Friday, 26. August 2016
08.12.2015
 
 

Dresden außer Kontrolle: Wovon fabulierende Mainstream-Journalisten träumen

Heinz-Wilhelm Bertram

Mangels Krawallen oder Straftaten von AfD- oder PEGIDA-Anhängern üben sich die Mainstreammedien zunehmend in rhetorischen Klimmzügen. Sehnsüchtig wartet die Lügen- und Lückenpresse darauf, dass eine Handvoll randalierender Rentner endlich mal eine Sahnetorte auf die Straßenbahn wirft.

 

Lieber Leser, Sie müssen jetzt wirklich tapfer sein. Nur die ganz Hartgesottenen unter Ihnen werden unseren folgenden Bericht zur Lage in der PEGIDA-Hauptstadt Dresden unbeschadet überstehen. Es ist ein schonungsloser Blick auf das, was in diesen Tagen wirklich passiert in der Elbmetropole. Bitte machen Sie sich auf ein Schreckensszenario gefasst, wie Sie es in unserer märchenhaften Demokratie nie für möglich gehalten hätten.

Das Wichtigste vorweg: Glauben Sie nicht den bisherigen Schilderungen der Mainstreammedien, die das Volk ohnehin schon über kaum verdauliche Gräueltaten der Pegidianer an liebenswürdigen Flüchtlingsfreunden unterrichtet haben.

 

Es ist alles viel schlimmer! Was geschah in Dresden wirklich am Wochenende des zweiten Advent?

 

Das unsägliche Leiden von »Refugee-Welcome«-Bürgern, Touristen und Universitäts-Lehrkörpern begann bereits am Samstagmorgen um 9 Uhr. Vor einem traditionellen Innenstadt-Café hatten Pegidianer eine fünf Zentimeter tiefe Fallgrube ausgehoben, in die ein argloser Bürger getreten war. Die, die sich gerade noch in das Café retten konnten, hatten nichts zu lachen. Mit den Worten »es ist schließlich Advent« schloss der Inhaber das Café einfach zu und ging nach Hause.

 

Die TU-Dozenten hocken gefangen im Café

 

Gleich zehn Wissenschaftler der Technischen Universität (TU), die sich dort regelmäßig zu »Goodwill-Meetings« zugunsten von Flüchtlingen einfanden, saßen fest. Unter ihnen der hochdekorierte TU-Rektor, bekennender Feind von PEGIDA: »Mir kann keiner erzählen, dass der Advent feiern will. Da steckt die Festerling dahinter, die ist mit allen Wassern gewaschen«, vermutete er.

 

Ein albanischer Dr. phil., Soziologe für das Fachgebiet »Flüchtlinge im Spannungsverhältnis zwischen Zelt und Zelle«, sprach von einem »barbarischen Akt«. Da sich die örtliche Polizei weigerte, die Festgehaltenen zu befreien, musste ein Einsatzkommando aus dem fernen Saarland herbeigerufen werden. Dank schweren Schneidgerätes konnten die Uni-Dozenten erst gegen 21 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

 

Und am Sonntag sollte alles noch viel schlimmer kommen. Zur besten Ausflugszeit am Nachmittag attackierte ein mobiles PEGIDA-Kommando die Straßenbahnlinie 12. Die drei Rollifahrer zwischen 74 und 77 Jahren versuchten, die Bahn mit Sahnetorten zu bewerfen. Die PEGIDA-Fußtruppe Ü80, eine dank regelmäßiger Spaziergänge am Elbufer sagenhaft durchtrainierte Spezialeinheit aus zwei Rentnern, sprang flankierend bei. Die beiden drohten, aussteigende Fahrgäste mit Wattebäuschen zu bewerfen. Derweil tobte am Schillerplatz ein wahres Inferno. Dort hing eine Deutschlandfahne über den Fenstersims – und dann geschah das Unfassbare: Ein vorübergehender Mann steckte sich dazu noch genüsslich eine Zigarette an. »So weit sind wir also schon wieder«, wetterte der Rektor der TU Dresden, der das Ganze zu Hause in der Live-Schalte des ZDF verfolgte.

 

Die Mainstream-Journalisten haben präzise Krawallfantasien

 

Liebe Leser, längst haben Sie es erkannt: Unsere Schilderungen von den dramatischen Ereignissen rund um PEGIDA am zweiten Advent sind natürlich grotesk überzeichnet, von vorne bis hinten erstunken und erlogen. Und doch sind sie nicht nur Einbildung und Täuschung. Sie sind das Leitbild der gegen PEGIDA und die AfD hetzenden Einheitsmedienfront. Die geschilderten Bilder sind der Stoff, von dem die an die PEGIDA-Front abkommandierten Schreiber träumen. Es gibt nichts Schöneres für sie als präzise Krawallfantasien. Sie wären überglücklich und stolz, beschriebene Ereignisse ihren Funk- oder Verlagshäusern übermitteln zu können.

 

Da die Entsandten solch tumultuöse Krawalle nicht vorfinden, nicht mal eine Vorstufe, sind sie als linke Propagandisten des Berliner Establishments gefordert. Sie sind gezwungen, sich zu behelfen. Das fällt es umso leichter, wenn man zum Idealtypus des Reporters von der PEGIDA-Front gehört. Dieser Idealtyp hört die Flöhe husten und sieht am besten auch noch weiße Mäuse. Vor allem versteht er zu fabulieren.

 

Es gibt in diesen Wochen viele Journalisten, die die Flöhe husten hören und sich in der Kunst des Fabulierens gefallen. Sie verstehen es, aus einem Furz einen Hurrikan zu machen.

 

Der Stolperstein-Reiniger provozierte

 

Da ist Victor Vincze (38), Referent des sächsischen Ausländerbeauftragten. Gebürtiger Ungar. Am 9. November, dem Jahrestag der Reichskristallnacht, befleißigte er sich darin, einen der Dresdner Stolpersteine symbolisch zu »reinigen«, drei weiße Rosen abzulegen und eine Kerze anzuzünden. Wofür er »dumme Sprüche« aus dem PEGIDA-Lager kassierte, wie die bestürzte Annette Walter in der Süddeutschen Zeitung schrieb. Dass Vinczes Reinigungsakt vor den Augen von Pegidianern als Akt gezielter Provokation und einkalkulierter Reaktionen aufgefasst werden konnte, darauf kam die Verfasserin nicht. Stattdessen schrieb sie von der »Vergiftung einer Stadt«, von »vergifteter Atmosphäre«, von »Unbehagen« und »Hilflosigkeit«.

 

Der FAZ-Mann rettete sich mit letzter Kraft in die linke Behaglichkeitszone

 

»Ausgerechnet am Montag« – Gott, wie furchtbar – erreichte der Schreiber der FAZ, Nikolai Klimeniouk, Anfang November Dresden. Offenbar hatte er sich meditativ nicht hinreichend darauf vorbereiten können, dass man ihn »ausgerechnet am Montag« losgeschickt hatte. Ein Infostand – »Russland ist Partner und nicht Feind« –, an dem ein Mann »wild mit einer sowjetischen Fahne fuchtelt«, raubt dem schon vorgeschwächten Mann lesbar den letzten Nerv. Offenbar mit letzter Kraft kann er sich in die linke Behaglichkeitszone mit ihren charakteristischen Begriffen schleppen: »Und dann«, schreibt Klimeniouk erlöst, »sehe ich nur noch Vielfalt und Toleranz«. Am Schauspielhaus, wo ihn ein Schriftband »Für ein weltoffenes Dresden« empfängt, ist er endlich gerettet. Wo schwammige, beliebig dehnbare Begriffe wie bunte Schmetterlinge herumflattern, da sind sie zu Hause, die multikulturellen Schwärmer und Bohémiens.

 

Schwülstige Worthülsen, unverfängliche Wörter, die beliebig verengt oder erweitert werden können, vor allem aber Betroffenheitsduseleien sind zu einer rhetorischen Waffe der Lügen- und Lückenmedien geworden. Diffuse Unbehaglichkeits- und Unbequemlichkeitsschilderungen, subjektive Befindlichkeitsbulletins und vage Andeutungen ersetzen fehlende Krawallvorkommnisse und strafrechtlich relevante Vorfälle, die man PEGIDA oder AfD-Demonstranten anlasten könnte. Es ist klar, dass in diesem unredlichen journalistischen Fluidum harmlose Rempler oder Schubser gegen einen Fotografen der Mainstreammedien zu möglichst schweren Delikten aufgeblasen werden. Diese Einzelfälle sollen hier bewusst nicht aufgerechnet werden gegen teils schwere Körperverletzungen, die linke Gewalttäter in Serie gegen Konservative begehen.

 

Fabulieren, um Absurditäten verfassen zu können

 

In der Jungen Freiheit Nr. 50/2015 vom 4. Dezember, S. 13, hat sich der Historiker Karlheinz Weißmann den Verfasser eines Kommentars in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS), Volker Zastrow, zur Brust genommen. Weißmann wirft darin Zastrow nicht nur vor, die FAS sei mit diesem Kommentar »auf Antifa-Kurs eingeschwenkt«. Weißmann kritisiert auch, dass Zastrow sich vor allem an der »Atmosphäre« der Demonstrationen von PEGIDA oder AfD störe. »Atmosphäre«, so Weißmann, sei »ein ziemlich diffuser Begriff«, der nicht rechtfertige, die AfD im Kern als »Bürgerkriegspartei« zu bezeichnen.

 

Mit ihren geliebten elastischen Wörtern aber operieren derzeit die Mainstreammedien. Die dürre Faktensituation im Lager des Gegners diktiert ihnen, rhetorische Klimmzüge zu machen, um noch jede Absurdität aufschreiben zu dürfen.

 

Wenn nur endlich mal ein randalierender Rentnerrollifahrer ganz wirklich eine Sahnetorte auf die Straßenbahn in Dresden werfen und sich zu PEGIDA bekennen würde. Das wäre eine Story! Dann könnten sie endlich mal die Wahrheit schreiben. Das wäre auch längst nicht so anstrengend wie das ewige Fabulieren.

 

 

 

 

 

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