Wednesday, 27. July 2016
29.01.2016
 
 

Kauder, Laschet, Strobl: Merkels Putzervögel, treu bis in den politischen Tod

Heinz-Wilhelm Bertram

Sie vollführen geradezu groteske Eiertänze um die Begriffe »keine Obergrenze« und »keine Grenzschließung«. Volker Kauder, Armin Laschet und Thomas Strobl bilden die politische Schutzgarde um Angela Merkel. Anbiedernd folgen sie ihr in unverbrüchlicher Treue – notfalls bis zum Fall der Kanzlerin. Damit wären auch sie selbst politische Geschichte.

 

Sie halten der Kanzlerin den Rücken frei wie die Putzervögel den der Nashörner und Nilpferde. Sie stehen zu ihr in Treu und Glauben, wissend, dass sie sich zu Mittätern am andauernden Rechtsbruch machen. Sie wissen genau, dass sie ungesichert auf dem Drahtseil hoch oben unter der Zirkuskuppel balancieren: Stürzt Merkel, so wäre dies unausweichlich auch ihr persönliches politisches Ende.

Macht nichts. Treu bis in den politischen Tod, das ist das Motto von Angela Merkels ergebenster Schutztruppe. Argumente für die historische Überfremdung Deutschlands haben sie schon lange nicht mehr. Merkels Putzervögel schweigen tot, was die Spatzen längst von den Dächern pfeifen.

 

Nur eine Million »Flüchtlinge« kosten bis zu 450 Milliarden Euro

 

Langfristige Kosten bis zu 450 Milliarden Euro befürchtet der scheidende Ifo-Chef Hans-Werner Sinn – und zwar für lediglich eine Million bleibender »Flüchtlinge«.

 

Dass Zuwanderer, wie von Politikern stets behauptet, das steigende Durchschnittsalter in Deutschland kompensieren können, ist ein gut verbreitetes Märchen. Es müssten bis 2050 sage und schreibe 188 Millionen Menschen mehr nach Deutschland ein- als auswandern, wenn man den Anstieg der Altersquotienten durch Einwanderung Jüngerer stoppen wollte.

 

Dass »Flüchtlinge« nicht krimineller sind als Einheimische, erwies sich ab der Silvesternacht als linke Fata Morgana. Weil danach die von oben verordnete systematische Vertuschung von Ausländerstraftaten im großen Stile aufflog.

 

All das – und noch viel mehr an gravierenden nachteiligen Auswirkungen durch die große Invasion – wissen die Merkel-nahen Politiker ganz genau. Und wollen davon doch nichts wissen.

 

Drei CDU-Politiker machen sich als persönliche Schutzherren der Angela Merkel besonders verdient. Es sind dies Volker Kauder (66, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Armin Laschet (54, Stellvertretender Bundesvorsitzender und Vorsitzender der NRW-Landtagsfraktion sowie CDU-Landesvorsitzender) und Thomas Strobl (55, Stellvertretender Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender in Baden-Württemberg).

 

Kauder, Laschet, Strobl: Randalierer, Terrier, Eiertänzer

 

Volker Kauder hält seit zehn Jahren alles Böse dieser Welt von Angela Merkel fern. Der Jurist hat unverkennbar einen Hang zum Randalieren. Man hat stets den Eindruck, ihm stünde eine scheppernde Ritterrüstung viel besser als seine steuerbegünstigten Markenanzüge. Das wurde erst am 26. Januar 2016 wieder deutlich, als er vor einer Fraktionssitzung erregt von seinem Stuhl hochfuhr und wetterte: »Wir sind hier nicht in einem Kasperletheater!« , sondern unter Aufbietung aller Kräfte dabei, das Grundgesetz noch effizienter auszusetzen, die Kosten für die »Flüchtlinge« noch höher zu schrauben, die Kriminalität von Ausländern noch besser vor dem Volk zu verstecken.

 

Bei so viel ehrenvoller Arbeit sind Briefe von Horst Seehofer oder aus der bayerischen Staatskanzlei unzumutbares Störwerk. Eine besondere Vorliebe hegt Kauder für Abtrünnige in den eigenen Reihen. »Du solltest dich was schämen!«, kanzelte er Parteimitglied Andreas Mattfeldt (Verden, Niedersachsen) während der Haushaltsdebatte am 26. November 2015 ab. Mattfeldt hatte sich doch tatsächlich erdreistet, die Wahrheit zu sagen. »Wir haben die Kontrolle verloren«, hatte er über die Flüchtlingspolitik geurteilt. Kauder ist der Einzige unter Merkels Freunden, der die in ihrer Bewegungslosigkeit erstarrte Kanzlerin wenden darf.

Armin Laschet ist eine Aachener Frohnatur. Sein rundes Gesicht mit den ewigen Grinsebäckchen ist wohl eine Art Selbstschutz im tiefroten Sozialistenreich Nordrhein-Westfalen. Noch mehr als sich selbst schützt er jedoch die Kanzlerin. Als veritabler Anbiederer steht er voll hinter Merkels Strategie einer völlig unrealistischen gesamteuropäischen Lösung in der »Flüchtlings«-Frage. Vielleicht, dürfte er bei sich denken, kann ich damit Punkte sammeln.

 

Eine »Obergrenze« gibt es für ihn ebenso wenig wie für die Mutti. Da kann der kleine Armin schnell zum bellenden Terrier werden, der Frauchen mit Todesmut verteidigt. »Ach, Sie mit Ihrer Obergrenze. Ihr Untergrenzenniveau haben wir ja eben schon gehört«, knurrte er in der scheindemokratischen Plauderstunde von Anne Will gegen die AfD-Europa-Abgeordnete Beatrix von Storch. Argumente, Lösungsvorschläge hat Laschet, wie alle Merkel-Getreuen, nicht.

Thomas Strobl spielt in Baden-Württemberg den Entlastungsmann für Merkel. Ein Lebendpuffer, der die Überlastungssymptome der Kommunen und den Unmut der Überforderten in der Flüchtlingsproblematik duldsam absorbiert. Strobl zählt zu jenen lieben Merkel-Freunden, die die grotesken verbalen Eiertänze um die Formel »keine Obergrenze« und »keine Grenzschließung« eifrig mit aufführen. Als die Frau Merkel zum großen Parteitag im Dezember 2015 ins Ländle kam, da lächelte er die Probleme einfach weg: Alles bestens, Chefin!

 

Für die Kommunen und für die rebellische Basis hatte er eine Beruhigungspille im Gepäck: »Wir werden den Flüchtlingszuzug deutlich reduzieren!« Auch stehe die CDU für einen »starken Staat zum Schutze unserer Heimat«. Wie weit die Bauarbeiten an den baden-württembergischen und bayerischen Grenzzäunen inzwischen vorangekommen sind, stand bei Redaktionsschluss nicht fest.

 

Keiner will mit ihnen Kaffee trinken, lieber laufen die Wähler davon

 

Die drei Merkel-Getreuen wissen und sehen, dass ihnen das Volk in Scharen davonläuft. Jede Umfrage ist eine neue Ohrfeige. Die Werte für die AfD klettern und klettern. Bei der »Keine Obergrenze«-Partei bröckelt es dagegen unaufhörlich.

 

Kauder, Laschet, Strobl, sie spielen in diesen Wochen und Monaten die Rollen von Egon Krenz, Erich Mielke und Günther Schabowski im Politbüro der SED nach. Wer wollte mit denen im Sommer 1989 noch Kaffee trinken? Kein Mensch.

 

Lieber lief das Volk weg, nach Ungarn. Heute läuft es Merkel und der CDU davon, Gabriel und seinen Sozialisten sowieso.

 

Beiden Volksparteien drohen bei den drei Landtagswahlen am 13. März empfindliche Verluste. Wundern müssen sie sich nicht, schließlich haben beide Parteien hart dafür gearbeitet.

Was bleibt, ist Trotz, sind Durchhalteparolen, ist Randalieren für Hilfsrocker. Wenn Merkel, die sich selbst in die Flüchtlingsfalle manövriert hat, fällt, sind sie alle drei erledigt. Politisch jedenfalls.

 

 

 

 

 

 

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