Tuesday, 24. May 2016
17.12.2015
 
 

Christlicher Impfterror? CDU-Parteitag fordert gesetzliche Impfpflicht

Hans U. P. Tolzin

Impfungen sind rechtlich gesehen Körperverletzungen, die der mündigen Einwilligung bedürfen: Bei der Injektion wird die Haut verletzt und es werden vorsätzlich Krankheitserreger und Nervengifte in gesunde Organismen eingebracht. Wirksamkeits- und Sicherheitsstudien in Form von vergleichenden Placebo-Studien hat es nie gegeben. Dass Menschen mit hohen Antikörpertitern gesünder sind, wurde nie bewiesen. Sicherheitsstudien für Zusatzstoffe werden bis heute nicht verlangt. Jede Impfung stellt einen Menschenversuch mit unkalkulierbaren Konsequenzen dar und derzeit explodieren neurologische und Autoimmun-Erkrankungen aus »unbekannten« Gründen… Aber der Bundesparteitag der CDU spricht sich am 15. Dez. 2015 für die gesetzliche Impfpflicht gegen zahlreiche Infektionskrankheiten aus. Sind die denn noch zu retten?

 

Manchmal habe ich den Eindruck, die Mitglieder der etablierten Parteien leben auf irgendeinem anderen Planeten als das gemeine Fußvolk, zu dem ich mich zähle. Oder sind es nur die Delegierten auf den Bundesparteitagen? Oder die Apparatschiks und Lobbyisten, die ab Kreisebene bis hin zum Bundestag vollzeitmäßig Seilschaften weben, während sich in und um Deutschland herum die Probleme anhäufen wie Müllhalden?

 

Kein Widerstand zu erwarten?

 

Offenbar sind die Pharma-Lobbyisten der Ansicht, dass ein entschlossener Widerstand der Impfkritiker und Impfgegner in Deutschland derzeit nicht zu erwarten ist. Bisher haben sie sich ja weitgehend zurückgehalten und das Impf-Mobbing nur alle paar Jahre scheibchenweise verstärkt.

 

Was die Marketingspezialisten der Hersteller am wenigsten gebrauchen können, ist nämlich eine öffentliche Impfdiskussion, denn sobald kontrovers über das Impfen berichtet wird, brechen erfahrungsgemäß die Impfraten ein, was man z. B. vor einigen Jahren nach einigen Todesfällen im Zusammenhang mit der HPV-Impfung beobachten konnte.

 

Doch die alten Vorbehalte scheinen nicht mehr in Kraft zu sein. Angefangen hat es Ende Februar dieses Jahres mit einer beispiellosen Panikmache nach einem konstruierten Masern-Todesfall eines Kleinkindes in Berlin. Dies diente dem Bundesgesundheitsminister als Rechtfertigung, in einer regelrechten Nacht-und-Nebel-Aktion ganz kurz vor der Abstimmung im Bundestag einige das Impf-Mobbing enorm verschärfende Regelungen in das Präventionsgesetz einzubringen.

 

Und nun dieser Parteitagsbeschluss der CDU. Da die anderen Parteien kaum weniger impffanatisch sind als die so genannten christlichen Demokraten, kann es gut sein, dass es bereits 2016 zu einer allgemeinen Impfpflicht in Deutschland kommen wird. Und zwar nicht nur für die Masernimpfung, sondern für alle von einem verkappten Lobbyclub namens »Ständige Impfkommission« (STIKO) empfohlenen Impfungen.

 

Die impfkritische Szene in Deutschland ist keineswegs einheitlich, jeder macht mehr oder weniger seins, die Verbände sind eher klein.

 

Das muss natürlich nicht automatisch bedeuten, dass sie nicht trotzdem schlagkräftig sind. Doch das hängt natürlich nicht nur von ihnen, sondern auch davon ab, ob eine erfolgversprechende Strategie vorliegt, und von der Bereitschaft der Bürger, sich gegen Unrecht zur Wehr zu setzen.

 

Widerstand ist möglich

 

Massenproteste vor den Parlamenten, wie sie eine große Bürgerrechtskoalition kürzlich zum Thema TTIP/CETA zustande brachten, wird es wohl gegen das Impf-Mobbing eher nicht geben. Aber eine Gruppe Aktiver um die Impfaufklärerin Angelika Müller (www.efi-online.de) und meine Wenigkeit (www.impfkritik.de) hat die Hoffnung, mit Hilfe von gut vorbereiteten und durch die Instanzen begleiteten Präzedenzfällen das ausufernde Impf-Mobbing einzudämmen.

 

Dazu wollen wir uns einen ganz speziellen der vielen Widersprüche innerhalb des Impfdogmas zunutzemachen: Sowohl in Gesetzestexten als auch in der behördlichen Umsetzungspraxis werden nämlich »Impfstatus« und »Immunstatus« regelmäßig gleichgesetzt.

 

Das ist ausgemachter Blödsinn, denn laut einer großen repräsentativen Studie des RKI, der Bundesseuchenbehörde, beträgt die Rate der Impfversager z. B. unter den vorschriftsmäßig gegen Masern geimpften Grundschülern mehr als zwölf Prozent!

 

Eine mindestens doppelt so große Gruppe der Geimpften ist aus schulmedizinischer Sicht zwar gegen eine Erkrankung geschützt, die Höhe des Antikörpertiters ist aber nicht hoch genug, um die vorübergehende Ausscheidung von Viren zu verhindern. Somit zählt bei einem Ausbruch auch ein großer Anteil der Geimpften zu den »Virenschleudern«. Unter solchen Umständen allein die wenigen Ungeimpften für zwei Wochen aus der Schule zu verweisen und die geimpften »Virenschleudern« in der Schule zu belassen, ist sachlich nicht begründbar, stellt somit eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung dar und ist verfassungsrechtlich angreifbar.

 

Zwei Dinge braucht unser Widerstand

 

Unsere Strategie hat den Vorteil, dass sie keine Massendemonstrationen benötigt. Was wir jedoch brauchen, sind ein paar unmittelbar vom Impf-Mobbing Betroffene, die bereit und willens sind, mit unserer Hilfe durch die Instanzen zu klagen.

 

Bevor Sie sich bei uns melden, bitte beachten: Klagegrundlage kann nur die schriftliche Androhung oder Anordnung einer Maßnahme mit Impf-Mobbing-Charakter sein. Was nur mündlich ausgesprochen wurde, gilt nicht. Wenden Sie sich ggf. bitte an das Netzwerk für unabhängige Impfentscheidung (NEFUNI) bzw. die E-Mail-Adresse hans@tolzin.de.

 

Außerdem benötigen wir finanzielle Mittel, nach unserer derzeitigen Kalkulation 30 000 Euro, um die Gerichtsverfahren unterstützen zu können, z. B. durch juristische und medizinische Gutachten, notfalls auch durch direkte Unterstützung der klagewilligen Familien. Bereits seit Jahren stellt der gemeinnützige Verein AGBUG e.V. ein Konto für solche Zwecke zur Verfügung. Einnahmen sowie Verwendung Ihrer Spenden werden auf der Webseite www.agbug.de so transparent wie möglich dargestellt. Die Kontoverbindung lautet:

 

Kontoinhaber AGBUG e.V.
IBAN DE53 6005 0101 0002 0392 06
BIC SOLADEST600
Stichwort »Rechtsfonds«.


Mindestens zehn Möglichkeiten, aktiv zu werden

 

Wir haben einen Katalog von zehn Möglichkeiten zusammengestellt, wie Sie aktiv werden können. Suchen Sie sich heraus, was am besten zu Ihnen passt.

  1. Unterstützen Sie die DAGIA-Initiative, indem Sie das DAGIA-Unterstützerformular an Ärzte und Apotheker in Ihrem Umfeld weiterleiten. Bisher haben sich mehr als 200 Ärzte und Apotheker den zehn Forderungen angeschlossen. Der Verband will 2016 eine eigene Lobbyarbeit starten.

  2. Verbreiten Sie Infos über das Internet. (Das kann jeder mit Internetzugang ohne großen Aufwand erledigen. Bitte achten Sie aber immer auf die Qualität dessen, was Sie weiterleiten!)

  3. Physische Weitergabe von Infomaterialien an Freunde und Nachbarn (unser beliebtestes Infoblatt).

  4. Persönliche Weiterbildung über Lektüre und Veranstaltungen (Impfkritik.de - empfohlene Literatur - Veranstaltungshinweise).

  5. Vernetzung mit anderen impfkritischen Eltern (Liste der Elternstammtische).

  6. Gründung neuer Elternstammtische (Leitfaden).

  7. Organisation von lokalen Vorträgen (Referentenliste auf Anfrage an redaktion@impf-report.de).

  8. Einmalige oder regelmäßige Spenden an den Rechtsfonds von AGBUG e.V. Damit zahlen wir z. B. die Verfahrenskosten für unsere Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz, Unterstützung für Gerichtsverfahren mit Präzedenzcharakter und  juristische sowie medizinische Gutachten (Kontoverbindung - Stichwort bei Überweisung: »Rechtsfonds« – Spendeneingänge und  verwendung).

  9. Fördernde Mitgliedschaft bei AGBUG e.V. (Mitgliedsantrag).

  10. Ein Jahresabo der anzeigenfreien und unabhängigen Zeitschrift impf-report. Damit sind Sie immer aktuell über neueste Entwicklungen und Erkenntnisse informiert und unterstützen gleichzeitig die finanzielle Unabhängigkeit von Hans U. P. Tolzin, dem Herausgeber des impf-report, Vorsitzenden von AGBUG e.V. und Initiator vieler Aktionen (Leseprobe und Abo-Info).

Werden Sie aktiv. Helfen Sie uns, den Impf-Wahnsinn zu stoppen!

 

 

 

 

 

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