Wednesday, 25. May 2016
03.02.2016
 
 

»Alaaf Akbar!«: Das Karnevals-Magazin für Muslime?

Markus Mähler

Deutschland wird immer bunter: Nach der Kölner Silvesternacht könnte der muslimische Karneval kommen. Ein deutsches Medienunternehmen hat sich tatsächlich den Titel »Alaaf Akbar!« gesichert. Droht hier die Endstufe der Integration? Denkbar als gedrucktes Magazin oder gleich als Fernsehsendung: Der Imam in der Bütt, Kamelle mit Halal-Zertifizierung und dem vollverschleierten Burka-Mariechen. Was wohl die Salafisten dazu sagen werden?

 

Welche Verbote kennt die Scharia zu Alaaf und Helau? Bisher keine, die Jecken genießen noch Narrenfreiheit. Die salafistischen Sittenwächter sorgten zuletzt im Februar 2015 für Bombenstimmung beim Karneval.

In Braunschweig wurde der letzte Rosenmontagsumzug abgesagt – direkt nach den Pariser Anschlägen auf das Satiremagazin Charlie Hebdo. Wegen »konkreter Gefährdung« durch einen »Terrorakt«. Ziel war der Charlie-Hebdo-Wagen des Braunschweiger Umzugs.

 

Die Kölner Jecken wrackten ihren Wagen zum Thema Terror und Meinungsfreiheit damals sogar ab. Jedenfalls taten sie offiziell so, um Allahs Krieger zu verwirren.

 

Weitergebaut wurde trotzdem, der Charlie-Hebdo-Wagen fuhr heimlich und unangemeldet doch mit. In der Silvesternacht erlebte nicht nur Köln seinen Kulturschock und blickt seitdem skeptischer auf nordafrikanisch-arabische Neubürger. Präventiv-Plakate klären dort jetzt auf: Karneval ist keine Einladung zur Sex-Jagd auf Frauen.

 

»Alaaf Akbar!« ist jetzt eine geschützte Medienmarke

 

Zwischen Scharia und Lebensfreude herrscht gerade also ein Unentschieden und viel befremdliche Distanz. Das könnte sich ändern, wenn tatsächlich ein muslimisches Karnevals-Magazin kommt – unter dem Namen »Alaaf Akbar!«. Im neuen Titelschutz Anzeiger (Seite 5) hat sich die Kölner Medienrechtskanzlei Höcker diesen Titel gesichert. Der Markenschutz gilt vorsorglich für Print, Rundfunk und Fernsehen.

 

»Alaaf Akbar!« könnte also ein gedrucktes Magazin werden. Denkbar ist aber auch eine Fernsehsendung »Alaaf Akbar!« – der Imam mit der Scharia in der Bütt, die Kamelle mit Halal-Zertifizierung, das vollverschleierte Burka-Mariechen.

 

Wer steckt hinter »Alaaf Akbar!«? Ralf Höcker ist einer der bekanntesten, aber auch umstrittensten Anwälte für Marken- und Medienrecht. Er handelt im Auftrag »eines Mandanten« – doch seine Mandantenliste ist lang und der Anwalt verschwiegen. Höcker vertritt gefühlt die gesamte Medienszene, wenn es um Medienfragen geht.

 

Die Macher hinter »Alaaf Akbar!« und dem integrativen Karneval sind also noch geheim. Allein der Titel wird bei spaßbefreiten Salafisten aber bereits für Schnappatmung sorgen. »Allahu akbar« heißt: »Allah ist am größten«.

 

Wenn der rheinisch-muslimische Karneval »Alaaf Akbar!« sein will – also auch am größten –, ist das bereits Gotteslästerung und ein Fall für die Vergeltungs-Bomber? Salafisten wie Pierre Vogel bezeichnen Karneval als »haram« – also als verboten und verflucht im islamischen Recht.

 

Kölner Polizei warnt vor Islamisten-Kostümen

 

Was den Karneval zum roten Tuch für Islamisten macht: Er stellt den Ramadan infrage.

 

Während des Fastenmonats hungern die freudlosen Anhänger von Mohammeds Verbots-Religion zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Deutschland hat seine christliche Fastenzeit praktisch abgeschafft und feiert ein religiös entkerntes Spaß-Fest. »Alaaf Akbar!« ist damit ein Kultur-Crash. Was entsteht, wenn rheinisches Brauchtum auf Mohammeds Suren trifft? Ein Satire-Fest oder eher Bombenstimmung?

 

Egal, was »Alaaf Akbar!« einmal wird, die Kölner Polizei macht jetzt schon deutlich, dass sie mit einem Karneval der Kulturen rechnet. Von dort kommt schon die ausdrückliche Warnung: Lassen Sie bloß Ihr Islamisten-Kostüm und den Spielzeug-Sprenggürtel zu Hause, denn (echte) Rocker und (echte) Hooligans haben sich angekündigt, um Frauen vor Islamisten zu schützen.

 

 

 

 

 

 

 

.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

NRW-Justiz bereitet Schnellverfahren und Handzettel für Immigranten zu Karneval vor

Birgit Stöger

Die Justiz in NRW bereitet sich in Anbetracht der Silvestervorkommnisse darauf vor, in der Karnevalszeit »bestimmte Delikte« durch Schnellverfahren abzuurteilen. Zudem sollen »Info-Blätter für Flüchtlinge« über die närrischen Gepflogenheiten aufklären.  mehr …

Kölner Imam über vergewaltigte Frauen: »Sind selbst schuld an Sex-Attacken«

Markus Mähler

»Wenn man so herumläuft, passieren eben solche Dinge«, predigt der Kölner Imam Abu-Yusuf. »So«, das heißt für den Salafisten: »halbnackt« und »parfümiert«. In Ordnung, dann sperren wir unsere Frauen demnächst auch in Stoffkäfige. Damit arabische Neubürger nicht mehr gemeinschaftlich auf Sex-Jagd gehen müssen.  mehr …

Braunschweig: Asylanten terrorisieren ganzen Stadtteil

Stefan Schubert

Eigentlich hat der Großteil der Bevölkerung nicht mehr mit so einem TV-Beitrag gerechnet. Und das im Staatsfernsehen der ARD, dass sich in den letzten Monaten als kritikloser Verkünder der Merkelschen Willkommenskultur angebiedert hat.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Ihre Zahnpasta, Ihr Waschmittel, Ihre Eiscreme – alles enthält Fracking-Chemie

Jennifer Lea Reynolds

Viele Menschen bemühen sich, möglichst alles richtig zu machen. Sie achten sorgfältig darauf, sich möglichst nichts ins Haus zu holen, was für ihren Körper oder die Umwelt schädlich ist.  mehr …

Braunschweig: Asylanten terrorisieren ganzen Stadtteil

Stefan Schubert

Eigentlich hat der Großteil der Bevölkerung nicht mehr mit so einem TV-Beitrag gerechnet. Und das im Staatsfernsehen der ARD, dass sich in den letzten Monaten als kritikloser Verkünder der Merkelschen Willkommenskultur angebiedert hat.  mehr …

Warum »überschwemmt« Obama Kleinstädte in den konservativsten Regionen Amerikas mit Flüchtlingen?

Michael Snyder

Warum werden gerade Kleinstädte in konservativen Bundesstaaten der USA als Zielorte für die Umsiedlung von Flüchtlingen ausgewählt? Natürlich würde die Regierung Obama niemals öffentlich zugeben, dass dies so ist. Aber man muss kein Genie sein, um herauszufinden, was hier gerade los ist.  mehr …

Die Diktatur fährt Deutsche Bahn: Der Staatskonzern stoppt Plakate des KOPP Verlags! / Teil 1: Die Hetzer

Gerhard Wisnewski

Wie das ARD-Magazin Report Mainz den KOPP Verlag bei Werbekunden als »rechts« denunzierte, so dass diese daraufhin ihre Anzeigen auf der KOPP-Seite stoppten, haben wir hier schon berichtet. Diesmal ist der Eingriff in die Presse- und Meinungsfreiheit aber noch atemberaubender: Ein Staatskonzern stoppt fast 600 Plakate eines politisch missliebigen  mehr …

Werbung

Mekka Deutschland

Pechschwarze Scharia statt »buntem« Multi-Kulti

Detailliert und ohne Rücksicht auf die Denkverbote der Politischen Korrektheit beschreibt Bestsellerautor Udo Ulfkotte, wie Europa zu einer Kolonie des Islam wird. Und alle schauen zu - oder einfach nur weg. In unseren Städten entstehen Parallelwelten, in denen der Koran regiert. Unglaubliches geschieht in Deutschland, Österreich und vielen anderen europäischen Ländern. Doch darüber zu sprechen ist tabu.

mehr ...

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Der Konvertit

Deutschland ist Ziel eines islamistischen Terroraktes geworden

Die Ermittlungen der zuständigen Kommissare Toni Sander und Karin Langenscheidt werden durch ein Dickicht aus Bürokratie und Rassismus in den eigenen Reihen erschwert. Unter Nichtbeachtung deutscher Gesetze paktiert Berlin mit amerikanischen Geheimdiensten und wird immer tiefer in einen Sumpf aus Verbrechen gezogen. Selbst vor Mord scheinen deutsche Behörden nicht mehr zurückzuschrecken. Inmitten dieses Chaos ist polizeiliche Arbeit kaum möglich, und das in einer Zeit, in der ein weiterer großer Anschlag droht.

mehr ...

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Mohamed – Eine Abrechnung

Eine Abrechnung!

Die Biographie Mohameds wurde 200 Jahre nach dessen Tod verschriftlicht - mit politischer Intention: Muslimische Fürsten suchten ihre Position zu sichern und dem christlichen Jesus eine eigene, die Herrschaft legitimierende Erlöserfigur entgegenzusetzen. Dennoch hat sich das ambivalente Bild eines sich radikal verändernden und unter psychischen Problemen leidenden Menschen erhalten. Hier der milde, dort der gewalttätige Mohamed. Hamed Abdel-Samad zeichnet in seiner biographischen Skizze nach, welche bis heute verhängnisvollen Folgen aus diesen Traditionen erwachsen.

mehr ...

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.