Sunday, 25. September 2016
16.03.2015
 
 

Mit diesem Rezept wird die Republik bald brennen

Markus Gärtner

Die sauber geordnete Wohlfühl-Republik hat sich am Wochenende wieder von ihrer »besten« Seite gezeigt. Marschieren Linksextremisten auf, dienen sie einer guten Sache, auch wenn es zur Gewaltanwendung kommt. Organisieren sich Menschen im rechten Spektrum, sind sie stets gefährliche Braunhemden, auch wenn sie keine Gewalt anwenden. Ihre Demonstrationsrechte werden eingeschränkt. Denn gegen linke Gewalt werden friedliche Demonstrationen kaum geschützt.

 

Das war am Samstag LIVE in Wuppertal zu erleben. Der Marsch des islamkritischen lokalen PEGIDA-Ablegers musste abgebrochen werden. Die Polizei konnte angeblich nicht genügend Kräfte für den Schutz des Umzugs aufbieten. Unter die friedlichen PEGIDA-Anhänger mischten sich – obwohl die Polizei von PEGIDA vorgewarnt war – Hooligans und bewarfen Polizisten mit Flaschen und Böllern.

Ein unangemeldeter Antifa-Aufmarsch wurde außerdem von der Polizei bis auf Wurfweite an die PEGIDA-Kundgebung herangelassen.

 

Abrakadabra: Hier war das Szenario, mit dem der unerwünschte und zähneknirschend erlaubte PEGIDA-Auftritt dann doch kurz nach Beginn noch verhindert werden konnte. Die Stimmung war gefährlich aufgeheizt, nachdem sich neben PEGIDA auch Salafisten, Hooligans und linke Autonome zur selben Zeit in derselben Stadt zu Demonstrationen angemeldet hatten.

 

Zuvor hatte der Wuppertaler Oberbürgermeister – selbst nach Ansicht der Polizeigewerkschaft – in unverantwortlicher Weise öffentlich zur Teilnahme an den Gegendemonstrationen aufgerufen. Das Mainstream-Blatt taz hatte am Freitag mit der Schlagzeile »Morgen wird Wuppertal brennen« dazu beigetragen, die Stimmung in der Stadt aufzuheizen.

 

Eine so brisante Mischung von fünf Kundgebungen und Gegendemonstrationen gleichzeitig – und am selben Ort –, das hat es in Deutschland bisher nicht gegeben. Im Nachhinein fragt man sich, ob das absehbare Ende gewollt war, um die unliebsamen Islamkritiker durch den Abbruch ihrer Demonstration weiter zu schwächen.

 

PEGIDA NRW hatte nach eigenen Angaben die Polizei in vorgeschalteten Gesprächen gebeten, die Hooligans von ihrer Kundgebung fernzuhalten. Trotzdem agierten die Extremen ungehindert. Das Muster – wenn ́s links ist, ist es okay, wenn ́s rechts passiert, sind es automatisch Nazis – wiederholt sich in diesen Wochen in atemberaubender Weise.

 

Dass die Hamburger AfD während des Wahlkampfs für die Bürgerschaftswahl immer wieder von Linksextremisten attackiert wurde – von Farbanschlägen auf Wohnungen von AfD-Kandidaten bis hin zu zahlreichen zerstörten Wahlplakaten –, das störte bei Behörden, Berliner Kartellparteien und in den Leitmedien kaum jemanden.

 

Linke, die öffentliche AfD-Veranstaltungen störten, wurden von der Zeit als »unliebsame Besucher« verharmlost. Der AfD wurde nach der Wahl »Selbstmitleid« attestiert.

 

Doch nachdem Rechtsextremisten vor dem Haus von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau aufmarschierten, ging ein Aufschrei durch den Blätterwald der Mainstream-Medien. Die tonangebenden Publikationen überschlugen sich: Rechtsextremisten versuchten, »mit zunehmender Dreistigkeit, in die Privatsphäre von Politikern vorzudringen«.


Auch als vor wenigen Tagen der ehrenamtliche Bürgermeister  des Ortes Tröglitz in Sachsen-Anhalt zurücktrat, weil Rechtsextremisten vor seinem Wohnhaus demonstrieren wollten, ging ein Aufschrei durch die Mainstream-Republik. Der Vorfall schaffte es mühelos in die Top-Sendungen des zwangsfinanzierten Fernsehens.

 

Aber nicht genug, dass sich inzwischen die »richtige«, weil linke, Gewalt durchsetzt und das Demonstrationsrecht von Bürgern aushöhlt. Wenn man auf der »falschen Seite« des Spektrums Politik betreibt, wird die Meinungsfreiheit zu einer regelrechten Mutprobe.

 

Die großen Massenmedien haben keine Kenntnis vom Hilferuf der schleswig-holsteinischen AfD in ihrem offenen Brief an den Ministerpräsidenten, den Landtagspräsidenten, den Innenminister, den Kieler OB sowie an die Fraktionsvorsitzenden im Kieler Landtag genommen. Die Partei bittet darin um Hilfe, dass sie beim anstehenden Landesparteitag am 21. März ihre Versammlung ungestört und ungehindert abhalten kann. Doch danach sieht es nicht aus.

 

Der Hintergrund der von Mainstream-Medien ignorierten Aktion: Die Antifa Kiel hat auf ihrer Webseite aufgerufen, den Landesparteitag der AfD zu »stören« und zu »blockieren«.


Damit ist die Lage ganz klar: Wird der AfD-Parteitag geschützt, beweist es wieder einmal, wie linker Extremismus demokratisch elementar wichtige Vorgänge in diesem Land bedroht. Wird die Veranstaltung nicht geschützt, beweist das, wie blind die links-grün geprägte Republik auf ihrem Lieblingsauge ist.

 

Deutliche »Erfolge« können die Extremisten am linken Rand bereits für sich verbuchen. Flankiert von Attacken aus den Kartellparteien – und unterstützt von terroristischen Anschlagsplänen – wurde PEGIDA um die Jahreswende vorerst der Wind aus den Segeln genommen.

 

Der Frankfurter PEGIDA-Ableger strich jetzt sogar – nur sechs Wochen nach dem Start – ganz die Segel.

»Leider können wir es nicht mehr mit unserem Gewissen vereinbaren und die Verantwortung dafür übernehmen, in Frankfurt am Main spazieren zu gehen. Bevor jemand richtig schwer verletzt wird oder sogar stirbt wegen der Angriffe linker Chaoten, ziehen wir uns bis auf Weiteres aus FFM zurück.«

Vorausgegangen waren schwere Ausschreitungen am Montag voriger Woche in der Frankfurter Innenstadt, als die Behörden zum wiederholten Male in direkter Nachbarschaft Anhänger der PEGIDA und Linksextreme demonstrieren ließen.

 

 

 

 

Mindestens 300 linke Demonstranten tobten dort. Einige von ihnen warfen Flaschen, Steine, sogar Fahrräder. Eine »FRAGIDA«-Teilnehmerin wurde von einem Pflasterstein am Kopf getroffen und schwer verletzt.

 

Stadtkämmerer Uwe Becker von der CDU kritisierte zwar den »linksextremen Mob«. Doch der darf bisher fröhlich wüten, und zwar so ausgiebig und in räumlicher Nähe zu FRAGIDA-Anhängern, dass diese ihr verbrieftes Recht zur Demonstration wegen der damit verbundenen Gefahren nicht mehr ausüben können.

 

Was für eine Republik ist das geworden? Friedlich demonstrierende Bürger werden dem linken Mob ausgeliefert und ihre Grundrechte ausgehöhlt. Beteiligt an diesem Anschlag auf demokratische Rechte sind Behörden, politisch korrekte Bürgermeister, mediale Brandstifter im Mainstream, Kirchenadel (der die Lichter ausmacht) sowie der geduldete Antifa-Mob.

 

Dieser Cocktail reicht, um die Republik völlig zugrunde zu richten.

 

 

 

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Leser-Kommentare (72) zu diesem Artikel

24.05.2015 | 10:31

Ulla Faß

Es ist entsetzlich, wer hier meint, er müsste seinen Senf dazugeben. LERNT ERST EINMAL RECHTSCHREIBEN!!!


20.05.2015 | 11:45

Franz Schwarz

Der Herr Weissmüller hat Recht, in meinem kürzlich gemachten Ungarnurlaub mußte ich ein Gespräch von Einheimischen mitanhören, über die "dummen Deutschen" Da brauchte ich echt Humor! MfG


25.04.2015 | 09:43

stroot

das einzige was wir tuen können wäre ein Generalstreik ohne Gewalt mit der auf Forderung das dir Regierung ab treten muss wen es zum Bürgerkrieg kommen sollte haben sie ihr ziel erreicht dann können sie so viele Menschen töten wie sie wollen und den Rest versklaven das sind ihre ziele des wegen auch die viele unmenschliche Gesätze Zuwandrer und was sonst noch alles es soll Wut und hass anstacheln und zur Gewalt führen wir sollten auf hören Neid und rücksichtlosichkeit unseren...

das einzige was wir tuen können wäre ein Generalstreik ohne Gewalt mit der auf Forderung das dir Regierung ab treten muss wen es zum Bürgerkrieg kommen sollte haben sie ihr ziel erreicht dann können sie so viele Menschen töten wie sie wollen und den Rest versklaven das sind ihre ziele des wegen auch die viele unmenschliche Gesätze Zuwandrer und was sonst noch alles es soll Wut und hass anstacheln und zur Gewalt führen wir sollten auf hören Neid und rücksichtlosichkeit unseren mit Bürger entgegen zu bringen sondern anfangen uns gegen seitlich zu helfen das ja hier schon lange nicht mehr gemacht Wirt nur gemeinsam können wir was erreichen auf hören nur an sich selbst zu denken und anfangen sich selbst zu lieben und die leibe weiter geben an die Menschen die liebe ist die stärkste macht auf erden das sollten wir nicht vergessen


19.04.2015 | 19:17

Hili

Warum kann die Politik nicht eine Friedensdemo an einem Tag und andere an anderen Tagen einrichten??? Ist das so schwer??? Die Woche hat doch 7 Tage!!! Und dann kommt sich niemand mehr ins Gehege!!! Oder will man absichtlich das Demontrationsrecht von friedlichen Bürgern aushebeln??? Dann benötigt man doch auch nicht soviel Polizei!!! So kann man doch leicht feststellen, wer friedlich seine Meinung kundtut und wer Randale selbst will. ,!! Oder ist gar die Politik auf Randale...

Warum kann die Politik nicht eine Friedensdemo an einem Tag und andere an anderen Tagen einrichten??? Ist das so schwer??? Die Woche hat doch 7 Tage!!! Und dann kommt sich niemand mehr ins Gehege!!! Oder will man absichtlich das Demontrationsrecht von friedlichen Bürgern aushebeln??? Dann benötigt man doch auch nicht soviel Polizei!!! So kann man doch leicht feststellen, wer friedlich seine Meinung kundtut und wer Randale selbst will. ,!! Oder ist gar die Politik auf Randale aus??? Das frage ich mich schon eine ganze Weile!!!


25.03.2015 | 07:36

Rudolf Weissmuller

Die die es bei diesem Zenario im Entefeckt dann wirklich trifft , in der Verlängerung gesehen , sind die CDU /CSU Wähler . Aber die Meisten merken das garnicht weil sie nie irgentwas merken . Sonst wäre Deutschland nicht da wo es jetzt ist . Ich bin mir sicher man hätte sich vielem Verweigern können , wenn einem Fressen , Saufen und Fußball nicht wichtiger wären . Ein Mango der Demokratie das man Leute wählen lässt die quasi keine Ahnung haben . Und wiso erlaubt Politikern s t...

Die die es bei diesem Zenario im Entefeckt dann wirklich trifft , in der Verlängerung gesehen , sind die CDU /CSU Wähler . Aber die Meisten merken das garnicht weil sie nie irgentwas merken . Sonst wäre Deutschland nicht da wo es jetzt ist . Ich bin mir sicher man hätte sich vielem Verweigern können , wenn einem Fressen , Saufen und Fußball nicht wichtiger wären . Ein Mango der Demokratie das man Leute wählen lässt die quasi keine Ahnung haben . Und wiso erlaubt Politikern s t r a f l o s zu lügen . Ich muß ihnen ehrlich sagen mich amüsiert das was zur Zeit in Europa läuft . Ich habe schon gedacht ich würde daß nie erleben die Niedrigkeit und Hilflosigkeit des Menschen gegen seinen eigenen Verstand .


20.03.2015 | 10:10

Peter

@ Wurzel Es würde mich nicht wundern, wenn auch die Anti-Fa und ähnliche Radikale ihre Seele dem Satan (den 300 Familien) verkauft haben. (Man schaue sich nur an, wie die gekleidet sind!) Was Islamisierung und Asylflutung betrifft stehen die Linksradikalen schießlich auf der Seite der globalen Weltelite und deren Neuen Weltordnung. Der Zirkus, den sie in Frankfurt veranstaltet haben, bewirkt gar nichts, es ist nur Täuschung, dass sie sich für die Interessen der kleinen Leute...

@ Wurzel Es würde mich nicht wundern, wenn auch die Anti-Fa und ähnliche Radikale ihre Seele dem Satan (den 300 Familien) verkauft haben. (Man schaue sich nur an, wie die gekleidet sind!) Was Islamisierung und Asylflutung betrifft stehen die Linksradikalen schießlich auf der Seite der globalen Weltelite und deren Neuen Weltordnung. Der Zirkus, den sie in Frankfurt veranstaltet haben, bewirkt gar nichts, es ist nur Täuschung, dass sie sich für die Interessen der kleinen Leute einsetzen.

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