Friday, 26. August 2016
22.01.2016
 
 

Kölner Imam über vergewaltigte Frauen: »Sind selbst schuld an Sex-Attacken«

Markus Mähler

»Wenn man so herumläuft, passieren eben solche Dinge«, predigt der Kölner Imam Abu-Yusuf. »So«, das heißt für den Salafisten: »halbnackt« und »parfümiert«. In Ordnung, dann sperren wir unsere Frauen demnächst auch in Stoffkäfige. Damit arabische Neubürger nicht mehr gemeinschaftlich auf Sex-Jagd gehen müssen.

 

»Die Frauen tragen selbst Verantwortung für die Übergriffe, wenn sie halbnackt herumlaufen und sich parfümieren.« Das behauptet Imam Sami Abu-Yusuf beim russischen Sender REN TV. Der Kölner Salafist sprach auch mit der britischen Daily Mail: »Es ist nicht überraschend, dass die Männer sie angreifen wollten. [Wer sich so anzieht], gießt Öl ins Feuer.«

 

Abu-Yusuf nimmt den arabischen, nordafrikanischen Sex-Mob in Schutz, der auf der Kölner Domplatte wütete – und in vielen weiteren Städten. Dieser Mob entfesselte in der Silvesternacht eine Gewaltorgie mit sexuellen Massenübergriffen, die Deutschland noch nicht gesehen hat.

 

Der Prediger sieht die Frauen aber nicht als Opfer, er verurteilt sie als Problem: »Einer der Gründe, weswegen muslimische Männer Frauen vergewaltigten oder belästigten, ist, wie sie gekleidet waren.«

 

Verfassungsschutz: Hassprediger Sami Abu-Yusuf wird »beobachtet«

 

Bekommen muslimische Mitbürger einen Freifahrtschein zur gemeinschaftlichen Sex-Jagd? Nur weil sich Frauen hier nicht so kleiden wollen, wie Koran und Scharia es vorschreiben? Der Prediger darf diese wirren Ansichten inzwischen über die Medien in ganz Europa verbreiten. Wenn Abu-Yusuf gerade nicht mit Journalisten spricht, ist die Al-Tauhid-Moschee in Köln-Kalk sein Tatort.

 

Dort spritzt der Salafist jeden Tag Gedankengift in die Köpfe seiner Mitmuslime. Der Kölner Express berichtet: Kölns Hassprediger steht schon länger im Visier des Verfassungsschutzes. Ein Sprecher des Innenministeriums stuft ihn als salafistisch-extremistisch ein.

 

Bewirkt oder eingedämmt hat diese staatliche Beobachtung bisher nichts. Der Grünen-Politiker Volker Beck meldete jetzt auf Twitter: Er habe Strafanzeige gegen Sami Abu-Yusuf gestellt – wegen »öffentlicher Aufforderung zu Straftaten«.

 

Inzwischen liegen der Polizei 821 Anzeigen zum Kölner Sex-Mob vor, sagt NRW- Innenminister Ralf Jäger. Allein 359 wegen Sexualstraftaten. 30 Verdächtige seien bislang ermittelt, 25 davon stammten aus Marokko oder Algerien. Acht sitzen in Untersuchungshaft, kein Fall wird aktuell vor Gericht verhandelt.

 

 

 

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