Sunday, 29. May 2016
14.01.2016
 
 

»Wir schaffen das nicht!«: Landrat schickt Bus mit 31 Flüchtlingen zu Merkel

Markus Mähler

Zurück an den Empfänger im Kanzleramt: Die Mutter aller Flüchtlinge bekommt heute einen Bus mit 31 Asylbewerbern frei Haus (51 waren geplant). Endlich darf sie sich so fühlen wie die überforderten Bürgermeister im Land. Die bekommen ungefragt immer neue Busse mit Flüchtlingen vor die Rathäuser gestellt. Der erste Flüchtlingstransporter, der in Gegenrichtung fährt, ist um 10 Uhr im niederbayerischen Landshut losgefahren. Landrat Peter Dreier hatte dem Bund diesen Schritt bereits im Oktober angedroht.

 

»Wenn Deutschland eine Million Flüchtlinge aufnimmt, entfallen rechnerisch auf meinen Landkreis 1800. Die nehme ich auf, alle weiteren schicke ich per Bus weiter nach Berlin zum Kanzleramt!« Das sagte Peter Dreier bereits am 26. Oktober in einem Telefonat mit der deutschen Kanzlerin, in dem auch dieser Satz fiel: »Wir schaffen das nicht!« Nun macht der Landshuter Landrat Ernst. Er schickt heute einen Bus mit Flüchtlingen auf eine Reise Richtung Kanzleramt – zurück an den Empfänger.

 

Eigentlich sollten es 51 Passagiere werden, doch mitgefahren sind nur 31 Asylbewerber. Auch die Abfahrtszeit verschob sich bedenklich – von 9 auf 10 Uhr. Die deutsche Bürokratie ist in der grenzenlosen Überlastung unserer Flüchtlingskrise also wirklich nicht mehr in Bestform. Zur Fahrt nach Berlin wurde übrigens niemand gezwungen, erfuhr die Welt von den Freien Wählern, der Partei des Landrats.

 

Von 51 Flüchtlingen blieben 31 übrig – aber ein bisschen Schwund ist ja immer

 

Alle Flüchtlinge seien freiwillig mit dem Landrat im Bus. Der will Merkel das Geschenk persönlich überbringen. Und eine Botschaft: Im Kanzleramt kapiere man sein eigenes System zur Unterbringung von Flüchtlingen nicht. »Die sagen, jetzt kommen ja nicht mehr so viele, jetzt ist das Problem gelöst«, sagte ein Vertrauter des Landrats. »Aber die haben nicht verstanden, dass es einen Stau gibt, weil die Flüchtlinge, die zu uns in den letzten Monaten kamen, ja immer noch da sind.« Deshalb die drastische Aktion von Dreier – es passiere nichts, ehe Merkel die Krise nicht selbst spürt.

 

Die Landshuter Zeitung zitiert den Landrat: Echte Maßnahmen gebe es bisher nicht. Die Kommunen seien in der Flüchtlingskrise heillos überfordert, weil sie die konkreten Probleme Tag für Tag im Alleingang stemmten. Außerdem sei weder ein Ende der Menschenwelle in Sicht noch Platz zum Unterbringen übrig. Dreier fürchtet außerdem um den sozialen und inneren Frieden in Deutschland.

 

So sieht Verantwortung aus: Merkel ist weg, wenn die Flüchtlinge kommen

 

Die Fahrt der Flüchtlinge zum Bundeskanzleramt ist der PR-GAU für die Bundesregierung. Sie sollte im Vorfeld verhindert werden. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer redete auf den Landrat ein – erfolglos. Die bayerische Sozialministerin Emilia Müller drohte Dreier sogar mit rechtlichen Schritten. Der Landrat sagt, er habe sich abgesichert. Die Fahrt sei kein Rechtsbruch, weil sie privat finanziert wird.

 

Dreier wird mit den Flüchtlingen aber allein vor dem Kanzleramt stehen. Merkel reagierte bereits im Oktober auf die Drohung des Landrats schnippisch und ausweichend: »Wenn Sie Busse zu mir schicken, müsste ich die eigentlich nach Griechenland zurückschicken. Aber von dort laufen die Flüchtlinge dann wieder zu Ihnen.«

 

Jetzt, da der Landrat seine Drohung wahrmacht, meldete das Kanzleramt die Flucht der Kanzlerin: Ein Treffen »wurde ausgeschlossen, sie ist gar nicht da«. Merkel möchte diese Peinlichkeit also wieder aussitzen, bis sie von selbst wieder verschwindet.

 

Ein Trick, auf den die Bürgermeister im Land doch auch kommen könnten. Wenn wieder ein Bus mit Flüchtlingen vor dem Rathaus steht, einfach ein Schild an die Tür kleben: »Bitte zurückfahren, hier ist keiner da.«

 

 

 

 

.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Betreutes Fliehen: George Soros und das Netzwerk um PRO ASYL

Friederike Beck

Es ist ratsam, für das bessere Verständnis des III. und letzten Teils der Recherche zuerst die Teile I und II über George Soros und sein Einflussnetzwerk für Migration vorher zu lesen. In den beiden vorangegangenen Teilen der Recherche wurde das Spendennetzwerk von zwölf superreichen Stiftungen vorgestellt, das 2005 unter der Ägide von George  mehr …

»Das Imperium schlägt zurück«: So empören sich Leser über die öffentlich-rechtliche Zensurbombe gegen Kopp Online

Markus Mähler

Pressefreiheit und Staatsjournalismus? Passt nicht: Report Mainz vom SWR zeigt seine wahre Fratze. Die selbsternannte Zensurbehörde diffamiert Kopp Online, Jungefreiheit.de und Politically Incorrect als Brandbeschleuniger für »Hass, Wut und Hetze«. Opfer dieser Schmutzkampagne werden auch Firmen und Behörden, die bei uns werben. Dürfen sie jetzt  mehr …

Kriminelle Asylanten konsequent abschieben – Die nächste Durchhalteparole Merkels

Stefan Schubert

Nicht dass Angela Merkel plötzlich das Schutzbedürfnis der eigenen Bevölkerung in den Sinn gekommen ist, aber die Ausmaße des Schwarzen Silvesters und die Aufdeckung der systematischen Vertuschung der Flüchtlingskriminalität haben das Volk in Aufruhr versetzt.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Diesen Schrott bekommen Sie für Ihre GEZ-Zwangsgebühren

Markus Gärtner

Das zwangsfinanzierte deutsche Fernsehen in ARD und ZDF macht es sich in seinen Milliarden-Budgets bequem, erlaubt sich in der Berichterstattung jede Menge blinde Flecken und hetzt gegen die wachsende Gegenöffentlichkeit im Internet, zu der sein Publikum in Scharen flieht. Selbst Mainstream-Zeitungen wie die FAZ beklagen inzwischen die peinliche  mehr …

»Soldaten Odins«: Finnische Einwanderungsgegner wollen auf den Straßen patrouillieren

Redaktion

Rechtsextreme Bürgerwehren versuchen, durch Patrouillen in den Straßen finnischer Städte mit Flüchtlingsunterkünften polizeiliche Funktionen zu übernehmen. Die Gruppe Soldaten Odins, deren Mitglieder immer schwarze Jacken tragen, behauptet, sie wolle die einheimischen Finnen vor den Flüchtlingen schützen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.  mehr …

Das Lügengebäude von der »Willkommenskultur« wurde in seinen Grundfesten erschüttert

Thomas Mehner

Die Silvester-/Neujahrsereignisse in deutschen Großstädten lassen nunmehr hoffentlich auch den dümmsten Deutschen unter der Sonne erkennen, dass das von Blockparteien und Vertretern der Lügenpresse betriebene Geschwätz von der »Willkommenskultur« mit Skepsis zu betrachten ist. Die Wahrheit lässt sich nicht unterdrücken, und diese lautet:  mehr …

Nächste Verschwörungstheorie wird Mainstream: Ausländer, Flüchtlinge und Asylbewerber sind überproportional kriminell

Torben Grombery

Selbst in diesen Tagen werden alternative Medien wie KOPP Online dafür gescholten, dass sie abseits der selbst auferlegten Regeln des Mainstreams die ungeschminkte Wahrheit berichten. Ein KOPP-Autor würde für den Satz: »Einige Menschen kommen offenbar nicht vorrangig zu uns, um Hilfe zu suchen, sondern um Straftaten zu begehen« unvermittelt von  mehr …

Werbung

Lügenpresse: Ein Muss für kritische Leser

»Lügenpresse: Ein Muss für kritische Leser«

Soeben hat Markus Gärtner sein neues Buch zur »Lügenpresse« vorgelegt. Die Nachfrage vonseiten der Leser und von Kollegen ist enorm. Kein Wunder, ist das Thema doch unter kritischen Beobachtern der hiesigen Politbühne wahrscheinlich der Aufreger der vergangenen Jahre schlechthin. Markus Gärtner weiß, wovon er spricht. Er selbst ist über Jahrzehnte erfahrener Journalist aus genau dieser Branche, die einst angetreten war, als vierte Macht im Staat eine Kontrollfunktion auszuüben.

mehr ...

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Sie kommen! Der Flüchtlingsansturm über das Mittelmeer

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Mekka Deutschland

Pechschwarze Scharia statt »buntem« Multi-Kulti

Detailliert und ohne Rücksicht auf die Denkverbote der Politischen Korrektheit beschreibt Bestsellerautor Udo Ulfkotte, wie Europa zu einer Kolonie des Islam wird. Und alle schauen zu - oder einfach nur weg. In unseren Städten entstehen Parallelwelten, in denen der Koran regiert. Unglaubliches geschieht in Deutschland, Österreich und vielen anderen europäischen Ländern. Doch darüber zu sprechen ist tabu.

mehr ...

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.