Samstag, 10. Dezember 2016
09.12.2014
 
 

PEGIDA-Dresche: Neuer Tiefpunkt in der Mainstream-»Berichterstattung«

Markus Gärtner

Selten hat sich die Mainstream-Presse so blamiert wie am Montagabend. Die nunmehr achte Kundgebung der »Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes« (Pegida), an der diesmal 10 000 Demonstranten teilnahmen, wurde in demagogischer und kaum zu überbietender uniformer »Berichterstattung« als Aufmarsch fremdenfeindlicher, hasserfüllter Hinterwäldler dargestellt, die von mutigen, aufgeklärten und als »breites Bündnis« auftretenden Vernunftmenschen mit enormer Zivilcourage zum Glück in Schach gehalten wurden.

 

Von der FAZ über Focus bis hin zum Tagesspiegel stützten sich die aufgeklärten »Qualitätsjournalisten« dabei im Wesentlichen auf denselben Text der Nachrichtenagentur dpa, mit dem Hinweis, es handle sich bei Pegida um ein fremdenfeindliches und nationalistisches »sogenanntes Bündnis«, das eine »Verschärfung des Asylrechts« fordert.

 

Mehr war – wie in den äußerst seltenen »Berichten« in der Mainstream-Presse bisher – nicht über Pegida zu erfahren.

 

Keine Statements von Menschen, die an der Demo teilnahmen, keine Personenbeschreibungen, nichts über mögliche Beweggründe für die Teilnahme und ähnliche Details, die Leser gerne erfahren würden und Journalisten sonst üblicherweise erfragen.

 

Dafür gab es viel mehr Information über die Gegendemonstration, an der sich christliche Kirchen, das Islamische Zentrum, die Jüdische Gemeinde, der Ausländerrat, das Bündnis »Dresden Nazifrei« sowie die Studierendenschaften und die Technische Universität beteiligten.

 

Alles in allem: Der quasi-braune Mob, der Feuerwerkskörper in Richtung Gegendemonstranten abschoss, während die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Nora Goldenbogen, Gelegenheit für ihren Hinweis bekam, wie wichtig es sei, Menschen in Not zu helfen.

 

Als würde das irgendjemand ernsthaft bestreiten.

 

Doch Stimmen aus der Bewegung, die erklären könnten, was 10 000 Bürger in die Straßen von Dresden treibt? Keine Zeile.

 

Der redaktionelle Platz in den genannten Zeitungen wurde darauf verwendet, die Bewegung systematisch zu diskreditieren, sie als durchweg fremdenfeindlich abzustempeln, ohne sie überhaupt zu beschreiben.

 

Viel Raum bekam dagegen die Tatsache, dass sich in Düsseldorf nur 400 Menschen an der Dügida-Demo beteiligten, während an der Gegendemonstration drei Mal so viele teilgenommen hätten. Natürlich sagt das etwas, aber es sagt nichts über die Menschen, die da auf die Straße gingen.

 

Stattdessen eine kurze Botschaft, die den Lesern eingetrichtert wird: Hier die wuchernde Vernunft der Gegendemonstranten, dort der Pöbel.

 

Keine der Zeitungen hat es für nötig befunden, sich die Bewegung aus der Nähe anzuschauen, vielleicht einfach nur inkognito mitzumarschieren und Augen und Ohren zu öffnen, für die, die mitmarschieren und zu sehen, was da vor sich geht.

 

Wochenlang hat die Mainstream-Presse die wachsende Bewegung ignoriert. Jetzt, wo man sie nicht mehr totschweigen kann, werden konfektionierte Agenturberichte hergenommen und aus der Ferne draufgehauen, was das Zeug hält.

 

Den vergleichsweise größten »Aufwand« für eine Erforschung der jungen Bewegung betrieb noch der Autor im Tagesspiegel, Martin Niewendick, der es bei seiner »Recherche« wenigstens bis zur Facebook-Seite von Pegida schaffte und eine Mandy P. mit den Worten zitierte, sie »habe nichts gegen Asylanten, aber sie sollten sich benehmen und nicht ihre Kippenstummel auf den Boden schmeißen und rumspucken.«

 

Dafür, lieber Mainstream, müssen wir keine Zeitung kaufen, wir können selbst bei Facebook vorbeischauen. Eine kleine Dienstreise von wenigen Autostunden hat keine der Redaktionen der führenden Zeitungen für nötig gehalten, um sich die Dresden-Demo näher anzuschauen.

 

Die FAZ hatte sich bereits am Sonntag in ihrer Onlineausgabe die Mühe gemacht, »die neue Wut aus dem Osten« (frustrierte, undankbare Querulanten) etwas eingehender zu beschreiben, wenn auch lange nicht mit dem Mikroskop, das sonst für Bilanz-Analysen eingesetzt wird.

 

In der Einleitung des Artikels wurde die montägliche Demo als immer gleiches Ritual beschrieben, mit eingesetzten Ordnern, die Armbinden tragen, Deutschland-Fahnen und Transparenten, einem Redner mit kurzen Haaren in dunklem Parka, dazu die johlende Menge. Die Assoziation zu braunen Aufmärschen der dunklen deutschen Vergangenheit war nicht zu übersehen.

 

Was sollen wir als Leser von einer Mainstream-Presse halten, die uns so uniform, so einseitig und so von oben herab »Informationen« aufbereitet?

 

Wird bei wichtigen Entwicklungen und Ereignissen auch zuerst draufgehauen und vielleicht später einmal hingeschaut, wenn eine Bewegung so groß ist – und politisch so inkorrekt − dass man sie nicht mehr kleinschweigen und ignorieren kann?

 

Ist das die verkürzte und einseitige Wahrnehmung, die erklären kann, warum wir nicht vorher auf die nahende Finanzkrise 2008 aufmerksam gemacht wurden?

 

Wird die Realität ständig über kurze Besuche auf Facebook-Seiten und die kollektive Übernahme von Agenturberichten »abgebildet« und verzerrt? Ist es nicht wichtig, Menschen und deren Motive erst einmal genauer anzuschauen, bevor man sie pauschal als unaufgeklärte, dümmliche Fremdenhasser abstempelt?

 

Gibt es vielleicht reale Ängste, die sie haben könnten? Sollten sie die nicht artikulieren können, bevor man ihnen einen Stempel auf den Mund klebt?

 

Und: Müssen wir uns über die wachsende Verachtung gegenüber Journalisten noch wundern, wenn derart undifferenziert und einseitig »berichtet« und polemisch draufgehauen wird?

 

Im Nachbarland Schweiz beantwortet man das Ansinnen nach einer Begrenzung des Zuzugs von Flüchtlingen und Asylbewerbern mit einer Volksabstimmung. Die Mehrheit kann eine Minderheit dann in die Schranken weisen.

 

Hier erklärt man die Initiatoren gleich für durchgeknallte Fremdenhasser und erspart sich den demokratischen Prozess. Es ist besser, mit der medialen Keule der Mainstream-Presse beizeiten draufzuhauen, man weiß ja nie. Ein Kommentar im Forum des Tagesspiegels bringt die Brisanz der Mainstream-Berichterstattung so auf den Punkt:

»Wenn man die Ängste, die Auslöser dieser Demos sind, als nicht rational begründet ansieht (wofür es gute Gründe gibt), dann sollte man sich mit der Ursache dieser Ängste differenziert auseinandersetzen, statt die Nazikeule zu schwingen. Medien und Politik tun unserer Gesellschaft keinen Gefallen damit, diese Ängste zu ignorieren. Wenn 10 000 Menschen in Dresden an einem Montagabend auf die Straße gehen, kann man das nicht einfach als tumbes Wutbürgertum abtun. Auch bedenklich finde ich, dass es als Akt der Zivilcourage gefeiert wird, wenn Antifa und Genossen die Pegida Demo ›erfolgreich‹ blockieren. Wenn das Demonstrationsrecht nur noch für die gelten soll, die der gleichen Meinung wie man selber ist, steht unsere Demokratie mit einem Bein im Grab.«

 

 

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Leser-Kommentare (153) zu diesem Artikel

08.02.2015 | 08:30

Heinrich Konstantin

DEMO-VERBOT für LEGIDA in Leipzig --------------------------------------------------------- Wenn Demokratie kapituliert, dann Demokratie krepiert! Mit dem Verbot der Legida-Demonstration am kommenden Montag erleben wir jetzt, 25 Jahre nach der Beendung der "Diktatur des Proletariats" in der Ostzone, die "DIKTATUR DER GUTMENSCHEN" in der bundesrepublikanischen SCHIZOKRATIE. Besser und peinlicher könnte sich die Staatsform der Schizokratie nicht selber erklären!...

DEMO-VERBOT für LEGIDA in Leipzig --------------------------------------------------------- Wenn Demokratie kapituliert, dann Demokratie krepiert! Mit dem Verbot der Legida-Demonstration am kommenden Montag erleben wir jetzt, 25 Jahre nach der Beendung der "Diktatur des Proletariats" in der Ostzone, die "DIKTATUR DER GUTMENSCHEN" in der bundesrepublikanischen SCHIZOKRATIE. Besser und peinlicher könnte sich die Staatsform der Schizokratie nicht selber erklären! Einen besseren Beweis dafür, dass die "BRD" kein Rechtsstaat mehr ist, kann man sich nicht vorstellen! ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Um was geht´s? Die für kommenden Montag (9.2.15) angesetzte Demo der Legida in Leipzig wird von der Stadt verboten, weil man angeblich zu wenig Polizei habe, um "das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten". Da hammer´s ! Ein Grundrecht wird von der Polizei aufgehoben, weil man ein Grundrecht nicht gewährleisten kann. Nicht genug: In schöner Demonstration schizokratischer Logik, "Gerechtigkeit" und "Gleichheit" lässt man gleichzeitig eine Demo der gewalttätigen und kommunistischen "Anti-Legida"-Chaoten zu. Hoffentlich hat die Stadt Leipzig genug Polizei, um die Fensterscheiben in der Stadt vor den linken Steinewerfern zu beschützen! ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Soll das jetzt so weitergehen? Ein früheres Demo-Verbot soll doch angeblich nur ein "Einzelfall" gewesen sein. Mit Nichten! Wie leicht lassen sich Grundrechte und die Freiheit bei uns eigentlich aushebeln? Da verbünden sich dumme "Gutmenschen" mit kommunistischen Prügel-Chaoten, lassen in den Städten "Rabatz" machen, und schon werden die Rechte der Bürger außer Kraft gesetzt. Das könnte (folgerichtig) folgendermaßen weitergehen: Wie in Diktaturen überall in der Welt werden z.B. am Wahltag bundesweit und systematisch die Wahllokale von Chaoten gestürmt und verwüstet, und schon ist das Recht der freien Wahl passé. Das Grundrecht der freien Wahl wird ausgesetzt, weil man das "Grundrecht der freien Wahl nicht mehr gewährleisten" kann. (Man sehe nach Nigeria. Dort wird "wegen der fragilen Sicherheitslage" gerade eine Wahl verschoben, "weil man das Recht auf freie Wahlen nicht mehr gewährleisten" könne. Tickt´s da endlich bei uns?) Das Grundrecht der freien Meinungsäußerung und der freien Presse könnte absehbar demnächst ausgesetzt werden, weil Bürger wegen freier Meinungsäußerung öffentlich verfolgt und misshandelt und die Redaktionen unliebsamer Zeitungen zerstört und/oder die Mitarbeiter ermordet werden. (Bekannt? Tickt´s da endlich bei uns?) --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Was kann man da machen? "Einstweilige Verfügungen"? Klagen vor dem Verfassungsgericht? Gewiss! Aber in einem Staat, wo die Gerichtsbarkeit immer wieder vor dem "Rechtsstaat" einknickt, ist das unsicher. Besser ist die VERANTWORTLICHEN ABWÄHLEN (Solange die Wahllokale bei uns noch unbehelligt sind).


06.02.2015 | 10:12

Heinrich Konstantin

ABWÄHLEN statt PROTESTIEREN ! Ich habe es doch gleich gesagt: Dauerproteste (z.B. der Pegida) sind kein nachhaltiges Mittel zur Beseitigung des Machtmissbrauchs durch Politiker und Parteien. Die Merkels, Schäubles, Kauders und Gabriels etc. p.p. verfügen über ein zu reichhaltiges und subtiles Instrumentar der politischen Macht zur Niederhaltung des Volkes, als da sind z.B. die Diskriminierung politischer Feinde als "Kommunisten", "Neonazis",...

ABWÄHLEN statt PROTESTIEREN ! Ich habe es doch gleich gesagt: Dauerproteste (z.B. der Pegida) sind kein nachhaltiges Mittel zur Beseitigung des Machtmissbrauchs durch Politiker und Parteien. Die Merkels, Schäubles, Kauders und Gabriels etc. p.p. verfügen über ein zu reichhaltiges und subtiles Instrumentar der politischen Macht zur Niederhaltung des Volkes, als da sind z.B. die Diskriminierung politischer Feinde als "Kommunisten", "Neonazis", "Populisten", "Terroristen", "Wirrköpfe" bis hin zu den "Pinschern" (Pressebeschimpfung)des "Vaters des Wirtschaftswunders", Ludwig Erhard. Nicht zu vergessen die alte "Weisheit" vom Teilen und Herrschen. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Der "Königsweg" zur Beseitigung aller Missstände ist aber nur die Wahl, oder besser: Die ABWAHL! Da die meisten Parteien entweder "systemrelevant" oder irrelevant sind, nutzt die Wahl "anderer" Parteien nichts. Auch WAHLVERWEIGERUNG (zu Hause bleiben) NUTZT NICHTS. Die Wahlbeteiligung der letzten Bundestagswahl lag bei 71.5%. Über diese 71.5% Wähler verteilen sich die Parteien ihre "Pfründe". Das heißt, die 28.5% der zu Hause Gebliebenen werden bei der Machtverteilung nicht einmal gezählt. Wer wenigstens gezählt werden will, muss aber an die Urne gehen und sich als "Wähler" registrieren lassen und dann einen leeren oder durchgestrichenen Wahlzettel abgeben. Dann rangiert man in der Kategorie der "ungültigen Stimmen". Die ungültigen Stimmen müssen zu Lasten der Parteien im Wahlergebnis aufgeführt werden. Angenommen, alle Wähler gingen zur Urne (z.B. bei Wahlpflicht ist das so) und die Hälfte der Wähler geben ungültige Stimmen ab, dann bekäme ("milchmädchengerechnet" und nach den Ergebnissen der letzten Bundestagswahl) die CDU/CSU nur noch 22,6%, SPD 14,7% usw. Die anderen würden bereits unter 5% landen und damit auf dem Weg der "Wasserspülung der Wähler" im Klo des Vergessens landen. Wie die Ergebnisse z.B. bei 80% oder mehr ungültiger Stimmen aussähen, kann sich jeder selber ausrechnen. Dann wäre es mit der selbst ANGEMASSTEN MACHT der Parteien vorbei. Man sieht, der Wähler als "Souverän" ist nicht ganz machtlos. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Auch das ekelhafte Problem des Lobbyismus wäre plötzlich nicht mehr relevant. Die etwa 6000 Lobbyisten (etwa 10 Korrumpierer je Bundestagsabgeordneten!), die rund um den Bundestag in Berlin "residieren", mittels Passierscheinen freien Zugang zu allen Abgeordneten haben und damit die Demokratie im Würgegriff halten und das Parlament zum Saustall gemacht haben, wären unversehens praktisch arbeitslos. Sie würden ganz schnell aus Berlin verschwinden. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Darüber sollten die Pegida-Demonstranten einmal nachdenken!


30.01.2015 | 23:51

Kritiker

Ich habe Pegida nie als rechts verstanden, zu diesem Entschluss kommen nur jene selbsternannte Gutmenschen und schlecht informierte.Ich habe auch nichts gegen des Islam direkt, aber gegen die Bevormundung durch die Politik.Die Deutschen sind auch ein pflegeleichtes Volk, muss man ihnen doch nur sagen was sie tun sollen und wenn sie sich doch mal kritisch äußern wird mit der Nazikeule geschwungen.Für jeden verprügelten Migranten werden deutschlandweit Mahnwachen und was weiß ich...

Ich habe Pegida nie als rechts verstanden, zu diesem Entschluss kommen nur jene selbsternannte Gutmenschen und schlecht informierte.
Ich habe auch nichts gegen des Islam direkt, aber gegen die Bevormundung durch die Politik.
Die Deutschen sind auch ein pflegeleichtes Volk, muss man ihnen doch nur sagen was sie tun sollen und wenn sie sich doch mal kritisch äußern wird mit der Nazikeule geschwungen.
Für jeden verprügelten Migranten werden deutschlandweit Mahnwachen und was weiß ich abgehalten, für die ermordete Maria P. genügen jedoch ein paar Blumensträuße aus der Nachbarschaft.
Das ist politisches Kalkül vom feinsten oder was wäre los wenn man die Herkunft des Mörders an die große Glocke hängt.
Dann gäbe es Pegida wohl nicht nur in Dresden sondern in vielen Städten, so etwas gilt es im Zaum zu halten.
Ich habe keine Probleme mit Religionen nur sollten wir realistisch sehen das der Islam so gar nicht zu Deutschland gehört, und das sehen sogar viele Moslems so.
Oder können sie sich mit einer Religion identifizieren die unsere Religion ja sogar unsere kompletten Wertvorstellungen verachtet?
Der Islam ist und bleibt eine Glaubensform und kulturelle Einstellung die nicht zur Koexistenz mit anderen Kulturen fähig ist, und das ist die bittere Wahrheit vor der sich viele verstecken.
Vielleicht mal darüber nachdenken und dennoch nicht ins braune Lager wechseln, das ist das Selbe nur in grün.


29.01.2015 | 16:13

Heinrich Konstantin

Von PEGIDA und von rechtem und linkem GESOXXE in SAXXEN ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Freudengeheul und Frohlocken der Linken aller Fakultäten und der Presse über die vermeintliche "Grablegung" der PEGIDA ist nicht zu überhören. Man sollte sich aber vor verfrühten Leichenreden hüten. Denn: Besonders Totgesagte leben meistens länger. Es ist gut, dass sich bei der...

Von PEGIDA und von rechtem und linkem GESOXXE in SAXXEN ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Freudengeheul und Frohlocken der Linken aller Fakultäten und der Presse über die vermeintliche "Grablegung" der PEGIDA ist nicht zu überhören. Man sollte sich aber vor verfrühten Leichenreden hüten. Denn: Besonders Totgesagte leben meistens länger. Es ist gut, dass sich bei der Pegida rechtzeitig die Schafe von den Böcken scheiden. Dass das testosteron-gesteuerte rechte machistische "Gesoxxe" in der Pegida nicht eher ruhen würde, bis die unter weiblicher Führung agierenden Oberen beseitigt sind, ist verständlich und wie bei Parteien, Unternehmensvorständen und anderen gesellschaftlichen Organisationen bei uns üblich. Dass sich damit die PEGIDA auflöst, ist unwahrscheinlich. Und wenn, tauchen sie bei der nächsten Wahl als Wähler der CDU/CSU bis hin zur AfD wieder auf. Dauerdemonstrationen gegen eine ungerechte Regierung sind ohnehin keine "nachhaltige" Maßnahme. Merke: Im Herbst 2017 ist Wahltag! Auch der Jubel des SPD-Gabriel darüber, dass "Dresden jetzt erlöst" sei, ist verfrüht. Ich denke, dass das Land im Herbst 2017 eher von der SPD "erlöst" wird und wir eine absolute Mehrheit der CDU/CSU mit einem "Schuss AfD" bekommen, nach dem Motto: "Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber". ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das sich die Anti-Pegida in "Saxxen" von ihrem gewalttätigen, linken und kommunistischen "Gesoxxe" befreien kann, ist - wohl sehr zum Leidwesen der Polizei - unwahrscheinlich. Denn wie kann sich die Spreu vom Weizen trennen, wenn sich die "Spelzen" unter dem höchsten Schutze der Presse und der Linken als Besitzer der höchsten und alleinigen Weisheit wähnen können. Wie gesagt: Im Herbst 2017 ist Wahltag!


27.01.2015 | 17:30

Heinrich Konstantin

VOLKSVERDUMMUNG ------------------------------------------------------------------------------------------------------ Bei der Berichterstattung über die letzten Demonstrationen der Pegida konnte man sie wieder hören, die Könige der Volksverdummung und Desinformation. Ein RTL-Chefsprecher (denglisch: "Anchorman") sprach von der "islamfeindlichen" Pegida und landete damit - unter dem Gesichtspunkt präziser und wahrheitsgemäßer Information - gleich zwei Fehler:...

VOLKSVERDUMMUNG ------------------------------------------------------------------------------------------------------ Bei der Berichterstattung über die letzten Demonstrationen der Pegida konnte man sie wieder hören, die Könige der Volksverdummung und Desinformation. Ein RTL-Chefsprecher (denglisch: "Anchorman") sprach von der "islamfeindlichen" Pegida und landete damit - unter dem Gesichtspunkt präziser und wahrheitsgemäßer Information - gleich zwei Fehler: Erstens befasst sich Pegida nicht nur mit dem Islam und zweitens ist sie nicht "islamfeindlich", sondern islamkritisch. (Schulnote für guten Journalismus bei RTL: "Note sechs! Setzen!). Das ZDF sprach denn in HEUTE auch von der "islamkritischen" Pegida. (Schon besser. Aber immer noch Schulnote "drei minus") Nicht umsonst nannte der Komödiant Kalle Pohl gewisse volksverdummende Sender des Fernsehens "Dumm-Sau-TE-VAU". Eine korrekte Bezeichnung für Pegida könnte übrigens "regierungskritisch" lauten. ------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mit der Einladung des Herbert Grönemeyer zur "Anti-Pegida-Demonstration" nach Frankfurt haben sie übrigens wieder einmal knapp daneben getroffen. In einem Interview brachte Grönemeyer nämlich sinngemäß zum Ausdruck, dass Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit gewiss verwerflich seien. Bei dem was sich die Regierung mit der Bevölkerung erlaube, könne er aber die Demonstranten der Pegida verstehen. Guck´ einmal da! --------------------------------------------------------------------------------------------------------- Es gilt weiter die allgemeine Definition: "Volksverdummung oder Volksverblödung oder auch Massenverblödung ist die willentliche und wissentliche Irreführung der Bevölkerung durch Verschweigen, Vereinfachung, Verkürzung oder Falschdarstellung meist politischer oder gesellschaftspolitischer Sachverhalte durch interessierte Instanzen mit dem Ziel der Verdummung des Volkes im Interesse des eigenen Machterhaltes bzw. der Besitzvermehrung und Privilegienwahrung. Mittel und Basis sind die Reduktion oder der Entzug von Bildungsmöglichkeiten ("Bildungsreform"), flankiert von einem desinformativen medialen Trommelfeuer der Halbwahrheiten, Falschmeldungen und Ablenkungen ("Dumm-Sau-TV"), die Reduktion von Wissen ("Schulreform") und der Vorenthalt von Einnahmen, Eigentum und sozialer Sicherheit (Hartz-IV) sowie die Vernichtung oder Herabsetzung der eigenen Kultur, der Sitten und der Werte ("Nestbeschmutzung"), nicht zu vergessen der Abbau und Entzug des sozialen Schutzes ("Abbau des Sozialstaates").


25.01.2015 | 07:53

Heinrich Konstantin

SAGE MIR, MIT WEM DU GEHST.... Vorgestern (23.1.) sind sie alle in Riad "angetanzt", um dem verstorbenen wahabitischen Gewaltherrscher (sprich "König") eines emporgekommenen arabischen Clans ehemaliger "Kameltreiber"(*) die letzte "Ehre" (?) zu erweisen. Da waren u.a. Frankreichs Hollande (als Referenz und Dank für die Mordüberfälle der "Glaubensbrüder" Abdullahs in Paris), der neoliberale Cameron und sein schlappohriger...

SAGE MIR, MIT WEM DU GEHST.... Vorgestern (23.1.) sind sie alle in Riad "angetanzt", um dem verstorbenen wahabitischen Gewaltherrscher (sprich "König") eines emporgekommenen arabischen Clans ehemaliger "Kameltreiber"(*) die letzte "Ehre" (?) zu erweisen. Da waren u.a. Frankreichs Hollande (als Referenz und Dank für die Mordüberfälle der "Glaubensbrüder" Abdullahs in Paris), der neoliberale Cameron und sein schlappohriger Prinz Charles als Abordnung Englands (die "Queen" hatte Glück, dass sie zu alt ist), und nicht zu vergessen Islamofaschist und sunnitischer "Mitstreiter" Erdogan für die Türkei. Obama, warum auch immer, wird seinen "Kotau" nächsten Dienstag abliefern. Deutschland schickte Altpräsident Wulff. Ich weiß nicht, ob ich das als Beleidigung Wulffs auffassen soll oder ob dieser aus Überzeugung, dass auch der Wahabismus "zu Deutschland gehört", freiwillig ins Land der Vergewaltigung aller Menschenrechte und der Missachtung der Frauen gereist ist. Kanzlerin Dr. Merkel hatte rechtzeitig einen Husten, ein Zeichen für die Einfühlsamkeit und demokratische Gesinnung bundesrepublikanischer Bazillen. Und BPr. Gauck hatte Geburtstag. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Den Spruch "De mortuis nil nisi bene" als Ausdruck altgriechischer und europäischer Weisheit und großzügiger Toleranz, also dass man über Tote nur Gutes erzählen solle, kann ich nicht gelten lassen. Auch Plutarch und Chilon hätten sich das verbeten! Was soll man über einen niederträchtigen Despoten auch Gutes berichten, der sein Land zusammen mit einer mordsüchtigen Priesterkaste über Jahre mit Mord und Totschlag im Schach gehalten hat, Journalisten zu Tode prügeln lässt und im Orient einen Religionskrieg gegen alle Menschen finanziert, die anderer Meinung sind als er selber? Warum soll man auch einen Willkürherrscher des verkommenen Islam hofieren (,über den sich wohl selbst die alten Kalifen vor Scham in ihren Grabtüchern drehen) ? Das tun aber die Abordnungen Europas! Dann brauchen sie sich auch nicht über Putin zu beschweren und in Stellvertretung der USA einen heuchlerischen Wirtschaftskrieg wegen "Verstoßes gegen die Menschenrechte" usw. gegen Russland zu inszenieren. Auch die rituellen und verlogenen Hinweise zur Einhaltung der "Menschenrechte" gegenüber China kann man sich dann sparen. Sie sind aus der Sicht der Chinesen beleidigend und stören nur die Geschäfte. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Deutschland (und die anderen) sind bis über den Kopf in Waffengeschäfte u.a. mit den Saudis verstrickt, und diese verwenden diese Waffen für die Niederhaltung ihrer Bevölkerungen. Die Araber haben mittlerweile große Anteile an der deutschen Wirtschaft zusammengekauft. Was die Waffenlobby da nach Arabien schickt, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bald in den Händen der IS-Terroristen. Man kann nur hoffen, dass diese Waffen so minderwertig sind wie das, was die Deutschen den Kurden als "Hilfe" geschickt haben. Es gilt der alte Spruch: "Sage mir, mit wem du gehst, und sich sage dir, wer du bist!" Es heißt aber auch: "Mit gegangen, mit gefangen, mit gehangen". Oder heißt es mal wieder: "Finis sancit media!" Wenn der Zweck wieder einmal die Mittel heiligt, dann sollten sich die Medien und Politiker bei uns nicht wundern, dass besorgte Bürger ("Pegida" u.a.) nicht nur wegen der Verkommenheit und Arroganz unserer Politiker und Parteien, sondern auch aus Angst wegen der Auswüchse eines bei uns und im Orient ausufernden Islam auf die Strasse gehen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- (*) Wohlverstanden: Diesen Ausdruck als generelle Beschimpfung von Arabern mache ich mir nicht zu Eigen. Er drückt aber aus, was ich von diesen "Königen" halte.

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