Thursday, 28. July 2016
15.12.2015
 
 

Der staatliche Flüchtlingssender kommt: Deutsche sollen dafür ihre Satellitenschüsseln spenden

Markus Mähler

Peter Limbourg hat das Elend entdeckt: In Flüchtlingsheimen »herrscht große Langeweile«. Deshalb möchte der Intendant der Deutschen Welle dort für »einen Tick Entspannung sorgen«. Mit Shababtalk, Bundesliga und der Sendung mit der Maus. Alles auf Arabisch, Multikulti-bunt, durch Staatsknete finanziert und über Satellit gratis in die Heime. Limbourgs neuer Sender DW Arabia hat dort aber zwei Empfangsprobleme: keine Fernseher und auf den Dächern fehlt’s an Schüsseln.

 

 

»Viele Flüchtlinge haben nichts zu tun und gehen in der Stadt flanieren. Da gibt es einige in der Bevölkerung, die das befremdet. Sie denken: Iraker, Syrer, Afghanen, da fühle ich mich nicht mehr heimisch.«

 

So etwas sagt übrigens kein Dunkeldeutscher aus Dresden, sondern ein Bürger mit Migrationshintergrund.

 

Der Deutschtürke und Gelsenkirchener Mustafa Özen fühlt sich auf unseren Straßen inzwischen auch nicht mehr heimisch.

 

Flüchtlinge, die vor lauter Langeweile auf der Straße flanieren müssen und Einheimische befremden. Was kann man bloß dagegen tun?

 

Peter Limbourg, Intendant des Staatssenders Deutsche Welle, hätte da eine einfache Antwort: Setzen wir die Flüchtlinge in den Heimen doch vor die Flimmerkiste!

 

Staatliches Programm auf Arabisch gibt es seit der Flüchtlingskrise im Überfluss. Gerade Limbourgs Auslandsfunk macht jetzt Inlandsfunk für Flüchtlinge. Mit einem dicken Haken: Die Deutsche Welle kann ihren arabischsprachigen, staatssubventionierten und bunten Spaß bisher bloß über das Internet versenden.

 

Flüchtlingsfernsehen vor dem 55-Zöller: eine Frage der Menschenwürde

 

Sowas führt zu grausamen Zuständen in unseren Heimen! Flüchtlinge müssen sich abends im schummrigen Licht zusammendrängen. Auf ihren winzigen Smartphones schauen sie den politischen Shababtalk.

 

Danach das Wirtschaftsmagazin Made in Germany, die Doku A Guest and a Story und als Krönung The Bundesliga Highlights. Für die Kleinen gibt es die Sendung mit der Maus oder Kindernachrichten – natürlich alles auf Arabisch.

 

Aber zu welchem Preis? Kaputte Augen, kaputte Ohren, kaputte Finger vom Scrollen auf den winzigen Bildschirmen. Das geht so nicht weiter: Am Dienstag kommt endlich DW Arabia, der staatliche Flüchtlingssender. Frei zu empfangen und auch auf einem passablen 4K-Fernseher mit 55 Zoll Bilddiagonale genießbar.

 

Warum Flüchtlinge der Traum aller Fernsehmacher sind

 

Intendant Limbourg fädelte mit dem Satellitenbetreiber SES diesen Deal zum Wohle aller Flüchtlinge ein.

 

SES verbreitet den »Integrationskanal« der Deutschen Welle ab sofort via Astra 1M in ganz Westeuropa – zunächst für ein Jahr.

 

Mit seinem Programm will der Staatsfunk in deutschen Flüchtlingsheimen »für bessere Orientierung, gesellschaftliche Teilhabe und einen Tick Entspannung sorgen«. Denn Limbourg weiß aus zahlreichen Besuchen, »dass dort eben auch große Langeweile herrscht«.

 

Ganz selbstlos ist Limbourgs Liebe zu gelangweilten Migranten natürlich auch nicht: Aus der Sicht eines Fernsehprofis, der im staatlichen Gebührenbiotop überwintert, sind sie DAS Wunschpublikum. Flüchtlinge haben ein Zielgruppenprofil, das endlose Abende vor der Flimmerkiste möglich macht:

 

Sie sind ohne Arbeit, orientierungslos, alimentiert, mit viel Freizeit und ohne Aussicht, dass sich daran rasch etwas ändert. Außerdem: Wer Terror und Bürgerkrieg überleben konnte, für den ist Staatsfernsehen in Dauerschleife kein Folterinstrument, sondern eine willkommene Abwechslung.

 

Spenden wir also Sat-Schüsseln für ein illegales Flüchtlingsfernsehen

 

In den kommenden Monaten plant die Deutsche Welle, ihr »Profil noch stärker auf die Bedürfnisse von Flüchtlingen zuzuschneiden«. Der ehrgeizige Bespaßungs-Plan hat aber eine Achillesferse: Die Grundausstattung unserer Flüchtlingsheime lässt noch sehr zu wünschen übrig. Es fehlt wirklich am Nötigsten vom Nötigen:

 

Satellitenschüsseln auf dem Dach und raumfüllende LCD-Fernseher. Der arabischsprachige Einstieg in die deutsche Leitkultur wird uns noch ein bisschen mehr kosten.

 

Mit Zwangsgebühren für das Integrations-Programm allein ist es nicht getan. Was nützt schließlich Flüchtlingsfernsehen, wenn es kein Flüchtling sieht?

 

Also: Entweder bekommen die Heime mit Steuergeldern ein Upgrade zum Unterhaltungszentrum – oder es passiert ein großes Weihnachtsmärchen. Millionen Deutsche, die neben Teddybären und abgetragener Kleidung auch ihren Drittfernseher aus dem Schlafzimmer oder die ausrangierte Sat-Schüssel bei den Neuankömmlingen entsorgen.

 

Limbourgs Spendenwünsche wurden tatsächlich im Medienteil der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Und sie scheinen möglich! Gerade in einem Land, dessen alternativlose Kanzlerin bereits das Deutscheste vom Deutschen abgeschafft hat: unsere Regeln.

 

Eigentlich ist das staatliche Flüchtlingsprogramm illegal und verstößt gegen unsere Verfassung.

 

Die Deutsche Welle ist ein mit Steuern finanzierter Auslandssender und darf gar nicht in der Bundesrepublik ausgestrahlt werden. Auch nicht in Flüchtlingsheimen. Aber wen regt sowas eigentlich noch auf?

 

 

 

 

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