 bis 2016 sank die verkaufte Auflage der FAZ laut statista.de um über 100 000 Exemplare oder 30 Prozent.

 

Erstmal den Kellerboden aufmeißeln ...

 

Um auf das Niveau der FAZ zu kommen, mussten wir bei Kopp erstmal den Kellerboden aufstemmen. Und was fanden wir da? Die FAZ residiert nur einen Katzensprung vom Frankfurter Bahnhofsviertel entfernt, was sie sogar selbst wie folgt beschreibt: »Wenn ein Reisender am Hauptbahnhof ankommt«, zum Beispiel, um die FAZ zu besuchen, »ist das Erste, was er hört, eine Durchsage, dass er auf seine Wertsachen aufpassen soll, weil es offenbar ein Problem mit Taschendieben gibt. Als Nächstes fährt er hinunter in die B-Ebene, weil er mit dem Nahverkehr weiterfahren will. Er stößt auf Junkies, die dort auf den Treppen sitzen, und auf Dealer, die ihm entweder etwas verkaufen wollen oder, wenn er das nicht will, ihm aggressiv zurufen: ›Was guckst du so?‹ Dazu strömt dem Reisenden ein beißender Geruch nach Urin entgegen, den auch die Reinigungsmaschine, die mehrfach am Tag über den Boden gleitet, nicht neutralisieren kann. Und wenn er Pech hat, gerät er noch an organisierte Bettler, die seit einiger Zeit verstärkt an den Ticketschaltern zur S-Bahn stehen. … Es gibt internationale Gäste, die beteuern, Zustände wie diese hätten sie lange in keiner Großstadt mehr erlebt.« (29.9.2016)

 

FAZ: Berichte aus dem journalistischen Kellerloch

 

Und so hat die FAZ in ihrem journalistischen Kellerloch einen übelriechenden Brei aus den üblichen falschen, halbwahren und nichtssagenden Klischees über den Kopp-Verlag angerührt. Das Motiv ist unschwer erkennbar: Diffamierung von Andersdenkenden und natürlich Andersschreibenden. Denn andere Meinungen kann der Mainstream unter Merkel nun mal ganz schwer ertragen. Nehmen wir zum Beispiel den »Ufo-Vorwurf«: »Der Kopp-Verlag wurde mit Ufo-Büchern groß. … Ufologie, Geheimgesellschaften, Außerirdische – das waren die frühen Themen des Kopp-Verlags.« Skandalös! Aber was ist mit Titeln wie:

  • UFOs. Es gibt sie. – Knaur Verlag

  • UFOs. Sie fliegen noch immer – Herbig Verlag

  • Earth Girl: Die Begegnung – Rowohlt Verlag

  • Geheimnisvolle Welt der UFOs: Sichtungen, Entführungen, Kontakte – Bertelsmann Club

  • Von UFOs entführt: Unheimliche Begegnungen der vierten Art – C.H. Beck Verlag

  • Erstkontakt: Warum wir uns auf Außerirdische vorbereiten müssen ‒ Franckh Kosmos Verlag

 

»Das geheime Wissen der Hexen«

 

Na, gut ‒ dann aber Esoterik! Nochmals skandalös! Aber was ist mit Titeln wie:

  • Wer war ich im Vorleben?: Die positive Wirkung spiritueller Rückführungen ‒ Heyne Verlag

  • Das geheime Wissen der Hexen ‒ Droemer Knaur Verlag

  • Nostradamus. Historiker und Prophet ‒ Bertelsmann Buch-Club

  • Astralreisen: Die ultimative Anleitung für außerkörperliche Erfahrungen ‒ Rowohlt Verlag

  • Leben in zwei Welten: Ein junger Mann entdeckt seine hellseherischen Fähigkeiten ‒ Bastei Lübbe Verlag

  • Lebenshilfe Astrologie: Gedanken und Erfahrungen ‒ Klett Verlag

  • Basiswissen Weiße Magie: Das Einmaleins der Hexenkunst ‒ Heyne Verlag

 

In Wirklichkeit kommt heute, wie jeder Journalist und Verleger weiß, weder ein Verlagshaus noch eine Zeitung ohne diese Themen aus, auch nicht die FAZ:

  • »Außerirdische: Könnten wir sie überhaupt verstehen?« (FAZ, 11.12.2016)

  • »Außerirdische: Drahtlose Erdreise« (FAZ, 12.11.2007)

  • »Ufo-Verdacht: ›Das kommt aus dem Nichts und vergeht im Nichts‹« (FAZ, 28.3.2007)

  • »Digitale Untertassen: Ufo-Archiv geht online« (FAZ, 27.12.2006)

  • »Außerirdische: Die Aliens, die wir liebten« (FAZ, 27.6.2004)

  • »›Ufo-Absturz‹: Da lag ein großes kupferfarbenes Ding im Wald« (FAZ, 27.10.2003)

  • »Außerirdische: Ufo-Detektive zwischen den Fronten« (FAZ, 27.9.2002)

 

Tja, müsste man sich da nicht auch fragen, ob eigentlich die FAZ noch alle fliegenden Untertassen im Schrank hat? Sind das nun der Urinnebel oder die Hasch-Schwaden, die vom Bahnhofsviertel herüberziehen? Für jedes dieser Archivjuwele muss man im FAZ-Archiv auch noch 2 Euro berappen. Na, und! Schließlich sei im Kopp-Verlag 2004 das Buch Hochtechnologie im Dritten Reich von Axel Stoll erschienen, der »ein rechtsextremer Esoteriker« gewesen sei, »der auch an ›Reichsflugscheiben‹ glaubte und an den ›esoterischen Hitlerismus‹«. Außerdem habe es bei Kopp-Online auch ein »ausführliches Interview mit Jan Udo Holey, einem ebenfalls bekannten rechtsextremistischen Esoteriker« gegeben.

 

Die braunen Wurzeln der FAZ

 

Aber immerhin wurde der Kopp-Verlag nicht von Nazis gegründet – wie die FAZ. Was ist zum Beispiel mit den FAZ-Vätern Erich Welter und Paul Sethe? Welter war nicht nur Beisitzer des nationalsozialistischen Pressegerichtshofs, sondern auch Angehöriger der Akademie für Deutsches Recht, »die wissenschaftliche Zentralstelle für die Arbeit an der Umgestaltung und Fortbildung des deutschen Rechts im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung und Instrument der rechtswissenschaftlichen Gleichschaltung der Gesellschaft während der Zeit des Nationalsozialismus« (Wikipedia).

 

Paul Sethe schrieb nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten »anlässlich Hitlers Geburtstag eine Hymne, in der er Hitler als denjenigen bezeichnete, ›auf den die besten unter uns lange gewartet haben‹.« Außerdem war er der hochwohllöbliche FAZ-Gründer ausgerechnet »Angehöriger einer Propagandakompanie der Waffen-SS bzw. Wehrmacht« und »auch für den Völkischen Beobachter tätig«. Darüber hinaus war Sethe Freimaurer. Freimaurer? Propaganda? SS? Oder freimaurerische SS-Propaganda? Schlimmer geht’s eigentlich kaum noch.

 

Gestank der Denunziation

 

Oder nehmen wir den FAZ-Mitbegründer Karl Korn. Seine Beiträge für die Wochenzeitung Das Reich sollen sich nach dem Urteil des Zeitgeschichtlers Dr. Marcus Payk »nationalsozialistischen Mustern beträchtlich« angenähert und »nur noch wenig Spielraum für alternative Lesweisen« aufgewiesen haben. Nach dem Motto: Man konnte es auch beim besten Willen nicht überlesen. »Eine in dieser Hinsicht besonders distanzlose, am 29. September 1940 veröffentlichte Besprechung des antisemitischen Spielfilms Jud Süß trug dem späteren FAZ-Gründer den Vorwurf ein, als ›Handlanger des Antisemitismus‹ gedient zu haben.«

 

Die FAZ erschien sogar so braun, dass es die Frankfurter Societäts-Druckerei zunächst ablehnte, das Blatt überhaupt zu drucken, »mit der Begründung, die Herausgeber Erich Welter und Paul Sethe seien im Sinne nationalsozialistischer Zielsetzung zu stark engagiert gewesen« (Quelle der Zitate: jeweils Wikipedia; wer möchte, kann von da aus weiterrecherchieren, zum Beispiel in Marcus Payks Der Geist der Demokratie, München 2008).

 

Nun ja, lassen wir das. Über den FAZ-Artikel zum Kopp-Verlag gäbe es zwar noch viel mehr zu berichten. Allerdings haben wir das Kellerloch dann doch lieber wieder zubetoniert. Der Gestank der Verleumdung und Denunziation war einfach zu penetrant geworden ...

 

 

 

 

 

 

 

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