Mittwoch, 7. Dezember 2016
11.11.2015
 
 

»Sprachwissenschaftler« sekundieren begeistert gegen die Bürgerbewegung

Heinz-Wilhelm Bertram

Die Mainstream-Medien sind in Not: Mangels harter Nachrichten von »rechter Gewalt« bei konservativen Demonstrationen greifen sie zu einem Behelfsmittel: Sie zapfen zunehmend die links unterwanderten Hochschulen an, um die Bürgerbewegungen möglichst durchgängig diskreditieren zu können. Die politisch Eingespannten, die bekanntlich sattsam von Steuergeldern leben, sekundieren begeistert.

 

Die Rheinische Post wollte auch mal was zur Förderung des großen Trecks aus Afrabia tun. Anfang November rief deshalb eine Volontärin den Herrn Professor Dr. Peter Schlobinksi an. Damit wir wissen, wo wir bei dem Linguisten an der Leibniz-Universität zu Hannover sind: Stolz tut Schlobinksi in seinem »Curriculum vitae« kund, dass er 2011 Träger des Konrad-Duden-Preises war. Zwei Jahre später wurde der Preis ins rechte Licht gerückt, als die Mitglieder des »Vereins Deutsche Sprache e.V.« ausgerechnet den Duden zum »Sprachpanscher 2013« wählten.

 

Peter Schlobinski erfüllte alle Hoffnungen der Chefredaktion. »Die Sprache von Pegida ist ein Fundament für Gewalt«, überschrieb das Mainstream-Blatt den Bericht. Wörter wie »Volksverräterin« oder »Lügenpresse« könnten, so bewertet das Blatt Schlobinski und andere Sprachwissenschaftler, »ein Fundament sein für Gewalt«. Die Sprecher von Pegida verwendeten diese diffamierende Sprache bewusst.

 

Professor Sch. vermisst Galgeneinpacker

 

»Erschreckend« für ihn sei, dass keiner der Demonstranten beim Zeigen der zwei Galgen gesagt habe: »Packt das ein.« Weshalb er alle an der Demonstration Beteiligten ebenso kritisch wie diejenigen sehe, die offen gegen Flüchtlinge hetzten oder gar physische Gewalt anwenden würden. Um rationale Argumente würde es Pegida nicht gehen.

 

Womit Schlobinski erstens zugibt, dass er das Positionspapier von Pegida nicht gelesen hat. In einem aber hat der Professor dann, zweitens, doch recht: Pegidas Reden lösen tatsächlich Gewalt aus. Und zwar bei der Wehrsportgruppe Antifa. Legida, der Leipziger Ableger, hat aus diesem Anlass eine Reihe von Berichten aufgelistet, nach denen vielfältige und schwere Gewalt von Linksextremisten belegt ist (siehe Eintrag vom 27. Oktober um 14:53 Uhr).

 

Sind nicht zur Schau getragene Symbole und Wörter der Empörung regelrechte Niedlichkeiten im Vergleich zu der aufgeführten Orgie krimineller Straftaten?

 

Die Professorin K. blendet die ideologische Sprachdiktatur aus

 

Die ebenfalls von der Rheinischen Post befragte Sprachwissenschaftlerin Prof. Heidrun Kämper ortet bei Pegida einen Ton, »der Schwellen überschreitet«. Ob die Sprachpanscher vom Duden, die die deutsche Sprache mit geradezu lustvollem Ehrgeiz mit Anglizismen durchsetzen, nicht auch Schwellen überschreiten, danach fragt die SPD-Frau nicht.

 

Ebenso wenig danach, inwieweit die Sprachverhunzer in den Kultusministerien wehrlose Schülerseelen mit nicht druckreifem Gendervokabular entweihen; und auch danach nicht, inwieweit der rot-rot-grüne Leitstand der Propaganda zu Berlin der Öffentlichkeit sein ideologisches Spracharsenal aufzwingt, um traditionellen Wortgebrauch umso flinker als »Stammtischgeschwätz« diskreditieren zu können.

 

Den Dresdner SPD-Blättern fehlen Schlagzeilen gegen Pegida

 

Die Dresdner Mainstream-Zeitungen haben Pegida vor der Haustür. Sie stehen somit unter besonderem Druck, der geneigten Leserschaft negative Schlagzeilen über die Bürgerbewegung liefern zu müssen.

 

Da es außer an harmlosen Remplern an schlagzeilenträchtigen Meldungen fehlt, besinnt man sich auch hier des Behelfes, mit Sekundärgeschichten über die Runden zu kommen.

 

So zog Autorin Anna-Maria Schielecke für die Dresdner Neueste Nachrichten (Anteilseigner: SPD) »Lingua Tertii Imperii« aus dem Jahr 1947 aus dem Bücherregal. Übersetzt heißt der Titel »Die Sprache des 3. Reiches«. Es stammt von dem Philologen und Politiker Victor Klemperer (1881 – 1960). »Herbst in Dresden – Pegida im Spiegel ihrer Sprache« überschreibt die Zeitung ihre Betrachtungen. Die wichtigste Aussage in dem Bericht ist Klemperers Sätzchen »... die Sprache bringt es an den Tag«.

 

Schielecke beklagt Aussagen wie »das dicke Kind aus Goslar«, der »feige Pfaffe« oder die »Mega-Umvolkung«, die Pegida-Redner geäußert hätten. Aber: wäre es wahrer gewesen, wenn Gabriel »das Adipositaskind aus Goslar«, Gauck ein »Pastor ohne Mut« und die »Mega-Umvolkung« »der große Austausch« gewesen wären? Die Autorin ist übrigens, wir glauben es gerne, »Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl 1 des Institutes für Kommunikationswissenschaft« an der Technischen Universität Dresden (TUD). Also jener steuerfinanzierten Institution, deren Direktor sich bald nach Pegidas Beginn zu deren erbittertem Gegner aufgeschwungen hatte.

 

Für Professor S. ist auch das Wort »Wirtschaftsflüchtlinge« diffamierend

 

Auch die Sächsische Zeitung (Anteilseigner: SPD) bemüht sich aus Mangel an »rechten« Krawallen um Sekundärgeschichten. »›Asylkritiker‹ oder ›Rassist‹? Die Suche nach den richtigen Worten« überschrieb sie einen Artikel.

 

Der »Sprachwissenschaftler« Anatol Stefanowitsch kritisiert darin, dass ihm die Begriffe »Asylgegner« und »Asylkritiker« viel zu harmlos seien. So müsste man bei Angriffen auf Asylantenheime besser von »Rechtsextremisten« oder »Rassisten« sprechen. Was »Rechte« oder »Rechtsextremisten« oder »Rassisten« sind, erklärt er nicht.

 

Auch mit dem Wort »Wirtschaftsflüchtlinge« ist Stefanowitsch gar nicht einverstanden. Das Wort beschreibe nicht, »dass die Menschen oft aus absoluter Armut fliehen«. Wir folgern daraus, dass Anatol Stefanowitsch aus Mitleid, wir schätzen mal, so zwei Milliarden »Armutsflüchtlinge« nach Deutschland holen möchte; erst dann hat die Diffamierung gewiss ihr glückliches Ende gefunden. Das nehmen wir ihm als Mitglied der Piratenpartei, das 2013 auch eine Wahlempfehlung für Die Linke abgab, sofort ab. Bleibt noch anzumerken, dass die Sächsische Zeitung die Stefanowitsch-Aussagen zeit-online entnommen hatte, einem exorbitant pegidafeindlichen Mainstream-Medium.

 

Fazit

 

Man hört förmlich die Böllerschüsse, die die mit Staatsgeldern finanzierten Vokabellehrer und Sprachwärter vor überschäumender Begeisterung abgeben, wenn der Mainstream bei ihnen für ein Interview durchklingelt.

 

Man spürt das in ihnen brennende Feuer, wenn sie der in der Flüchtlingsfrage restlos entfesselten Berliner Nomenklatura ergeben zuarbeiten dürfen, um Deutschland mit einem Netz hochgradig desintegrativer, überproportional bildungsarmer und -loser Fremder zu überziehen. Sie sehnen sich nach einem Amerika in Deutschland, nur mit besserem Bier und mit gefälligst so hoher Besoldung wie drüben.

 

 

 

 

 

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