Wednesday, 28. September 2016
21.10.2015
 
 

Erst am Pranger, jetzt an der Haustür: BILD ist auf seine Facebook-Hetzjagd »stolz«

Markus Mähler

Die Selbstjustiz der Medien eskaliert: BILD gefällt sich in der Rolle des Facebook-Blockwarts. Am Dienstag veröffentlichte das Blatt den »Pranger der Schande«. 42 »Facebook-Hetzer« wurden auf einer Doppelseite als ausländerfeindliche Unmenschen verurteilt – bloßgestellt mit Namen und Foto vor einem Millionenpublikum. Keine 24 Stunden später weiß ganz Deutschland, wo die »Hasskommentatoren« wohnen. BILD geht auf Hausbesuch. Leider spielen einige der Opfer bei ihrer eigenen Medien-Hinrichtung mit. Wurden Sie bezahlt?

 

»Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!«, hieß es gestern noch in der BILD. Natürlich kam es nicht so. Die Springer-Zeitung macht weiter und gibt nicht aus der Hand, was sie begonnen hat: eine Hetzjagd. Deutschlands Justizbehörden stehen offenbar wie Zuschauer daneben, während von der Leine gelassene Hetzspezialisten ihre Opfer stellen. BILD klingelt an der Haustür, dringt gerne noch viel weiter ein und zerstört damit das Leben von Menschen.

BILD verurteilte am Dienstag 42 sogenannte »Facebook-Hetzer«. Auf einer Doppelseite veröffentlichten Springer-Journalisten »Hasskommentare« – aber auch die echten Namen und Fotos der Menschen, die so etwas schreiben. Ihre Kommentare sind teilweise fragwürdig. Aber muss man gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen?

 

Die »Hasskommentatoren« werden wie Staatsfeinde in der Flüchtlingskrise bloßgestellt. Innenminister de Maizière begrüßte die Selbstjustiz von Journalisten sogar mit einem Gast-Kommentar daneben. Dafür kritisiert Medienanwalt Christian Solmecke die Zeitung in einer Pressemitteilung: BILD geht mit ihrer »Berichterstattung zu weit«.

 

Und noch einen Schritt weiter: »BILD bei den Hetzern«

 

Die Kommentare – im Springer-Jargon: »widerliche Dokumente der Schande« genannt – würden völlig aus dem Zusammenhang gerissen, meint der Anwalt: »Insbesondere Personen, die zwar moralisch verwerfliche Kommentare von sich geben, jedoch die Grenze der Strafbarkeit noch nicht erreichen, werden besonders stark in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt.« Das trifft auf die »meisten Postings« der Menschen zu, die BILD an die Öffentlichkeit zerrt, sagt Solmecke.

 

Die selbsternannte Facebook-Polizei aus dem Hause Springer ist also selbst im Unrecht, geht aber am Mittwoch noch einen Schritt weiter: »BILD bei den Hetzern.« Die Zeitung verliert keine Zeit.

 

Deutschlands sogenannte »Hasskommentatoren« standen erst gestern Morgen am Pranger, da lauerten BILD-Reporter bereits im ganzen Land ihren Opfern auf.

 

BILD verrät, wo der Mob mit Fackel und Mistgabel klingeln muss

 

Auf der Titelseite vom Mittwoch fragen die Hauptstadtjournalisten: »Wer sind die Menschen, die im Internet hetzen und Hass verbreiten?« Jetzt verrät das Boulevardblatt ihre Wohnorte.

 

Die offene Einladung an ein Millionenpublikum, doch auch mal dort zu klingeln. So hemmungslos war BILD schon lange nicht mehr. Die ersten Beschwerden sind deshalb beim Deutschen Presserat eingegangen. Julian Reichelt, der Chefredakteur von Bild Online, kommentiert das auf Twitter mit »Stolz!«

 

Die BILD ist also stolz auf ihre Arbeit – oder besser gesagt: Das ethische Dilemma, was sie angerichtet hat. Deutschland leidet in der Flüchtlingskrise ohnehin unter einem Ton, der immer rauer wird. Pro- und Kontra-Argumente werden persönlicher und das Ganze gipfelt in persönlichen Angriffen.

 

Darunter sogar ein Messer-Attentat auf Henriette Reker, die künftige Oberbürgermeisterin von Köln. In der Hysterie gießt die »Volks«-Zeitung weiter Öl ins Feuer, jagt das Volk und spritzt Gift in die Köpfe der Menschen. Ihre beispiellose Hetzjagd führt am Ende aber nur zu noch mehr Hass.

 

Meinungsfreiheit in Deutschland: Passt auf, was ihr sagt, sonst …

 

Die Reporter führen ihre aufgespürten »Hasskommentatoren« entweder als uneinsichtige Irre vor oder als Angsthasen, die einknicken, sobald BILD an der Tür klingelt. Zwischentöne bleiben stumm. Letztendlich ist diese Schwarz-Weiß-Malerei zynisch und verbreitet Angst. Die Botschaft zwischen den Zeilen wirkt deutlich: Passt auf, was ihr sagt, sonst …

 

Wie unterscheidet sich diese Zeitung aber dann von den sogenannten Populisten, denen Springer so gerne Angstmacherei unterstellt? Was macht sie besser als sogenannte »Hetzer«, die mit dem BILD-Pranger und der BILD-Hetze bestraft werden?

 

Wie ein »Facebook-Hetzer« für die BILD posiert

 

Leider haben etliche der Facebook-Opfer offenbar bei ihrer inszenierten Hexenverbrennung mitgemacht. Es gibt zwar verpixelte Bilder – andererseits posiert der Frührentner Jürgen Trostmann ziemlich deutlich für den Fotografen. Eine Aufnahme, die gestellt wirkt. Manuela Speck aus Thüringen sitzt sogar entspannt zu Hause neben dem Reporter und wird dabei wie im Fotostudio ausgeleuchtet.

 

BILD-Reporter gerieten schon in der Vergangenheit in die Kritik. Den Medienprofis wird allgemein immer wieder Scheckbuchjournalismus nachgewiesen. Später taucht so etwas in der Buchhaltung als »Info-Honorar« oder Lizenzgebühr auf.

 

Zwischen Witwenschütteln und Scheckbuchjournalismus

 

Bereits 1977 beschrieb der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff das Witwenschütteln des Springer-Blattes. Etwa, wenn Hinterbliebene wie nach dem Germanwings-Absturz belagert werden. Wenn private Bilder auftauchen oder intime Informationen.

 

Immer wieder melden sich Opfer der Zeitung, wie jetzt der »Galgen-Mann« bei einer PEGIDA-Demo.

 

Auch er wurde an der Haustür überrumpelt und ist hinterher erschüttert von der Distanzlosigkeit der Journalisten und dem Druck, den sie ausüben.

 

Alles nur, damit BILD eine Story bekommt, die vorher schon feststeht. Vermutlich hat sie sich damit aber mehr als nur 42 neue Feinde gemacht.

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (100) zu diesem Artikel

02.11.2015 | 15:02

wolfgang eggert

@alma5: die welt wird hochwahrscheinlich in den abgrund gerissen werden, durch seine transhistorischen organisatoren, wie schon in atlantis, lemuria und vorher, die ewig gleiche todlangweilige story. wenn es so sein soll, dann bitte, okay. einige ganzganz wenige werden dann am ende pfeifend durchs himmelstor ziehen und jedem gott, der ihnen den eintritt verweigert grinsend vors schienbein treten. dieses besondere vorrecht und das wissen "erkannt" zu haben wie die dinge...

@alma5: die welt wird hochwahrscheinlich in den abgrund gerissen werden, durch seine transhistorischen organisatoren, wie schon in atlantis, lemuria und vorher, die ewig gleiche todlangweilige story. wenn es so sein soll, dann bitte, okay. einige ganzganz wenige werden dann am ende pfeifend durchs himmelstor ziehen und jedem gott, der ihnen den eintritt verweigert grinsend vors schienbein treten. dieses besondere vorrecht und das wissen "erkannt" zu haben wie die dinge laufen, das ist erst mal ein netter start für eins dieser vielen leben. und wenn der türsteher da oben dennoch die tür zunagelt, dann fahre ich liebend gern zur hölle, der teufel wird an mir verbrennen. was zählt, was allein sexy ist, ist das zündelnde herz das man hat -und benutzt! alles andere ist kleinbürgerlich. arm, alltäglich, bedeutungslos. wie ein grabbeltisch bei h&m


01.11.2015 | 21:54

Obrigkeitsgegner

Thema Rechtsstaat und Machtmissbrauch. Wie im Tierreich, wo das Leittier im Rudel immer wieder einzelne ohne erkennbaren Grund beißt oder auf andere Weise attackiert, um die eigene Machtposition zu unterstreichen, so demonstrieren oft auch Vorgesetzte ihre Machtbefugnisse, indem sie willkürlich Untergebene schikanieren. Gemobbte bzw. Schikanierte werden dann als Querulanten bzw. psychisch gestört abgestempelt (vgl. http://www1.uni-giessen.de/Personalrat/mobbing.htm). Auch...

Thema Rechtsstaat und Machtmissbrauch. Wie im Tierreich, wo das Leittier im Rudel immer wieder einzelne ohne erkennbaren Grund beißt oder auf andere Weise attackiert, um die eigene Machtposition zu unterstreichen, so demonstrieren oft auch Vorgesetzte ihre Machtbefugnisse, indem sie willkürlich Untergebene schikanieren. Gemobbte bzw. Schikanierte werden dann als Querulanten bzw. psychisch gestört abgestempelt (vgl. http://www1.uni-giessen.de/Personalrat/mobbing.htm). Auch gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen fehlt wegen gewollter Verdrehung der Tatsachen und der Rechtslage zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit (vgl. http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html und http://duckhome.net/tb/archives/8631-JUSTITIA.html). Das Wort Querulant wird auch gebraucht, um unbequeme Menschen verächtlich zu machen. Für die Einsperrung in psychiatrischen Krankenhäusern, Entmündigung und Existenzvernichtung reicht es noch heute- http://de.wikimannia.org/Querulantentum. Wer nicht passt, wird zunehmend in die Psychiatrie weggesperrt- vgl. https://www.youtube.com/watch?v=bdN6TLsyqS4. Der Bundestag legalisierte die psychiatrische Zwangsbehandlung- https://www.youtube.com/watch?v=nkGYhZ7V1bc. Damit man nicht so leicht höchsten Schikanen ausgesetzt werden kann, sollte man eine Patientenverfügung ausfüllen- http://www.patverfue.de/media/PatVerfue_neu.pdf.


26.10.2015 | 18:41

Gemoll

Diese, von Bild an den Pranger gestellten Leute sollten Bild verklagen, denn es ist rechtlich nicht zuläßig, ohne deren Einverständnis! Namen, Adressen und Fotos abzubilden! Leute, kauft keine Bildzeitungen mehr, nur damit könnt ihr dieses wiederliche Revolverblatt schädigen!


22.10.2015 | 22:17

Meipse

Man kann der Bundeskanzlerin „Angie“ Merkel auch noch aus einem anderen Grunde den Hochverrat am deutschen Volk vorwerfen: wenn man ihre Erklärung, es sei „Staatsräson“, das Schicksal des zionistischen Gebildes (Israel) mit demjenigen des deutschen Volkes zu verknüpfen, so versteht, daß die BRD bei jedem vom zionistischen Regime begangenen Verbrechen dazu schweigt und Israel in Schutz nimmt und verteidigt. Beim letzten Vernichtungskrieg gegen die Zivilbevölkerung Gazas, den das...

Man kann der Bundeskanzlerin „Angie“ Merkel auch noch aus einem anderen Grunde den Hochverrat am deutschen Volk vorwerfen: wenn man ihre Erklärung, es sei „Staatsräson“, das Schicksal des zionistischen Gebildes (Israel) mit demjenigen des deutschen Volkes zu verknüpfen, so versteht, daß die BRD bei jedem vom zionistischen Regime begangenen Verbrechen dazu schweigt und Israel in Schutz nimmt und verteidigt. Beim letzten Vernichtungskrieg gegen die Zivilbevölkerung Gazas, den das zionistische Regime selbst verursacht und provoziert hatte, sagte sie in ignorantischer, ja geradezu zynischer Weise, daß Israel das Recht habe, sich zu verteidigen. Für jemanden, der am Schicksal und Leid der Palästinenser Anteil nimmt und die meist von den Medien verdrehten Tatsachen des Konflikts kennt, ist eine solche bundesdeutsche Politik einfach unerträglich!
Trotz alledem müssen jedoch Umgangsformen und Rechtsstaatlichkeit gewahrt bleiben: mehr als Frau Merkel abzusetzen und vor Gericht zu stellen, darf nicht gefordert werden, weder sie am Galgen aufzuhängen, noch ihr den Schädel zu zertrümmern. Und sollte sie vom Gericht freigesprochen werden, müßte man auch das akzeptieren


22.10.2015 | 19:33

Texaner

@Willi: Das stammt aus Ihrem Link: "Deutschland hat sich also (wie andere Länder) Sicherheit gekauft, indem es Dollarforderungen als Devisenreserve anhäufte." Irgend etwas problematisch daran, wenn die Bundesbank sich dazu entschliesst, gegen Sicherheit auf Umtausch in AU zu verzichten? Ausserdem ist das Gold hier sowieso besser zur Verwahrung aufgehoben, da es die Sozialisten in D sowieso schon verfeuert haetten (siehe Eichel et. al.). :)


22.10.2015 | 12:51

Susanne

Hallo Kopp Verlag, was haltet ihr denn davon, eine eigenen Facebook Kampagne Lügen und Fails der Bildzeitung. Such selber und lasst alle Leser nach diesen Fehlern suchen. Eine kleine, aber feine Revanche. Beispiel: Christian Wulff musste aufgrund einer Falschmeldung der „Bild“-Zeitung als Bundespräsident zurücktreten. ( Grund waren die Presseberichte, wonach Wulffs Freund David Groenewold versucht habe, „Beweise aus der Welt zu schaffen“. Berichtet hatte das die „Bild“-Zeitung...

Hallo Kopp Verlag, was haltet ihr denn davon, eine eigenen Facebook Kampagne Lügen und Fails der Bildzeitung. Such selber und lasst alle Leser nach diesen Fehlern suchen. Eine kleine, aber feine Revanche. Beispiel: Christian Wulff musste aufgrund einer Falschmeldung der „Bild“-Zeitung als Bundespräsident zurücktreten. ( Grund waren die Presseberichte, wonach Wulffs Freund David Groenewold versucht habe, „Beweise aus der Welt zu schaffen“. Berichtet hatte das die „Bild“-Zeitung am 8. Februar 2012. Doch deren Behauptungen und Mutmaßungen waren falsch und wurden gerichtlich untersagt.) "BERLIN dpa: Der Deutsche Presserat hat der Bild-Zeitung eine Rüge ausgesprochen. Es handele sich bei dem veröffentlichten Foto, das Umweltminister Jürgen Trittin neben Demonstranten mit Bolzenschneider und Schlagstöcken zeigt, um eine Manipulation und damit um einen “sehr gravierenden Verstoß” gegen den Pressekodex. Außerdem kritisierte der Rat die Lüge in Bild, der Minister sei während seiner Studienzeit als Mitglied des Göttinger Studentenausschusses mitverantwortlich für die Veröffentlichung des so genannten Mescalero-Briefs gewesen." Die Bild titelt: Michael Jackson Stunden vor seinem Tod ...DA TANZTE ER NOCH AUF DEM TISCH Das Foto (http://www.bildblog.de/wp-content/jackson_tisch.jpg) was jedoch gezeigt wird stammt aus dem Jahre 2003 und wurde bei den Dreharbeiten zu seinem Musikvideo zum Song "One more chance" geschossen. Sammeln könnte man auch die dümmsten Überschriften "Wir sind Papst" ................ Wer, die Macher der Bild..............dann könnte es heißen "Wir sind Papst und die Antwort Wir sind das Volk"

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