Thursday, 28. July 2016
12.11.2015
 
 

Schäuble spricht von einer »Lawine«: Wird die Kanzlerin davon begraben?

Markus Gärtner

Die Bundeskanzlerin, so scheint es, hat die Zügel abgegeben. Es ist nur noch nicht offiziell. Die Warnung von Finanzminister Wolfgang Schäuble, der Flüchtlingsstrom könne zur Lawine werden, ist so weit weg vom Kanzler-Mantra des »Wir schaffen das« wie der Eiffelturm von den ägyptischen Pyramiden.

 

»Lawinen kann man auslösen, wenn irgendein etwas unvorsichtiger Skifahrer an den Hang geht und ein bisschen Schnee bewegt«, zitiert Focus Schäuble von einem Auftritt in Berlin. Demnach weiß Schäuble nicht, ob »die Lawine schon im Tal angekommen sei«.

 

Ob der unvorsichtige Skifahrer in diesem Vergleich die Bundeskanzlerin ist, hat Schäuble ebenfalls offen gelassen. Aber wer sonst soll schon gemeint sein.

 

Jetzt werden die Spekulationen ins Kraut schießen, ob dieser Ausreißer von Schäuble eine Fortsetzung vom Wochenende ist, als mit de Maizière und Schäuble mit ihren Äußerungen zum Schutzstatus syrischer Kriegsflüchtlinge gleich zwei Minister die offizielle Linie verließen.

 

Offiziell wird man in Berlin die jüngste Äußerung von Schäuble so auslegen, dass er die anderen Mitglieder der EU, die sich um die Aufnahme von mehr Migranten drücken, unter Druck setzen will.

 

Doch mit seiner Äußerung wird klar, dass von Angela Merkels Richtlinienkompetenz nichts mehr übrig ist. Selbst das Mainstream-Blatt Die Zeit schreibt jetzt über den »Anfang vom Ende« der Angela Merkel, deren »Wir schaffen das« nun abgeschafft sei: »Mama Merkel ist« demnach »nicht mehr da.«

 

Schon die Welt hatte vor drei Tagen eine vorläufige Bilanz der Flüchtlingskrise als »Chronik eines Staatsversagens« überschrieben.

 

Entweder die Mainstream-Medien wenden sich ganz plötzlich von der Kanzlerin ab, oder sie haben wieder mehr Berührungspunkte mit der Realität der Deutschen.

 

Es scheint jedenfalls so, als sei die Kanzlerdämmerung bereits ziemlich weit fortgeschritten.

 

 

 

 

 

 

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