Thursday, 25. August 2016
25.11.2015
 
 

Valls will Flüchtlingsstopp: Für Merkel wird es jetzt NOCH enger

Markus Gärtner

Gibt es überhaupt noch etwas, das Angela Merkel in der Flüchtlingspolitik umdenken lässt? Heute früh ereilen uns zwei Meldungen, die zumindest das Zeug dazu hätten. Der französische Ministerpräsident Manuel Valls appelliert an die Europäische Union, einen Aufnahmestopp für Flüchtlinge zu verhängen.

 

Und der Ökonom Bernd Raffelhüschen rechnet vor, dass selbst bei einer erfolgreichen Integration der vielen Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt binnen sechs Jahren die Zusatzkosten langfristig 900 Milliarden Euro erreichen können. Selbst das reiche Deutschland ist für so etwas nicht gerüstet.

 

Manuel Valls treibt die Angst vor einem Zerfall der Europäischen Union um. Falls der Andrang von Flüchtlingen nicht gestoppt werde, so der französische Premier, könne die Kontrolle der Landesgrenzen jener Streitpunkt werden, an dem die EU zerbricht:

 

»Wenn wir das nicht tun (den Flüchtlingsstrom stoppen, Redaktion), dann werden die Völker sagen: Schluss mit Europa«, prognostiziert Valls.

 

Sein Lösungsvorschlag: Die EU müsse mit Syriens Nachbarn, vor allem der Türkei, dem Libanon und Jordanien, schnell Vereinbarungen schließen, damit dort mehr Flüchtlinge aufgenommen werden.

 

Während Valls mit eskalierendem Unmut im Wahlvolk der EU rechnet, macht der Ökonom Raffelhüschen eine ernüchternde und erdrückende Rechnung auf.

 

Die Zuwanderung, so hat er veranschlagt, koste Deutschland rund 17 Milliarden Euro im Jahr. Das allerdings funktioniert nur, wenn sich die Kriegsflüchtlinge und nicht abgeschobenen Wirtschaftsmigranten zügig in die hiesige Arbeitswelt integrieren lassen.

 

Doch selbst wenn das innerhalb von sechs Jahren gelingen sollte, so Raffelhüschen, würde sich die gesamte Belastung für deutsche Steuerzahler nach der sogenannten »Barwertmethode«, die alle Ausgaben inklusive Sozialversicherung für die Lebenszeit von Flüchtlingen einbezieht, auf 900 Milliarden Euro addieren.

 

Das entspricht etwa einem Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung Deutschlands in einem Jahr.

 

 

 

 

 

 

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