Wednesday, 1. June 2016
30.11.2015
 
 

Deutschland und der Islam: Eine Kampfansage an »das große Appeasement«

Markus Gärtner

Er schrieb für die Süddeutsche, die FAZ und den Focus, bevor er zu Cicero wechselte. Alexander Kissler ist vom Werdegang her ein Systemjournalist, ein Mainstream-Mann. Trotzdem hat er sich vom blanken, kritikfreien Willkommens-Mantra der Massenmedien abgekoppelt und sein viel beachtetes Buch Keine Toleranz den Intoleranten geschrieben. Es ist im Gütersloher Verlagshaus im August 2015 erschienen, wurde also geschrieben, bevor ARD, ZDF und die Zeitungen den Zustrom der Flüchtlinge nach Deutschland wie Angela Merkels Erziehungsministerium begleiteten und jegliche Kritik am Asylrausch in die Nazi-Ecke verdonnerten.

 

Kissler erklärt den Lesern in seinem Buch, »warum der Westen seine Werte verteidigen muss« anstatt sich in »vorauseilenden Unterwerfungsgesten« zu üben, nur um »weiter an der Illusion festhalten zu können vom friedlichen Nebeneinander von Freiheit und Freiheitsfeindschaft«.

 

Würden Kisslers Ausführungen im Vorwort des Buches bei einer Demonstration von PEGIDA geäußert, die Leitmedien hätten sie umgehend als »rechtspopulistisch« gebrandmarkt. Das sind sie aber nicht. Kissler bleibt derlei platte und haltlose Kritik erspart. Hoffentlich nicht nur, weil er den Stallgeruch jener etablierten News-Branche trägt, die platte Propaganda der realistischen und unvoreingenommenen Betrachtung vorzieht.

 

Kisslers Diagnose könnte aus der Zeit NACH den Anschlägen in Paris am 13. November stammen: »Dem Westen also und den Juden als dessen Exponenten ist der Krieg erklärt worden – nur von einer kleinen Minderheit der Muslime, aber in einem Tonfall der Rechtfertigung und der Anklage, der Brücken baut zum Mehrheitsislam.« Warum traut sich kaum jemand sonst im Mainstream, das so deutlich zu sagen? Stattdessen bekommen wir jeden Tag diesen Quatsch serviert, der radikale Islam habe mit dem Islam nichts zu tun.

 

Kissler hat sich laut seinem Vorwort als Autor mühsam und aufwändig fit für das Buchprojekt gemacht. Man sieht es am besten an den vielen Beispielen, mit denen er seine Thesen untermauert. Das Buch profitiert von einer Fülle aktueller Bezüge und Anschauungsmaterial.

 

Während die Terrorbrigaden des IS kulturelle und religiöse Pfeiler des Abendlandes wie Rom, Athen und Jerusalem ins Visier nehmen, fallen Politik, Medien und Kirchen laut Kissler durch »pure Halt- und Haltungslosigkeit« auf: »Aus Angst wie aus Bequemlichkeit regiert in Ansehung des militanten Islam das große Appeasement«, schreibt er. Ja, es ist Angst, die ihn umtreibt, besonders beim Blick nach vorn:

»Ich frage mich, wie lange ich hier auf den Straßen von Berlin mich noch frei und sicher werde fühlen können, ohne in jedem abweisenden Gesicht einen Attentäter in spe zu sehen und mich nicht aus dem Haus zu trauen.«

Dass der Westen sich weitgehend selbst in diese Richtung bewegt, hat nicht nur mit dem Messer der Terroristen an dessen Hals zu tun, sondern auch mit der Schere, die viele von uns im Kopf haben.

 

Das ist der Grund, warum der Autor ein ganzes seiner zwölf Kapitel der Beschreibung widmet »Wie der Westen sich abschafft, die Freiheit zensiert und dabei trotzdem schrecklich guter Laune ist«. Das ganze Buch ist ein großes Staunen darüber, wie viel Toleranz unsere Zivilisation ihren erklärten Feinden entgegenbringt.

 

Eines der stärksten und einprägsamsten Bilder, die Kissler in dem Buch nutzt, stammt von dem Comic-Zeichner Ralf König, der eine Pariser Modenschau mit drei vollverschleierten Wesen nachgestellt hat. In dem Bild sieht man, wie sich drei vollverschleierte Wesen in je einem schwarzen, dunkelgrauen und signalblauen Gewand über einen roten Steg bewegen. Darunter heißt es: »In der kommenden Modesaison präsentieren sich Meinungsvielfalt, Pressefreiheit und Sinn für Satire in vorbildlich tolerantem Outfit.«

 

Das Bild illustriert, so Kissler, wie der Westen sich in falsch verstandener Toleranz zu einem Leichenredner in eigener Sache macht: »Toleranz ist dann selbst ein Schleier, der verbirgt und verrät, wofür einzutreten ihm aufgetragen war, als seine Anwälte noch Locke und Voltaire hießen: die Freiheit der abweichenden Meinung und des anderen Bekenntnisses, nicht deren Alleinherrschaft.«

 

Vom Karlsruher Kopftuch-Urteil über die Rolle der Frau in der Gesellschaft – wo sich die Unvereinbarkeit von Islam und christlich geprägtem Abendland am deutlichsten offenbart - bis hin zu den Pariser Anschlägen, die Kissler aus zeitlichen Gründen nicht mehr in seinem Buch berücksichtigen konnte, spannt er einen langen Bogen vielsagender Ereignisse und Beispiele. Sie bringen seine Forderung »Keine Toleranz den Intoleranten« insgesamt gut lesbar, anregend und in wohltuender Deutlichkeit auf den Punkt.

 

 


Pechschwarze Scharia statt »buntem« Multi-Kulti

Mit Mekka Deutschland durchbricht Udo Ulfkotte dieses Kartell des Schweigens, Wegschauens und Wegduckens. Gewohnt faktenreich und sauber belegt fügt Ulfkotte eine Vielzahl von Einzelbildern zusammen, die einen schockierenden Gesamtbefund ergeben: Europa wird zum Morgenland, in dem die Europäer bald nichts mehr zu sagen, sondern nur noch zu zahlen haben…

Mehr…


Warum Political Correctness der falsche Weg ist!

Wir verschließen in unseren Analysen und Kommentaren den Blick vor der Tatsache, dass die brutalsten Terrorangriffe und immer mehr antisemitisch motivierte Straftaten von Muslimen begangen werden. Wir lassen uns diktieren, wie die Berichterstattung darüber aussehen darf…

Mehr…

.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Sabatina James: Soll Deutschland ein islamischer Staat werden?

Redaktion

Scharfe Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik hat die pakistanisch-österreichische Buchautorin und Menschenrechtlerin Sabatina James (33) geübt. Sie warnte in einem Interview mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung« vor den Folgen einer ungeregelten islamischen Einwanderung: »Wir müssen uns zwei Fragen stellen. Sollen in Deutschland die  mehr …

Islamkunde: Mohamed als Adolf Hitler des Orients?

Udo Ulfkotte

In einer neuen Biografie wird Mohamed nicht nur mit Adolf Hitler verglichen. Vom Islam-Erfinder Mohamed angeordnete ethnische Säuberungen werden in dem neuen Bestseller ebenso penibel aufgelistet wie die schweren psychischen Störungen eines Kinderschänders, dessen Gewaltexzesse längst schon kein ethnischer Deutscher mit Rücksicht auf die Anhänger  mehr …

Die Angst vor der Wahrheit: Der IS ist ein Kind der USA

Peter Orzechowski

Mit den Terror-Anschlägen von Paris und den Bombendrohungen von Hannover hat der Islamische Staat (IS) bewiesen, dass er seinen Krieg auch auf Europa ausweiten will. Die Öffentlichkeit ist entsetzt, die Mainstream-Medien schüren unsere Ängste – und kaum einer wagt noch zu sagen, dass der IS ein Produkt der USA ist. Aber dafür gibt es immer mehr  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Platzmachen für Flüchtlinge: Die Wut wächst auch vor den Ausgabestellen der Tafeln

Torben Grombery

Die selbsternannten Eliten und ihre willfährigen Helfer in den Mainstream-Medien haben Autoren wie Udo Ulfkotte in der Vergangenheit stets bekämpft, verunglimpft und ausgegrenzt, wenn diese vor künftigen Verteilungskämpfen bei gleichbleibender Politik gemahnt und gewarnt haben. Jetzt berichtet sogar der linkslastige Tagesspiegel von einem  mehr …

Quatsch statt Qualität: Der Niedergang der Mainstream-Medien hält an

Markus Gärtner

Das Vertrauen in die Massenmedien erreicht immer neue Tiefpunkte. Wer aufmerksam gedruckte Nachrichten liest, ist kaum überrascht. Denn wir können uns nicht auf die Berichte, die uns serviert werden, verlassen. Das jüngste Beispiel liefern zwei führende US-Zeitungen.  mehr …

Bunte Republik: Fast jeder siebte syrische »Flüchtling« ist IS-Unterstützer

Udo Ulfkotte

Die deutsche Bundesregierung hat angeblich keine Hinweise darauf, dass es unter den vielen syrischen »Flüchtlingen« jede Menge Terrorunterstützer gibt. Wir sollen syrische »Flüchtlinge« schließlich nicht mit Terror in Verbindung bringen. Das ist beim Blick in die Realität jedoch an Boshaftigkeit kaum zu überbieten.  mehr …

Schweden: Der Krieg in unseren Städten

Udo Ulfkotte

Schweden galt lange Zeit als Vorzeigeprojekt für die »gelungene Integration« von Muslimen. Jetzt hat man die Grenzen geschlossen, weil wegen der Migranten in immer mehr Städten bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen.  mehr …

Werbung

Und sie hatten sie doch!

Der große Gesundheits-KONZ

Verblüffende Heilungen durch UrMedizin

Nachdem er 1965 dem Krankenhaus entfloh und selbst sein schweres Krebsleiden heilte, studierte Franz Konz über drei Jahrzehnte lang in den europäischen und amerikanischen Universitätsbibliotheken Schulmedizin und Naturheilkunde. Er kam dabei zu dem Urteil, dass es sich bei der Krankheits-Schulmedizin um nichts anderes als ein im Laufe der Jahrhunderte geschickt aufgebautes Schwindelsystem handelt.

mehr ...

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Spendenaktion

Umvolkung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Vom Gelde

Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn

Dieses vor beinahe 100 Jahren geschriebene Buch vermittelt Insiderkenntnisse eines Berliner Bankiers über Geld und dessen Auswirkungen auf das Wohlergehen der Menschen. Der Bankdirektor war ein Mahner gegen die damaligen Bankenkonzentrationen und fürchtete eine Finanzkrise, wie sie während der Weltwirtschaftskrise und dem Börsenkrach im Oktober 1929 bittere Wahrheit wurde. Es waren ähnlich unruhige Zeiten, wie wir sie heute erleben.

mehr ...

Kelly Kettle Base Camp Set Edelstahl

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.