Monday, 30. May 2016
20.08.2014
 
 

Die nächste Bombe: Sparer müssen mit permanentem Solidaritäts-Zuschlag für die Finanzkrise rechnen

Markus Gärtner

Ein brisantes Wirtschafts-Konzept, das dem Westen jahrelanges Dümpelwachstum und schwache Arbeitsmärkte vorhersagt, registriert überraschend starken Zulauf. Es ist die These von der »säkularen Stagnation«. Der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers hat sie erstmals nach der Großen Depression wieder aufs Tablett gehievt. Die Prognose schwört Europa und die USA auf jahrelanges, wenn nicht permanentes wirtschaftliches Siechtum ein, mit Depression an den Arbeitsmärkten und wirkungsloser Geldpolitik. In diesem Szenario würden nur noch dauerhafte, gigantische Stimulus-Programme der Regierungen helfen.

 

Doch die haben dafür weder das Geld, noch die Durchsetzungskraft. In weiten Teilen Europas herrscht Austerität. Die Maastricht-Bestimmungen und das aktuelle Spardiktat in der Euro-Zone lassen eine solch radikale Kehrtwende derzeit nicht zu. Damit bleiben zwei verheerende Optionen, die beide in ein Desaster führen würden: Entweder wirft Europa seine Austerität in den Mülleimer der Geschichte, heizt mit massivem Dauer-Stimulus die Wirtschaft an und riskiert eskalierende Schulden, um eine ungewisse Wette auf eine stetige konjunkturelle Erholung einzugehen. Geht die Wette nicht auf, kommt das Ende mit Schrecken in einem alles verschlingenden weiteren Finanz-GAU.

 

Oder, die zweite Möglichkeit: Die Austerität wird fortgeführt, das Wachstum bleibt aus, eine vernichtende Abwärts-Spirale bei den Preisen dezimiert Investitionen, zerstört Jobs und würgt die zerbrechliche Konjunktur vollends ab. Angstsparen würde regieren, die Arbeitsmärkte könnten in Weimarer Zustände verfallen und die Notenbanken würden ihre Repression mit zerstörerischen Minizinsen eskalieren.

 

Wie das genau aussehen würde, beschreibt ein brisantes Papier, das die Ökonomen Gauti Eggertsson von der Brown University in Providence und Neil Mehrotra von der Columbia University im Juli publizierten. Das Papier liest sich wie ein Sprengsatz für die EU. Die zentrale These der beiden Autoren:

»Ein permanenter wirtschaftlicher Einbruch ist möglich, ohne Chance für den Arbeitsmarkt auf eine Erholung.«

Der Abbau extremer Schulden führt in diesem Szenario zu hohen Barbeständen und Ersparnissen, die permanent negative Zinsen nach sich ziehen. Stimmt diese These von der säkularen Stagnation, dann droht den Menschen eine Verschärfung von der derzeitigen Teil-Enteignung durch Minizinsen hin zu einer neuen Eskalationsstufe mit negativen Strafzinsen. Diese würden wirken wie eine permanente Solidaritäts-Abgabe für die Finanzkrise, die wir nie abgeschüttelt haben. Den Rest kann man sich denken: Unruhen, Repression, Bürgerkrieg, ökonomisches Mittelalter.

 

Die These von der säkularen Stagnation wurde in den vergangenen Tagen gleich von drei prominenten Ökonomen gestützt. Behalten sie Recht, droht eine wirtschaftliche Eiszeit. Vor zwei Wochen stieg der einflussreiche zweite Mann der US-Notenbank, Stanley Fischer, in die Debatte ein. Bei einem Vortrag in Schweden gab er folgende Einschätzung kund: Nachlassende Produktivitäts-Zuwächse, eine abnehmende Erwerbstätigen-Rate sowie einige andere Faktoren haben der US-Wirtschaft große Narben zugefügt, die über längere Zeit Wachstum verhindern werden. Fischer bezeichnete die Erholung der Weltwirtschaft und der US-Konjunktur als »enttäuschend« und bot als Begründung »eine länger anhaltende Verschiebung in der Weltwirtschaft« an.

 

Was gemeint ist, liegt auf der Hand. Es sind die beiden tektonischen Verschiebungen, die Europa und den USA zunehmend Kopfzerbrechen bereiten: Langsames Wachstum auf der einen Seite sowie die schnell zunehmende Konkurrenz der großen Schwellenländer China, Indien und Brasilien, die zwar im Augenblick selbst eine Wachstumsdelle erleben, aber dank rasender Urbanisierung und einer explosionsartig wachsenden Mittelschicht nichts von ihrem Potenzial eingebüßt haben.

 

Der zweite Einwurf, der die These vom langen Siechtum für den Westen stützt, kam von Princeton-Professor Ashoka Mody, der als Bailout-Experte des IWF bekannt wurde und beim Think Tank Bruegel in Brüssel als Fellow tätig ist. Mody wirft führenden Politikern vor, sich an überholte Wachstumsmodelle aus der Zeit vor der Finanzkrise zu klammern. Aus diesem Grund werden Mody zufolge serienweise schwere politische Fehler begangen. Wachsender internationaler Wettbewerb, langsameres Wachstum und niedrige Teuerungsraten bleiben uns für lange Zeit erhalten, so Mody.

 

Daher seine Warnung: »Das Unvermögen, diese fundamentale Verlangsamung zu erkennen, verstärkt die Erwartung, dass die alten Denkmodelle bei der Erholung helfen.« Doch das ist laut Mody ein schlimmer Fehler, weil »dieser Denkansatz nur neue Verwerfungen erzeugt.« Im Klartext: Wer nicht radikal umdenkt und sich auf eine Wirtschaft einstellt, die nur noch im ersten Gang auf der Standspur dahinschleicht, provoziert neue Krisen.

 

In diese Kerbe hieb jetzt auch der ehemalige Gouverneur der Bank of England, Mervyn King. Der Westen, so King, müsse sich auf wachsende Schuldenberge einstellen, für die die Geldpolitik der Zentralbanken nicht die Antwort sei. »Wir entdecken gerade, dass der Grund für die langsame Erholung der Weltwirtschaft der ist, dass die Geldpolitik keine Antwort hat.«

 

Das ist ein Eingeständnis, das auch bei Stanley Fischer zwischen den Zeilen durchklang: In den Zentralbanken selbst wächst der Zweifel, wie viel sie überhaupt zu einer Erholung beisteuern können. Und das zu einer Zeit, in der Regierungen von Berlin über Paris und London bis nach Washington nur über furchtbar geringen Spielraum verfügen, um mit massiven Ausgabensteigerungen die Wirtschaft anzukurbeln.

 

Die jüngsten Äußerungen kommen zu einer Zeit, in der die Kreditwächter bei Moody´s offen warnen, dass vergreisende Gesellschaften das Heer der Erwerbstätigen schrumpfen lassen und das Wachstum bremsen. »Es gibt die weit verbreitete Sorge, wie lange dieses wirtschaftliche Siechtum anhält«, erklärt Eggertsson, »die Leute beginnen an die Möglichkeit zu denken, dass wir damit noch eine ganze Weile leben müssen.« Stanley Fischer hat den Begriff der »säkularen Stagnation« zwar vermieden.

 

Doch der Präsident der Fed-Zweigstelle in Minneapolis, Narayana Kocherlakota plant für den November bereits ein Symposium, das sich genau mit diesem Begriff und seinen möglichen Folgen beschäftigt. Aufmerksame Beobachter sind alarmiert. »Aus den jüngsten Äußerungen spricht eine Sorge, die wir so bisher noch nicht gehört haben«, bemerkt Nicholas Colas, der Chefstratege beim Brokerhaus ConvergEx in New York.

 

Behält diese Denkschule Recht, dann dürften die Notenbanken von Washington über London bis nach Toyko so schnell nicht den Fuß vom Gaspedal nehmen. Genau diese Botschaft wird von der mit Spannung erwarteten Rede der US-Notenbankchefin Janet Yellen am Freitag im amerikanischen Jackson Hole erwartet. Yellen, so legen es auch die Börsenkurse nahe, wird den Fuß nicht so schnell vom Gaspedal nehmen wie bislang erwartet, weil die Wirtschaft, vor allem der Arbeitsmarkt, einfach zu schwach ist.

 

Für die Börsen mag dies eine gute Nachricht sein. Sparern droht jedoch fortgesetzte Enteignung. Erwerbstätigen drohen stagnierende Löhne. Kontoinhabern droht die von Eggertsson angedeutete Solidaritätsabgabe. Im Klartext: Unsere Jobs sind bedroht, der Wohlstand geht flöten, aber die Abgaben steigen. Dass uns »Experten« unter diesen Umständen eine Erholung für die nächsten Quartale in Aussicht stellen, ist rätselhaft und unverantwortlich.

 

 

 

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Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel

27.08.2014 | 11:55

Detger

"Und wenn die Not am größten ist , sind die Menschen am ehesten für Veränderungen bereit" O-Ton der Schwarzgeld nicht versteuern will der "Ehrenwerte Finanzminister Herr Schäuble" .....murmel..... Ehrenwerte Mitglieder...... waren das nicht die der Mafia?


22.08.2014 | 21:51

GLADIO

http://www.wissensmanufaktur.net/aufsaetze >>> gegen s. g. Alternativlosigkeit und die ewige Predigt, die ich schon nicht mehr hören, lesen oder sonstwas kann, zu dem Schaden anrichtenden Finanzsystem >>> hier mal reinsehen, und dann nochmal versuchen mit Artikel schreiben MARKUS GÄRTNER >>> Beliebte Themen: Bedingungsloses Grundeinkommen Bildungssystem Bundestag Brot und Spiele City of London Danistakratie Demokratischer Kapitalismus Einheitspartei ESM Exportweltmeister...

http://www.wissensmanufaktur.net/aufsaetze >>> gegen s. g. Alternativlosigkeit und die ewige Predigt, die ich schon nicht mehr hören, lesen oder sonstwas kann, zu dem Schaden anrichtenden Finanzsystem >>> hier mal reinsehen, und dann nochmal versuchen mit Artikel schreiben MARKUS GÄRTNER >>> Beliebte Themen: Bedingungsloses Grundeinkommen Bildungssystem Bundestag Brot und Spiele City of London Danistakratie Demokratischer Kapitalismus Einheitspartei ESM Exportweltmeister Fließendes Geld Freiheit Geschichte Giralgeldschöpfung Kanada Kapitalvernichtende Lebensversicherung Krim-Völkerrecht Matrix Syndrom Migration Montagsdemo Rechts oder links? Plan B Steuerzahler Staat Staatsentschuldung Steuerboykott Freihandeslabkommen Verschwörungstheorie Wahlen Währungs-Countdown Wechselkurs Widerstandsrecht Wirtschaftswachstum Wissen kompakt Wissensforum Zwangshypothek


22.08.2014 | 15:11

caesar4441

Leider verbreitet nun auch Kopp den von bezahlten "Experten" verbreiteten Unsinn. Diese "Experten" sollen in erster Linie die unbegrenzte Geldschöpfung der Bankster für das Weiterspielen im lustigen Spielkasino als Rettung der Welt anpreisen. Tatsächlich kann bei Wetten kein Wert erzeugt werden ,wie jeder weiß,wechselt das Geld nur die Hände.Deshalb ist es auch völlig aussichtslos durch Gelddrucken die reale Wirtschaft anzukurbeln.Was inzwischen auch...

Leider verbreitet nun auch Kopp den von bezahlten "Experten" verbreiteten Unsinn. Diese "Experten" sollen in erster Linie die unbegrenzte Geldschöpfung der Bankster für das Weiterspielen im lustigen Spielkasino als Rettung der Welt anpreisen. Tatsächlich kann bei Wetten kein Wert erzeugt werden ,wie jeder weiß,wechselt das Geld nur die Hände.Deshalb ist es auch völlig aussichtslos durch Gelddrucken die reale Wirtschaft anzukurbeln.Was inzwischen auch hinlänglich bewiesen ist. Daß wir keine Inflation hätten ist derartig blanker Unsinn,daß sich jeder Kommentar erübrigt.Es genügt zum Bäcker zu gehen: Vor Euro 1kg Brot 3,40 Mark,heute 3,40 Euro.Das sind ca. 7%/a.!1(Nicht 0,7%.)


22.08.2014 | 07:03

Walter

Zu Austro
Nur eine kleine Berichtigung: Beamte erhalten 71% von ihrem letzten Gehalt. Wenn schon etwas einstellen, dann bitte vorher recherchieren. Nur so trägt man zur Wahrheit bei.


21.08.2014 | 13:57

leser

@ austro, Nein, gerade die Vernichtung des Mittelstandes kann einem nicht wirklich entgehen. Ich vermute jetzt einfach einmal, dass Sie aus dem Mittelstand kommen und deshalb unter besonderen Existenzängsten für sich und Ihre Firma zu leiden haben. Vielleicht sollten Sie meinen Kommentar in der Gesamtheit betrachten, dann fällt Ihnen evtl. auf, dass ich darin explizit auf den Mittelstand hinwies. Die Aufgabe eines sozialen Staates besteht ja auch darin seinem Volk Arbeit als...

@ austro, Nein, gerade die Vernichtung des Mittelstandes kann einem nicht wirklich entgehen. Ich vermute jetzt einfach einmal, dass Sie aus dem Mittelstand kommen und deshalb unter besonderen Existenzängsten für sich und Ihre Firma zu leiden haben. Vielleicht sollten Sie meinen Kommentar in der Gesamtheit betrachten, dann fällt Ihnen evtl. auf, dass ich darin explizit auf den Mittelstand hinwies. Die Aufgabe eines sozialen Staates besteht ja auch darin seinem Volk Arbeit als Lebens-Perspektive zu garantieren. Natürlich meine ich dabei keine Minijobs, Werkverträge oder ähnliche Beschäftigungen, sondern Arbeit muß (und kann auch!) so bezahlt werden, dass die Menschen davon vernünftig leben können. Das Arbeiter mit einem extrem niedrigen Einkommen keine Steurn zahlen finde ich gerecht und vernünftig, Sie nicht? Daran ändert eben auch die Tatsache welche Sie benennen "...da eine grosse Mehrheit der Bevölkerung bereits Jobs hat, wo man keine Steuern mehr zahlen muss! In Österreich und in Deutschland!!.." nichts. Genaugenommen müßte der Staat mit einer eigenen Staatsbank überhaupt keine Steuern erheben. Schauen wir uns die Medien des Staates an dann fällt einem der Spruch, "halt du sie dumm, ich halt sie arm" ein. Steuern sind so gesehen also DAS Mittel um die Masse arm zu halten und damit das System der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu garantieren. Generell kann ich Ihren Ergänzungen aber zustimmen. Wird der Kurs nicht verändert, dann stirbt der Mittelstand aus und die Schere zwischen Arm und Reich wird noch größer werden.


20.08.2014 | 18:29

Ben Springfield

Mervyn King mag recht haben. Er vergisst aber, dass bei wachsenden Schuldenbergen auch das Vermögen der Oligarchen mitwächst. Und damit lässt sich das ganze Problem lösen: Zahlt den Oligarchen nicht die illegitim erworbenen Schulden zurück. Dann brauchen wir kein überflüssiges Wachstum mehr und können das gemeinsam Erwirtschaftete gerecht auf alle verteilen!

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