Tuesday, 27. September 2016
06.03.2016
 
 

»Politologen«-Debatte: Allein gegen das Heer linker Romanciers mit Dichterehrgeiz

Heinz-Wilhelm Bertram

Untertänige »Politologen« und »Extremismus-Forscher« assistieren der schwarz-rot-grünen Berliner Nomenklatura in Scharen. Ein Kollege aus Dresden beschämt sie alle: Mit Distanz, Seriosität und wissenschaftlichem Anspruch. Vor Werner J. Patzelt kann die gesamte Gilde linksprogrammierter Sprechautomaten einpacken.

 

Sie lauern im zwangsfinanzierten Regierungsfernsehen hinter jeder Ecke. Man kann flüchten, wohin man will mit seiner Fernbedienung und seiner Verzweiflung – sie sind immer schon da. Sie springen uns förmlich an aus Morgen-, Mittags- und Nachtmagazinen, aus Aufdeckungssendungen und Talkrunden und anderen Dauerberieselungsanlagen. Von »Politologen« und »Extremismus-Forschern« ist die Rede. Und zwar von linken – also von nahezu allen ihrer Art.

 

Sie heißen Hajo Funke, Gerd Mielke, Gero Neugebauer, Claus Leggewie, Timo Lochocki und Andreas Zick. Sie nennen sich »Politologen« oder »Politikwissenschaftler« oder »Extremismus- und Konflikt-Forscher« (wie der Sozialpsychologe Zick). Ihrer aller Papa ist Jürgen Habermas, der Gottvater der Liquidation alles Deutschen in Deutschland. Was sie darüber hinaus noch miteinander verbindet? Sie sind »Experten«. So jedenfalls werden sie von ihren linken Bewunderern betitelt, die sie beim zwangsfinanzierten Fernsehen in Stellung bringen.

 

Sie trichtern dem Volk ein, alle AfD-Wähler und alle, die zu PEGIDA und ihren Ablegern gehen, seien Todfeinde der Demokratie, bestenfalls »Rechtsextremisten«. Immer wieder ist dies aus ihrem Kreis seit dem vergangenen Jahr zu vernehmen. Gerd Mielke legte ein für einen 68-Jährigen bemerkenswertes Zeugnis von »Fachkenntnis« und erlangter Kulturreife ab, als er forderte, PEGIDA-Teilnehmer im Polizeikessel »mit Wasserwerfern« zu traktieren.. Nun ja, Mielke ist SPD-Mann. Und nomen est omen. Und das Interview gab er einem SWR-Mann, also jenem Sender, der sich von Malu Dreyer (SPD) in der Besetzungsfrage eines Polittalks erpressen ließ. Da kommt also einiges zusammen, was schon mal einen Stromausfall begünstigt.

 

»Politologie ist keine Wissenschaft, sondern ein Unterhaltungsroman«

 

Die linken »Politologen« und »Extremismus-Forscher« sind ein enorm wichtiger Flankenschutz für linke, also schwarz-rot-grüne Politiker. Ohne »ihre« Politologen oder Extremismus-Forscher hinge ihre Propaganda in der Luft. Deshalb haben »Politologen« und »Extremismus-Forscher« Hochkonjunktur.

 

Sie befleißigen sich darin, die Aussagen von Politikern »wissenschaftlich« abzusegnen. Oft genug sind sie Mitglied in deren Parteien. Sie bestätigen also genau das »wissenschaftlich«, was sie mit ihren Genossen am Vorabend bei Seeteufel in Limettensoße besprochen und mit einem Barolo 2010 gekrönt haben. Wir können von hier aus nur hoffen, dass die Rechnung beim Edel-Italiener auf den Steuerzahler ging.

 

Solche oder ganz ähnliche Gedankengänge muss das humanistische Bildungsunikum der Jungen Freiheit, Pankraz, gehabt haben, als es in der Ausgabe Nummer 9, S. 13, schrieb:

 

»Die ihr (der Politik, d. Red.) zugeordnete Orientierungsinstanz Politologie ist keine Wissenschaft, sondern bestenfalls ein Unterhaltungsroman mit lyrischen Einlagen.« Politikwissenschaft ist demnach – wenn überhaupt – Entertainment mit dichterischem Ehrgeiz.

 

Der Ball war zu schön, zu perfekt zugespielt, als dass man ihn nicht dankbar hätte annehmen und mitnehmen müssen.

 

Das zwangsfinanzierte Staatsfernsehen verordnet uns ausschließlich »Politologen« genannte Romanciers, die sich in der linken Ecke verortet haben. Wie die Politiker Gabriel (SPD) oder Trittin (Die Grünen) kämpfen sie mitunter aus traumatisch bedingter Motivation gegen »rechts«, zum Beispiel der »Politologe« Hajo Funke. Die Väter von Gabriel, Trittin und Funke waren NSDAP-Mitglieder und hatten beachtliche (militärische) Karrieren im Dritten Reich hingelegt.

 

Sie schreiben ihre Studien dem Willen und Geldfluss ihrer Geber hinterher

 

Die Söhne leben ihren Abscheu vor allem »Rechten« in einer Art zwangsneurotischer Besessenheit aus. Sie beziehen die Öffentlichkeit in die Aufarbeitung ihres familiären Dilemmas mit ein; jeder, der einen Hauch von ihres Vaters Geruch hat, ist ein »Nazi«, den es zu bekämpfen gilt.

 

»Übertragung« nennt die Psychoanalyse den Vorgang, dass eine Person alte Gefühle, Abneigungen, Wünsche auf soziale Beziehungen, Personen oder Gruppen überträgt und reaktiviert. So wird jeder AfD-Wähler, jeder PEGIDA-Gänger zu einem Nazi-Mitvater des Hajo Funke. Dies mag im Übrigen auch Gabriels Hass-Tirade auf das »Pack« von Heidenau (in Wirklichkeit linksradikale Chaoten) erklären, Ausgangspunkt aller nachfolgenden Pöbelausbrüche von SPD-Mandatsträgern.

 

Linke »Politologen« und »Extremismus-Forscher«, mit denen uns das Fernsehen begleitend zum »Flüchtlings«-Tsunami malträtiert, vernetzen sich gerne in allen denkbaren Stiftungen, Kollegs, Räten, »Boards« und, vor allem, in Regierungszirkeln. Sie geben kleine Schriftenreihen oder Heftchen heraus, die die »Bedeutsamkeit« ihres Schaffens belegen sollen. Vielleicht drei Studenten und der große »wissenschaftliche« Rivale am anderen Ende der Meinungsskala blättern darin.

 

Die Ergebnisse von »Studien«, deren Leitung sie innehaben, stehen fest, noch bevor das Konzept geschrieben wurde. Das ist nicht weiter schlimm – im Gegenteil. Weil das Resultat todsicher lautet, dass jeder Konservative brandgefährlich für die Verfassung ist, fließen die Fördermittel umso schneller und üppiger. Sie schreiben ihre »Studien« dem Willen und Geldfluss ihrer Geber hinterher.

 

Die Politik macht jetzt genau das, was PEGIDA forderte

 

Eine der rühmlichen Ausnahmen ist der Dresdner Politologe Werner J. Patzelt. Obwohl ihm ein riesiges Heer von regierungskonformen Professoren und Studenten an der TU Dresden gegenübersteht, war er seit dem Beginn von PEGIDA bis heute um eine möglichst unvoreingenommene und pragmatische Bewertung der Bewegung bemüht, eine Bewertung, die sich das Prädikat »wissenschaftlich« verdient.

 

Patzelt redete PEGIDA wahrlich nicht nach dem Mund. Man muss aber kein PEGIDA-Freund sein, um Patzelts Streben nach wissenschaftlicher Objektivität, Seriosität und Glaubwürdigkeit anerkennen zu müssen. Es beschämt die Funkes, Mielkes und Zicks.

 

Dem hoffärtigen Indoktrinations- und Erziehungsunterricht jener linken Sozialromanciers mit Dichterambition setzte Patzelt kürzlich in einem Interview ein Resümee entgegen, das nicht umsonst keinen Platz im Staatsfernsehen, sondern in dem Dresdner Regionalfernsehen FRM fand.

 

Darin warf Patzelt den großen Parteien vor, sie hätten »Angst vor einer Schlange namens AfD«. Das habe zu tun »mit einer falschen Reaktion auf PEGIDA. Man meinte, dass man ein Problem dadurch lösen kann, indem man es als gar nicht existierend erklärt.« Die Parteien hätten Schwierigkeiten damit, dass sie jetzt »die realistisch wirksamen Antworten auf die sich stellenden (Grenzschließungs-) Fragen« in genau der Form geben müssten, wie PEGIDA sie in ihren Positions- und Thesenpapieren vorgeschlagen habe.

 

Patzelt: »Habe mich nicht in die Schlachtfronten eingereiht«

 

»Hätte sich die politische Klasse nicht verhärtet, so hätte sie vor einem Jahr schon von sich aus bereits alle diese Maßnahmen ergreifen können, ohne sich die süffisante Aussage von Lutz Bachmann anhören zu müssen, man sei am Schluss doch PEGIDA gefolgt.«

 

Das Umdenken in Berlin werde erfolgen, wenn die etablierten Parteien angesichts der Landtagswahlen am 13. März Angst vor einem noch weiteren Anwachsen der AfD bekämen und zu begreifen begännen, »dass man in einer Demokratie nicht gegen die Überzeugungen und Wünsche eines großen Teils der Bevölkerung Politik machen kann«. Dann sei der Kurswechsel zu einer geschlossenen Grenze »ziemlich einfach« und die Behauptung, die Grenze sei nicht schließbar, »was das Lächerliche streift«, sei Geschichte.

 

Eines schreibt Werner Patzelt den links schwadronierenden »Politologen« noch ins Stammbuch: Dozenten und Studenten hätten ihm vorgeworfen, er habe sich »nicht eingereiht in die Schlachtfronten. Hier PEGIDA, dort die PEGIDA-Gegner – wo die meisten Studierenden und Lehrenden der Politikwissenschaft in Dresden stehen.«

 

Er aber habe gesagt: »Meine Aufgabe ist es, zu sehen, was der Fall ist. Ich habe mich in keine Front eingereiht. Sondern ich habe einfach beschrieben, was ich bei den Demonstrationen gesehen und bei meinen Erhebungen ausfindig gemacht habe.«

 

Diese Sätze sind ein Offenbarungseid für die Romanciers mit Sozialismus-Sehnsucht. Sie entlarven weite Teile eines Berufsstandes als von der Berliner Herrschaftsclique programmierte Sprechautomaten. Sie sind unwissenschaftlich, untertänig, unredlich. In ihnen hat die DDR leibhaftig überlebt.

 

 

 

 


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